So hier das vierte Kapitel von Living Arrangements. Ich freue mich über Kommentare.

Ich suche immer noch eine Beta-Leserin für diese Story und für meine eigen Story Widerstand. Meldet euch bei mir, wenn ihr Interesse habt!

Liebe Grüße xoxo

Jisabella

Kapitel 4 Versprechen

Edward POV

Zwei Tage waren vergangen seit Bella und ich uns darauf geeinigt hatten Mitbewohner zu werden. Ich wusste, dass es auf irgendeine Art und Weise eine dumme Idee war. Jedoch hielt mich das nicht davon ab Gefühle für sie zu entwickeln. Sie hatte ja nichts wo sie hingehen konnte und ich war froh, dass ich derjenige war der ihr helfen konnte.

Samstag abend gingen wir aus mit Rosalie und Emmett. Sie erschienen Bella sehr nah zu stehen und es war gut die beiden kennen zu lernen. Sie waren nette Leute. Emmett und ich wurden schnell Freunde und wir machten sogar den Plan das Spiel bei mir zu schauen am Samstag, während Rosalie und Bella einkaufen gingen um alles was im Feuer zerstört wurde zu ersetzen.

Alice hatte Bellas Sachen vor der Wohnungstür gelassen und weder Bella noch ich hatten sie nach dem Telefonat gesehen. Sie musste sich schuldig fühlen, was recht war. Ich war sauer mit dem was sie getan hatte. Es war Bella gegenüber nicht gerecht. In den letzten Tagen hatte ich sie richtig kennen gelernt und wir wurden bereits gute Freunde. Ich wusste, dass sie mir vertraut und ich versuchte alles damit sie sich in der seltsamen Situation wohl fühlte.

Es war nun Montag morgen und ich ging früh zur Arbeit damit ich meinen Boss Bella's Fall präsentieren konnte. Ich wusste er würde voll drauf anspringen, wir würden aufjedenfall gewinnen. Die einzige Frage war nur, wie viel wir rauskriegen würden.

Es war recht schwer sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Ich hatte nicht wirklich gut geschlafen seit ich Bella in meinem Zimmer schlafen ließ. Ihr Bett sollte morgen ankommen, genau wie mein Klavier. Ich konnte sie überzeugen solange mein Bett zu nehmen bis ihrs geliefert wurde.

So sehr ich mich gefreut hatte, dass Bella endlich auf mich hörte, musste ich doch eingestehen, dass die Schlafcouch sehr weit davon entfernt war, bequem zu sein. Da war eine Feder die sich in meinen Rücken presste und ich hatte auch falsch auf meinem Nacken geschlafen. Der Schlafmangel machte sich bemerkbar, aber der Gedanke daran, dass ich Bella nach der Arbeit sah, brachte mich durch den Tag.

Ich sollte mich selber ausschimpfen für solche Gedanken. Je besser ich sie kennenlernte, desto mehr würde ich Gefühle für sie entwicklen. Emmett und Rosalie hatten vorgeschlagen, mich mit einen ihrer Freundinnen zu verkuppeln, aber ich hatte abgelehnt. Das war eine weiter Situation auf die ich mich nicht einlassen wollte. Es war schon schlimm, dass meine Assistentin, Jessica, jeden Moment des Tages mit mir flirtete. Sie nahm meine Hinweise nie ernst, obwohl ich sie schon über zehn mal in den zwei Wochen indenen ich bei der Firma arbeitet abblitzen hab lassen.

An diesem Tag kam Jessica herein um mir zu erzählen, dass ich ein Telefonat hatte.

„ Es ist irgend so ein Bella Mädchen" sagte sie abschätzend „Soll ich ihr sagen, dass sie beschäftigt sind?"

Sie hatte anscheinend die Freude in meinem Gesicht gesehen bei der Erwähnung von Bellas Namen. Jessica spottete und schüttelte ihr Gesicht.

„Nein, ich bin nicht beschäftig, Jessica" erwiderte ich glücklich „Welche Taste?"

„Taste 2" sagte Jessica während sie ihre Augen rollte. Sie ging nicht als ich das Gespräch annahm, also beschloss ich daraus meinen Vorteil zu ziehen.

„Hey Bells. Was ist los?" begrüßte ich sie enthusiastisch

„Also, mein Boss hat mich frühzeitig nach Hause geschickt. Er sagte, dass das Niederbrennen meiner Wohnung ein legitimer Grund wäre um frei zu nehmen. Ich werde von zu Hause arbeiten diese Woche."

„Das ist ja cool von ihm" antwortete ich. Es wäre schön sie zu sehen wenn ich nach Hause komme.

„Ja also ich wunderte mich nur ob ich deine Erlaubnis haben könnte um mein Zimmer zu streichen. Ich dachte, da der Raum ja noch leer ist und ich jetzt ein bisschen Zeit habe, könnte ich heute anfangen."

„Ja klar, mach alles was du willst" sagte ich „Du lebst das jetzt auch, erinnerst du dich? Die Wohnung ist genau so deins wie meins"

Ich schickte einen Blick in Jessicas Richtung. Hoffentlich würde sie jetzt den Zusammenhang ziehen.

„Danke Edward. Ich versuche nicht ein Chaos anzurichten… Oh ich muss gehen. Hab jemanden in der Leitung"

„Alles klar. Ruf mich an wenn der Lieferant kommt. Du kannst für die Sachen unterschreiben wenns kommt."

„Okay. Viel Spaß bei der Arbeit."

„Danke. Bye, Bella."

„Bis dann,"

Ich legte auf und schaute Jessica, die immer noch neben meinem Tisch stand, an.

„War da noch etwas das Sie brauchen?" fragte ich sie

„Ähm, nein, nicht wirklich. Äh, war das Ihre Freundin?"

„Jessica, das geht Sie wirklich nichts an" antwortet ich um ihrer Frage auszuweichen.

„Ich sehe" sagte sie und schaute herab. „Es hat sich so angehört, als ob sie mit Ihnen zusammen zieht. Also, kennen Sie sie schon eine lange Zeit?"

Ich seufzte „Wolltest du mit mir noch über etwas berufliches sprechen, Jessica?"

„Äh, ich kann mich nicht erinnern."

„Dann können Sie jetzt gehen, damit ich mich mit der Arbeit beschäftigen kann. Ich habe einen potenziellen neuen Fall und einiges an Arbeit zu tun."

„Ah..natürlich.. Rufen Sie mich, falls Sie mich brauchen."

„Tschüss. Und Jessica…"

„Ja?" sie drehte sich hoffnungsvoll um.

„Nächstes Mal wenn ich einen Anruf habe, informieren Sie mich bitte per Telefon an Ihrem Schreibtisch. Es ist nicht notwendig, dass Sie meinen Telefonaten zu hören."

„Entschuldigung, Mr. Cullen." Entgegnete sie „Das wird nicht noch einmal vorkommen" Sie eilte heraus.

Ich weiß, dass das hart von mir war, aber sie musste lernen professioneller zu sein. In Alaska, hatte ich noch nicht einmal eine Assistentin, also war es schwer für mich sie zu beschäftigen.

Nach dem Mittagessen, kam mein Boss rein um sich die Informationen für den potenziellen Fall anzuschauen.

„Gute Arbeit damit, Cullen" sagte er „ Perfekter Fall den wir hier haben. Fehlerhafte Verkabelung in einem Produkt das Feuer verursacht hat. Die Firma wird das außerhalb des Gerichts einigen wollen, dass heißt die beiden Frauen könnten einen großen Check erhalten."

„Das ist wunderbar, Sir" Ich lächelte „Obwohl nur eine von den Frauen in diesen Fall involviert ist. Die andere hat sich entschlossen nicht in diesem Rechtsfall zu kooperieren."

„Okay" Er nickte „ Nun, wer ist diese Miss Swan? Würden Sie sie gerne vertreten?"

„Definitiv. Ich wäre froh:"

„Wie ist die Beziehung zueinander?" fragte er „Sie wissen, dass es nicht gegen die Regeln ist eine persönliche Beziehung mit jemanden zu haben den Sie rechtlich vertreten, aber ich will es für die Akte wissen."

Wunderbar. Nunr musste ich meine Beziehung mit Bella definieren

„Nun, also, sie war die Mitbewohnerin meiner Schwester bevor dem Brand und jetzt bleibt sie bei mir für eine unbestimmte Zeit."

„Also ist sie Ihre Mitbewohnerin oder Freundin?" fragte er weiter

Ich seufzte „Ich glaube ich kann sagen, dass sie momentan meine Mitbewohnerin ist."

„In Ordnung. Wenn sich was ändert, geben Sie mir bitte Bescheid?"

Ich nickte. Ich wollte schon defensiv werden, aber diese komplizierte Situation sollte nicht zur Arbeit gebracht werden.

Endlich, es wurde fünf Uhr und ich konnte endlich zu meinem Appartement gehen. Ich entschloss mich Bella auf dem nach Hause weg anzurufen um zu fragen was sie essen wollte. Wir einigten uns auf Pizza und ich holte sie auf dem Weg ab.

Als ich durch die Tür ging, konnte ich das Radio in Bellas Zimmer hören. Ich zog meine Jacke aus und folgte der Musik nachdem ich die Pizza in der Küche abgelegt hatte. Als ich das Zimmer erreichte, sah ich wie sie auf einer Leiter stand und die obere Wand strich. Sogar in den zwanglosen Sachen sah sie strahlend aus. Sie trug ein weißes Tank-Top und jeans Shorts, welche mit den hell blauen Sprenglern besetzt war, dass die Wände bedeckte.

Sie war so auf ihre Arbeit konzentriert, dass sie mich nicht einmal bemerkte.

„Bella?" fragte ich, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Stattdessen verängstigte ich sie, so dass sie ihr Gleichgewicht auf der Leiter verlor. Bevor ich merkte, dass sie fiel, fing ich sie instinktiv in meinen Armen auf. Ich hielt sie fest als sie nach Atem schnappte.

„Bist du okay?" fragte ich besorgt

„Ja, ich bin okay" atmete sie „Das war knapp."

Langsam ließ ich meine Arme von ihrer Hüfte gleiten, damit sie stehen konnte.

„Danke" sagte sie während ihr Gesicht rot wurde „Tut mir leid"

Ich lachte über ihre Tollpatschigkeit. „Kein Problem. Es war eigentlich meine Schuld, dass ich dich erschrocken habe."

„Ja, was war damit?" sie witzelte „Du hast Recht. Es ist alles deine Schuld."

Lachend schaute ich mich um. Es war ein netter hellblauer Farbton, der wirklich den Raum erhellte.

„Das sieht toll aus" sagte ich während ich mir die Wände anschaute „Ich mag blau"

„Ja ich auch. Das passt hier sehr gut rein."

„Es ist perfekt." Stimmte ich ihr zu „Oh und ich habe heute mit meinem Chef gesprochen. Wir haben denn Fall gegen die Mikrowellen Firma aufgenommen. Er sagte, dass die das am liebsten außergerichtlich erledigen wollen, also wirst du wahrscheinlich viel Geld rauskriegen."

„Das ist ja großartig." schrie sie aufgeregt „Aber ich fühle mich schlecht wegen Alice. Wenn sie sich nicht bei dem Fall beteiligt, dann werden wir das Geld nicht teilen können."

„Vielleicht ist das ihre Art es wieder gut zu machen" stellte ich fest „Ich bin sicher sie fühlt sich jetzt schuldig."

„Also eigentlich habe ich heute mit ihr gesprochen" gab Bella zu „Wir haben alles geklärt, sie hat mir erzählt warum… ach egal."

„Was ist es Bella? Ist irgendwas mit Alice?"

Sie starrte an die Wand und seufzte „Edward, ich bin nicht in der Position dir alles zu erzählen. Alice wird dir das wohl selber sagen. Versprich mir nur, dass du nicht zu streng zu ihr bist."

„Was zum teufel ist denn los, Bella?" fragte ich sie erneut.

„Edward…" sie seufzte als sie näher kam. Sie sah mich mit ihren wunderschönen braunen Augen an, die voller Sorge waren. „Bitte zwing mich nicht es dir zu sagen. Wenn du das wirklich willst, dann werde ich es tun, aber ihr beide, Alice und du, werdet mich dafür hassen. Verspreche mir nur, dass du nicht den Verstand verlierst, wenn du es erfährst."

Ihr Hand berührte sanft die meine. Ich wusste, dass ich dem nachkommen würde, was sie wollte. Ich nickte wortlos.

„Okay." Stimmte ich zu „Für dich, bleibe ich cool."

„Danke schön" flüsterte sie. Sie schlang ihre Arme um meinen Nacken und umarmte mich. Sie hatte mich noch nie zuvor umarmt. Es war schön. Es war so, als würde sie mir endlich als Freund vertrauen.

Danach entschlossen wir was zu essen. Wir aßen Pizza und lachten, erzählten uns von unserem Tag. Das war eine neue seltsame Erfahrung für mich. Ich hatte noch nie vorher eine weibliche Mitbewohnerin gehabt. Es war seltsamerweise sehr komfortable, mit Bella schien es nicht unangebracht zu sein. Dann, während unseres Gesprächs, klingelte mein Telefon.

„Es Alice." Sagte ich, als ich ihren Namen auf meinen Display sah. Bella stand vom Tisch auf und legte ihre Hand auf meine Schulter.

„Ich gebe euch was Privatssphäre." Sagte sie sanft

Ich holte tief Luft und ging ran.

„Hallo?"

„Edward? Ich bin's, Alice."

„Ja, ich weiß."

„Bella hat dir wahrscheinlich schon gesagt, dass wir über was reden müssen."

„Ja, aber sie hat nicht wirklich gesagt worum es geht."

„Also, es ist eine sehr komplizierte Situation, Edward. Es gibt einen Grund weshalb Jasper und ich so schnell zusammen ziehen."

„Sag's einfach, Alice."

„Das war nicht geplant, es ist einfach passiert. Jetzt wo es passiert ist, muss ich einfach das Beste aus der Situation machen."

„Sag schon."

Ich hörte wie sie ausatmete „Ich bin schwanger, Edward. Jasper und ich bekommen ein Baby."

„Das dachte ich mir." Ich seufzte

„Hör zu, ich bin zwar erst drei Monate mit Jasper zusammen und dass es viel zu früh dafür ist, aber ich will dieses Baby."

„Werdet ihr heiraten?"

„Nein."

„Gut, ich denke das wäre eine schlechte Idee."

„Ich weiß. Ich werde aber mit ihm zusammen wohnen, damit wir zusammen das Baby aufziehen können. Bist du sauer?"

„Ich muss das erstmal verdauen."

„Es tut mir leid, aber ich hab genau so viel Angst wie du Edward. Ich möchte, dass du damit klar kommst. Ich brauche dich in meinem Leben, ich könnte das nicht machen, wenn ich wüsste, dass du mich hasst."

„Ich hasse dich nicht, Alice. Ich bin nur besorgt."

„Das verstehe ich, das bin ich ja auch. Sag mir nur, dass du für mich da sein wirst. Bitte."

Ich dachte an das Versprechen, dass ich Bella gegeben hatte.

„Okay, ich werde für dich da sein." Ich nickte ernsthaft.

„Gut, denn mein Baby wird seinen Onkel Eddie brauchen."

„Es wird mich nicht so nennen."

„Okay. Ich danke dir, Edward, dass du so toll bist. Ich komm morgen abend vorbei und dann können wir darüber reden."

„Danke nicht mir, sondern Bella. Ich musste ihr versprechen, dass ich nicht meinen Kopf verlieren würde."

„Sie tut dir gut, Edward. Ihr zwei würdet gut zusammen passen."

„Alice, das ist keine gute Idee. Das wäre alles zu kompliziert."

„Aber du magst sie doch, nicht wahr?"

„Bye, bye, Alice." Sagte ich „Geh und ruh dich aus."

„Na gut, gute Nacht, Edward. Ich hab dich lieb, das weißt du doch, großer Bruder?"

„Ja, ich hab dich auch lieb, Alice. Jetzt geh schlafen, das Kind braucht seine Ruhe."

Ich legte auf und ging zurück in die Küche zu Bella. Sie saß nervös am Tisch und wartet auf meine Rückkehr."

„Also, hat sie es dir gesagt?" fragte Bella als ich mich neben sie setzte.

„Ja, hat sie und ich habe mein Versprechen gehalten."

„Danke schön."

„Nein, ich danke dir." Sagte ich erleichtert. „Dank dir, habe ich nicht meine Beziehung mit der einzigen Person der ich nicht Scheiß egal bin ruiniert

„ Du bist mir auch nicht scheiß egal." antwortete Bella. Die Ernsthaftigkeit in ihrer Stimme wandelte sich in Humor „Wenn du nicht hier wärst, hätte ich keine Wohnung."

„Danke." Ich lachte „Ich glaube, das bedeutet viel."

„Das denke ich auch." Sagte sie

Was hatte das zu bedeuten?