Also, hier kommt dann der nächste und vierte Teil. +grins+
Vielen Dank für die Kommis, und wenn hier noch jemand ist, der noch keinen Kommi abgegeben hat, bitte ich ihn/sie darum, damit ich mich im schreiben noch verbessern kann +lächel+
Hermine Potter: Dankeschöööööön +lächel+ Ich hoffe du liest weiter.
Sandy123: Ne ne, das ist schon richtig so, dass du nicht weißt, was da im Ministerium passiert ist. Das kommt noch +grins+
Part 4: Einbruch ins Zaubereiministerium
„Agent Potter? Die Elite wäre dann soweit."
Harry nickte, während immer mehr Regentropfen seinen Anzug durchnässten.
Es regnete aus Strömen und der Himmel wirkte grau und dunkel. Es war ziemlich kalt und die Spezialanzüge, die er und seine Elite trugen, waren nicht gerade dick.
Es war merkwürdigerweise der perfekte Tag um ins Zaubereiministerium einzubrechen. Die Renovierungsarbeiten liefen immer noch auf Hochturen, was die volle Aufmerksamkeit der Ministeriumsmitarbeiter beanspruchte. Der Regen prasselte zu dem laut und energisch auf die Dächer und Fenster, sodass es schwer war, zu hören, wie jemand auf Zehenspitzen durch die Gänge und Korridore strich, auch wenn das Ministerium im Untergrund war.
Das einzige Problem war, dass Harry seine Elite nicht mit einem Dessilusionierungszauber belegen konnte, da ein neues System in das Zaubereiministerium integriert worden war, dass keine Zauberer oder keine Hexen, die mit einem Zauber belegt waren, in das Haus ließ.
Sobald sie im Ministerium waren, war das alles kein Problem, da dieses System nicht die Zauberei im Ministerium prüfte. Schließlich war es unausbleiblich, das in einem solch großen, wichtigen Gebäude gezaubert wurde. So lange keine unverzeihlichen Flüche ausgeführt wurden, durfte dort drin wieder gezaubert werden.
Damit Harry und seine Elite trotzdem nicht gesehen wurden, hatte er einen alten Zauber ausgekramt, der sie alle soweit verdunkelte, dass es unmöglich war, sie in der Dunkelheit zu erkennen. Es war ein Zauber, der Harry stark an Geckos oder ähnliche Tiere erinnerte. Er verhalf den Zauberern und Hexen, sich der Umgebung anzupassen. Diesen Zauber kannte so gut wie niemand mehr.
Harry drehte sich um.
Die, von ihm persönlich, ausgesuchte Gruppe von Agenten stand in Reih und Glied vor ihm. Alle sahen ihn erwartungsvoll an. Keiner von Ihnen zeigte zu Harrys Wohlwollen eine Spur von Angst, eher Entschlossenheit.
„Gut. Sie hören alle ausschließlich auf meine Befehle und bleiben mit mir ständig mit den Head - Sets in Kontakt. Falls ihr einen der Wachen, oder sogar ein Mitarbeiter des Ministeriums seht, greift sie auf keinen Fall an. Nur im Notfall, ansonsten versteckt ihr euch. Ich möchte nicht, dass morgen Tausende Angestellte im Tagespropheten darüber klagen, von hinten rücksichtslos angegriffen worden zu sein, und am wenigsten natürlich dass unser Einbruch gemeldet wurde. Also seien sie wachsam! Verstanden?"
„Ja, Sir!" sagten die Agenten im Chor und mit starker Stimme.
„Noch irgendwelche Fragen?" fragte Harry, während er alle einzeln begutachtete.
Vorerst sagte niemand ein Wort, bis plötzlich jemand aus der Gruppe einen Schritt nach vorne trat. Allein durch die Art, wie er sich verhielt, erkannte Harry, dass es sein Freund Daniel war. Er war zwar schusselig, doch bei diesem Auftrag war es nicht wichtig, gut zaubern zu können, oder ähnliches, sondern sich zu verstecken. Außerdem brauchte Harry Leute, denen er vertrauen konnte. Deshalb hatte er ihn auch erwählt, an dieser Aufgabe teilzunehmen.
„Harry, wenn ich dich wirklich so nennen darf... was sollen diese... Hatt-Sats... oder wie die genannt werden...?"
Plötzlich ging ein lachen durch die Agenten.
Harry schmunzelte.
„Ich wollte, dass wir im Kontakt miteinander bleiben, damit ich weiß, was ihr anstellt. Und diese Muggelerfindung ist dafür keineswegs schlecht." Antwortete Harry kalt.
Plötzlich wurden alle wieder still.
„Sonst noch was? Na dann... gehen wir."
Auf Zehenspitzen ging Harry voran. Im Laufmarsch folgten die anderen Agenten ihm.
Sie waren nur ein paar Häuser von der ‚Telefonzelle' entfernt, die Harry damals das erste Mal ins Ministerium gebracht hatte.
Für all die Umbauten, und das Material, dass die Arbeiter brauchten, war jedoch extra ein anderer Eingang gegraben worden; für die Muggel als Baustelle getarnt. Durch diese Öffnung war es leichter mit ihrem ‚Gepäck' hinunter zu gelangen. Die einzigsten, die jedoch dort runter konnten, mussten einen Zauber, den nur die Arbeiter kannten, aussprechen, damit ein Portschlüssel erschien.
Harry und seine Elite war nun bis zu der Baustelle vorgedrungen.
„Sachte... und still gestanden." Flüsterte Harry in sein Head – Set, und mit einem Ruck verstummten die Schritte hinter ihm.
Harry, so unzählige Male, wie er das schon gemacht hatte, schloss erneut seine Augen, streckte seinen rechten Arm aus und suchte im Nichts vor ihm nach der Art ‚Abdruck', die die Magie, sowie auch dieser Zauber, hinterließ.
Harry musste den Zauber nicht kennen, um weiter zu kommen. Für die Leute, die diese Technik beherrschten, so wie Dumbledore und er selbst, mussten sie sich nur etwas konzentrieren und sie kamen auch so weiter.
„Aha." Flüsterte Harry leise und öffnete die Augen. Es sah zwar so aus, als hielte er die Luft fest, doch er zog mit aller Kraft seine rechte Hand zurück und sofort tauchte eine Art Kessel aus dem nichts auf, den er in der Hand behielt.
„So Leute, versammelt euch hier, und fasst den Kessel an."
Seine Crew tat wie geheißen, und bald darauf spürte Harry auch schon das vertraute ziehen irgendwo hinter seinem Nabel. Kaum eine Sekunde später befanden er und seine 6 Agenten sich im Inneren des Ministeriums.
Alles war ziemlich verdunkelt, nur in wenigen Ecken brannte Licht. Alles wirkte alt und schmutzig.
Harry jedoch sah sich um. Ein Wachmann, etwas weiter vor ihnen, saß auf einem Stuhl, der scheinbar alle, die durch diesen Portschlüssel ins Ministerium kamen, bewachte. Er war eingedöst, denn sein Zauberstab, den er in der rechten Hand hielt, war zu Boden gerichtet, und der Mann hatte seinen Kopf zurück geneigt und scheinbar war sein Mund offen.
„In die Ecke dort." Gab Harry erneut durch sein Head – Set durch und schlich in die Ecke links neben sich.
Dort war völlige Dunkelheit und es war wichtig, dass niemand sie sah, während Harry die Lage besprach.
„Okay. Wir haben Glück gehabt. Der Wachmann scheint eingeschlafen zu sein. So können wir gut an ihm vorbeischleichen. Das einzige Problem ist, dass wir so bleiben müssen, wie jetzt. Denn wenn wir uns jetzt alle mit einem Dessilusionierungszauber belegen, sehen wir nicht, wo wer steht und greifen uns womöglich noch selbst an.
Ich werde gleich aber ein paar Räume abklappern und dort nach Unterlagen suchen. Dann werde ich mich vorsichtshalber damit belegen, falls mal jemand reinkommt. Ich gebe euch aber bescheid. Ihr achtet währenddessen darauf, ob jemand kommt, und gebt mir Bescheid, klar? Dann los..."
Harry seufzte. Dies war nun schon das zehnte Büro, in dem er nichts gefunden hatte. Sie waren nun schon seit zwei Stunden hier. Bis jetzt hatten ihn und seine Leute zwar noch niemand gestört, aber er hatte in keinem der aktuellsten Dokumente auch nur eine Erwähnung über etwas gefunden, was die fröhliche Stimmung erklären könnte.
Ein zusätzliches Problem war auch noch die Tatsache, dass Harry keine Ahnung hatte, wo sich das Büro des Zaubereiministers befand. Er war nie dazu gekommen, das Büro von ihm zu sehen, geschweige denn hatte es einen so wichtigen Anlass gegeben, dass Harry zu ihm gerufen worden war.
Doch wenn jemand etwas in seinen Dokumenten erwähnen würde, dann doch wohl er...
Harry sprach erneut in sein Head – Set.
„Wieder nichts. Wenn alles da draußen klar ist, komm ich raus." Flüsterte er.
„Alles klar." War der knappe Wiederruf, den Harry hörte, bevor er auf die Tür zuging, sie öffnete und hinaustrat.
Er stand in mitten des Flures, als plötzlich ein ziemlich großer Mann auf ihn zukam.
Harry konnte noch rechtzeitig ausweichen, bevor der Mann ihn berührte, knallte dafür aber gegen die gegenüberliegende Wand.
Harry versuchte, nicht hinzufallen, was ihm glücklicherweise auch gelang.
Der Mann drehte sich verwundert um und starrte die Wand, gegen die Harry geprallt war, fragend an.
Nach ein paar Sekunden schüttelte er den Kopf und ging weiter. „Muss mir wohl was eingebildet haben..." murmelte er.
Nach ein paar Schritten öffnete er eine Tür, trat ein und schloss die Tür hinter sich.
„Warst du das gerade, Harry?" hörte Harry die Stimme von Daniel leise fragen, der kurz darauf aus seinem Versteck im Schatten heraustrat.
Harry holte einmal tief Luft. Das war ziemlich knapp gewesen... „Verdammt! Könnt ihr nicht besser aufpassen? Ihr habt doch gesagt, hier im Flur sei niemand!" sagte Harry, mit wütender, aber ebenfalls leiser Stimme.
„Als er es Ihnen durchgesagt hat, war hier auch niemand! Wir haben keine Ahnung, wo der so schnell hergekommen ist..." sagte einer der anderen Agenten und trat ebenfalls aus der Dunkelheit.
„Lasst das ‚Ihnen' weg und passt das nächste Mal besser auf, verstanden? Folgt mir." Flüsterte Harry, drehte sich um und lief den Korridor weiter entlang.
„Ja, gerne. Wenn wir dich sehen könnten..." flüsterte Daniel durch das Head – Set sarkastisch.
„Ach, ihr wisst, was ich mein. Geht den Korridor weiter runter..." gab Harry durch das Head – Set zurück, und lief weiter vorsichtig gerade aus.
Auch hier war alles still und friedlich. Nichts bewegte sich. „Ich geh in den ersten Raum links." Flüsterte Harry und schlich weiter, bis er vor der Tür stand.
Vorsichtig drehte er den Türknauf um.
Harry erschrak.
In diesem Raum war schon jemand...
Nun, die gute Sache war, dass er das Büro des Zaubereiministers gefunden hatte... die schlechte, dass der Inhaber des Büros auch anwesend war.
Harry stand, den Türknauf immer noch in der Hand haltend, direkt im Blickfeld des Ministers und seines Schreibtischs, dahinter saß Scrimgoeur; den Blick auf die Tür gerichtet.
Harry, der den ersten Schock einigermaßen verdaut hatte, fiel plötzlich glücklicherweise wieder ein, dass er immer noch mit dem Dessilusionierungszauber belegt war, und somit von dem Minister gar nicht gesehen werden konnte.
So vorsichtig und leise er konnte ließ er den Türknauf los, stellte sich ein paar Schritte weiter nach rechts an die Wand und hielt die Luft an.
Der Minister für Zauberei stand schlagartig auf und lief, den Blick immer noch stur geradeaus gehalten, auf die immer noch offene Tür zu.
Er stand jetzt fast haargenau neben Harry und lugte von dem Türrahmen hinaus auf den Flur.
Nach wenigen Sekunden drehte er sich kopfschüttelnd wieder um.
„Dieser verdammte Spooner... den ganzen Tag schon will er mich reinlegen und denkt, er kann mich nerven, indem er die Tür aufstößt... Die neuen werden nimmer jünger und dümmer..." murmelte er und schritt wieder auf seinen Schreibtisch zu.
Innerlich dankte Harry diesem Spooner, dass er gerne Scherze mit dem Minister trieb, denn ansonsten hätte sich letzterer wahrscheinlich nicht zufrieden gegeben und Harrys Deckung wäre irgendwann aufgeflogen. Jahrelang kann er schließlich nicht dort stehen bleiben...
Plötzlich merkte Harry, dass der Minister Astalten mache, zu gehen: Er legte ein Paar Akten in seine Aktentasche, schrumpfte sie, steckte sie in die Jackentasche, und zog schließlich diese an.
Mittlerweile atmete Harry auch schon wieder, jedoch so leise es ging, während er weiter mitbekam, wie Srimgoeur seinen Zauberstab einmal umherschwang, was zur Folge hatte, dass jede Lampe im Raum ausging. Langsam schritt er auf die Tür zu, nahm den Türknauf in die Hand und ging nach draußen. Kurz darauf hörte Harry ein leises Knacken, was bedeutete, dass der Minister die Tür verschlossen hatte.
Harry atmete einmal vor Erleichterung aus und lockerte seine Schultern. Er würde schon irgendwie die Tür wieder aufkriegen, obwohl dass sich als nicht all zu leicht herausstellen würde, wie Harry befürchtete...
„Harry, alles okay? Hat er dich bemerkt?" hörte Harry plötzlich aus seinem Head – Set.
Er war überrascht, da er völlig vergessen hatte, dass er ein Head – Set trug.
Harry antwortete aber dennoch: „Er hat mich bemerkt, aber er hielt es für ein Streich von jemand anderes. Er ist aber kurz darauf gegangen. Ich hab noch keine Ahnung, wie ich hier raus kommen soll, aber ich such erst mal nach Unterlagen... ich meld mich, wenn ich was gefunden habe..."
Es dauerte einige Zeit, bis Harry alle Dokumente, die er gefunden hatte, auch nur überflogen hatte. Wieder gab es kein Anzeichen dafür, dass in letzter Zeit irgendetwas passiert war, was die ‚Friede – Freunde – Eierkuchen' Stimmung erklären würde...
Harry seufzte und sah sich noch mal im Zimmer um.
Plötzlich erblickte er etwas, das links neben dem Schreibtisch auf dem Boden lag. Es musste wohl runtergefallen sein.
Schnell bückte Harry sich, und hob ein kleines schwarzes Buch auf.
Sofort öffnete er es und legte die ersten zwei Seiten um. Dann, auf der dritten Seite sah er eine Überschrift.
„Na, was haben wir denn hier?" flüsterte Harry zu sich selbst, während sich seine Augen weiteten und sein Mund ein lächeln bildete.
