Kapitel 4
Nach den ersten Erfolgen auf Qo'noS trieb es uns hinaus zu anderen Welten des klinonischen Imperiums, welche noch immer unter der Plage der Kreaturen von der Föderation litten. Auch diesen Welten konnten wir mit unserem Giftköder helfen und sie von Tribbles säubern. Auf manchen Welten war es jedoch nötig mit größerer Gewalt gegen die widerwärtigen Monster vorzugehen. Nur die mutigsten unter uns wagten sich in die Kolonien, die sich die Tribbles in manch tiefen Wäldern aufgebaut hatten. Dort wimmelte es von Millionen der Kreaturen und der Gestank war nahezu unerträglich.
Ich, Kotekh, wagte mich mit sieben meiner Kameraden in die Tribble-Kolonie in den Kalath-Ruinen auf Krios vorzudringen. Kaum waren wir unter ihnen aufgetaucht, fingen sie bereits an erbärmlich zu quieken und sich auf uns zu stürzen. Sie mögen vielleicht nicht allzu groß sein und auch nicht allzu große körperliche Kraft besitzen, doch wenn man es mit tausenden und abertausenden dieser garstigen Monster zu tun bekommt, muss sich selbst ein erfahrener klingonischer Krieger eingestehen, dass er es mit einem ebenbürtigen Feind zu tun hat - insbesondere wenn sie gezwungen sind um ihre nackte Existenz zu kämpfen. Bereits zwanzig von ihnen bringen eine Kraft auf, die einem Targ gleichkommt und fünfzig von ihnen schaffen es einen ausgewachsenen Klingonen zu Fall zu bringen.
Nur unter Aufwand unserer gesamten Kräfte und der scharfen Klingen unserer Bat'leths konnten wir der Übermacht der Monster Herr werden. Immer zwei von uns kämpften Rücken an Rücken um uns gegenseitig Deckung zu geben und zu schützen. Ich, Kotekh, kämpfte gemeinsam mit meinem Kameraden To'beth, Sohn des Roth, einem langjährigen Freund unseres Hauses. Wir schwangen unsere Bat'leths als ob sie eine einzige mächtige Klinge wären und konnten zahlreiche der anrückenden Monster niederstrecken. Auch unsere Kameraden kämpften ehrenhaft und sicherten uns einen glorreichen Sieg an diesem Tag.
Am Ende des Tages türmten sich die Kadaver unseres Feindes bis zu den Gipfeln der höchsten Bäume. Um die Kreaturen endgültig aus dem Bewusstsein und den Geruchsorganen unserer Landsleute zu entfernen beschlossen wir, sie dem Feuer zu übergeben. Die Flammen züngelten viele Wochen lang auf unseren Welten und sie waren so gewaltig, dass man sie sogar noch aus dem Orbit erblicken konnte.
