A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)

Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Also denkt beim Reviewen daran, dass ich die Geschichte nicht ändern kann. Aber ich bin sehr froh über Tipps, also reviewt weiter.

Kapitel 3

„Schneller, Junge!"instruierte Jack, während er mit Harry focht. Er brachte ihm momentan grade den Umgang mit der Machete bei. „Achte auf deine linke Seite."

Harry tat wie geheissen und blockte den nächsten Schlag ohne Probleme. Er war jetzt schon seit fünf Monaten auf der Black Pearl, und er liebte es. Nachdem er alles was ein anständiger Seemann wissen musste gelernt hatte, hatte die Mannschaft begonnen, ihm verschiedene Kampfarten beizubringen. Anamaria lehrte ihn einen Dolch zu benutzen, als Gegenzug brachte er ihr lesen und schreiben bei. Gibbs zeigte ihm den Nahkampf, und bekam dafür Geschichten aus der Zukunft. Und Jack brachte ihm den Umgang mit Schwertern und Macheten bei. Dafür half ihm Harry, bessere Kontrolle über seine magischen Fähigkeiten zu gewinnen, die er über die Monate entwickelt hatte. Jack war Anfangs ein normaler Elementarer gewesen, aber dann hatte er Zauberei entwickelt und Harry lehrte ihn was er wusste. Der Rest der Mannschaft lehrte ihn zu lügen, betrügen, fluchen, stehlen, schleichen, und alles was ihnen sonst in den Sinn kam.

„Lass deine Gedanken nich abschweifen, du bis noch nich gut genug dafür." sagte Jack, als Harry auf seinem Hinterteil landete, seine Machete einige Meter weit weg. „Du wirst bald gut genug sein, um eingesetzt zu werden."

„Eingesetzt werden?"fragte Harry und stand auf. Jack war ein guter Lehrer, aber du bekamst kein Mitleid oder Pausen von ihm bis das Training für den Tag vorbei war.

„Yep, werden bald ein Schiff entern und plündern. Die Mannschaft wird langsam unruhig, kein Schiff seit Monaten. Wir sind schliesslich Piraten, Welpe. Wir müssen unsere Fähigkeiten frisch halten, sonst werden wir gleich schlecht wie diese Rotmäntel."Jack lehnte sich grinsend an den Mast. „Ich werde dein erstes Treffen mit den dummen Idioten nie vergessen. Das war schon was."

Harry stöhnte. „Wie wenn ich's nicht wüsste. Anamaria will's nicht in Ruhe lassen. Sie zieht mich immer noch damit auf."Er fing an, so zu reden wie die Piraten, vor allem wie Jack. Er ging auch schon wie Jack, so dass es aussah als wäre er betrunken wenn er an Land war, aber es passte perfekt für das schwankende Schiff.

„Ja, tatsächlich."Gibbs schmunzelte an seinem Platz an der Reling. „Ich glaub nicht dass ich noch nie was Lustigeres gesehen hab."

Harry streckte dem älteren Mann die Zunge raus und sprang dann schnell dem Dolch aus dem Weg, von dem er wusste dass er kommen würde. Und er kam. Er flog an ihm vorbei und steckte im Mast, genau wo Jack Sekunden vorher gestanden hatte.

„Du grosser Lump von wertlosem Prolet!"brüllte Jack, aber alle wussten dass er es genau so witzig fand wie sie alle. „Was denkste was du da tust?"

„Lehre deinem Jungen da auf seinen Mund zu achten."Antwortete Gibbs.

Harry rollte mit den Augen und steckte seine Machete in die Scheide. Die beiden machten ewig so weiter wenn sie mal angefangen hatten.

„Sindse wieder dabei?"fragte Anamaria als sie vom Ausguck runterkam.

„Yep."

Sie schüttelte den Kopf. „Unmögliche Idioten. Na, rauf in den Ausguck mit dir. Du bist dran."Sie gab ihm ein Fernrohr und ging zur Küche. Harry kletterte die Takelage so schnell hinauf, als hätte er in seinem Leben noch nie was anderes getan, und machte es sich im Ausguck bequem. Einige der Seemänner mochten ihn nicht wegen der Höhe, aber Harry liebte ihn und hatte schnell gemerkt dass er ein guter Wachtposten war, dank seiner jetzt sehr scharfen Augen.

„Wir sind schlimme Schurken

Teuflisch gemein

Trinkt aus Piraten yo ho

Yo ho yo ho yo ho

Trinkt aus Piraten yo ho"sang er leise, während er umhersah. Die See streckte sich nach allen Seiten so weit er sehen konnte, aber Harry machte das nichts aus. Er mochte es hier, mit oder ohne Mannschaft. Jack hatte mal gesagt dass es das Piratenblut in ihm sei, das erfreut sei dass es nun wäre wo es hingehörte, und egal was passieren würde, das Meer sei sein Meister und niemand sonst könnte seine Entscheidungen treffen. Das war, wonach die meisten Piraten suchten: Freiheit, aber nur wenige fanden sie. Jack hatte sie gefunden, und jetzt auch Harry.

„"Wir brennen und plündern, sind Diebe und Schurken.

Wir sind Teufel und schwarze Schafe und wirklich böse. Und was zur Hölle ist das?!"Harry kniff die Augen zusammen, zu dem schwarzen Punkt, aber er konnte nicht viel sehen. Also nahm er das Fernglas und richtete es auf das Ding, was auch immer es war. „Shit! Jack!"

„Ja, was ist los, Grün-Auge?!"Jack sah zu ihm auf.

„Eine HMS kommt schnell näher, auf Steuerbord!"

„Was?! Inner Mitte des Ozeans? Biste sicher?!"

„'Türlich bin ich sicher!"schrie Harry zurück.

„Wie ist ihr Name, Junge?!"fragte Gibbs.

„Wo fährtse hin?!"fügte Anamaria hinzu.

Harry drehte sich wieder um und richtete das Fernrohr nochmals auf das Schiff. „Es heisst Interceptor II, und es fährt direkt auf uns zu. Kein Anzeichen dasse abbiegen."

„Die Inter-was?!"

„Interceptor II. Ihr kennt's?"fragte er als er aufs Hauptdeck zurückkam.

„Muss Norrington sein."sagte Anamaria. „Jack enterte vor einem Jahr oder so ein Schiff von ihm, und der Mann verfolgt die Black Pearl seither."

„Ach ja, das Aztekengold."

„Jack nickte zustimmend. „Ja s'ist Norrington. Nur ein Rotmantel wie er is' dumm genug sein Schiff so zu nennen."

„Was machen wir?"Harry streichelte Hedwig, die auf seiner Schulter gelandet war. Die Eule hatte viele ihrer Federn verloren, sonst hätte sie in der Karibischen Hitze gekocht.

„Wir verstecken das Schiff."sagte Jack. „Ich will jetzt noch keine Konfrontation. Was denkste, wie lange bisse hier sind?

„Bei Sonnenuntergang, spätestens."antwortete Harry, dann grinste er. „'Türlich könnte man das hinauszögern."

„Du beginnst zu denken wie ich."Jack grinste auch. „Was haste im Sinn?"

Harry grinste und begann ins Ohr des Kapitäns zu flüstern. Anamaria und Gibbs tauschten Blicke und zuckten die Schultern, das war Zauberzeug und nicht etwas das sie verstanden. Sie sahen zu, als Harry fertig war mit erklären und die beiden kletterten rauf zum Ausguck, wo sie komische Bewegungen mit ihren Händen machten. Weder Anamaria noch Gibbs konnten sehen dass etwas passierte, aber sie konnten fühlen, wie die Magie gegen das andere Schiff gelenkt wurde. Sie zitterten beim Gedanken, Harry und Jack als Feinde zu haben. Die armen Rotmantelkerle.

Als Harry und Jack wieder runterkamen, grinsten sie sich bösartig an.

„Was habt ihr mit den armen Bastarden gemacht?"fragte Anamaria, sich vor der Antwort fürchtend.

„Nichts zu Schlimmes, Liebe."Antwortete Jack. „Nur ein paar gerissene Seile und gewisse andere Sachen."

„Ich nehme an, diese Seile waren sehr wichtige Seile?"sie hob eine Augenbraue.

„Woher weisste das?"fragte Harry. „Und du beginnst, dich wie eine Lady Ana anzuhören, sei besser vorsichtig."

„Und du beginnst, dich genau wie Jack anzuhören, was angsteinflössend ist."

„Ich weiss die beste Möglichkeit uns aufzuheitern."Jack grinste und Harry wurde gleich misstrauisch. „Die Geschichte von Harrys erstem Treffen mit den Rotmänteln."

„Jack!"

„Ja, Harry?"

„Ich hasse dich."

„Jack grinste. „Erzähl du, Gibbs."

Gibbs grinste als Harry auf die andere Seite des Schiffs zustapfte und begann zu erzählen.

Sie waren seit drei Wochen auf See, und es war drei Wochen her dass Harry an Bord gekommen war. Da Jack nun mal Jack war, dachte er es wäre eine tolle Idee diese Tatsache zu feiern, und sie hielten in einem kleinen Hafen an. Er gab der Mannschaft, ausser den Wachen, einen Tag frei und fuhr fort indem er Harry in ein Pub führte und versuchte ihn besoffen zu machen.

Harry trank etwas Rum, aber nicht annähernd genug um ihn auch nur beschwipst zu machen. Er fühlte sich in dem Lokal nicht sicher, und Rotmäntel konnten immer und überall auftauchen.

„Komm schon, Grün-Auge, du musst lernen, Rum zu trinken."sagte Jack. „Da, ich bezahle sogar!"

Harry schüttelte den Kopf. „Nein Danke Jack. Ich sah einige Rotmäntel auf dem Weg hierher. Und ich bin sicher, dasse die Black Pearl im Hafen bemerkt haben. Sie werden bald hier sein."

„Spielverderber. Ich hätte nie gedacht, dass ein Sparrow ein Spielverderber sein könnte."murmelte Jack und begann seinen zweiten Krug Rum zu leeren.

Der grünäugige junge Mann schüttelte den Kopf und sah sich im Lokal um. Einige Prostituierte sahen ihn und Jack sehr hungrig an, einige Piraten flüsterten in einer Ecke und sahen dann und wann zu ihnen rüber. Der Barmann und die Kellnerinnen rannten herum mit Bestellungen und niemand schien zu bemerken, wie sich die Tür öffnete. Gut, zuerst nicht. Aber als zehn Rotmäntel hereinkamen, sprangen die meisten betrunken scheinenden Piraten auf, mit den Waffen am Anschlag.

„Jack, Rotmäntel!"flüsterte Harry, und dankte Gott dass sie hinten sassen, nahe dem Hinterausgang.

„Ja, ja, hast mir schon von ihnen erzählt."

„Nein, sie sind hier im Lokal, Jack!"

„Jetzt willste meinen Rum auch noch?!"

„Sei leiser du verdammter Idiot."Harry packte das Kinn seines Ahnen und drehte seinen Kopf zu den Rotmänteln, die durch die Leute gingen.

„Rotmäntel! Warum haste nichts gesagt?"

Harry rollte die Augen. „Wie ist der Plan?"

„Durch den Hinterausgang, so schnell und leise wie möglich und dann renn zur Pearl."Jack erhob sich langsam und bewegte sich in Richtung Tür. Harry folgte ihm.

„DA SIND SIE!!!!!!"schrie einer der Rotmäntel und zeigte auf sie.

„Vergiss den Leise-Teil."sagte Harry als er einem Schuss auswich.

„HINTERHER!!!"

„Yep, vergiss den Leise-Teil."Sagte Jack, als er über einen Tisch sprang. Die beiden fielen durch den Hinterausgang und blinzelten als einige andere Rotmäntel durch die Gasse gerannt kamen. „Aufteilen!"befahl der Piratenkapitän und als sie die Hauptstrasse erreichten, gingen sie auseinander.

Harry rannte schnell die Strasse runter, den Docks entgegen. Er merkte, dass die meisten Rotmäntel ihm folgten, und das hatte für die zwei Vorteile. Der erste war ihre Zahl, der andere war dass sie diese Stadt kannten wie ihren Handrücken. Er rannte in eine Seitengasse, die sich als Sackgasse entpuppte, und sah sich um. Er konnte die Rotmäntel kommen hören, die Mauer war zu hoch um rüberzuspringen und er hatte seinen Zauberstab auf der Pearl gelassen, weil er nicht wollte dass er in der Stadt gestohlen würde.

Das einzige was ihm einfiel, war Metamorphmagus. Nach einem Stossgebet konzentrierte er sich, und stellte sich sich selber im Körper einer jungen Frau vor, einer Prostituierten. Er sammelte seine magischen Kräfte und zwang sie in das vorgestellte Bild, dann verband er dieses Bild und das Bild von sich selber. Eine Sekunde später konnte er ein Kribbeln von den Zehen bis zu den Haarspitzen spüren und als er die Augen wieder öffnete, trug er ein Frauenkleid – „Verdammtes Korsett!"– und er hatte lange blonde Haare. Dann warf er sich in einen Haufen Dreck, genau als die Rotmäntel in die Gasse gestürmt kamen.

„Hey Lady, habt ihr einen Jungen hierdurch rennen sehen? fragte einer.

„Das tat ich."antwortete Harry, verärgert klingend. „Das Gör stiess mich um und jetzt ist mein Kleid ruiniert!"

„Wo ging er hin?"fragte ein anderer.

„Oh, er sprang über die Mauer."Harry stand auf und strich über das Kleid. Dann ging er zu einem der Rotmäntel und begann an dessen Knöpfen herumzuspielen. „Weisst du, warum kümmerst du dich um einen Jungen, wenn du dich um mich kümmern könntest?"Er machte einen Augenaufschlag zur Überzeugung und es wurde ihm fast schlecht als der Soldat begann zu geifern.

„Keine Zeit – Dawson, beweg deinen verdammten Arsch hierhin zurück!"der Anführer der Rotmäntel packte den Mann und zerrte ihn zurück zum Rest der Gruppe. „Danke!"rief er Harry zu und warf ihm ein Goldstück zu.

Harry fing es und sah zu als die Soldaten verschwanden, dann verwandelte er sich wieder zurück in seine richtige Gestalt.

„Wow, das war unterhaltsam."

Er sah auf. Anamaria sass auf einem der Hausdächer und sah ihm zu, ihre Augen glänzten. „Warte bis Jack davon hört!"

„Ein Wort und ich schwöre ich werde-„

„Keine Zeit, Junge, die Pearl ist bereit zum ablegen."Sie packte seine Hand und zog ihn hoch aufs Hausdach zu ihr. „Übrigens, du gibst eine wunderschöne Frau ab."

Harry sah böse drein.

„Das ist immer eine gute Geschichte, das."Seufzte Jack und wischte sich die Tränen weg.

„Sprich für dich selbst."murmelte Harry. Er sah auf zum Himmel. „Es wird dunkel. Die Interceptor II sollte bald hier sein."

Der Kapitän schmunzelte. „Und wir werden bereit sein für sie."

Anamaria und Gibbs zitterten noch einmal, bei dem Blick den sich Harry und Jack zuwarfen. Nein, definitiv nie ihr Feind sein.