Okay, für die Leute, die "A Clockwork Orange" kennen: Wir (u. a. DarkLemony und Sabrina5312) mussten heute eine etwas abgewandelte Form machen, Crash Test genannt, wo wir Bilder von verschiedenen Unfallstellen aus der Gegen gesehen haben, von verunglückten Autos und selten auch eine verunglückte Person. Dadurch konnte ich neue... "Erfahrungen" sammeln, die ich versuche, in die Story einfließen zu lassen (siehe Kapitel 5, welches ich gerade schreibe).

Kapitel 4
Es war einfach an Genuss mit anzusehen, wie Jane, Lisbon und Rigsby litten. Ich hatte meine kleine Tochter auf meinem Schoss und wir schauten uns gemeinsam das Video an, welches die Kamera, die ich vor mehreren Jahren in Chos Wohnung installiert, und die ich bereits mehrfach erneuern musste, aufgenommen hat.
Sie musste lachen, als Rigsby sich angewidert vom Anblick wegdrehen und direkt in Richtung Bad rennen musste. Lisbon schaute Jane einfach nur besorgt an, streichelte seinen Arm und versuchte tröstend zu wirken, was ihr aber misslang, denn ihre Angst war ganz klar in den Augen zu erkennen.
Beide wussten es, sie sprach es als erstes laut aus, dass sie vermutlich die letzte sein würde, die starb, damit Red John seine Genugtuung hatte, Jane leiden zu sehen. Und wie Recht sie damit hatte.
Es fraß Jane innerlich auf und ich wusste das. Es war so schön ein Lebewesen wie ihn, so voller Gefühle und Emotion, leiden zu sehen und es brachte auch seine dunkelste Seite zum Vorschein: die Bereitwilligkeit, alles zu tun, für Rache, für den Genuss und um den Mörder zu finden. Wie kaltblütig und psychopathisch Jane dabei wirkte, dass erinnerte mich stark an mich selbst.
Vielleicht war ich deshalb so beeindruckt, so fasziniert von diesem Mann, ich war besessen, ja so richtig verliebt, wie konnte man das auch nicht sein. Aber ich musste ihn leiden sehen, das war für mich eine Befriedigung, manchmal sogar sexueller Art, wie ich ihn mir oft vorstellte, weinend, um seine Frau und Tochter trauernd, nur auf Rache ausgesinnt.
Dabei hatte ich doch die Welt und die Wahrheiten dieser Welt schon viel früher erkannt. Es gab Leiden, das Leiden hat eine Ursache, das Leiden kann beendet werden, es gibt einen Weg, das Leiden zu beenden. Trotzdem stimmte meine Gewalt nicht mit dieser Philosophie überein. Ich liebe Gewalt ja, keine Gewalt ist auch keine Lösung.
Es war bereits stockduster draußen und ich überlegte, wie lange ich warten sollte, bis ich Rigsby umbrachte. Aber wie es aussah, hatten sie einen Schutz für ihn aufgestellt, was verständlich war, denn es war offensichtlich, dass er mein nächstes Opfer werden sollte.
Diesen Personenschutz zu Umgehen war ein Kinderspiel, ich erinnerte mich daran, wie einfach Kristina Frye zu befreien gewesen war, sie zu foltern, psychisch, war eine echte Herausforderung gewesen und hatte richtig Spaß gemacht, besonders ihr anschließendes Gespräch mit Jane.

Es war zwei Tage später und die Sicherheit in Rigsby's Haus hat endlich etwas nachgelassen. Es waren drei Polizisten im Haus und auf dem Grundstück verteilt und zwei saßen im Auto und beobachteten das Haus. Ich parkte ungefähr fünfzig Meter entfernt und nahm nur zwei Messer und einen Revolver mit.
Ich war diesmal komplett in schwarz gekleidet, damit man mich nicht sofort sah. Ich wusste, dass es diesmal riskanter wurde und deswegen hatte ich Caroline auch zu Hause gelassen, obwohl sie natürlich zu gerne dabei gewesen wäre.
Ich lief den Weg entlang und kam an dem Wagen vorbei, in dem zwei Agenten saßen und gemütlich ihre Pizza aßen. Ich klopfte an die Scheibe und er ließ sie herunter. Ich lächelte und zückte meinen Revolver.
„Würden sie bitte ihre Dienstwaffen aufs Armaturenbrett legen?", fragte ich freundlich. Zähneknirschend taten sie wie befohlen.
„Vielen Dank", sagte ich ironische und schlitzte mit dem Messer in meiner anderen Hand die Kehle des Fahrers auf. Ich sah den entsetzten Blick des anderen Polizisten, der instinktiv zu seiner Waffe greifen wollte, die Hand aber noch rechtzeitig zurückzog.
„Du denkst mit", lobte ich ihn und warf das Messer gezielt, sodass es das weiche Fleisch durchbohrte. Binnen Sekunden war auch er tot. Ich nahm den Schlüssel um die Tür zu öffnen und strich mein Messer an der Uniform sauber und steckte es weg. Jetzt konnte ich mich zum Haus begeben.
Ich ging öffnete die Haustüre mit meinem Dietrich, bedacht darauf, bloß kein Geräusch zu machen. Das Licht im Wohnzimmer war noch an und ich holte mein Handy heraus, um mir live-Videoaufnahmen aus dem Raum anzuschauen. Es saßen drei Agenten dort, einer von ihnen war Rigsby. Die anderen beiden hatten ihre Pistolen im Halfter stecken, ich musste schnell sein. Rigsby hatte seine Dienstwaffe auf dem Tisch liegen.
Mit Schwung trat ich die Tür ein und feuerte zwei gezielte Schüsse ab, bevor die Agents auch nur reagieren konnten. Sie flogen beide auf den Boden und ich schaute Rigsby an, der nach seiner Waffe greifen wollte, dann davon absah, als mein Blick den seinen traf.
„Besser das tust du nicht", sagte ich und mit erhobener Waffe ging ich zu den zwei Körpern am Boden und fühlte den Puls. Beide waren bereits tot, gut, jetzt konnte ich mich voll und ganz dem Letzten aus Lisbons Team widmen.
Ich lächelte und ohne Vorwarnung trat ich Wayne heftig in die Eier. Er japste nach Luft und hielt sich seine Weichteile. Ich trat noch zwei Mal, beide Male den Oberkörper, bis der große Mann rückwärts auf den Boden flog. Ich hatte ewig gebraucht, um mir einen solchen Kick anzueignen. Ich steckte meinen Revolver weg und trat über ihn.
„Weißt du, wer ich bin?", fragte ich.
„Du bist nicht Red John", antwortete er lachend und setzte sich wieder auf.
Ich schaute auf ihn herab. Nicht schon wieder, langsam wurde mir das echt zu bunt. „Dieselbe Diskussion habe ich schon mit Cho geführt", sagte ich seufzend und blitzschnell kniete ich mich nieder und rammte das lange, spitze Messer in den Unterleib des Polizisten.
Er schrie vor Schmerz auf und rollte sich auf die Seite. Jetzt war der dritte Bewacher auf dem Grundstück garantiert auch wach geworden. Und siehe da, es dauerte keine fünf Sekunden, bis er im Raum stand und mit der Pistole auf mich zeigte.
„Töte sie, sie ist Red John", fluchte Rigsby, dessen Hände schon voller Blut waren.
„Gerade eben hast du noch was ganz anderes behauptet", erwiderte ich und trat zwei Schritte näher an den Polizisten heran. Dieser schien unsicher zu sein, ob er mich wirklich umbringen sollte oder ob es für eine solche Maßnahme nicht schon zu früh war.
„Rühren sie sich nicht von der Stelle", sagte er und ich musste nur müde lächeln. Er war sichtlich nervös und noch nicht lange dabei, Kinderspiel.
Mit dem linken Fuß ging ich nach rechts, holte durch diese halbe Drehung Schwung mit dem rechten Bein und kickte die Waffe aus der Hand des Polizisten. Selbst wenn er noch gefeuert hätte, wäre ich durch meine Bewegung nicht mehr in seiner Schussbahn gewesen. Verblüfft schaute er mich nun an und wusste nicht, was zu tun war.
Ich nahm das blutverschmierte Messer, was Rigsby sich gerade aus der Wunde zog und stach damit genau in Herzgegend des Polizisten. Er taumelte rückwärts, wollte nach der Waffe greifen, die ich aber wieder aus dem weichen Fleisch herauszog und fiel auf den Boden. Er rührte sich nicht mehr und ich wischte das Messer ein wenig am Teppichboden sauber.
„Und wieder zurück zu dir", sagte ich und wandte mich zu Rigsby.
„Na los, du Schlampe, töte mich", rief er jähzornig während ich die blitzende Klinge betrachtete.
„Damit du als Held dastehst? Als Opfer Red Johns?", fragte ich und grinste ihn an.
„Du bist Red John?", fragte er immer noch ungläubig.
„Ja, die bin ich", antwortete ich und überlegte, ob ihm erneut das Messer in den Bauch rammen sollte. Aber das war zu simpel. Ich glaube, ich sollte eher so etwas wie mit Van Pelt anstellen. Ich schmiss das Messer aufs Sofa und ließ Rigsby zuschauen, wie ich mich bis auf BH und Unterhose auszog.
Ich lächelte ihn an, während ich meine schwarze Latexhose zusammenfaltete und neben die Jacke legte.

Dann nahm ich das Messer wieder in die Hand und fing an, seinen Körper aufzuschlitzen. Er schrie und versuchte sich zu wehren, vergebens. Ich schlug und stach immer wieder auf ihn ein, das Blut spritzte mich nur so an und besprenkelte den gesamten Boden und die Couch und färbte den Glastisch rot.
Ich lachte, während ich seine Bemühungen, am Leben zu bleiben, zunichtemachte, ich sah die Angst vor dem Sterben in seinen Augen, ich war diejenige, die sein Leiden beenden konnte und ich ließ ihn so langsam und qualvoll wie möglich sterben. Auch nachdem er lange tot war, prügelte ich auf ihn ein und zog tiefe Schnitte.
Leider floss das Blut dann nicht mehr so schön und erinnerte eher an eine Autopsie. Ich setzte mich auf seine Beine, atmete tief und schaute mir mein Werk an. Ich konnte stundenlang so da sitzen und mir das ansehen. Irgendwann stand ich dann auf und vollzog das ganze Prozedere von wegen Red John Mythos. Es machte Spaß, allein mit einem Zeichen so viel Angst und Schrecken zu verbreiten und Panik zu erschaffen. Ich blickte zufrieden auf den grinsenden und zugleich weinenden Smiley.
Dann nahm ich wieder das Messer und ging in das Bad. Ich duschte mich in aller Seelenruhe und säuberte das Mordwerkzeug. Ich trocknete mich wieder ab und ging in das Wohnzimmer, um mich wieder anzuziehen.
Ich hatte gerade den Reißverschluss meiner Latexjacke zugezogen, als das Handy eines Polizisten klingelte. Ich war in der Laune abzunehmen, aber hatte kein Stimmverzerrungsgerät dabei und ging deshalb direkt zu meinem Auto und ließ ein Blutbad zurück, dass Jane bestimmt viel Freude bereiten würde.
Etwas blutrünstig...ist aber schließlich auch ab 18... ;D
bitte schreibt mir Reviews.