sorry ( schon wieder) dass es schon wieder so lang gedauert hat aber ich hab einfach, auch wenn ihr jetzt denkt ich bin voll dumm oder so..., vergessen das kapitel hier hochzuladen also nochmal sorry und danke dass alle die so liebe reviews schreiben sooooooooo viel geduld mit mir haben
Kann sein, dass Brennan ein wenig "out of character" ist aber was soll ich sagen... schätze mal ich war einfach faul oder so
Kapitel 4: Breaking Down
Tempe seufzte leise, froh die Taxifahrt überstanden zu haben und schloss die Tür hinter sich. Regan war geradewegs ins Wohnzimmer gegangen, blickte sich um. Es gab nahezu keine Fotos. Keine Familienfotos von Früher, nichts, abgesehen von einem Bild, das vor Tonnen und noch mehr Tonnen von Büchern in einem riesigen Regal stand.
Die Menschen, die darauf abgebildet waren, wirkten glücklich und auf eine angenehme Weise vertraut. Wie eine Familie standen sie da. „Glückliche Menschen machen mich krank.", dachte Regan verbittert. In der Mitte stand Temperance und lächelte. Die andern Menschen kannte sie nicht; wie auch? Rechts von ihrer Schwester stand eine dunkelhaarige Frau. Neben ihr stand ein Mann mit lockigem Haar, der, wie Regan fand, mehr mit der Frau neben ihm, als mit dem in die Kamera lächeln beschäftigt war und so aussah, wie ein idiotisch grinsender Affe. Links von Tempe war ein ebenfalls dunkelhaariger Mann im Anzug, der breit in die Kamera lächelte. Die beiden wirkten sehr vertraut, als ob sie sich sehr nahe stünden. „Sind die beiden ein Paar? Oder waren sie es? Der Körpersprache nach zu urteilen, würde ich und jeder andere, der dieses Foto sieht zweifelsfrei „Ja" sagen."
Etwas abseits und irgendwie außen vor wirkend, aber das konnte natürlich auch nichts als Einbildung sein, stand ein weiterer Mann, der jünger war, als die anderen, vielleicht etwas über 20.
Plötzlich spürte sie, dass Tempe neben ihr stand.
„Wer ist das?", fragte Regan, auf das Foto deutend. „Squints. Das reicht; ich verbringe eindeutig und unwiderruflich zuviel zeit mit Booth. Ich fange an seine dämlichen Bezeichnungen für mein Team zu benutzen."
„Was sind Squints?"
„Ach, mein Partner, Booth, denkt, es sei eine passende Bezeichnung für das, was Wissenschaftler tun."
„Du magst ihn."
„Was? Nein. Wir sind nur Partner. Nichts weiter."
„Okaaaay. Und du bist rot, wie eine Tomate mit Sonnenbrand, weil…?"
Temperance schwieg. Hatte Regan sie durchschaut? Wobei sollte sie schon durchschaut werden, schließlich hatte sie nichts zu verbergen. Es war ja nicht so, als ob sie und …Partner. Freunde. Nicht mehr und damit Basta. Regan grinste. Sie war schon immer gut darin gewesen, zwischen den Zeilen zu lesen. „Booth ist der Typ neben dir, oder?", begann sie. Tempe nickte nur. „Na toll, meine Schwester sieht nur aus wie ich und ist wie eine Mini-Angela." „Ihr seht aus, als ob ihr euch am liebsten auf der Stelle bespringen wollt."
„Regan!" „Warum denn? Ich sage nur die Wahrheit. Und nur nebenbei, denkt die Frau neben dir…" „Angela, meine beste Freundin" „… Wohl genauso über euch."
Regan ließ sich grinsend auf die Couch fallen und beobachtete amüsiert, wie der Ausdruck auf Tempes Gesicht von verwirrt zu verwirrter wechselte. Doch plötzlich war die gute Stimmung wie vom Winde verweht und ein unangenehmes Schweigen legte sich über die Schwestern. Regan fühlte sich wie ausgewechselt; war vor nur wenigen Augenblicken noch alles in Ordnung gewesen schien ihr jetzt die Decke auf den Kopf zu fallen. „Ich muss hier raus.", dachte sie, während sie die ersten Tränen in sich aufsteigen fühlte.
„Kann ich duschen gehen?", fragte sie rasch, als ob nichts sei. Sie wollte Tempe nicht noch unnötig zur Last fallen „Ich muss aus den Sachen raus." Sie sah ihre Schwester fragend an.
„Klar, Handtücher sind im Schrank und ich suche dir was zum Anziehen." Regan sagte nichts, nickte nur kaum merklich und verschwand in Richtung Badezimmer. Sie öffnete die Tür und riegelte sie hinter sich ab. Stille; es war ruhig, zu ruhig.
Gerade noch hatte Regan sich geradezu erdrückt gefühlt und wollte nichts sehnlicher, als einen kleinen Moment Ruhe zum Nachdenken. Jetzt kam es ihr vor, als ob genau diese Stille ihr wie eine schallende Ohrfeige mitten ins Gesicht schlug. Damit hatte sie nicht gerechnet; es war zu viel für sie, Regan war am Ende. Sie spürte die ersten Tränen ihre Wangen hinunter laufen, während sie zur Dusche hinüberging und das Wasser voll aufdrehte, damit Temperance sie nicht weinen hören konnte.
Regan warf ihre Kleidung auf den Boden. Es waren noch deutlich Spuren von Blut darauf zu erkennen. Sie würde diese Sachen wegwerfen. Es kamen zu viele Erinnerungen hoch.
Erinnerungen an ihre Mutter an den Unfall, daran, dass es allein ihre Schuld gewesen war.
Regan nahm die Seife und wollte all die Schuld und Trauer von sich abwaschen, doch es half nichts; sie fühlte sich genauso elend wie zuvor.
Sie waren den Highway entlang gefahren, sie waren spät dran und etwas zu schnell unterwegs gewesen. Wohin sie gewollt hatten wusste Regan nicht mehr. Alles was sie wusste, war, dass es allein ihre schuld gewesen war. Nur ihretwegen, hatte ihre Mutter ihren Blick nur ganz kurz von der Fahrbahn abgewandt und den ihnen entgegenkommenden Lastwagen zu spät gesehen.
Regan konnte sich daran erinnern über etwas gelacht zu haben. Sie war nicht angeschnallt gewesen und war während dem verzweifelten Versuch ihrer Mutter dem Lastwagen auszuweichen, aus dem Auto geschleudert worden. Sie selbst hatte nur eine Platzwund am Kopf und ein paar Kratzer davongetragen, doch ihre Mutter lag dort, eingeklemmt, ihr Körper war einzig und allein noch dadurch zusammengehalten worden.
Als Regan ihr in die Augen geblickt hatte, hatte sie gewusst, dass ihre Mutter sterben würde.
Sie war jetzt allein, allein mit einer fremden, die ihre Schwester war. Regan wollte es nicht, wollte nicht mehr leben, wollte ihre Mutter folgen.
Sie stand nun in der Dusche, and die kalten Fliesen gelehnt und rutschte langsam and der wand hinunter zu Boden. Ihr ganzer Körper bebte.
Blut, das noch in ihrem Haar geklebt hatte, vermischte sich mit salzigen Tränen und verfärbte das Wasser, das au sie herabprasselte leicht rot.
Regan verbarg ihr Gesicht in den Händen.
Die ganze zeit lang hatte sie sich zusammengenommen, hatte sich nicht erlaubt vor Temperance zu weinen, wollte nicht schwach sein, wollte kein Mitleid.
Doch jetzt schien all die Trauer, all die Wut, auf einen Schlag in ihr loszubrechen.
Ihre Mutter hatte ihr versprochen, sie nie allein zu lassen, jetzt aber hatte sie es getan.
Doch dann erinnerte Regan sich an die Letzten Worte ihrer jetzt toten Mutter und an as Versprechen, das sie ihr gegeben hatte.
Sie war es ihr schuldig.
Selbst als sie starb, als sie dagelegen war, auf der Straße, eingeklemmt zwischen den Fahrzeugen und mit jeder Sekunde ein winziger Hauch von Leben aus ihren Augen gewichen war, hatte sie nicht gewollte, dass Regan sich aufgab.
Sie hatte es ihr versprechen müssen:
Weiterzumachen, egal was komme. Und das würde sie tun, würde es versuchen, um jeden Preis und ihre Mutter würde sie stets im Herzen tragen.
Währenddessen, war Tempe beim durchsuchen ihres Kleiderschranks auf ein altes Fotoalbum gestoßen. So viele Erinnerungen. All die Bilder; ihre Mutter, ihr Vater, Russ, sie alle wirkten glücklich auf diesen Bildern.
Sie wischte sich eine Träne von der Wange, doch es half nichts. Schon war die erste von ihnen auf das Foto getropft und die Nächste und die Nächste.
Temperance hatte sie so sehr geliebt und ihre ganze Welt war in sich zusammengebrochen, als sie verschwunden waren.
Und nun würde es wieder geschehen, das war ihre größte Angst. Regan würde verschwinden, so wie alle anderen Menschen, die sie je geliebt hatte.
Sie fürchtete sich davor die Nähe zu ihrer Schwester zuzulassen, doch tief in ihrem Innern wusste Temperance Brennan, dass sie diese Sache nicht mehr kontrollieren konnte, dass sie sich nicht mehr davon abhalten konnte, Regan in ihr Herz zu schließen, weil es schon längst geschehen war.
please review!!!
