Kapitel 3: Ein falsches Liebesgeständnis

Saying i love you has nothing to do with meaning it – Maroon 5

Monate sind schon vergangen, seit Hermine das Zeichen auf Dracos Oberarm gesehen hatte. Draco rechnete damit, dass sie zum Direktor gehen würde und er in spätestens drei, vier Monaten wieder zu Hause sein wird. Er ging gerade den Flur zur UTZ-Arthimantik-Klasse, als er ihr braunes Haar sah. Sie war mit ihm in der Klasse, er musste irgendwie mit ihr reden.

Gelangweilt starrte Draco die Tafel in der Klasse an. Nichts Neues, nur dumme Fragen von Schüler. Er hasste das, konnten diese Kinder nicht lernen? Leise riss er ein Stück aus dem Pergament und kritzelte:

„Und, wie vielen hast du es gesagt?"

Er tippte mit seinem Zauberstab darauf und das Stück verschwand und tauchte bei Hermine wieder auf. Er konnte sehen, wie sie ihre Hand danach ausstreckte und es auffaltete. Doch sie schrieb ihm nicht zurück. Also nahm er wieder ein Stück und schrieb:

„Sag mir bitte, du hast es nicht schon getan! Du wirst es bereuen!"

Wieder tippte er daran und wieder empfing sie es und wieder schrieb sie nichts.Na warte, du wirst schon mit mir reden,dachte Draco und schmiedete einen Plan.

Es klingelte gerade zum Unterrichtsschluss. Hermine sprang auf und räumte hastig ihre Sachen in ihre übergroße Tasche.Sie drängelte sich durch die Tische und Draco richtete sein Zauberstab auf ihre Tasche. Leise flüsterte er die magischen Wörter und ihre Tasche zeriss. Sie schrie kurz auf und räumte ihre Sachen vom Boden. Draco ging langsam auf sie zu und blieb vor ihr stehen. Es gefiel ihm zu sehen, wie sie zusammen zuckte.

„Granger, Granger, was soll ich bloß mit dir machen?", fragte er und kniete sich zu ihr.

„Lass mich einfach in Ruhe, klar?", sagte sie leise.

Er nahm ihr Gesicht in seine Hand und schob es hoch, damit sie ihn ansah. Es machte ihn an, sie so verletzlich zu sehen.

„Hast du es jemanden erzählt?", fragte er gefährlich.

„Ich könnte es immer noch tun!", sagte sie tapfer.

„Wage es nicht, Granger! Wirst du es machen, dann wirst du schon spüren, was es heißt, mich zu verraten!", zischte er.

„Denkst du etwa, ich sei ein kleines Mädchen, dass sie nicht wehren kann? Du wärest überrascht!", flüsterte sie gefährlich.

„Ich könnte jetzt gleich dich einfach töten. In Wink mit meinem Zauberstab und puff du bist weg!", sagte er langsam.

„Ich habe keine Angst vor dir, Malfoy! Für mich bist du nur Dreck, den ich im entscheidenden Kampf beseitigen werde!", sagte sie und stieß seine Hand von ihrem Gesicht.

Er stand auf und blickte zu ihr herunter.

„Du bist nichts wert, Granger, nichts!", sagte er und wollte gehen, als plötzlich ein roter Strahl neben ihm gegen die Wand traf.

Er drehte sich langsam um und fand sie stehend und mit ihrem Zauberstab auf sich gerichtet.

„Ich werde dich ausradieren, ich werde dir Schmerz zufügen, für all das, was du mir in der Schule angetan hast. Ich möchte dich sterben sehen, einen qualvollen Tod, wünsche ich dir!", sagte sie.

„Ich dir auch!"

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„Draco, liebst du mich?"

Es war schon Mitternacht und Pansy lag noch neben ihm im Bett. Er hatte sie sofort aufgesucht um auf andere Gedanken zu kommen. Noch immer geisterten Hermines Worten in seinem Kopf.

„Liebst du mich?", fragte wie wieder und sah ihn an.

Dich lieben, ich bitte dich Pansy, du bist nur für das eine gut, dachte er und sagte aber:

„Ja!"

Sie lächelte und küsste ihn auf den Mund. Sie hüpfte aus seinem Bett und zog sich rasch um.

„Du wirst es nicht bereuen!", sagte sie und verschwand aus dem Zimmer.

Er stand auf und zog sich an. Er fühlte dabei nichts, wenn er sie anlog. Solange er sie für das eine brauchte, muss er ihr nicht die Wahrheit sagen. Plötzlich klopfte es an der Tür. Stirnrunzelnd öffnete er die Tür und fand Hermine.

„Was hast du den ganzen Abend gemacht?", fragte sie.

„Was geht dich das an?", fragte er und lehnte sich lässig gegen die Wand.

„Nun", sagte sie und lächelte kalt, „da du Schulsprecher bist, hast du eine bestimmte Aufgabe. Eigentlich solltest du jede Nacht mit einem der Lehrer durch die Flure gehen und du warst kein einziges Mal da! Hast du dich nicht gewundert, warum ihr Slytherin immer weniger Punkte habt?"

Draco sah sich mit geweiteten Augen an.

„Ich danke dir wirklich, dadurch haben wir Gryffindor immer mehr. Oh, ich hab was vergessen! 20 Punkte Abzug von Slytherin! Das war von McGonagall, du hattest mit ihr heute Dienst!", sagte sie und stolzierte in ihr Zimmer.

Draco starrte ihr nach.

„Du Miststück!"

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„Sie hat dich total im Griff!", lachte Blaise und klopfte Draco auf die Schulter.

„Ach, halt dein Mund!", sagte Draco und schrieb Sätze aus dem Buch ab.

„Tja...ich habe halt recht! Nun kann Pansy mal wieder zu mir!", sagte Blaise und grinste dreckig.

„Kannst sie ruhig haben!", sagte Draco und seufzte.

„Ach und was ist mit „Ich liebe dich?" "

„Was soll schon damit sein? Blaise, du glaubst den Schwachsinn doch etwa nicht?"

„Ich glaube daran und das solltest du auch. Es wird dich auch noch treffen, ich mein, vielleicht ist es jemanden den du kennst!"

„Ja ja, und den Weihnachtsmann gibt es auch!", sagte Draco und streckte sich kurz.

„Du darfst mit der Liebe nicht scherzen. Sie wird dich dann hart treffen, das sag ich dir!"

„So ein Schwachsinn, Blaise! Es gibt keine Liebe unter uns Todesser. Wir kenne nur den Hass und jetzt Schluss mit diesem Gesülze!", sagte Draco und stand auf.

Die beiden Slyterin waren im Schulsprecherzimmer und lernten für die UTZ, als die Portraittür aufschwang und Hermine und Ginny in den Raum traten. Beide Mädchen lachten und als sie Draco sahen, verstummten sie.

„Hola, ihr beiden!", begrüßte Blaise die beiden Mädchen.

„Hey, Zabini!", begrüßte Ginny und Hermine den Jungen.

„Ach ja, Malfoy, dass soll ich dir von Prof. Arguis geben lassen!", sagte Hermine und warf ihm eine Pergamentrolle hin und ging mit Ginny in ihr Zimmer.

Langsam entrollte er die Rolle und las:

Sehr geehrter Mr. Malfoy,

ich hoffe Miss Granger wird Ihnen diesen Brief geben. Ich habe von Prof. Dumbledore die Erlaubnis, ein Projekt zu veranstalten. Da ich ebenfalls Muggelkunde unterrichte, habe ich mir ein Muggelprojekt ausgedacht: Theater! Ich werde das Stück „Romeo und Julia" von Mr. William Shakespeare nehmen. Ich habe sie dazu verpflichtet den Romeo zu spielen, die Rolle der Julia kriegt ihre Mitschülerin Miss Granger.

Sie können nichts mehr dagegen tun, ich möchte Sie beide, denn ich denke, Sie beide passen hervorragend zu den Rollen. Kommen Sie bitte heute um 17 Uhr in die Große Halle.

Mit freundlichen Grüßen,

Mr. Alistair Argius

Draco musste den Brief mehrere Male lesen. Immer wieder wanderten seine Augen zu den Worten „Romeo", „Granger Julia" und „verpflichtet".

„Das hat mir grade noch gefehlt!", stöhnte er laut auf und ließ sich auf einen der Sessel fallen.

„Wieso, was ist denn passiert?", fragte Blaise und riss seinem Freund die Rolle aus der Hand.

Blaise las den Brief schnell und ein Grinsen erschien auf sein Gesicht.

„Romeo? Ich meine, hat der Lehrer mich nicht gesehen?", fragte Blaise und fuhr sich durch sein pechschwarzes Haar.

„Mach dich ruhig lustig!", sagte Draco und versank mehr und mehr in den Sessel.

„Mann, so schlimm wird es nicht! Ich mein, Granger ist die Schönheit unseres Jahrgangs geworden. Und diese Lippen, die sind bestimmt gut zu küssen!"

Draco nahm eines der Kissen und bewarf seinen Freund.

Wie es wohl wäre, ihre Lippen zu küssen?

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Es waren nur 20 Schüler in der Großen Halle. Einige sahen sich glücklich um, einige hatten einen Schatten auf deren Gesicht. Draco war einer von denen. Er war nicht gerade stolz auf sich. Okay, er hatte die Hauptrolle, doch er wollte diese nicht. Er würde der Mittelpunkt des ganzen Stückes sein, er wollte diese Mal nicht im Mittelpunkt stehen.

Die Tür ging auf und Arguis trat in die Halle. Einige der Mädchen seufzten tief und sahen verträumt zu ihrem Lehrer. Draco runzelte seine Stirn, was könnten diese Mädchen nur gut an diesen Volltrottel finden?

„Ah, meine lieben Schüler! Es freut mich euch alle vollzählig zu sehen!", sagte der Lehrer und klatschte in seine Hände.„Ich habe euch persönlich ausgesucht und euch die Rollen gegeben. Es fiel mir sehr schwer die passenden Rollen für euch zu suchen, doch ich denke, es ist mir geglückt! Nun, kennt einer von euch „Romeo und Julia" nicht?"

Keiner meldete sich und er fuhr fort:

„Gut! Ich habe euch die Texte gedruckt, die ihr reden werdet. Ich möchte, dass ihr eure Textstellen auswendig lernt und gut könnt!"

Arguis wedelte mit seinem Zauberstab und beschwor für jeden Schüler ein Buch.

„So, lasst uns beginnen!"

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A/N: hooooooooooooohaaaaaaaaa

endlich ein neues Kap. von mirrrrrrrrr!!!

thx für euere kommis...und schreibt mir diese mal auch welche jaaaaaaaaaaaa

diese kap. widtme ich euch schenk