vielen dank erstmal an meine leiben leser und kommischreiber, ich freue mich sehr darüber, auch über jede Kritik

Ahtros: du springst in den Kapiteln??? also jetzt is es ja noch net so schlimm, da es die prologreihe is, aber es wäre wesentlich sinnvoller die reihenfolge zu beachtenaber danke für das lob

Slay Coral: danke für kommi, tja wegen der Sache mit dem Jahr, ich nehme mir mal da vorab es künstlerische Freiheit zu nennen, in keinen der Bücher wird ja mal ein Jahr erwähnt, deswegen is das net so schlimm, trotzdem danke

real Indy: du bist nicht die erste die das mit Haar kritisiert, um ehrlich zu sein, wäre es nach meiner beschreibung meinen Haar auch net so unähnlich, aber ich wollte /oder würde dazu genötig ja eine klitzekleine Verbindung zwischen James und Harry darstellen, daher... die andere slash-sache, habe ich weiter unten noch mal abgehandelt, also schau da einfach mal, und wegen Harrys verhalten: nein er wird jetzt natürlich nicht freudig im Schnee rumtanzen und die Welt anlächeln und alles vergessen was war, also keine sorge, ich versuche es möglichst gut hinzubekommen, dass man seinen seelischen Schaden sofort erkennt

aischa: danke fürs kommi

candy. schön das es gefällt, und ja erst ab den 2. kapitel mit lily macht vieles einen Sinn, ne??

sister of Death: danke für lob, tja zur der Erkennung mit James und Harry, ehrlich leute, ihr müsst euch da mal entschieden, die einen fragen mich warum, man die Ahnlichkeit nicht anmerkt und der nächste genau ds Gegenteil, ich versuche da eine mitte zu finden, was bei euch aber net immmer leicht is -.-

novadidi: danke, tja die Update Zeit, das kommt imma ganz auf meine Lebensumstände an, da ich diese story zuerst bei fanfiktion.de gepostet habe, bin ich dort zum beispiel um ein Kapitel vorraus, dafür waren die abstände da natürlich teilweise länger und sie mussten auf dieses Kapitel auch erheblich länger warten, da ich so einige familiäre probleme hatte und net schreiben konnte, daher kann ich net sagen, wann ich mit einen kapitel fertig werde und es hochstelle, ich beeile mich aber, schon allein, weil ihr mir immer so liebe kommis schriebt

so und nun noch ein letztes: ich wurde hier, und auf anderen Seiten ebenfalls, auf das Thema slash angesprochen. es tut mir leid hier vielleicht einige zu enttäuschen, aber ich werder auf GAR KEINEN FALL EIN SLASH aus dieser story machen. mit wem auch? Sirius: der spielt eine ganz andere Rolle hier, Remus: hab ich nie verstanden, wie man Harry und Remus zueinander bringen kann, ich wurde auch auf Tom angesprochen und muss klipp und klar nein sagen, wer das wirklich will, hat diese Story nicht richtig gelesen, denn Voldemort hat Harry so einiges genommen und da könnte er auf einen fall drüber weg schauen.

so damit wäre dies auch geklärt und wir können endlich lesen

viel spaß

3. Kapitel

Als Harry das nächste Mal erwachte, war es still im Zimmer. Keine mehr oder weniger leisen Stimmen, keine unruhigen Schritte und auch kein regelmäßiges Atmen erfüllten den Raum

Er war allein.

Vorsichtig setzte er sich auf und tastete nach der Brille von James. Nachdem er sie aufgesetzt hatte, ließ er zum nunmehr zweiten Mal seinen Blick durch den Raum schweifen.

Das große Himmelbett, welches in Rot und Gold gehalten war – echte Gryffindors eben-, wurde jeweils rechts und links von großen, bis zur Decke reichenden Fenstern flankiert. Ihm direkt gegenüber lag die Tür, die wohl auf den Gang hinausführte. Sie war in einem hellen braun gestrichen war und wies mehrere kryptisch aussehende Verziehungen auf, die auf Kopfnähe hineingeschnitzt worden waren.

Rechts von der Tür stand in einer Ecke ein großer Sekretär samt Stuhl und auf der gegenüberliegenden Seite prasselte leise ein kleines Feuer.

In der Hoffnung seine Sachen zu entdecken, schweifte sein Blick erneut durch das Zimmer und blieb schließlich an dem Stuhl vor dem Sekretär hängen. Dort lag sein zusammengefalteter Umhang – hatten sie nicht gesagt, seine Sachen waren ruiniert gewesen? – und darauf gebettet die wenigen Habseeligkeiten, die er immer bei sich trug.

Harry zog die Decke zurück und ließ seine Beine auf den Boden sinken. Als seine nackten Füße die Fliesen berührten, erschauderte er kurz. Obwohl das Feuer im Kamin brannte, war es doch recht kalt im Zimmer und die mollige Wärme, die er bis jetzt genossen hatte, war einzig allein von der dicken Daunendecke ausgegangen.

Für November waren die Temperaturen schon ziemlich tief und nachdem Harry einen Blick nach draußen geworfen hatte, wusste er auch warum.

Der Winter hatte früher Einzug gehalten, als sonst. Eine weiße Schneedecke bedeckte den angrenzenden Balkon und immer mehr der weißen Pracht fiel vom Himmel.

Ein sanftes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er liebte den Winter und den Schnee. Sie konnten ihn in jeder Lebenslage beruhigen. Wenn frischer Schnee gefallen war, hatte Harry schon immer das Gefühl gehabt, als wäre die Welt vollkommen rein. Der Schnee bedeckte alles Schlechte und zeigte nur noch das makellose weiß. Nach jedem Schneefall im Haus der Seelen, einem großen Anwesen südlich von Penzance in der Nähe von Cornwall, in das Harry nach seinem fünften Schuljahr gebracht worden war, war dieser stundenlang durch die Einöde gewandert und hatte seinen Gedanken freien Lauf gelassen. Und jedes mal, wenn er nach Stunden endlich wieder im Haus war, völlig unterkühlt und meistens mit blauen Lippen, war er, trotz Hermines stundenlangem Vortrages über Verantwortung, immer innerlich vollkommen ruhig und all der Schmerz, der ihn gequält hatte, einfach verschwunden.

Ja, gewissermaßen hatte Harry diese Zeit in der Isolation wirklich geliebt, denn sie hatte ihm vieles klar gemacht und verdeutlicht, was er vorher nicht sehen wollte. Diese Zeit hatte ihn nicht nur in dieser Hinsicht stärker gemacht, sondern auch sie drei – Hermine, Ron und sich selbst – mehr und mehr zusammengeschweißt, so dass ihre Kraft im Kampf fast unschlagbar war.

So war es auch niemanden merkwürdig vorgekommen, dass alle drei nach weniger als einem Jahr ihre beiden letzten Schuljahre gemeistert und mit Bravour bestanden hatten. Sie waren zusammengewachsen und jede Minute, die nicht für Lernen und Training draufgegangen war, hatten sie genutzt, um noch stärker zu werden – in welcher Hinsicht auch immer.

Langsam stand er auf und trat mit unsicheren Schritten – seine Beine gehorchten noch immer nicht so recht – auf die großen Fenster zu, die sich nach kurzem Hapern auch öffnen ließen.

Der kalte Wind schlug ihm hart ins Gesicht und ließ ihn für einen Moment zurückweichen, ehe er sch daran gewöhnt hatte und einen unsicheren Schritt nach draußen wagte.

War der Wind schon kalt gewesen, so war der Schnee an seinen nackten Füßen eisig. Er zog scharf die Luft ein und stand einige Minuten nur still im eingesunken Schnee, bis seine Füße sich daran gewöhnt hatten und er langsam ein paar Schritte weiter hinaus wagte.

Als er etwa den halben Weg zum Geländer zurück gelegt hatte, blieb er stehen und ließ die kalte Luft auf sich wirken. Der Wind fuhr ihm durch sein langes Haar und verwüstete es leicht, so dass wieder Ansätze seiner alten, ungebändigten Pracht zum Vorschein kam. Sein Pyjamaoberteil wurde auf den Schultern nass und auch die Enden seiner Hose wurden leicht feucht, doch das alles störte ihn nicht.

Harry hatte die Augen geschlossen und den Kopf gehoben, sodass einzelne Sonnenstrahlen auf sein Gesicht fielen. Ein leichtes Lächeln zierte seine Lippen.

Fast war es ihm, als wäre er wieder im Haus der Seelen und Hermine würde einmal wieder nach ihn suchen.

Er glaubte fast ihre Stimme zu hören: »Wenn du noch lange so da draußen stehen bleibst, holst du dir den Tod. Komm rein und trink zusammen mit uns einen Tee. Dobby hat Kekse gebacken, die schmecken dir bestimmt.«

Ein leises Seufzen entrann seiner Kehle und er senkte den Kopf. Die Zeit damals kam ihm eine halbe Ewigkeit entfernt vor, ganz als ob ein ganzes Leben dazwischen läge.

Auch wenn sie von der Außenwelt isoliert waren, so hatten sie dort doch eine glückliche Zeit gehabt. Fernab von dem Krieg und der Zerstörung, lebten sie ein paradiesisches Leben. Wie so oft wünschte sich Harry zurück in diese Zeit.

Er drehte sich um und sah zur Balkontür, nur um dort in zwei grüne Smaragde zu sehen.

Ihm stockte der Atem. Da war sie, seine Mutter. Noch hübscher als auf allen Fotos oder auch in Snapes Erinnerung. Sie stand in der Tür und lächelte ihn sanft an. Ihre langen Haare, hatte sie zu einen Zopf geflochten, der ihr nun lang über die rechte Schulter fiel. Sie trug ein grünes Kleid, welches bis über die Knie gingen und dazu lange braune Lederstiefel.

Unfähig sich zu rühren, starrte er sie einfach nur. So verging fast eine Minute, in denen beide sich einfach nur anstarrten, ehe Lily das Wort ergriff: »Wenn du noch lange da draußen stehen bleibst, holst du dir den Tod und darfst die nächsten Wochen im Bett verbringen.« Sie musterte ihn kurz. »Und nicht mal Schuhe hast du an. Sag mal frierst du nicht?« Sie lief auf ihn zu, warf ihm eine rubinrote Decke über den Kopf und schob ihn dann sanft wieder ins Zimmer.

Erst drinnen wurde Harry klar, wie kalt es draußen gewesen war. Die Hitze des Feuers, die das ganze Zimmer inzwischen ausfüllte, schlug ihm hart entgegen, so dass er die Luft schwer einzog und leicht zu zittern begann.

Lily musterte ihn wiederholt eingehend und bemerkte sein Zittern. »Ach jetzt, wo wir drinnen sind wird dir kalt, ja?«, fragte sie mit einen schelmischen Lächeln auf dem Gesicht. Sie deutete auf die Tür, die sich links vom Sekretär befand und von der Harry hätte schwören können, dass sie vorhin noch nicht da war. »Da geht's ins Bad. Nimm eine Heiße Dusche und zieh dann das hier an. Danach mach ich dir was zu essen, du hast doch sicher Hunger, oder?« Sie reichte ihm die Sachen, die sie die ganze Zeit auf dem Armen getragen hatte und wandte sich zum Gehen um. An der Tür drehte sie sich noch einmal um und lächelte ihn sanft an.

»Möchtest du hier oben essen oder lieber unten in der Küche?«, fragte sie.

Harry zuckte mit den Schultern. »Das ist mir eigentlich egal.«

Sie nickte und lächelte ihn wiederholt an. »Gut, dann unten. So siehst du auch gleich was vom Haus und die Anderen sind auch da. Halte dich einfach rechts und geh dann die Treppe runter. Die große Eichentür führt ins Esszimmer, dahinter ist die Küche.» Sie hielt kurz inne, ehe sie sagte: »Ich bin übrigens Lilian Potter, aber sag ruhig Lily zu mir.«

Harry nickte. »Chris, Chris Fuller.«

Sie öffnete die Tür. »Ich weiß.« Und weg war sie.

Harry blieb erst mal eine geschlagene Minute an Ort und Stelle stehen und sah immer noch völlig erstarrt zur Tür. Er hatte sich gerade mit seiner Mutter unterhalten. Das alles kam ihm noch so unglaubhaft vor. Er hatte das Gefühl er würde träumen. Er müsste träumen, das war die einzig logische Erklärung. Aber eigentlich war ihm das egal, ob nun Traum oder nicht. Er genoss es nicht nur endlich seine Eltern, sondern auch Sirius wieder zusehen.

Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht ging er ins Bad und stellte sich unter die Dusche. Nachdem er nach mehr als zehn Minuten endlich fertig war, trat er auf dem Gang hinaus.

Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in ihm aus, als er durch das leere Haus lief. Er war fremd hier und versuchte sich auf Lilys Anweisungen zu konzentrieren, doch ein kleiner Teil vom ihm schien genau zu wissen, wohin er zu gehen hatte. Plötzlich blieb er stehen und sah verwirrt auf die Tür zur seiner rechten. Irgendetwas zog ihn magisch an. Er wusste nicht was es war, doch hinter dieser Tür befand sich etwas sehr wichtiges.

Bevor er allerdings irgendetwas tun konnte, um diesem Mysterium auf die Spur zu kommen, bog Sirius um die Ecke und hatte Harry erreicht. »Na hey, auch wieder unter den Lebenden, Chris?«

Harry nickte und lächelte leicht. »Ich soll in die Küche kommen hat Lily gesagt.«

Sirius nickte begeistert. »Richtig, musst ja mal wieder was zwischen die Zähne bekommen, nicht? Komm ich zeig dir den Weg.« Er ging los und Harry folgte ihm nach kurzen Zögern. Während des restlichen Weges redete Sirius ununterbrochen, erzählte Harry etwas über das Haus – es war schon seit Jahrhunderten im Familienbesitz der Potter – und über vieles Andere, doch Harry hörte nur mit halben Ohr zu. Viel zu überrumpelt war er von Sirius Charakter.

Der Sirius, den Harry kannte, unterschied sich fast gänzlich von dem, der ihn gerade durch das Potter Anwesen führte. Froh und glücklich, freundlich und lebensfroh. Fast wie zwei Seiten einer Medaille, Tag und Nacht. Und das alles nur wegen Peter, dieser miesen Ratte. Dieser Verräter hatte in einer Nacht so viele Leben zerstört.

Er seufzte und verscheuchte die trüben Gedanken aus seinen Kopf. Als er den Kopf wieder hob, sah er direkt in zwei ernste Augen.

»Alles in Ordnung?«

Harry zwang sich zu lächeln. »Ja, alles bestens, du erinnerst mich nur an jemanden.«

Sirius sah ihn zunächst zweifelnd an, grinste dann allerdings schief. »Ich hoffe doch an jemanden Guten.«

Harrys Lächeln wurde für einen Moment breiter und seine Augen schienen kurz aufzuleuchten, ehe er nickte. »Ja, er war mir sehr wichtig.«

»Er war?«, hakte Sirius vorsichtig nach.

Diesmal dauerte es eine Weile bis Harry antwortete. Er wusste selbst nicht warum es ihm so schwer fiel, diesem Sirius zu sagen, dass sein Pate tot war. Immerhin wusste er nicht, wer er war und was er später einmal durchleben musste. Dennoch schien es ihm wie Verrat Sirius zu sagen, dass er starb, auch wenn er nichts davon wusste.

»Er ist tot. schon seit mehr als 3 Jahren.«

Sirius sah ihn kurz mitfühlend an, ehe er ebenso wie Harry wegsah. Stille breitete sich aus und den Rest des Weges legten beide ohne irgendwelche Gespräche zurück.

Dann waren sie schließlich vor der großen Eichentür angekommen, die Lily beschrieben hatte und durchquerten den langen Saal, an dessen Tafel bestimmt fünfzig Personen Platz gefunden hätten. Sirius trat als erstes durch die Hintertür, die in die Küche führte und Harry folgte mit einem kleinen Abstand.

Er spürte deutlich, wie er nervös wurde. Jetzt würde er mit seinen Eltern und seinem Patenonkel zusammen in der Küche sitzen. Und leider war das Gefühl alles andere als angenehm. Wie würden sie wohl mit ihm umgehen? Wie würde Harry mit ihnen umgehen.? Mochten sie ihn? Zumindest Sirius schien ihn schon zu mögen und seine Mutter auch.

»Ah da seid ihr ja endlich! Setzt euch!« Lily lächelte beide herzlich an und machte sich dann wieder am Herd zu schaffen.

James sah von seiner Zeitung – dem Tagspropheten - auf und musterte Harry kurz. »Wie geht es dir?«

Harry schluckte den Kloß, der sich in seinem Hals befand herunter und nickte. »Besser, vielen Dank noch mal für die Hilfe.«

Just in den Moment drehte sich Lily mit dem fertigen Essen um und sah ihm ernst in die Augen. »Ach was, dafür brauchst du dich nicht zu bedanken. Das hätte doch jeder getan. Wir sind froh, dass es dir wieder gut geht.«

Ein weiteres warmes Lächeln ihrerseits folgte und der Kloß in Harrys Hals begann sich wieder zu bilden. Lange würde er es hier nicht aushalten, so viel war sicher. Das Essen verlief sehr ruhig, nur ab und zu wechselten James und Sirius ein paar Worte und wenn, dann immer über Quidditch. Harry hörte kaum zu. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, seine Miene der Gleichgültigkeit und Gelassenheit zu bewahren, spürte er doch immer wieder Lilys Blicke, die ihn teils besorgt, teils amüsiert musterte.

Nachdem sie mit Essen fertig waren und das Geschirr vom Tisch verschwunden war, sahen alle Harry auffordernd an. Dieser hatte den Blick gesenkt und musterte interessiert seine Fingernägel, konnte er doch die fragenden Blicke deutlich spüren.

Schließlich war es Lily, die die anhaltende Stille durchbrach. »Äh, Chris?« Er sah unsicher auf und fühlte sich auf einmal wieder wie ein Zwölfjähriger, der wieder einmal in Dumbledores Büro saß und Angst hatte von der Schule zu fliegen.

»Ja«, erklang da seine unsichere Stimme.

»Also, ich … nun wie soll ich das sagen? Weißt du nun, wie es mit dir weitergehen soll? Ich meine hast du irgendjemanden zu dem du gehen kannst?« Lilys Stimme klang unsicher und peinlich berührt. James kam ihr zu Hilfe.

»Bitte versteh uns nicht falsch, aber …«, er suchte nach den richtigen Worten, doch Harry nahm ihm diese Bürde ab. Mit dem Blick zu Boden erklärte er ruhig: »… aber die Zeiten sind schlecht und gefährlich, ich weiß. Keine Angst, ich werde euch nicht länger zur Last fallen. Ich bin euch wirklich dankbar, das ihr mir geholfen habt, da kann ich ja schlecht erwarten, dass ihr mich, einen Wildfremden, einfach so hier bleiben lasst.« Erst jetzt sah er auf, wollte noch etwas hinzufügen, doch die Worte bleiben ihm im Halse stecken. Was hatte er erwartet, dass sie ihn - obwohl sie nicht wussten, wer er war- einfach so bei sich lassen würden? Er war ein Narr, dessen Gefühle ihn haben blind werden lassen.

»Dann hast du jemanden zu dem du gehen kannst? Ich meine, wir wollen dich ja nicht einfach so auf die Straße setzten.« Lily sah ihn zweifelnd an.

Er stand auf und sah ihn emotionslos in die Augen. Da waren sie. Seine Augen. Seine Familie war ihm so nah und doch so weit entfernt. »Ich werde zurecht kommen, wenn es das ist was du meinst. Aber vielen Dank der Nachfrage.« Er trat vom Tisch weg. »Entschuldigt mich bitte, ich werde meine Sachen packen und gehen.«

Er verließ das Zimmer. Er verließ sie und niemand hielt ihn auf. In seinem Inneren hörte er eine laute Stimme schreien. Sie schrie ihn an, ihnen zu sagen, wer er war und was passieren würde, doch Harry verdrängte sie bis sie nur noch ein kaum wahrnehmbares Flüstern war.

Langsam ging er durch den Speisesaal und die Treppe hoch, wieder bog er um die Ecke und bleib neben der Tür stehen, die ihn vorhin schon magisch angezogen hatte. Sanft berührte er das dunkle Holz, nur um im nächsten Moment von einen merkwürdigen Gefühl durchzogen zu werden. Dann ganz kurz konnte er die Stimme seiner Mutter hören. Eines Tages wirst du sicher genauso ein Draufgänger wie dein Vater sein.

Überrascht und mit klopfenden Herzen zog er die Hand rasch zurück. Kurz starrte er noch auf die dunkle Tür, dann lief er zügig in sein Zimmer. Er verstaute seine Habseeligkeiten– ein paar Eulenkekse, seinen prallgefüllten Geldbeutel, seinen verkleinerter Koffer, der nur durch ein Passwort zu öffnen war, das goldene Medaillon und natürlich seinen Zauberstab – in seinen Mantel und warf ihn sich über.

Dann wandte er sich an den Sekretär und schrieb hastig ein paar Zeilen auf das leicht vergilbte Papier, ehe er es aufs Bett legte und mit einem letzten wehmütigen Blick apparierte.

hinter der Ecke hervorlug

fragend guck

Und??? Kommis?

ganzhervortret

Ich weiß, der Schluss kommt ein wenig abrupt, aber langsam muss ja mal was passieren, ich hoffe auch so wie ich teile aus seiner Vergangenheit eingebaut habe, war es besser, als bei rückblenden

überleg

Da war doch noch was??? Ach ja!!

Eine letzte Anmerkung noch :

Zu Penzance, den Ort gibt es wirklich, der liegt an der südlich-westlichen Spitze von England, in der nähe von Cornwall( da unten an der linken Spitze für alle dir nichts mit südwestlich anfangen können) sieht vom oben recht nett aus und auch scheinbar recht groß

abtritt mit einer letzten eleganten verbeugung und den Wehen meines Umhanges

bye misamy