Das erste Mal
Als der Kuss zu Ende war, legte Severus einen Finger unter ihr Kinn und sah sie an.
„Miss Granger. Kennen Sie die Spielregeln?", fragte Severus leise. Sein Mund berührte sie fast, aber nur fast.
Hermine schüttelte den Kopf.
„Spielregeln ?"
„Nun", flüsterte Severus. „Du bist meine Schülerin. Ich werde dir heute Nacht eine Menge zeigen."
„Zeigen und Beibringen?", fragte sie leise.
„Das liegt bei dir. Akzeptierst du die Spielregeln?"
„Ja."
Mehr konnte sie nicht sagen, denn der Professor erstickte alle weiteren Worte mit einem Kuss. Dem besten Kuss. Einem Kuss voller Leidenschaft und Versprechen.
„Also ich muss zugeben, küssen kannst du schon sehr gut."
„Ich habe schon immer schnell gelernt. Aber ich bin schon gespannt was du mir sonst noch beibringen kannst. Wieviele Unterrichtsstunden hast du eingeplant?"
Hermine kicherte. Was sollte sie auch sonst tun?
„Ich hoffe, dass ich deinen Ansprüchen nicht genüge, Severus."
„Sag das nie wieder. Wie kannst du denken, dass du meinen Ansprüchen nicht genügst. Du bist was ich will."
„Du kannst mich haben."
„Komm."
Severus setzte sich und zog sie zu sich auf den Schoß.
„Das will ich schon die ganze Zeit tun."
„Was?", fragte Hermine und fuhr ihm durch die Haare.
„Dich ganz nah bei mir haben. Auf meinem Schoß zu spüren."
Er küsste sie wieder. Als sie sich von einander lösten, schauten sich in die Augen. Keiner sprach aus, was sie zu lesen glaubten.
Dann krabbelte sie verführerisch, anders konnte er es nicht beschreiben, auf das Bett.
„Du hast einen niedlichen Hintern."
Oh, Merlin. Wie konnte er so etwas sagen? Es war so direkt, so unmaskiert, wenn man sonst seine Ausdrucksweise bedachte.
„Was, Miss Granger sind Sie schockiert? Ich denke, es geht heute um Sex und zum Sex gehört auch die Sprache. Sie ist Teil der Verführung. Aber wenn es Dir zu ordinär ist, dann sag es mir gleich. Weil meine Gedanken heute absolut in diese Richtung gehen. Und ich möchte nicht, dass du dich unwohl fühlst. Ist es dir unangenehm?"
Sie schüttelte den Kopf.
„Nein, es ist aufregend. Du bist aufregend."
„Wirklich ? Ich finde dich auch aufregend.
„Wie ist es, soll ich dir beim Ausziehen helfen?", fragte Hermine ungeduldig.
„Ich sehe schon, du wirst wieder frech. Aber deine Hilfe brauche ich nicht, danke. Es geht schneller, wenn ich es selbst mache. Aber schau genau hin, dann darfst du mir beim nächsten Mal zur Hand gehen."
„Ich bin ein guter Beobachter", scherzte sie. „Aber mach schnell, meine Geduld ist nicht so groß wie ich dachte."
Provokativ räkelte sie sich auf dem Bett.
Niemals zuvor hatte er sich so schnell ausgezogen. Ohne Hilfe von Magie natürlich. Wie es schien, hatte Hermine alle Scheu vor ihm verloren. Eine gleichwertige Partnerin war ihm beim ersten Mal allemal lieber. Die Rollenspiele konnten warten.
Hermine lehnte sich zurück und wartete. Er entsprach ihren Phantasievorstellungen voll und ganz und trotzdem war alles ganz anders.
Sekundenspäter lag er neben ihr und zog sie an sich.
„Endlich darf ich dich berühren", stöhnte er. „Magst du es? Sag mir was du dabei fühlst?"
„Mmm, du machst es wunderbar. Fass mich an, überall."
Er nickte. Mit seinem Daumen begann er sie zu reiben und Hermine fühlte sich wie im Himmel. Es war so viel besser als sie es sich in ihrer Phantasie vorgestellt hatte, viel besser als wenn sie es selbst machte.
Ohne sich von ihr zu lösen, rutschte er nach oben und begann ihre Brüste zu küssen.
Seine Geduld war fast am Ende.
„Und?", fragte er deshalb.
„Was ?"
„Weißt du wie es weiter geht?"
Natürlich. Sie hielt den Atem an.
Was trieb er nur für ein Spiel mit ihr? Er sollte es endlich tun, sonst würde sie noch verrückt. Diese Erregung, die er in ihr auslöste.
Langsam presste ihren Körper noch enger an ihn.
„Was kann ich für Dich tun?" fragte sie leise.
„Alles."
Er begann er ihren Nacken zu küssen.
„Was willst du, Severus?"
„Ich will dich, unter mir, ihn mir, über mir."
„Oh Gott, hör auf so zu reden. Ich bin schon genug erregt und wenn du so mit mir redest, komme ich gleich."
Sie sah Severus an und flüsterte:
„Du erregst mich so, ist das schlimm?"
„Oh nein, ich kann nicht genug von Dir bekommen. Ich brauche dich so. Bitte leg dich bequem hin. Ich will dir nicht wehtun."
„Ich bin doch nicht aus Porzellan. Bitte, nimm mich."
Sie hielt die Luft an. Er schien zu spüren was sie brauchte. Bei allem was er tat, sah er ihr in die Augen. Sie entspannte sich und stöhnte leicht auf.
„Besser ? Beweg dich mit mir. Genies es !", flüsterte er.
Gemeinsam bewegten sie sich immer schneller.
Hermine bemerkte nicht mehr, dass sie Sachen sagte, die sie noch nie ausgesprochen hatte. Was er mir ihr tun sollte und wie wunderbar er war.
Mit ihren Worten spornte sie ihn an und damit näherten sie gemeinsam dem Höhepunkt.
Ihr Orgasmus war unbeschreiblich, zuerst versuchte sie noch sich zurückzuhalten. Aber seine Stöße waren zu kraftvoll und sie konnte nicht anders als ihre Leidenschaft herauszuschreien.
Wenig später kam auch Severus. Bald lagen sie eng nebeneinander und schliefen gemeinsam ein.
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Ein paar Stunden später wachte Severus auf. Der Abend und diese Nacht waren wunderbar gewesen. Hermine war wirklich eine gute Partnerin gewesen.
Aber er hatte das sichere Gefühl, dass sie noch viel besser werden könnten, gemeinsam natürlich.
Als Hermine erwachte, fühlte sie Severus Zunge auf ihrer Brust. Und seine Erektion zwischen ihren Beinen. Wie es schien, hatte er noch etwas mit ihr vor.
Und sie hatte so garnichts dagegen.
