Nachdem das Brautpaar auf Stirling Castle angekommen war und die Bediensteten ihre neue Herrin gebührend empfangen hatten, führte Ritter Severus Hermine schließlich in das ihr zugedachte Zimmer, wo er auf das Himmelbett deutete und sprach: „Nun denn, holde Maid, ist es an der Zeit, zu zeigen mir Eure Dankbarkeit!"

Gewiss, mein Herr", antwortete Hermine folgsam.

Wie Ihr zweifelsohne wisst, hat die erste Vereinigung als Mann und Weib unseres Standes gemäß vor Zeugen zu erfolgen. Ich habe meinen persönlichen Ratgeber und engen Vertrauten Lord Lucius und dessen hochwohlgeboreren Sohn für diese verantwortungsvolle Aufgabe ausgewählt. Die beiden Edelmänner werden in Kürze hier erscheinen. In der Zwischenzeit werden Eure Zofen Euch beim Auskleiden behilflich sein."

Ehe Hermine hierauf etwas erwidern konnte, klatschte Ritter Severus zweimal laut in die Hände, woraufhin sich die Türe öffnete. Pansy Parkinson und Millicent Bulstrode – beide in sackartige braune Kleider gewandet und dazu weiße Häubchen auf dem Kopfe tragend – betraten das Zimmer, welches der edle Ritter nun seinerseits verließ.

Hermines ehemalige Mitschülerinnen machten sich sogleich daran, ihr das rüschenbesetzte Kleid auszuziehen, sodass Hermine schließlich nur mit ihrem Keuschheitsgürtel bekleidet vor den Slytherins stand. Pansy besprenkelte Hermine mit einer nach Vanille und Rosenblüten duftenden Flüssigkeit, bevor Millicent das Federbett anhob, damit Hermine sich niederlegen konnte. Pansy und Millicent richteten daraufhin das Bettzeug und überließen die Prinzessin ihrem weiteren Schicksal.

Hermine musste sich jedoch nicht allzu lange gedulden, bis die Tür das nächste Mal geöffnet wurde, und die beiden Zeugen im Brautgemach erschienen. Im Gegensatz zu Draco, der Hermine kurz mit unergründlichem Gesichtsausdruck zunickte, stolzierte Malfoy Senior am Bett vorbei ohne sie eines Blickes zu würdigen. Vater und Sohn ließen sich auf zwei Sesseln in der Nähe des Kamins nieder und harrten dort dessen, was da kommen würde.

Tatsächlich ließ auch der Burgherr nicht mehr lange auf sich warten. Ritter Severus, der nun ein langes graues Nachthemd aus Leinen trug, trat, ohne die Malfoys weiter zu beachten, dich an Hermines Bett heran und richtete erneut das Wort an sein Eheweib: „Wohl an, meine Teuerste, es wird Euch sicher freuen zu erfahren, dass ich eigens Euch zu Ehren meine Mätresse Carolina fortgeschickt habe. Ich will Euch meine ganze Manneskraft widmen und von nun an täglich beiwohnen, damit Ihr bald empfangt. Auch sollt Ihr wissen, dass Ihr, sobald Ihr mir den ersten Sohn geboren habt, Eure Eltern besuchen dürft!"

Zu gütig, mein Herr", hörte Hermine sich selber sagen.

Der Angesprochene streckte daraufhin seine Hand nach der Bettdecke aus und schlug dieselbe weit zurück.

Ein kühler Luftzug traf Hermine und sorgte dafür, dass sich ihre empfindlichen Knospen zusammenzogen und in Folge dessen verheißungsvoll aufrichteten.

Ritter Severus' Mundwinkel umspielte ein gefälliges Lächeln, während er die Königstochter ausgiebig in ihrer Nacktheit betrachtete.

Ihr seid sehr schön, meine Teuerste", ließ er Hermine noch wissen, ehe er sie mit einem Schlenker seines Zauberstabes von ihrem Keuschheitsgürtel befreite.

Der edle Ritter zog sich daraufhin das Nachthemd über den Kopf, warf es achtlos zur Seite und legte sich, nunmehr ebenfalls gänzlich unbekleidet, halb seitlich auf Hermine. Dabei stützte er sich auf seinem rechten Ellenbogen ab und erkundete mit der freien linken Hand Hermines Busen.

Schließlich positionierte Ritter Severus sein Knie zwischen den Beinen seines bis dato noch unberührten Eheweibes und drückte ihre Schenkel ein Stück weit auseinander.

Hermines Atem geriet außer Takt.

Der Gebieter über Stirling Castle senkte nun seinen Kopf herab, umschloss die royale Brustwarze der schottischen Prinzessin fest mit seinen Lippen und begann, genüsslich daran zu saugen.

Hermines Atem setzte für einen Moment lang komplett aus.

Nachdem sie sich wieder halbwegs gefangen und an das eigenartige, fast schon schmerzhafte Gefühl gewöhnt hatte, bemerkte Hermine, wie sich die nunmehr wieder freie Hand ihres Gatten langsam einen Weg in Richtung ihrer Scham bahnte.

Ritter Severus' erigiertes Gemächt rieb sich derweil, das Recht des Ehemannes immer nachdrücklicher einfordernd, an Hermines Hüfte.

Als die Jungfer die Hand ihres frisch angetrauten Ehemannes dann zwischen ihren Schenkeln und keinen Wimpernschlag später einen seiner Finger in sich spürte, schrie Hermine überrascht auf und versteifte sich unwillkürlich.

Ritter Severus unterbrach sein Vorspiel und sah seine Gemahlin ernst an: „Eure Schamhaftigkeit rührt mich, meine Teuerste. Sie ist jedoch an diesem Orte gänzlich fehl am Platze! Allerdings habe ich durchaus Verständnis dafür, dass Ihr, die Ihr Euch zuvor noch mit keinem Manne vereinigt habt, angesichts der noch fremden Umgebung ein wenig schwer damit tut, Euch mir hinzugeben. Ich will daher nach einem meiner Diener schicken, damit man Euch einen enthemmenden Trank reiche!"

Mit diesen Worten zog der edle Ritter sich aus Hermine zurück, betrachtete einen Augenblick lang versonnen seinen im Schein des Kaminfeuers glänzenden Mittelfinger und fuhr schließlich der Länge nach mit seiner Zunge über denselben.

Nebenbei bemerkt schmeckt Ihr nach Schinken, meine Teuerste. Und zwar nach der aller edelsten Sorte aus dem fernen Parma!"

Ritter Severus reckte sich nun und zog an der Kordel, welche am Kopfende des Bettes befestigt war.

Hermine, die erwartet hatte, ein leises Glöckchen von irgendwo her zu hören, erschrak bei dem schrillen Klingeln, das stattdessen an ihre Ohren drang und partout nicht enden wollte.

Ihren Wecker jedoch kümmerte Hermines schmerzendes Gehör nicht und er tönte gnadenlos weiter, bis sie schließlich schweißgebadet erwachte.