Amaya begutachtete ihren Begleiter fortwährend kritisch - Ob er ein guter Trainer war? Zugegeben glaubte sie dies nicht. Eventuell kämpfte er manchmal aus Leidenschaft zu den Pokemon, doch einen professionellen Kampf traute sie ihm nicht zu. Auf der anderen Seite jedoch hatte Ken gesagt, er wäre Koordinator. Doch wenn sie Papinella, den süßen Schmetterling, so betrachtete, dann kamen in ihr wieder Zweifel auf - Was konnte man mit dieser halben Portion von Pokemon denn schon anfangen, wenn es wirklich hart auf hart kam?

„Sag mal kannst du kämpfen?" Sie wandte sich zu ihm um.
Amaya musste dies einfach testen, und was wäre dafür besser geeignet als ein Kampf statt nur darüber zu reden? Außerdem war es eine gute Gelegenheit Absol seine Strafe abarbeiten zu lassen.
Eigentlich war die junge Agentin noch immer auf ihn böse, es war einfach so unvernünftig von ihm sich einfach davonzustehlen.
„Vor dir steht Hoenns zukünftiger Topkoordinator", erwiderte Ken lächelnd und in Amayas Augen recht kindisch.
Er jagte irgendwelchen Träumen, Hirngespinster, hinterher.
„Achja?", gab Amaya unglaübig, fast schon spöttisch, zurück.
Ohne ihm Zeit für eine Reaktion zu lassen, hatte sie rasche zwei Pokebälle aus ihrer Tasche genommen. Gespielt nachdenklich sah sie zwischen ihnen und ihren Begleiter hin und her.
„Du willst kämpfen?", stellte dieser fest. Die Verwunderung war ihm ins Gesicht geschrieben.
„Also ich würde es deine Fähigkeiten austesten wollen nennen!" Ihr arroganter Unterton in der Stimme war nicht zu überhören.
Sie selbst war jahrelang regelrecht gedrillt worden zu kämpfen. Amaya verlor nicht einfach gegen selbst ernannte Trainer. Koordinator wurde in ihren Augen bloß jemand, der sein fehlendes Talent als Trainer mit schönen Aufführungen zu verschleiern versuchte. Außerdem lag ihr Kampfvermögen bei ihrem Mentor.
Zwölf Jahre lang, seit dem Kleinkindalter, war sie animiert worden zu kämpfen. Ein Kind mit drei, vier Jahren musste man erst zwingen, doch mit dem Alter kam der Ehrgeiz und der Gefallen daran. Selbst wenn sich Pokemon verletzten...wer scherte sich schon darum? Es gab so viele Pokemon auf der Welt und jedes von ihnen war so leichtsinnig für seinen Trainer seine Gesundheit, in Extremfällen gar sein Leben, aufzugeben. Amaya sah in Pokemon dumme und ebenso loyale Wesen. Wenn sie nicht intelligent genug waren um zu sehen, dass sie für Menschen eigentlich bloß Kampfmaschinen waren, dann konnte man sie aufgrund dessen ausnutzen.

Bevor er erwidern konnte – eine Erwiderung hätte sie nicht geltend werden lassen-warf sie die beide Bälle vor sich. Der Lichtstrahl, der sich öffnenden Pokebälle, formte ein Hundemon und ein Absol. Das Licht der einfallenden Mittagssonne umschmeichelte Hundemons hundeartigen Körper, genauso wie die bedrohlich aussehenden, gebogen Hörner auf seinem Kopf. Absols schneeweißes Fell sowie dessen anmutige Katzengestalt wurden durch das leicht rötliche Licht hervorgehoben und ließ die Schattenkatze noch schöner aussehen als zuvor. Kens Blick haftete unruhig wie auch bewundernd auf den beiden Unlichtpokemon.

„Wir kämpfen bis eines der Pokemon besiegt ist, okay?"
„Ich weiß nicht Amaya", flüsterte ihr Begleiter unsicher.
„Angst dich zu blamieren?"
Ein protestierendes ‚nein' kam zu Antwort und hatte zugleich den Kampfgeist des Jungen geweckt. „Na gut, Entoron und Galoppa. Ihr seit dran", rief er aus und ließ sodann das große Wasserpokemon frei und das Feuerpferd hervortreten. Eigentlich hatte Amaya schon gehofft, er würde Papinella kämpfen lassen, doch den gefallen wollte er ihr offensichtlich nicht machen.
„Los geht's! Absol Klingensturm, Hundemon Solarstrahl!" Die sichelartige Energieaura raste unbarmherzig auf ihre Gegner zu. Inzwischen hatte der Flammenhund genug Sonnenlicht absorbiert um einen sehr effektiven Solarstrahl auf Entoron abschießen zu können.
„Galoppa, Feuersturm! Entoron, Psystrahl!"
Eine riesige Staubwolke, entstanden aus der Explosion zusammentreffender Energien, hatte sich über das Kampffeld gelegt.
„Galoppa, Entoron passt auf!", wurden die Pokemon ermahnt.

Aus der Staubwolke heraus kam plötzlich ein feuriger Ball, fast eines Meteoriten gleich, geschossen, dessen Innerstes in einem schwarz-lila Ton
hervorstach.
„Halt, mit Hydropumpe dagegen", rief Ken rasch seinem Entoron zu.
Ein Schwall aus Wasser hätte den eigenartigen Feuerball eigentlich löschen müssen, dennoch blieb dieser bestehen. Nun verstand der Koordinator, mit welcher Attacke er es hier zu tun hatte. Noch besser gesagt mit welchen Attacken. 'Das ist ja eine Kombo aus Spukball und Flammenwurf!'
Verbissen versuchte das Wasserpokemon den Spukball abzuwehren. Doch die Geistattacke war ungewöhnlich stark. Aus der sich bereits etwas aufgelösten Staubwolke kam plötzlich ein Eisstrahl hervorgeschossen. Zu Kens Verwunderung war dieser auf den Spukball gerichtet. Offenbar wollte seine Gegnerin eine weitere Explosion hervorrufen.

„Okay, Entoron lass die Hydropumpe und setz Schutzschild ein! Galoppa Bodycheck" Für einige Sekunden sah ihn das Feuerpferd aus zwei klugen Rubinen verwundert an. Ihr sonst so liebevoller Trainer schickte sie in das Ungewisse, dennoch war ihr Vertrauen in ihn stärker als ihre Unsicherheit. Doch da sich die Rauchwolke langsam aufzulösen begann, sah nicht nur sie sondern auch ihr Trainer minimale Konturen seiner Gegner. Inzwischen umgab sich das mit einem magischen Schutzwall, an dem der Spukball abprallte. Wenigstens das Problem wäre gelöst dachte sich Ken sarkastisch, wohl bewusst, dass Amaya bloß spielte und im richtigen Moment seine Pokemon mit einer ebenso überraschenden Kombo, genau wie noch zuvor, besiegen würde.
„Absol Klingensturm", hörte er seine Gegnerin durch die Staubwolke rufen.

„Galoppa, Sprungfeder und Feuerwirbel."
Zu Amayas Überraschung entging das Feuerpferd geschickt der sichelartigen Energie und begab sich hoch in die Lüfte.
„Absol, Eisstrahl!", rief Amaya ihren Pokemon siegessicher zu.
Die Rauchwolke wich dem entstanden Nebel.
„Hundemon, Spukball."
„Ausweichen", gab er blitzschnell zurück.
Ken hatte schon gehofft in einigen Minuten wieder klar seine und vor allem ihre Pokemon erblicken zu können, doch nun trennte ihn und Galoppa eine dichte Schicht Nebel, welche seine Niederlage bedeuten würde, wenn er nicht sobald dagegen unternahm.
"Papinnellla?", fragte der Schmetterling, welcher es sich schon wieder auf Kens Kopf bequem gemacht hatte.
„Natürlich schaffen wir das!", versicherte er ihr und nahm sie zu sich auf den Arm. Diese begutachtete den Nebel und war sich nicht so sicher, ob ihr Trainer das ernst meinte.
„Entoron, Psystrahl in diese Richtung."
Er zeigte auf den Punkt, wo Absol seines Achtens war. Ein durch das Licht der Abendsonne gefäbrter Strahl verließ den Stirndiamenten des einem Kappa ähnlichen Pokemon.
Sieben Gestalten, sieben Silhouetten der Schattenkatze, zeichneten sich kurz im Nebel ab. Eine Doppelteamattacke! Absol hatte sechs identische Trugbilder von sich erzeugt. Doppelteam war durchaus eine unter professionellen Trainern beliebte Attacke.
Sodann entfesselte Absol eine sichelartige Energie, einen Klingensturm.
Durch den Nebel hindurch erklang ein dumpfes Geräusch und kurz darauf wieherte Galoppa. Natürlich war ihrem Trainer klar, dass sein Pokemon getroffen wurde, jedoch wusste er genauso wenig wie er zu reagieren hatte, wenn er doch nichts sah.

Endlich verzog sich der Nebel. Da wieder klare Sichtverhältnisse herrschten, hatte der Koordinator auch wieder eine reelle Chance auf den Sieg.
„Schon mal überlegt mit Strategie zu kämpfen?", fragte Amaya überheblich.
„Nicht jeder hat den gleichen Kampfstil wie du!"
Amaya lächelte kurz, es machte einfach so Spaß ihn zu necken und auf die Palme zu bringen.
„Stimmt, aber es kommt darauf an ob man überhaupt einen gewissen Kampfstil hat", gab sie schnippisch zurück.

„Weiter geht's", rief er seinen Pokemon zu um das Thema zu wechseln.
Außer Atem, jedoch bereit für mehr, stellten sie sich wieder vor ihren Trainer. In ihren Augen fand sich ein feuriger Schimmer wieder, die arroganten Bemerkungen der Gegnerin hatten wieder den Willen zum Kampf in ihnen geweckt. Entoron war in recht guter Verfassung, doch Galoppa sah schon sehr mitgenommen aus.
„Kannst du weiterkämpfen, Süße? Geht es dir gut?", erkundigte sich ihr Trainer liebevoll und fürsorglich wie immer.
Amaya rollte ungläubig mit den Augen, sein Feuerpferd war vorhin gerade einmal dreimal getroffen worden und Ken sorgte sich schon. „Du verhätschelst deine Pokemon ja!"
„Tu ich gar nicht!", protestierte dessen Trainer.

„Hundemon, Solarstrahl!", sagte das Mädchen freudig.
Offenbar glaubte sie in nahester Zukunft den Sieg davonzutragen. Ken wollte schon sein Feuerpokemon zu einer abwehrenden Flammenattacke ansetzen lassen, doch war dies denn nicht Amayas Plan? Zu viele aufeinander treffende Energien hätte die nun klare Luft nur wieder mit einer dichten Schicht Rauch bedeckt.
„Ausweichen, Galoppa, dann Bodycheck"
Gehorsam raste das Feuerpferd an dem Solarstrahl vorbei und wollte das Pokemon gleichen Elementes rammen.
„Zur Seite Hundemon! Absol Eisenschweif!", gab die junge Agentin klare Anweisungen.
Mit einem metallischen glänzenden Schweif stieß die Schattenkatze Galoppa zu Boden.

„Beende es! Spukball."
Wieder handelte der Trainer aus reinem Bauchgefühl „Nicht so schnell! Entoron Hydropumpe."
Der kräftige Wasserschwall wurde jedoch von Absols Eisstrahl vereist. Mit dem Klirren des auf dem Boden aufschlagenden Eises, zerbrach auch Kens Hoffnung diesen Kampf zu gewinnen. Sein Idee war es gewesen, den Spukball kurz vor dem Zusammenstoß mit seinem Feuerpokemon abzufangen und danach dieses überraschend aus dem entstandenen Rauch zurückschlagen zu lassen.

Ein dunkler Schattenball traf das bereits in die Knie gegangene Galoppa und sorgte für dessen Niederlage.
"Eisstrahl!"
Ken erstarrte, als eine eisige Energie zusätzlich auf sein Pokemon niederging. Galoppa war doch schon besiegt! Wie konnte sie dann bloß ihrem Pokemon eine weitere Attacke befehlen? Diese Kampfphilosophie sträubte sich gegen Seine. Pokemon waren fühlende Lebewesen, und sie waren momentan Kens beste Freunde. Man durfte ihnen kein Leid zufügen. Bei Kämpfen ging es doch um Können, und um den Zusammenhalt von Pokemon und Trainer. Aber es ging doch nicht darum, dass der Gegner nachtragende Schäden nahm!
„Gewonnen!", stellte Amaya trocken fest, so als ob dies das Selbstverständlichste der Welt wäre. Im Kopf des Trainers wiederholte sich noch einmal deutlich Galoppas erschrockener Gesichtsausdruck bevor sie von der Kugel aus dunkler Aura getroffen worden war.
„Galoppa nein!", rief Ken erschrocken aus, als Galoppa mit schmerzerfüllter Stimme wieherte, und hastete zu dem Feuerpferd. Sogleich hatte er sich zu seinem Pokemon gekniet und bettete ihren Kopf auf seinen Beinen. „Geht es dir soweit gut?"
Langsam blinzelte sie ihren Trainer an. In ihrem Blick lag eine Entschuldigung für den verloren Kampf.
„Du warst echt klasse. Komm zurück und ruh dich aus", lobte Ken während er den Pokeball aufspringen ließ. Sich wieder in Energie zurückverwandelnd lösten sich die Konturen des Pokemon langsam auf, solange bis der rot-weiße Ball mit einem lauten Klicken wieder zugesprungen war. Auf die Selbe Art und Weise verschwand auch Entoron wieder in seinem ‚Heim'

„Hab schon schwierige Kämpfe bestritten."
„Willst du sagen, ich bin ein schlechter Trainer?"
Seine Begleiterin schüttelte den Kopf. „Nein, du bist nicht schlecht, aber auch nicht gut…nicht wirklich."
Ohne einen weiteren Kommentar zu geben verschwand er. Papinella warf Amaya noch für einige Momente böse Blick zu, folgte jedoch gleich ihrem Trainer als er sie rief. Verspielt stupste sie diesen an - wollte ihn offenbar auch ein wenig aufmuntern.

Niedergeschlagen ließ ihr Trainer sich gegen einen Baum sinken. Sofort war der Schmetterling auch zur Stelle und schmiegte sich an ihn. Ein leichtes Lächeln huschte über dessen Lippen, während Papinella die verschiedensten Anstalten machte ihn aufzumuntern. Amaya hatte ihn inzwischen mit zwiespältigen Gefühlen beobachtet.

„Sag mal, wegen einer Niederlage brauchst du doch nicht gleich so drauf sein." Sie versuchte dabei relativ gleichgültig zu wirken.
„Du hast recht, ich bin wirklich ein mieser Trainer."
„Du brauchst etwas mehr Training...viel, viel mehr Training."
Verwunderung lag in den blauen Augen vor ihr. „Ich trainiere schon seit zehn Jahren mit meinen Pokemon."
„Dann musst du eben eine Strategie entwickeln, darum geht es beim Kämpfen. Wer die bessere Strategie hat gewinnt!"
Ken schüttelte energisch den Kopf. „Es geht um dein Vertrauen in deine Partner"
„Mit Partner meinst du hoffentlich nicht deine Pokemon?"
„Natürlich meine ich meine Pokemon!"
Amaya hob fragend eine Augenbraue und fuhr in einem arroganten Tonfall fort.
"Pokemon sind dumme Wesen, die sich dir unterwerfen. Also nützt du ihre Unterwürfigkeit aus. Wenn du gewinnen willst, dann musst du kalt dabei bleiben."
Langsam aber doch entwickelte sich die Diskussion zwischen den beiden zu einem Wortgefecht.
„Warum bist du dieser Ansicht!? Es war auch falsch, dass du Galoppa nochmals am Ende des Kampfes angegriffen hast! Pokemon haben genauso Gefühle, Gedanken und Erinnerungen. Nur weil sie keine Menschen sind heißt es noch lange nicht, dass sie nichts fühlen."
„Sie sind gezähmte, aber mächtige, Wesen mit denen du Kämpfe austragen kannst." Amaya sah ihn nun abschätzend an. „Sag mal, warum liegt dir so viel an deinen Pokemon?"
„Sie haben mir schon sehr oft in schwierigen Lebenslagen geholfen."
Ohne nachzudenken wurde dies sofort mit einen ordentlichen Schwung Sarkasmus in der Stimme erwidert. „Ach meinst du etwa damit Niederlagen. Och du armer, armer Junge!"

So wie er nun reagierte, hatte sie dies sicherlich nicht gewollt. Manchmal schallte Amaya sich selbst in ihrem Inneren für ihr taktloses Verhalten.
Mit Tränen in den Augenwinkel sah Ken zu ihr auf, schrie sie an „Sag mal redest du immer von Sachen, von denen du keine Ahnung hast?" und wandte sich von ihr ab. Wieder warf ihr Papinella wütende Blicke zu, flog sodann wieder zu ihrem besten Freund.
Es tat Amaya nicht leid, doch sie wollte das Objekt ihrer Begierde nicht durch unüberlegte Aussagen verkraulen. Schließlich kannte die junge Agentin ihren Begleiter erst seit acht Tagen – hatte daher noch keine Ahnung von ihm.

Rasch hatte Amaya ihn an der Hand gepackt und brachte den sensiblen Jungen dazu ihr tief in die Augen zu sehen.
„Ich meine keine Niederlagen", flüsterte er leise.
„Entschuldigung für das und für die Ohrfeige", zischte sie leise.
Dafür entschuldigte sie sich nicht gerne...sie entschuldigte sich überhaupt nicht gerne.
„Danke", hauchte er.
„Danke?", fragte Amaya mit hochgezogenen Augenbrauen verwundert.
Konnte man denn ob einer Entschuldigung dankbar sein?
Amaya nickte bloß, wenn sie ihn erst besser kannte, so würde sich Ken ihr sicherlich auch anvertrauen. Mit dem Vertrauen kam auch der langsam in sich zerbrechender Wille gegen sie aufzubegehren.

Ken fiel ihr dankbar in den Arm. "Dankeschön, für die Entschuldigung."
Zuerst war Amaya wie erstarrt, doch langsam schlangen sich ihre Arme um den zierlichen Körper, der sich ihr so sehr in diesem Moment mit aufrichtigen Gefühlen hingegeben hatte.
„Emotionales Wrack, du, " knurrte die Agentin.
Er sah kurz auf. Ein Lächeln umspielte seine Lippen.
„Du magst mich doch, " antwortete er.
Amaya sah ihn nicht an. Ihr Blick war gegen das Blätterdach des Waldes gerichtet. Sie spürte wie ein eigenartiges Gefühl in ihr aufkeimte und sich langsam entfaltete. Es fühlte sich warm und richtig an und als er ihr in den Arm gefallen war, kam der Wunsch ihn zu beschützen.
Warum konnte sie denn ihre Gefühle nie richtig deuten!? Wieso hatte sie dies noch nie empfunden?
Amaya schüttelte diese Fragen ab. Gefühle waren lästig und sie wollte es so rasch wieder loswerden.