Kapitel 4
Das erste was Ginny machte, als sie aufwachte, war zu stöhnen. Sie fühlte sich, um es freundlich aus zudrücken, schlecht. Sehr Schlecht.
Dann hörte sie wunderschönen Phönix Gesang. Mühsam öffnete sie ihre Augen und blickte direkt in die von Ice, der auf dem Kopfende ihres Bettes saß und sich über ihren Kopf hinweg beugte um ihr in die Augen sehen zu können. Ginny musste bei dem Anblick seiner Augen lächeln. „Hey du.", sagte sie mit schwacher Stimme. „Oh Ms.Weasley sie sind wach.", hörte sie die fröhliche Stimme von der Schulkrankenschwester.
Mühsam drehte sie ihren Kopf in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. „Ja bin ich Madam Pompfrey.", sagte Ginny mit einer brüchigen Stimme.
Bevor die Krankenschwester etwas sagen konnte wurde die Tür aufgeschlagen und ein Meer aus Roten Haaren stürmte den Krankenflügel. Bevor Ginny ihre Familie richtig begrüßen konnte, wurde sie schon in eine tödliche Umarmung ihrer Mutter gezogen. Ginny fühlte sich wie in einer Schraubzwinge.
„Mum bitte las mich los, ich bekomme keine Luft mehr!", brachte Ginny unter größten Problemen mit ihrer Atmung hervor. „Natürlich, Ginny Schätzchen.", antwortete ihre Mutter mit einer besorgten Stimme und lies sie los.
Und noch am leben, Gin? , kicherte eine Stimme in ihrem Kopf. „Ice, halt die Klappe!", sagte sie vollkommen entnervt. Ihre Familie und Hermine, Ginny entdeckte sie erst jetzt, sahen sie an, als wäre sie verrückt geworden. Erst jetzt viel es Ginny ein, dass sie ihrer Familie ja noch gar nichts von den Telepathischen Gesprächen mit ihrem Phönix gesagt hatte. „Ihr müsst mich nicht so ansehen. Ice und Ich können uns Telepathisch unter halten.", als ihre Brüder sie immer noch komisch ansahen, begann Ginny zu erklären: „Erinnert euch. Als Ice gerade erst zu mir gekommen war, hat Dumbledore doch gesagt, dass das passieren kann."
Erst jetzt verstanden ihre Brüder was ihre kleine Schwester meinte. „Voll Krass.", rief Ron schließlich aus. Hermine warf ihm einen wütenden Blick zu. „Voll Krass trifft es glaube ich kaum Ronald. Ich würde das eher als einmalige Möglichkeit ansehen. Ginny was sagte er denn so?", fragte Hermine. Ice sagt, Mädchen mit Vogelnest auf dem Kopf soll still sein, Hugh ich habe gesprochen. , sagte Ice in ihren Gedanken mit einer ernsten Stimme. „Ice! Hermine hat kein Vogelnest auf dem Kopf!", schrie Ginny wütend ihren Phönix an. Der hüpfte unbeeindruckt nur ein paar cm weiter von Ginny weg. Och komm schon, das war Witzig! , als Ginny ihn weiterhin wütend musterte, seufzte Ice nur resignierend. Du hast auch keinen Sinn für Humor. Dann drehte er beleidigt den Kopf weg.
Ginny starte ihn nur Böse an. „Blöder Bratvogel.", rief sie noch in seine Richtung bevor sie sich wieder ihrer Familie zu wand. „Ginny sie sagen das du ... das du ...die Kammer geöffnet hast.", brachte schließlich Ron heraus und sah sie abwartend an.
Auch die anderen aus ihrer Familie und Hermine sahen sie forschend an. Ginny musste schlucken bevor sie antwortete: „Ja ich habe die Kammer geöffnet...das Tagebuch, es hat mich das zu gezwungen und...", mitten im Satz wurde sie unterbrochen. „Ah sie geben es auch noch zu! Auroren nehmen sie Ms. Weasley fest!", hörte man die Stimme von Minister Fudge der grade den Krankenflügel in Begleitung von zwei Auroren betreten hatte.
Alle im Raum starten ihn ungläubig an. Auch die Auroren sahen immer wieder von Ginny zum Minister und zurück. Sie konnten nicht glauben, dass sie ein Mädchen verhaften sollten, das grade erst ein Jahr nach Hogwarts ging und vielleicht grade mal 11 Jahre alt war.
„Cornelius, ich glaube nicht, dass dies nötig sein wird.", wurde der Minister von der freundliche Stimme Dumbledores unterbrochen. „Vielleicht sollte ich mir zu erst mal anhören was dort unten Geschehen ist. Denn in diesem Moment ist die Junge Ms. Weasley noch immer eine Schülerin von Hogwarts und fällt unter meine Gerichtsbarkeit.", schloss Dumbledore seine kleine Rede.
Der Minister brachte kein Wort mehr heraus. Meiner Meinung nach sieht er aus wie ein Fisch auf dem Land. Atmen, Minister, Atmen. , hörte sie in ihrem Kopf das spöttische Kommentar von Ice.
„Ich dachte du willst nicht mehr mit mir Reden.", flüsterte Ginny ihrem Vogel zu. Also Antwort erhielt sie nur ein Kichern. Ginny schüttelte nur ungläubig den Kopf. Wie hatte der Direktor damals gesagt? Diese art des Phönix hat eine Emotionales Ungleichgewicht gegen über anderen Menschen. Tja, scheint so als hätte er recht gehabt. Ice ist sehr Launisch. , dachte Ginny belustigt, dann wand sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihre Familie die nun begann sie mit fragen zu löchern.
Aus den Augenwinkeln bemerkte sie wie der Minister mit seinen beiden Auroren und der Direktor den Krankenflügel verließen. Ginny dachte jedoch nicht mehr darüber nach.
Nach einiger Zeit kehrten der Minister, die beiden Auroren und der Direktor zurück. „Ms. Weasley nach Beratung mit ihrem Direktor sind wir übereingekommen, sie nur der Schule zu verweisen und nicht lebenslang nach Askban zu schicken.", es war nach den letzten Worten des Ministers ganz still im Raum geworden.
Die gesamte Familie Weasley starte den Minister entsetzt an. Dann plötzlich durchbrach ein Schluchzen den Raum. „Sie dürfen weiterhin mit ihrer Familie in Kontakt treten und bis zu ihrem 17 Lebensjahr bei ihnen Wohnen, danach müssen sie in die Muggelwelt ziehen. Ihre Familie darf sie nur Besuchen nicht umgekehrt. Haben sie das verstanden?"
Ginny konnte nur Weinend mit dem Kopf nicken. Harry wünschte sich in diesen Augenblick nichts mehr, als sich auf diesen Aufgeblasenen Wicht zu stürzen und ihn eine ordentliche tracht Prügel zu verpassen. Harry konnte dem Drang nicht mehr wieder stehen.
Das einzige was der Minister noch wahrnahm bevor Harry über ihm war, war etwas Schwarzes was sich Wütend Kreischend auf ihn stürzte.
„Nehmt das Viech von mir, Nehmt es weg!", brüllte der Minister mit ängstlicher Stimme. Die Auroren wollte etwas tun, doch trauten sie sich nicht heran aus Angst das Viech, besser bekannt als Harry, könnte sie ebenfalls angreifen.
Harry störte sich nicht an den Schreien seines Opfers, was ihn störte war, das Fudge seine Augen gut schützte so das Harry in seiner Phönix Form es nicht schaffte ihn die Augen auszukratzen oder stechen.
Ginny hatte sich immer noch nicht beruhigt und Weinte immer weiter. Harry hackte jetzt seit 5 Minuten auf den Minister ein und endlich trauten sich die Auroren etwas zu machen. Die beiden schossen jetzt Stupor Flüche auf die beiden Kämpfenden ab.
Harry, der die Flüche im letzten Augenblick bemerkte, flog schnell zurück zum Bett und begann ein Phönixlied zu singen um Ginny wieder zu beruhigen. Und tatsächlich schaffte er es, dass sie sich wieder beruhigte, auch wenn sie jeden Augenblick davor stand wieder loszuweinen.
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Hölle
Vor dem Wohnsitz des Teufels
„Wir wollen mehr Freizeit! Wir wollen mehr Gehalt!", hörte Satan die Sprechchöre von draußen. So ging das schon seit gut fünf Tagen. Fünf Tage lang Streikten seine Mitarbeiter schon. Und dieser ganze Ärger trieb ihn noch in den Wahnsinn.
Jetzt reicht es endgültig! , beschloss er. Mutig trat er auf den Balkon seines Hauses und bedeutete der Menge endlich still zu sein.
Endlich seit fünf Tagen war es still. Einen Augenblick lang genoss Satan das, dann wand er sich der Menge zu und begann zu sprechen: „ Ist ja gut! Ihr bekommt mehr Gehalt und mehr Urlaub! Seit ihr Jetzt zu Frieden?"
Die Menge starte ihn an. Es war so still, dass man hätte eine Stecknadel aus der Folterkammer hören können, wäre sie zu Boden gefallen. „Wir wollen auch ein Hamburger Bude!", rief ihm Irgendjemand aus der Menge von Dämonen entgegen.
Kurz schaffte es Satan ruhig zu bleiben, doch dann brach die Wut aus ihm heraus. Er begann mit seiner Stimme zu Brüllen: „Ihr wollte eine Burger Bude?! Sagt mal seit ihr total Krank?! Ihr bekommt keine Burger Bude! Fahrt doch in den Himmel!", Wut schnaubend drehte er sich um und verschwand wieder in seiner Wohnung.
Die wütenden Schreie seiner Mitarbeiter ignorierte er, wie er es auch schon in den letzten Fünf Tagen getan hatte.
Und so gingen die Streiks weiter und die Hölle war bis in unbekannte Zukunft geschlossen.
