„Text" normales Gerede

Text" Kate und Minato unterhalten sich

Text normale Gedanken


3. Ein neues Zuhause

Kate lächelte. „Einverstanden"

Plötzlich flog die Tür des Hokagebüros auf.

Herein stürmte ein junger Mann mit blonden Haaren und blauen Augen.

„Hallo, Baa-chan! Ich bin wieder daaaaaaaaaaaa!"

Während Tsunade zornig die Faust ballte und auf ihrer Stirn eine Ader hervortrat, drehte sich Kate neugierig zu dem Eindringling um. Da sie immer noch ihr Kekkeigenkai aktiviert hatte, stürmten plötzlich Emotionen auf sie ein. Sie spürte Einsamkeit, Wut und Trauer, aber auch Entschlossenheit und Wiedersehensfreude. Doch die Stärke der Gefühle überrumpelten sie und sie sah seine Erinnerungen an die letzte halbe Stunde.

~Flashback~

„Endlich wieder zuhause! Ob mich die anderen vermisst haben?"

Naruto Uzumaki schlenderte durch Konoha in Richtung seiner Wohnung. Er bemerkte die hasserfüllten Blicke und die geflüsterten Bemerkungen der Passanten.

„Das Monster ist wieder da"

„Ich hatte gehoffte es wäre tot"

„Es hätte wegbleiben sollen"

Naruto unterdrückte seine Tränen und setzte ein Grinsen auf. Er würde ihnen keine Schwäche zeigen!

Als er endlich bei seiner Wohnung war erkannte er, dass die Tür aufgebrochen war und überall Schmierereinen wie „Stirb", „Monster", usw. waren.

Er stürmte in seine Wohnung und wich gleich wieder zurück. Wie es schien hatte man den ganzen Müll hier abgeladen, es tummelten sich Ratten und anderes Ungeziefer überall im Raum und es stank bestialisch.

Wieder stiegen ihm Tränen in die Augen, die er sofort wegwischte. Warum tun sie das? Ich bin doch nicht der Dämon und ich hab sie schon einige Male gerettet!

„Ich werde mich nicht unterkriegen lassen! Eines Tages werden sie mich respektieren! Und jetzt geh ich erst mal zu Oma Tsunade, mal schauen ob sie eine Wohnung für mich hat."

Schon war er wieder draußen und rannte Richtung Hokage-Turm.

~Flashback Ende~

„Kate, was hast du?", fragte Tsunade besorgt, der die Trance des Mädchens auffiel.

Sie rüttelte sie an der Schulter und Kate kam wieder zu sich. Sie schüttelte den Kopf, um wieder klar zu werden und sah in zwei besorgte Augenpaare.

„Was war los?", verlangte die Medic-Nin zu wissen.

Kate lächelte ein wenig gezwungen. „Das ist mir noch nie passiert! Ich hatte meine Augen noch aktiviert und ihr Besucher strahlte so starke Emotionen aus, dass mich seine Erinnerungen überrumpelten."

Als Naruto das hörte wurde er bleich. Sie hat meine Erinnerungen gesehen? Ich wollte doch, dass das niemand erfährt, dachte er erschrocken.

Kate bemerkte das und versicherte schnell. „Ich werde niemanden von den Gefühlen, die ich sehe erzählen, es sei denn es wird mir erlaubt. Das verlangt das Gesetz meines Clans"

Naruto atmete erleichtert aus. Ich weiß zwar nicht warum, aber ich vertraue ihr. Seltsam, ich bin vertraue doch sonst niemanden so schnell, dachte er.

Tsunade runzelte die Stirn, es würde sie interessieren, wie es in Naruto aussah. Doch so wie sie Kate einschätzte, würde sie es niemanden erzählen.

„Also da das geklärt ist, möchte ich wissen, warum du dich so verspätet hast, Naruto. Und wo ist Jiraiya?"

„Der ist bestimmt bei den heißen Quellen und betreibt Nachforschungen. Das ist auch der Grund für unsere Verspätung, Tsunade-baa-chan."

Und schon hielt er sich den Kopf. Tsunade hatte ihm eine Kopfnuss verpasst und schrie: „Du sollst mich nicht so nennen du vorlauter Bengel"

Plötzlich lächelte sie und umarmte ihn. „Ich hab mir Sorgen gemacht. Ich bin froh, dass du wieder da bist."

Naruto grinste zurück. „Ich freu mich auch. Aber ich hab ein kleines Problem mit meiner Wohnung."

Während Naruto der Hokage sein Problem schilderte, versuchte Minato Kate zu überreden, ihm zu erzählen, was sie gesehen hat.

Nicht jetzt, ich weiß du machst dir Sorgen um ihn, aber er ist stark und schafft das schon. Da fällt mir ein, könntest du dich wenn wir in Gesellschaft mit anderen sind still verhalten, wir haben heute doch schon öfter erlebt, dass ich nicht alles mitbekomme wenn wir uns unterhalten."

Minato seufzt, „Na gut, aber du erzählst mir alles was du gesehen hast wenn wir allein sind, ok?"

Einverstanden."

„…und deswegen brauche ich jetzt eine neue Wohnung.", bekam Kate gerade noch mit.

Tsunade überlegte, „Momentan ist alles belegt, aber ich schau, was sich da machen lässt"

„Er könnte bei mir wohnen" Die zwei drehten sich überrascht zu Kate um, sie hatten sie doch glatt vergessen.

„Wer bist du? Und warum bietest du mir das an?", fragte ein überraschter Überraschungsninja.

Kate grinste. Das fiel ihm ja reichlich spät ein, er war vorhin anscheinend zu aufgewühlt um nach ihrem Namen zu fragen. „Mein Name ist Kate Hikari. Ich bin gerade in Konoha aufgenommen worden und mein Clan steht in der Schuld deines Vaters, außerdem finde ich dich sympathisch. Sind deine Fragen damit beantwortet?"

Naruto bekam große Augen. „Du weißt wer mein Vater ist?"

Tsunade erschrak, das durfte er noch nicht erfahren!

„Ja, das weis ich, aber er wollte, dass du seinen Namen erst erfährst, wenn du Jonin bist."

Naruto schmollte und Tsunade atmete auf.

„Danke für dein Angebot, es ist wohl das Beste, das er in nächster Zeit bei dir wohnt Kate. Du hast ja genügend Platz und so bist du nicht ganz allein in der neuen Umgebung.", stimmte Tsunade zu.

Naruto grinste und erklärte sich auch einverstanden.

Da kam Tsunade eine Idee.

„Bevor ihr euch von Shizune den Weg zeigen lasst, wäre da noch etwas. Naruto ich würde dich gerne testen, wie stark du geworden bist und da Kate auch einen Einstufungstest machen muss, möchte ich, dass ihr beide gegeneinander kämpft. Also seid morgen früh wieder da!"

„Hai!", stimmten die zwei zu und verließen den Raum.

Naruto staunte nicht schlecht, als er vor dem Namikaze-Anwesen stand.

„Wieso wohnst du hier, Kate?"

Sie lächelte ihn an. „Ich habe einen Brief vom Yondaime, der das erklärt. Möchtest du ihn lesen?"

„Klar"

###Brief Anfang###

Hallo mein Freund,

ich bin endlich wieder zuhause angekommen. Und das ich das gesund geschafft habe, habe ich dir und dem Hikari-Clan zu verdanken. Ich stehe in eurer Schuld.

Da ich um eure Lage weis, biete ich euch hiermit an nach Konoha zu kommen.

Ich könnte euch hier als Konohaninjas aufnehmen. Ihr könntet bei mir im Anwesen wohnen, das ist nämlich zu groß für mich und meine Freundin und hat noch eine Menge Platz.

Auch kann ich euch jederzeit etwas Geld leihen, wenn ihr etwas braucht, ich kenne euch gut genug um zu wissen, dass ihr es zurückzahlen werdet.

Ich hoffe du nimmst mein Angebot an, ich würde mich freuen euch wieder zu sehen.

Grüße deine Tochter Kate und deine restliche Familie von mir.

In Freundschaft,

Minato Namikaze

Yondaime Hokage

###Brief Ende###

Naruto fielen fast die Augen während des Lesens heraus.

„Wieso steht er in eurer Schuld? Und warum bist du jetzt hier, Kate?", er war jetzt noch neugieriger.

Kate seufzte. „Ich kenne die Geschichte nicht, meine Eltern haben immer darüber geschwiegen, warum er in unserer Schuld steht. Und ich bin hier, weil mein ganzer Clan ausgelöscht wurde. Ich bin die letzte Hikari, darum muss ich auch alle Schulden begleichen. Mein Clan hat so etwas sehr ernst genommen."

„Das tut mir leid. Warum wurde dein Clan ausgelöscht?"

„Wegen unserem Kekkeigenkai"

Kate erklärte ihm, warum die Leute sich vor ihrer Kraft fürchteten.

Währendessen dachte sie traurig: Ich kann ihn gut verstehen. Als ich noch in meiner Dimension lebte fürchteten sich auch alle vor meiner Gabe. Genauso wie sich die Leute jetzt vor ihm fürchten.

Naruto weckte sie aus ihren Gedanken. „Dann wäre es doch am Besten überhaupt keine besonderen Fähigkeiten zu haben oder sie zu verstecken, wenn sich alle davor fürchten." Er dachte dabei an den Kyuubi.

Kate aber widersprach. „Wenn man so eine Gabe hat, sollte man sie benutzten. Man darf sich nicht einschüchtern lassen und sie zum Nutzten aller gebrauchen. Dann werden sie irgendwann erkennen, dass sie sich geirrt haben."

Das munterte Naruto auf.

Er grinste. „Ich bin froh, dass du jetzt hier bist. Ich mag dich. Also willkommen in Konohagakure! Willkommen in deinem neuen Zuhause!"

Kate musste lachen und gemeinsam betraten sie die Villa und verbrachten den Rest des Tages damit sie zu erkunden und sich besser kennen zu lernen.