Rapunzel – ein Goldfisch in Gefahr
Rapunzel – ein Goldfisch in Gefahr
(Der Goldfisch im Wasserglas Teil IV)
Warnung: Diese Fanfic wird hochgradig krank und von dämlichen, geisteskranken, absolut wahnwitzigen Kommentaren und Bemerkungen, sowie einem total beschränkten Plot nur so strotzen, aber wen das nicht stört, der wird sich sicherlich bei unserem schwarzen Humor unglaublich amüsieren. (Und das wissen wir schon im Voraus... WUHAHAHAH (hust hust), gezeichnet: die Autoren!)
Hinweis: Die Story ist als Mix aus Drehbuchelementen und Dialogen, sowie aus normalen Romanteilen. Falls jemand an so einem Mix anstoß nimmt, sollte er die Story überspringen. Obwohl sie Story einen interaktiven Eindruck macht, so wurde sie doch im Ganzen geschrieben und enthält keine Interaktiven Elemente.
Vorwort:
Was lange währt, wird endlich gut! Nun der zweite Vorschlag aus unserer Umfrage auf dieser gewissen anderen Fanfic-Seite im 2. Teil der Märchenadaptionen. Hier also: Rapunzel! (Trommelwirbel) Tadaaa!
Wie immer ist die Story mitreißend - albern - und aus der puren Verzweiflung heraus aus den Fingern gesaugt, aber immer ganz nah am eigentlichen Märchengeschehen. (räusper)
Disclaimer: Uns gehört nichts, was sonst auch nicht zu verantworten wäre, bis auf den über alles geliebten Goldfisch im Wasserglas, was in der Tat nicht zu verantworten ist...
Dann wollen wir mal mit der Rollenverteilung starten - diesmal gibt es nur fünf Protagonisten...
Mann: Anderson
Frau: Seras aufgrund ihrer leichten Nervenerkrankung nur in sehr gekürzter Rolle
Rapunzel: Alucard
Zauberin: wie könnte es anders sein - Enrico Maxwell
PrinzIn: Integral - mit Walter als treuem Butler, er tut einfach das, was er immer tut…
nicht zu vergessen (Trommelwirbel): unser über alles geliebter Goldfisch im Wasserglas, der immer noch keinen Namen hat. -.-
Es war einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind. Die Autoren bezweifeln dies zwar stark, aber wenn's so im Text steht... Endlich machte sich die Frau Hoffnungen, der liebe Gott werde ihren Wunsch erfüllen. (O-Ton Seras: WAAAASSSS? (Beruhigungsmedizin schluck) Und wie war das dann mit den Störchen…?) Die Leute hatten in ihrem Hinterhaus (Hinterhaus?) ein kleines Fenster, daraus konnte man in einen prächtigen Garten sehen - jedenfalls hätte Seras das gekonnt, wenn sie bei Tag auch wach gewesen wäre... Naja, tut nix zur Sache - er war aber von einer hohen Mauer umgeben und niemand wagte, hineinzugehen,…
Alucard: "Echt? Wollt ihr mich verscheißern, wen hält so 'ne lächerliche Mauer schon auf?"
…weil er der Zauberin - ähm, (hüstel) - dem Zauberer Maxwell gehörte, die - ähm, (hüstel) - der von aller Welt gefürchtet ward, jedenfalls wenn man von Alucard & Co. einmal absieht...
Eines Tages stand also Seras mitten in der Nacht am Fenster und sah in den Garten hinab. Wie sie sah, sah sie nix, aber das stört uns nicht wirklich, und haben Vampire nicht eigentlich sowieso Nachtsicht? Da erblickte sie ein Beet, das mit den schönsten Rapunzeln bepflanzt war, und sie sahen so frisch und Grün aus - naja, wohl eher grau im Dunkeln, denn nachts sind alle Katzen grau... -, dass sie lüstern ward und das größte Verlangen empfand. (Also echt, schäm dich, nach Salat? Wer wird schon lüstern nach Salat??) Das Verlangen nahm jeden Tag zu und da sie wusste, dass sie keine davon bekommen konnte, so fiel sie ganz ab und sah blass und elend aus. Ob das echt an den Rapunzeln, bzw. an dem Mangel daran lag, sei dahingestellt. Aber Seras sieht eh immer blass und elend aus, wen wundert's.
Da erschrak der Mann und fragte:
Anderson (mit geheiligtem Messer zwischen den Zähnen): "Was fehlt dir liebe Frau? Kann ich dich von deinem Leiden erlösen?" (Messer schwenk)
"Ach" antwortete sie, "Wenn ich keine Rapunzeln aus dem Garten hinter unserem Haus zu essen kriege, dann sterbe ich."
Integral (Augenbraue hochzieh): "Ist sie nicht schon tot?"
Der Mann, der sie lieb hasste - äh - hatte, dachte: "Eh du deine Frau sterben lässest, holst du ihr von Rapunzeln. Es mag kosten, was es will." Zumindest, so lange es den Lohn eines gemeinen Paladin nicht übersteigt...
Integral (Augenbraue immer noch oben): "Ich wiederhole, ist sie nicht schon tot? Und sollte Anderson nicht daran gelegen sein, wenn sie hopps geht?"
In der Morgendämmerung stieg Anderson über die Mauer in den Garten der Zauberin.
Anderson: "Klettern? Wollt ihr mich veralbern?" (Mauer wegspreng)
Er stach eilig auf die Rapunzeln ein - ähm... er brachte sie eilig der Frau - nachdem er sie schon zu Salat geschnetzelt hatte...
Sie schmeckten Seras also so gut - wird ihr von sowas nicht eigentlich schlecht? Kann die das überhaupt verdauen? -, dass sie am andern Tag noch dreimal soviel Lust bekam. (Das wirft ein schlechtes Licht auf die Küche der Nervenklinik, wie wir finden.)
Seras: "Was is'n das für ein alberner Text? Ich bin doch keine Nymphomanin!"
Sollte sie Ruhe haben, so musste Anderson noch einmal in den Garten steigen, dabei war doch gerade erst das Loch in der Mauer wieder gestopft worden. Aber egal, was tun wir nicht alles für unsere heißgeliebten Märchen...
Als er sich diesmal durch die Mauer sprengte, und nachdem der Dreck sich gelegt hatte, erschrak er gewaltig, denn er sah Maxwell vor sich stehen, das Gesicht und die Klamotten vom Ruß schwarz verfärbt und die Hände in die Seiten gestützt.
Maxwell: "Ja. Danke... (glare) Wie kannst du es wagen, ein Loch in meine schöne Mauer zu sprengen!"
Die Autoren: "So steht das aber nicht im Skript!!"
Maxwell: "...und meine Rapunzeln zu stehlen. Das soll dir schlecht bekommen! Ich werd dich wieder zum Kinderhüten in den Kindergarten versetzen!"
Anderson: "Ach, lasst Gnade vor Recht ergehen - bitte keine Kinder! (wimmer) -, ich habe mich nur aus der Not dazu entschlossen. Ich wurde von den Autoren dazu genötigt, ehrlich!"
Die Autoren: "Hören wir da etwa Kritik? (Messer wetz) Wir holen gleich den Radiergummi, dann werden wir mal ein Bisschen mit deiner Frisur spielen. Wie wäre es mit einer Haartolle à la Elvis?"
Anderson: (schaudert)
Maxwell: "Verhält es sich so, wie du sagst, so will ich dir gestatten, Rapunzeln mitzunehmen, soviel du willst. Allein ich mache eine Bedingung: Du musst mir den über alles geliebten Goldfisch im Wasserglas aushändigen. Es soll ihm gut gehen und ich werde für ihn sorgen wie eine Mutter... ähm, (hust) Vater."
Darth Vader: (keucht) "Ich bin dein VATER!" (keucht)
Integral: (Augenbraue hochgezogen) "Ey, StarWars ist eine Tür weiter links!"
Anderson sagte in seiner Angst, am Ende doch bei den Kindern zu landen oder den Elvis-Ähnlichkeitswettbewerb zu gewinnen, alles zu, und als die Frau in Wochen kam (In Wochen kam? WTF ist das denn? Komische alte Texte...), so erschien sogleich Maxwell und wollte das Kind - wollte er nicht eigentlich bloß den Goldfisch? - mit sich nehmen.
Alucard aka Rapunzel hatte sich samt einem Schild auf dem "Nimm mich!" stand in die Wiege gezwängt und schenkte Maxwell sein schönstes Grinsekatzegrinsen.
Maxwell: "Das kommt gar nicht in Frage, ihr habt doch alle einen Riss in der Schüssel!"
Die Autoren: (Radiergummis hochhaltend) "Stimmt zwar, aber wir hätten außer Elvis auch noch einen Vokuhila à la Günther Netzer oder den Afro von Paul Breitner im Angebot." (evilgrin)
Maxwell griff sich also den Goldfisch, nannte ihn kurzerhand Rapunzel - denn sonst würde dieses ganze Märchen noch weniger Sinn ergeben -, ignorierte Alucard, der sein Schild demonstrativ vor seiner Nase herumschwenkte, und nahm ihn mit sich fort.
Integral: "Alucard, fass! Du passt auf den Goldfisch auf, Maxwell hat doch keine Ahnung von Tieren! Und Maxwell, wenn dem Goldfisch auch nur ein Haar... eine Schuppe gekrümmt wird, dann wird dir dein katholischer Gott auch nicht mehr helfen können! Und der Papst sowieso nicht!"
Walter: "Ein Tässchen Beruhigungstee gefällig, Sir Integral?"
Rapunzel ward das schönste Kind unter der Sonne. Das ist irgendwie fies, in mehrfacher Hinsicht... Kind? Sonne? Egal, muss ja nicht alles stimmen. Die Zauberin sperrte den armen Goldfisch an seinem 12. Entführungstag ganz oben in einem Turm ein, der in einem Walde lag und weder Treppe noch Türen hatte. Nur oben war ein kleines Fensterchen, durch das der über alles geliebte Goldfisch im Wasserglas aber eh nicht herausschauen konnte.
Das andere Rapunzel hatte lange, prächtige Haare, schwarz wie die Nacht, mit weißen Strähnen aufgrund des Mangels an frischem Blut. Wenn Maxwell aber in den Turm hineinwollte, so musste Anderson ihm unten die große Leiter festhalten, weil Alucard sich strickt weigerte, auch nur daran zu denken, ihn an seinem Haar heraufklettern zu lassen.
Alucard: "Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie das ziept! Das macht nur Spliss!"
Integral: "Du Mädchen."
Nach ein paar Jahren trug es sich zu, dass der Ritter des Königs, nämlich Sir Hellsing, mit ihrem treuen Butler Walter im Gefolge, durch den Wald ritt und an dem Turm vorüberkam. Wobei wir hinzufügen müssen, dass das ganze nicht sooo zufällig war, wie es jetzt klingt, schließlich wollte Integral ja den armen Goldfisch befreien.
Schon von weitem war Alucards Gezeter zu vernehmen, der von oben herab mit Anderson stritt und sich davon einfach nicht abbringen lassen wollte - obwohl das mit dem Märchen überhaupt nichts zu tun hatte.
Nachdem es ganz offenbar also keine Tür und auch sonst keine Möglichkeit gab, um in den Turm hineinzugelangen, wartete Integral einfach ab. Nach kurzer Zeit sah sie Maxwell dazukommen, er schleppte eine sehr, sehr lange Leiter. Mit Andersons Hilfe stellte er sie schließlich auf.
Maxwell: "Anderson, Anderson, weiter nach Links, du Idiot!"
Integral: "Wow, wie öde, 'ne Leiter..."
Sie wartete bis zum Sonnenuntergang und stellte sich dann unten vor den Turm.
"Alucard, beweg deinen Arsch hier runter und hilf mir hoch! Und ich schwöre dir, eine Hand an der falschen Stelle und sie ist ab!"
Oben angekommen erschrak Integral gewaltig, als sie den Raum erblickte. Die Wände waren mit schwarzem und weinrotem Seidendamast verkleidet, eine Flut von Kerzen schuf schummrige Helligkeit und Rosenblüten lagen auf dem Boden verstreut. Maxwell saß schmollend, mit dem über alles geliebten Goldfisch im Wasserglas als Geisel in einer Ecke und konnte sich ein fieses Grinsen nicht verkneifen.
Integral: "So steht das aber nicht im Skript..."
Alucard: "In deinem vielleicht." (grinst)
Die Autoren: "Ach, macht doch alle, was ihr wollt..." (schmollen)
Integral: "Maxwell, gib den Goldfisch her, sofort!"
Maxwell: "Und warum?"
Integral (devilgrin): "Weil ich bewaffnet bin?" (Pistole ziehend) (Wo hat sie die denn her? Uh-oh… Wir haben wohl bei der Durchsuchung geschlampt… Ach, wen stört's…)
Maxwell: "Das ist kein triftiger Grund."
Anderson: (Integral eines seiner gesegneten Messer an den Hals halt): "Kennst du das Sprichwort, wer später lacht, lacht besser?" (Wie ist der jetzt eigentlich hier hochgekommen? Aber es war ja auch kein Alucard mehr da, der immer die Leiter umwerfen konnte... (shrug))
Integral: (devilgrin) "Nein."
Alucard: (mit Jackal auf Anderson ziel) (Psycholache) "Ich kenne nur das Sprichwort: Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! WUHAHAHA…"
Maxwell (Augen verdreh): "Toll, scheiß Pattsituationen..."
Alucard, auf den keiner zielte, da Maxwell ja den Goldfisch im Wasserglas umklammerte und Anderson schon genug damit zu tun hatte, Integral in Schach zu halten, beförderte also Maxwell, nachdem er ihm den über alles geliebten Goldfisch im Wasserglas abgenommen hatte, mit einem Fußtritt aus dem Fenster nach draußen. Anderson flog wenige Sekunden hinterher.
Maxwell und Anderson unisono: "Das war wohl mal wieder ein Schuss in den Ofeeeen!!"
Mauzi: "Genau!"
Kommen wir also zum Skript zurück: Rapunzel fiel dem PrinzIn um den Hals und weinte,
Alucard: "Och, komm schon, leg doch die Waffe weg, Master..."
... und sie lebten noch lange glücklich und vergnügt!
Integral: "Bleib stehen, Alucard, diesmal schieß ich dir ein Loch ins Knie, du verfluchter..."
Walter: "Piiieeeep"
Integral: "Wenn ich mit dir..."
Walter: "Pieeep"
Integral: "...fertig bin, dann bleiben nur noch deine..."
Walter: "Piiiieeeeeep"
Integral (Walter anherrsch): "Ich wollte Augen sagen, verdammt noch mal, was gibt's denn da zu piepen!"
Walter (betreten zu Boden seh) "Das kann ja keiner ahnen..."
Integral: "...dann bleiben nur noch deine Augen übrig!!" (Wenn sie die ihm nicht am Ende auch noch auskratzt… Rrarrr.)
Und der über alles geliebte Goldfisch im Wasserglas schwamm glücklich und zufrieden hin und her und beobachtete amüsiert das verrückte Treiben im Hause Hellsing.
Da bleibt ja nur noch zu sagen: Ende gut, alles gut!
Nachwort:
Soo, das war's dann auch schon wieder. Kurz und schmerzlos - schmerzvoll trifft es wohl eher. Bleibt dabei, wenn es wieder heißt: Sams und harakiris Märchenstunde! Nächstes Mal im Angebot: "Wasserstoffperoxidgebleicht und Blutrot", und als Weihnachtsspecial (endlich!): "Hellsing das Krippenspiel - eine schaurig schöne Weihnachtsgeschichte". Wobei es sehr wohl möglich ist, dass die Weihnachtsstory erst nach Weihnachten fertig ist.
Integral: Hey... das ist naturblond!
Nochmals müssen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Sache mit dem Goldfisch im Wasserglas bitte unter gar keinen Umständen, des Tieres zu liebe, nachzumachen ist, und wir stellen nachdrücklich fest, dass kein einziger Goldfisch für diesen wirren Plot tatsächlich missbraucht wurde.
