Rache und Hass

Ich danke euch für eure Reviews, denn ihr seit der Hauptgrund, warum ich mich dazu entschlossen habe diese Übersetzung weiter zu führen. Es ist eine richtige Motivation und schließlich kann ich euch ja nicht hängen lassen.

Hier kommt Teil 4 von Hatred and Revenge, ich hoffe euch gefällt die Story auch weiterhin noch so gut.

Teil 4

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Aragorn wusste, dass etwas nicht stimmte, als er den ersten Peitschenschlag hörte. Er schaute in Richtung der Orks, die sich jetzt in einen Kreis zusammengestellt hatten. Aragorn erhaschte nur flüchtige Blicke von dem, was geschah, aber es war genug. Legolas war in den Händen der grausamen Orks. Elladan war an der Seite seines Bruders aber auch er wusste was vor sich ging. „Wir müssen ihm helfen Estel." Aragorns elben Namen benutzend stand Elladan auf. Er wollte Legolas helfen. „Warte! Du kannst ihm nicht auf diese Art helfen. Sie würden euch beide verletzen. Wir sind nicht in der Position zu kämpfen. Unsere Hände und Füße sind gefesselt und sie sind in der Überzahl. Dazu kommen diese Elben. Wir könnten sie nur von Legolas ablenken aber es würde uns nicht helfen. Nachdem sie dann endlich mit uns fertig wären würden sie ihn weiter verletzen und dann hätte es niemandem geholfen." Elladan blieb stehen. Er war hin und her gerissen. Er wollte seinem Freund helfen aber was konnte er schon ausrichten? „Aber ich werde nicht zuschauen, wie sie mit Legolas etwas schlimmeres machen, als ihn nur aus zu peitschen. Selbst wenn das bedeuten würde, dass sie mit mir weiter machen." Elladan setzte sich wieder hin. Aragorn wusste, dass er es so gemeint hatte, wie er es gesagt hatte. Und er wusste auch, dass er selbst alles tun würde um seinen elbischen Freund zu schützen. Selbst jetzt war es schwer nichts zu tun. Sie brauchten einen Plan und zwar schnell.

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Gwann-Agar brach durch den Kreis der Orks; er wollte sehen was vor sich ging. Er ging neben Legolas Kopf auf ein Knie. Der schwarzhaarige Elb ergriff eine handvoll blondes Haar und zwang den anderen Elb in sein Gesicht zu schauen. Legolas versuchte stolz aus zu sehen aber er konnte erkennen, dass der andere Elb das viel zu sehr genoss. Gwann-Agar war zufrieden mit dem was er sah. „Es wir ein Vergnügen sein mit dir zu machen was ich will." Mit einem dumpfen Schlag landete Legolas Kopf wieder auf dem Boden. Gwann-Agar grinste böse und schrie etwas zu einem der Orks in der schwarzen Sprache. Der Ork fletschte seine Zähne und rannte davon. Der dunkle Elb stand auf und gab Legolas einen Tritt in die Seite, welcher ihm ein leises Stöhnen brachte.

Der Ork kam zurück. In seinen Händen hielt er mehrere Dinge. Er warf sie auf den Boden. „Was jetzt?" Gwann-Agar betrachtete die Dinge und dann Legolas. „Jetzt werden wir ein bisschen Spaß haben." Legolas konnte nicht erkennen was der Ork gebracht hatte. Er versuchte sich ein Bild von dem zu machen, was um ihn herum geschah. Gwann-Agar verließ seine Seite. Als er zurück kam hielt er eines der Objekte in der Hand. Es war ein Eisengriff, mit drei Eisenketten daran herunter hängend. Die Ketten waren übersäht mit kleinen Stacheln. Legolas wusste was kam. Du darfst nicht schreien! Du darfst nicht... Er stöhnte als der erste Schlag auf seinem Rücken landete.

Gwann-Agar stand über Legolas und fuhr mit der Eisenpeitsche über seine Haut. Die kleinen Stacheln rissen kleine Stücke der Haut heraus. Der Elbenprinz wand sich unter der Behandlung. „Tut das weh? Hä? Wenn du willst dass ich aufhöre dann musst du mich einfach fragen." Er schlug die Ketten auf Legolas Rücken einmal mehr. Diesmal schrie der blonde Elb kurz auf. Seine haut brach und Blut floss über seinen Rücken. „Du musst mich nur fragen..." Das schwere Eisen traf ihn erneut aber Legolas versuchte dieses Mal nicht zu schreien. Ein Laut zwischen einem Schrei und wimmern kam über seine Lippen. Er atmete schwer und kalter Schweiß rann über seine Schläfe. Er presste seine Augen zu um eine Träne des Schmerzes zurück zu halten.

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Ein Schrei gellte durch das Lager. Aragorn versuchte seine Fesseln zu lösen. Elladan beruhigte seinen Bruder. "Diese verdammten Fesseln. Ich brauche etwas um sie auf zu schneiden." Elladan kniete hinter den Mensch. "Vielleicht kann ich den Knoten lösen." Er zog an den dicken Seilen. Aragorn wurde nervös. Legolas hielt seine Schreie nicht mehr zurück. Er musste große Schmerzen haben um seinen stolz auf diese Art zu vergessen. „Beeil dich! Ich muss ihm helfen." – "Ich dachte es ist zu gefährlich… jetzt bist du frei." Aragorn schüttelte die Überreste ab. „Ich kann hier nicht einfach herum sitzen und nichts machen. Du wirst bei Elrohir bleiben und dich nicht einmischen egal was passiert. Du musst deinen Bruder beschützen. Er ist noch zu schwach." Aragorn schlich sich an den nächsten Ork heran und brachte ihn zu Boden.

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Legolas konnte nichts anderes tun als schreien. Der Schmerz war zu groß. Jeder Schlag erschien stärker. Sein Rücken war blutig und Fleisch war heraus gerissen. Gwann-Agar genoss immer noch den Schmerz, den er dem anderen Elb bereitete. „Es scheint dir zu gefallen. Wenn du es nicht mögen würdest, würdest du mich anflehen zu stoppen, ist das nicht so?" Ich denke ich werde dir ein bisschen entgegenkommen und den Schmerz erhöhen. Magst du Feuer?" Gwann-Agar warf du blutige Peitsche zu Boden und beugte sich zu Legolas herunter um in sein Ohr flüstern zu können. „Oder etwas anderes schmerzvolles, das ich mit dir tun könnte…" Der dunkle Elb legte eine Hand auf Legolas Rücken, einen Finger tief in die Wunden reibend. Er konnte fühlen wie das Fleisch unter seiner Hand zitterte. Der Blick des Elbenprinzen sagte ihm alles was er wissen musste. „Aber ich denke ich will das für später aufheben." Er leckte die Spitze von Legolas Ohr, bevor er aufstand.

Legolas presste seine Augen fest zu. Sein ganzer Körper zitterte vor Schmerzen und ein wenig auch vor Angst. Er konnte immer noch den Kontakt der Zunge an seinem Ohr spüren und er wusste dass es nicht nur eine Laune von Gwann-Agar war, sondern ein Versprechen für mehr und dass ängstigte ihn zu tiefst. Legolas hatte immer noch die Erinnerung an seine Schreie, sein Stolz verbot es ihm aber den Folterer zu fragen, ob er aufhöre, selbst wenn er mehrere Male daran gedacht hatte. Er wollte nur in die Dunkelheit driften und alles andere vergessen. Legolas wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er plötzlich einen brennenden Schmerz an seinem Bein fühlte. Er war genug bei Bewusstsein um nicht aufzuschreien.

Ein Ork hatte eine heiße Stange in der Hand und presste sie leicht gegen das Bein des Elben. Er erhöhte den Druck, bis er das verbrannte Fleisch riechen konnte. Legolas wehrte sich schwach gegen die Orks die ihn festhielten, aber der Schmerz war mehr als ertragen konnte und er schrie. Plötzlich war die Folter vorbei. Einige Orks riefen etwas und das gesamte Lager war auf den Beinen.

Aragorn köpfte ein paar Orks bis sie ihn bemerkten. Er arbeitete seinen Weg vor bis zu Legolas, der bewegungslos am Boden lag. Aragorns Wut stieg, als er seinen Freund sah. Plötzlich schlang sich eine Lederpeitsche um sein Genick. Mit einem starken Ruck wurde er auf den Boden geworfen. Die Luft wich aus seinen Lungen als er aufschlug und er musste schwer atmen. Aragorn wusste von Anfang an, dass er keine Chance hatte aber wenigstens war er näher bei Legolas; eigentlich war das der einzige Grund, warum er das überhaupt getan hatte. Der eine, der ihn mit der Peitsche getroffen hatte stand über ihm. Es war einer der Elben aber Aragorn wusste seinen Namen nicht. „Das war idiotisch. Du solltest dafür bestraft werden, aber um dir zu zeigen, dass du deinem Freund hier nichts Gutes getan hast werde ich ihn Schmerzen lehren." Der Elb war anders von Gwaith oder Gwann-Agar. Anders als die beiden Elben waren seine Augen nicht grün sondern braun.

Dînneag (stiller Schmerz) war zufrieden mit sich selbst. Er wusste dass dieser Mensch sehr bald wegen seiner dummen Handlung Reue zeigen würde und er würde ihm zeigen warum. Orks hielten Aragorn auf dem Boden, während Dînnaeg vier Haken in der Hand hielt. Die haken waren aus Eisen, mit drei Spitzen Enden. Zwei auf den Seiten und eine in der Mitte. Die mittlere wurde durch Aragorns Fleisch gestoßen. Der Mensch biss auf seine Lippen um einen schrei zu verhindern. Der haken steckte tief in der Erde, durch seine hand hindurch, um zu verhindern, dass er fliehen konnte. Er lag mit seinem Rücken auf dem Boden. „Jetzt wirst du eine Lektion lernen. Du kannst deinen Freunden nicht helfen. Jedes Mal wenn du ihnen helfen willst, werden sie mehr Leid erfahren. Bring ihn zu mir!" Zwei Orks zogen Legolas zu Dînnaeg und ließen ihn auf seine Knie fallen. Legolas hielt die Luft an, als er Hände auf seinem verwundeten Rücken spürte. „Ich sehe, dass Gwann richtig gute Arbeit geleistet hat. Aber du bist noch nicht fertig. Dank deinem Freund hier wirst du noch mehr erleiden müssen. Du wärst frei um in die schmerzlose Welt der Bewusstlosigkeit zu gleiten, wenn dein Freund hier nicht da wäre." Legolas wurde gezwungen über Aragorn zu knien, ein Bein auf jeder Seite. „ich will dass du jede Emotion siehst, die deinem Freund über sein Gesicht kommt, wenn er sich vor Schmerzen windet. Ich will dass du spürst, wie sich seine Muskeln verkrampfen, wenn er gegen einen Schrei ankämpft. Und ich will, dass du dich daran erinnerst, dass du der Grund für seine Schmerzen bist."

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Ich hoffe auch dieses Kapitel hat euch gefallen. Eine kleine Warnung. Diese Story wird ab jetzt wie ihr vielleicht schon bemerkt habt immer blutiger und brutaler. Also nur wer das erträgt sollte auch weiter lesen.

Aber ich denke, dass ich kein Einzelfall bin und es noch mehr Leute da draußen gibt, die von LeggyFolter nicht genug bekommen ;)

Bitte schreibt mir eure Meinung, denn sie ist mir wichtig!