4. Merlin, hilf… *Dienstag, 09. September 1997*

*Miones POV*

Himmel, die wohl schlimmste Nacht meines Lebens liegt hinter mir, während ich hier mehr als nur gewöhnlich schlaftrunken in der großen Halle sitze und lustlos in meinen Rühreiern stochere. Aber, wen wundert es? Gestern war der schlimmste Tag meines Lebens gewesen.

50 Punkte hatte Snape mir abgezogen, nachdem sie Malfoy unter entsetzlichem Getöse in der Krankenstation hatten ruhig stellen müssen. Nein, dass habe ich nicht selber in Erfahrung gebracht, sondern ich habe es über unsere 1A-Gerüchteküche erfahren.

Ich habe mich für den Rest des Tages in meinem Zimmer verkrochen und versucht das Getuschel und Genuschel zu ignorieren, was man mir bereits beim Abendessen zugeworfen hatte. Highlight war dann natürlich Snapes Standpauke gewesen, der tatsächlich der festen Meinung zu sein schien, dass ich meinen Trank verpfuscht hatte um Malfoy bloßzustellen.

Natürlich hatte ich mich mit allem was mir zur Verfügung stand – größtenteils nachvollziehbare Argumente – verteidigt; was wenigstens McGonagall von meiner Unschuld überzeugt hatte. Dennoch tröstete es mich nicht über den Punkteabzug hinweg, den Snape letztendlich aufgrund meiner „mangelhaften Braukünste" aufrechterhalten hatte.

Jetzt sitze ich also hier, werfe unserem Tränkemeister dunkle Blicke zu und behalte den freien Platz des Blonden immer noch argwöhnisch im Auge. Ein Erstklässer hatte gerade verlauten lassen, dass Malfoy die Krankenstation heute Morgen bereits wieder verlassen hatte. Offensichtlich bei Sinnen.

Ich muss zugeben: Ich traue dem Braten nicht…

Doch wer kann es mir verübeln?

Scheiße, ich spüre immer noch seinen Atem auf meiner Wange und seinen… Naja… Sein hartes Ding an meinem Schenkel… Und dann diese heisere Art und Weise, in der er meinen Namen gebrüllt hatte…

Es hat mir heute Nacht einen satten Alptraum beschert. Zuerst war ich ahnungslos in den Kerkern umhergestreift; warum auch immer. Doch plötzlich hatte Malfoy mich verfolgt. Splitternackt, lüstern und mit einem riesigen… Naja, man kann es sich auch ohne Worte denken…

Ich war gerannt so schnell ich konnte, doch wie das in Alpträumen nun einmal so ist, wurde ich trotz aller Anstrengungen nicht schneller. Während der Irre hinter mir jedoch weiterhin an Geschwindigkeit zulegte; und sein Ding immer größer wurde. Schlussendlich sogar übernatürlich groß.

Plötzlich war auch ich nackt gewesen und er war bedenklich nah. Ich wurde wach, kurz bevor er es schaffte dieses gigantische Ding…

Himmel… Ich verdränge diesen absurden Traum, aus dem ich heute Nacht vor Ekel überschüttet und hysterisch zitternd erwacht war und reibe mir fahrig durch das Gesicht.

„Mione, geht es dir gut?", fragt Ron leise neben mir und sieht mich mit diesen ahnungslosen blauen Augen an.

Ich richte mich stöhnend wieder auf, werfe ihm einen strafenden Blick zu. Er fragt das seit gestern immer wieder. Und das obwohl ich ihm IMMER wieder sage, dass es mir NICHT gut geht…

„Ron, lass sie in Ruhe. Nach dem, was passiert ist, würdest du auch etwas brauchen um es zu verpacken", kommt Harry mir zur Hilfe und legt mir besänftigend die Hand auf die Schulter.

Natürlich wenden sich alle Köpfe nach uns um. Zwar schenkt man mir eh schon überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit, seit ich heute die große Halle betreten habe. Aber da Harry nun ein heiß ersehntes Thema anschneidet, bricht natürlich Totenstille aus.

Ich zucke zusammen und mein bester Freund zieht seine Hand direkt wieder zurück.

„Sorry", flüstert er.

„Ist schon okay", gebe ich zurück und beobachte mit ungutem Gefühl im Magen, wie plötzlich erneutes Getuschel ausbricht und sie sich fast alle hektisch zum Eingang umdrehen.

„Malfoy", knurrt Ron neben mir.

Ich kann einfach nur mit großen Augen starren. Ja, tatsächlich. Der Erstklässler hatte Recht. Sie hatten Malfoy scheinbar heute Morgen entlassen. Himmel, ich hatte gehofft, sie würden diesen selbstverliebten Irren endgültig nach St. Mungos überliefern und ihn in eine stylische Zwangsjacke stecken.

Langsam betritt er die Halle, bleibt dann mit hochgezogenen Augenbrauen stehen und mustert das Geschehen. Mich wundert, dass er sich überhaupt wieder hier runter traut. Ich habe gehofft, er würde sich aus Scham darüber, dass er versucht hatte seine kostbaren Gene mit einem Schlammblut zu vermischen, nie wieder in die Welt hinaus trauen würde.

Zu meiner halben Erleichterung sehe ich Zabini nahen; und erst jetzt fällt mir auf, dass es ihn übel mitgenommen hat. Um mich aus der Scheiße zu holen. Ich hatte mich gestern wirklich bei ihm bedanken wollen, doch ich brachte es nicht über mich, das Zimmer zu verlassen.

Mein Herz beginnt zu rasen und mir wird schlecht. Ich werde unmerklich auf meinem Platz kleiner, als der Blonde sich umsieht.

‚Oh mein Gott, er sucht mich', kreischt es in mir und ich stehe ruckartig auf.

„I-ich habe keinen Hunger", stottere ich und stürme aus der Halle.

„Mione, warte", höre ich Harry Sekunde später dicht hinter mir. Ich mache mir nicht einmal die Mühe mich umzudrehen, ich weiß dass sie mir folgen. Und gerade eben stört es mich zur Abwechslung nicht wirklich.

So schnell ich kann flüchte ich aus der Halle, versuche Malfoy dabei so weit auszuweichen wie möglich und bin zugegeben ziemlich erleichtert darüber, dass Zabini sich immer noch zwischen uns befindet. Er hat den Blonden gerade erreicht und aus den Augenwinkeln sehe ich, dass sie miteinander reden.

Als ich die Halle, und all die Blicke die in dieser vorherrschen endlich verlassen habe, beschleunige ich meine Schritte so sehr, dass ich fast über meine eigenen Füße stolpere. Die Tatsache, dass Zabini und Malfoy uns zu folgen scheinen, macht es nicht besser.

Ich gehe noch schneller, nehme gleich zwei Stufen pro Schritt; was bei meinen kurzen Beinen nicht wirklich einfach ist.

„Mione, beruhig dich. Wir beschützen dich", kräht Ron hinter mir.

Meine Wangen brennen, ich spüre diese panische Klammer in mir, als ich mich mit erhitztem Kopf zu ihm umdrehe. „DAS habe ich ja gestern gesehen, Ron!"

Er hält inne, sieht mich aus großen, zornigen Augen an. Harry senkt hinter ihm beschämt den Kopf.

„Malfoy hat mir die Nase gebrochen", faucht Ron nun und deutet auf die Schwellung in seinem Gesicht, die sicherlich – trotz Heilung – noch ein paar Tage anhalten wird.

„Oh ja! Zabini hat er ebenfalls übel zugerichtet. UND dennoch kam er mir zur Hilfe", speie ich so heftig aus, dass ich einen Moment fürchte, die beiden Slytherins, die nun leise tuschelnd am Ende der Treppe stehen, könnten mich gehört haben.

Doch sie beachten uns nicht, scheinen einzig und allein in ihrer Diskussion vertieft zu sein; bis Malfoy schließlich sichtlich wütend von dannen zieht. Zabini folgt ihm kopfschüttelnd und ich atme erleichtert aus.

Ich funkele meine beiden Freunde strafend an und mache mich dann auf den Weg hinauf in den Turm; um meine Bücher zu holen und mich schließlich in die Wonnen des nahenden Unterrichts zu stürzen.

Vielleicht konnte mich das etwas ablenken…

-v-

Ich bin eine Närrin…

Der Unterricht gestaltet sich heute als schlimmer denn je. Wobei ich ihn ja eigentlich nie als schlimm empfand. Außer vielleicht dieses eine Mal vor einem Jahr, wo meine Periode ziemlich ungünstig eingesetzt hatte. Es hatte zwar niemand gemerkt, aber alleine die Angst es könnte jemand gemerkt haben, gestaltete die nächsten Tage als reinste Hölle.

Heute sieht das allerdings ganz anders aus. Ich sitze mit gesenktem Kopf zwischen Harry und Ron und versuche die zahlreichen Blicke zu ignorieren, die gerade von allen Seiten auf mir liegen.

Der Unterricht der erweiterten Zauberkünste hatte mir heute morgen Magenschmerzen verursacht, da es eines der Fächer ist, die wir zwangsläufig auch mit den Slytherins teilen. Jedoch hat es das Schicksal gut mit mir gemeint und Malfoy schien es heute vorzuziehen nicht am Unterricht teilzunehmen.

Zu Begin fand ich das zugegeben ziemlich beruhigend und entspannend. Keine Stunde später finde ich mich jedoch tatsächlich genervt und in Sorge wieder. Nicht etwa in Sorge um den Wahnsinnigen aus meinen Alpträumen. Nein, viel mehr in Sorge, dass sein Zustand sich verschlechtert haben könnte und Snape mir letztendlich tatsächlich einen Tötungsversuch unterjubelte.

Und selbst wenn sich herausstellte, dass es ein Versehen war; würde man mich vielleicht doch von der Schule werfen?

Ich spüre Parkinsons eisigen Blick, nachdem sie jetzt schon zum gefühlten zehnten Mal herzzerreißend seufzend Malfoys leeren Platz gemustert hat.

Und ich beginne meine Entschuldigungsreden innerlich zu üben: „Ich habe Malfoy ganz sicher nicht absichtlich vergiftet! DAS war ganz eindeutig ein tragisches Versehen!"

-v-

Am Nachmittag zieht es mich auf leisen Sohlen hinab in die Kerker. Zum einen, weil ich hoffe Malfoy gehässig lachend irgendwo Rumspringen zu sehen. Denn wahrscheinlich nutzte er seine Lage nur aus um mal wieder blau zu machen und es sich gehörig besorgen zu lassen. Es war wirklich erbärmlich, dass dieser dusseligen Ravenclaw an seiner offiziellen Seite nicht im Geringsten klar zu sein schien, was ihr perfekter Loverboy so hinter ihrem Rücken trieb. Oder vielleicht wollte sie es auch nicht sehen. Immerhin ist Malfoy die perfekte, männliche Vorzeigepuppe.

Aber, zurück zu meiner Reise in die Kerker. Größtenteils zieht es mich zu Snape. Denn es interessiert mich brennend, ob er bereits Fortschritte gemacht hat. Es lässt mich einfach nicht los, dass ich einen so simplen Trank wie den *Anti-Bedürfnis*-Trank verhauen konnte. Und vor allem will ich wissen, was genau ich da zusammengebraut habe. Vielleicht war es ja etwas neues, etwas Bahnbrechendes?

Malfoys Verhalten nach zu urteilen, tippe ich auf einen Liebestrank. Allerdings war mir kein einziger bekannt, der ohne Jungfrauentränen, Apkroditensaft und Traumflunder gebraut wurde. Zudem hatte mein Trank alles andere als hinreißend geduftet und auch nicht die typische rosa oder auch rote Farbe gehabt.

Mir selber innerlich Mut zusprechend atme ich ein letztes Mal tief ein und aus und klopfe schließlich fest an die Tür zu Snapes Büro.

„Herein", knarrt es schließlich nach einigen Minuten aus dem Inneren.

Vorsichtig schiebe ich das schwere und modrige Holz vor mir her, blicke beinahe etwas zu schüchtern ins Innere. „Professor?", hauche ich dann um ihn vorzuwarnen.

„Miss Granger", sagt er etwas überrascht und runzelt die Stirn.

Ich trete vollkommen in den Raum ein und schließe die Tür hinter mir. „Ich wollte fragen, ob Sie bereits entschlüsseln konnten, welcher Trank mir da geglückt ist?"

Er sieht mich starr an. „Geglückt ist wohl anders, Miss Granger."

Ich seufze. „Da haben Sie wohl Recht."

Snape sieht mich weiterhin einfach an. „Was passiert, wenn Sie zum Minime Necessitas einen Tropfen Schneckenblut mischen?"

Benommen streiche ich mir eine Strähne aus dem Gesicht; durchwühle mein inneres Tränkelexikon. „Heraus kommt ein Schlaftrank. Der… Actutum Somnus."

„Behaupten Sie also immer noch, dass es keine Absicht war Mister Malfoy vor der gesamten Klasse bloßzustellen, indem sie ihn für den Rest des Tages außer Gefecht setzten?" Der Tränkemeister schenkt mir nur ein schwaches Nicken, konzentriert sich dann wieder auf die Pergamentrollen, die vor ihm liegen.

„Professor, ich besitze nicht einmal Schneckenblut", hauche ich.

„Sie waren an meinen Vorräten, Miss Granger!"

„Nur, weil ich eine Harpienkralle brauchte." Meine Hände zittern vor Wut. „Mister Malfoy hatte mir eine entwendet", fügte ich hastig hinzu, bevor er mich zurechtweisen kann, weil ich nicht die nötigen Zutaten zusammen hatte.

„Miss Granger, jetzt beschuldigen Sie also erneut Mister Malfoy? Glauben Sie wirklich, er ist schuld an dieser Miserere?", fragt mich Snape schneidend.

Ich hole schnappend Luft. „Professor, Malfoy hat mich auf´s Übelste belästigt. Glauben Sie mir, damit habe ich ganz sicher nichts zu tun!"

Er richtet sich langsam auf. „Das glaube ich Ihnen. Jedenfalls was den Ausgang dieses kleinen Vorfalles angeht. Denn Fakt ist, dass der Actutum Somnus nicht eine solche Wirkung zeigt."

Kleiner Vorfall… Ich schlucke über Snapes Wortwahl und wundere mich, ob Malfoy überhaupt so etwas wie eine Strafe zu erwarten hat oder hatte.

„Werden Sie Mister Malfoy auch nach diesem Vorfall befragen?", fauche ich zugegeben etwas zu schroff.

Snape funkelt mich mit harter Miene an. „Natürlich werde ich das, Miss Granger!"

„Könnten Sie…", entgegne ich schon wieder etwas leiser, versuche mich zu beruhigen. „Könnten Sie mich bitte in Kenntnis setzten, wenn Sie in Erfahrung bringen konnten, was genau schief gelaufen ist, Professor? Es lässt mir wirklich keine Ruhe…"

Ein spöttisches Funkeln liegt in seinen Augen. Er glaubt mir kein verdammtes Wort. „Natürlich werde ich das, Miss Granger."

Ich nicke, wende mich um, um endlich zu gehen.

„Miss Granger, eine Sache noch."

Ich blicke fragend zurück.

„Ich möchte ihren Kessel, den Becher und ihre aktuellen Zutaten in Augenschein nehmen. Ich habe die Hauselfen beauftragt, sie morgen an sich zu nehmen. Sorgen Sie bitte dafür, dass diese alles ohne große Suche in Ihren Gemächern vorfinden werden."

Zischend ziehe ich die Luft ein, beiße mir wütend auf die Lippe. „Natürlich Professor", speie ich hervor und verlasse geradezu fluchartig das Büro.

-v-

Vor Wut kochend stürme ich hinauf zu unserem Turm, versuche diese vermaledeiten Kerker so schnell wie möglich hinter mir zu lassen. Hier und da tuscheln und kichern mir ein paar gehässiges Slytherins hinterher. Gerade eben sprang mir so ein Mistkerl aus der Sechsten tatsächlich meinen Namen brüllend vor die Füße; woraufhin ich kreischend zurückgestolpert bin.

Gott, ich werde wirklich paranoid. Ich versuche mich aus diesem blöden Labyrinth in den Kerkern zu befreien und werde dabei ständig von der Angst verfolgt, das Malfoy jeden Augeblick wieder von Sinnen, nackt und mit einnem überdimensionalen Ding aus einer der kommenden dunklen Ecken springt.

„Mione?"

Wunderbar… Ich kreische erneut, springe hektisch zurück…

„Ginny?", frage ich schließlich außer Atem.

Sie nickt schwach, kommt auf mich zu. „Was machst du denn hier unten?"

„Ich habe mich verlaufen", hauche ich. „Und du?"

Sie lacht bitter. „So´n paar Slytherins fanden es lustig, mich hier rein zu zerren. Dabei brüllten sie meinen Namen."

Ich spüre, wie ich bei ihrer Schilderung erröte. Gemeinsam suchen wir uns zurück zur Eingangshalle. Gott sei Dank hat Ginny einen besseren Orientierungssinn als ich.

„Wie geht es dir? Ich wollte gestern schon fragen, aber du wirktest ziemlich fertig", sagt sie, als wir endlich die Dunkelheit verlassen und in die mittlerweile gut gefüllte Eingangshalle eintauchen. Natürlich dreht sich auch gleich alles nach uns um.

„Furchtbar", flüstere ich und drehe mich ängstlich um. Gott sei Dank ist da kein Malfoy, der mir hysterisch auf den Fersen ist. „Ich habe heute Nacht geträumt, dass Malfoy mich nackt durch die Kerker jagt", flüstere ich so leise wie möglich.

Ginny entwischt ein heiseres Lachen und blitzschnell steigen wir gemeinsam die Treppen hinauf, lassen die neugierigen Blicke zurück. „Was ist eigentlich wirklich passiert? Ich meine… Du musst natürlich nichts erzählen... Aber, immerhin warst du dabei und die Gerüchte werden immer wilder…" Sie lächelt mich entschuldigend an.

Ich blicke erstaunt zurück. „Wilde Gerüchte?" Ja, ich muss zugeben, ich hatte mich in den letzten Stunden bestmöglich versteckt oder Augen, Ohren und Hirn abgeschaltet.

„Gerade eben erzählte wer, Malfoy wollte dich umbringen", sagt der Rotschopf schwach.

Ich schüttelte benommen den Kopf. „Nee… Also…" Ich huste und gehe etwas näher an sie heran. „Ich glaube, er wollte mich irgendwie…" Ich spüre, wie ich schon beim Gedanken scharlachrot anlaufe und scharre mit dem Fuß.

Vor rund einem Jahr hätte ich mit Ginny über so was nicht reden können. Doch seit wir uns gemeinsam nach dem letzten Herbstball über unsere damaligen Liebeskatastrophen ausgeheult hatten, fiel es mir ziemlich leicht…

„Harry sagte es lag wahrscheinlich am Trank?", gibt sie zurück.

„Ja, eindeutig. Ginny, da lag so was Gruseliges in seinen Augen! Er war total von Sinnen", flüstere ich.

Ginny will gerade etwas ansetzten, doch eine tosende Gruppe junger Gryffindor unterbricht uns. Da die Sperrstunde naht, schieben wir uns mit ihnen zusammen durchs Porträtloch. Mehr oder weniger erleichtert, entschließe ich mich dann doch, den mich erwartenden Blicken im gefüllten Gemeinschaftsraum zu entgehen, und in mein Zimmer zu flüchten.

Als ich mich, mit einem dicken Wälzer der Zauberkünste, auf meinem Bett lümmele und langsam merke, wie mich der Schlaf überkommt, hoffe ich nur eines: Merlin, bitte lass mich nicht schon wieder von Malfoy und seinem überdimensionalen Ding träumen…

*** *** ***

Vorschau:

„Mr. Malfoy", beginnt Snape. „Wie geht es Ihnen?"

„Besser", antworte ich knapp und ehrlich.

„Mr. Malfoy, ich habe bereits Miss Granger befragt und frage nun auch sie: Was ist vorgefallen?"

An seinem Tonfall merke ich, dass er eine Erklärung erwartet. Aber wie zur Hölle soll ICH ihm die geben?

*** *** ***

So ihr Süßen, das war´s mal wieder… Für heute jedenfalls.. ;)

Wie immer Danke an alle Reviewer und natürlich auch an die Stillleser. Obwohl ich den werten Schwarzlesern (was laut Favos und Statistik ne Menge sind) mal wieder sagen muss, dass so ne klitzekleine Nachricht euch ganz sicher nicht wehtut; und uns ganz extrem erheitert… Also… *dackelblickaufsetzt*

Reviewtime:

Hexenlady: Es freut mich/uns, dass du es nach wie vor lustig findest… ;) Und glaube mir, da kommt noch ne ganze Menge lustiges… *lol*

Die-na: Naja, noch weiß er ja auch noch nicht, was genau passiert ist… *lol* Da kann man dann auch noch gelassen sein… ;)

Anna: Ja, machen wir… ;) Und es freut mich/uns, dass es dir gefällt…

One77: Ich finde, er hat´s verdient… Das brülle ich quasi hier die ganze Zeit… *lol*

Hattu: Moin Moin… ;) Das klingt jetzt übrigens glatt so, als wenn du wüsstest, wovon du sprichst? Mensch, Sista… *lol* Und ja, ich denke ich hätte auch keine Zuschauer gewollt… Außer vielleicht Zabini… hehe…