Als Lord Voldemort in Snapes Schlafzimmer trat, glaubte er seinen Augen, nicht zu trauen.
Luna lag halb nackt und stöhnend, auf dem Bett und ihre Züge, waren vor schmerzhafter unkontrollierter Lust verzerrt. Als sie ihn erblickte, kroch sie zum Rand des Bettes und er wurde, wie ein Magnet von ihr angezogen.
Als er nah genug war, ergriff sie seine Hände, führte eine von ihnen zu ihrer Brust und die andere, in ihren Slip und bat ihn, sie zu berühren. Voldemort war so überrascht, dass er für einen kurzen Moment, wie erstarrt war. Doch dann begann er, sie langsam und behutsam zu stimulieren. Sie schloss ihre Augen, grub ihre Finger in seinen Umhang und lehnte ihr Gesicht an seine Schulter.
Nach kurzer Zeit, bäumte sie sich auf und er spürte, wie sie rhythmisch um seine Finger pulsierte. Sie rang um Atem und Voldemort strich, beruhigend sanft über ihren Rücken.
Ihr war anzusehen, dass sie bereits erschöpft war, doch ihr Körper wollte mehr.
Sie umfasste sein Gesicht, zog ihn zu sich auf das Bett und küsste ihn leidenschaftlich. Während Snape sie beide beobachtete, entledigte er sich seiner Kleidung und kam zu ihnen auf das Bett. Er beugte sich, auf der Höhe ihrer Hüfte, über sie. Streifte den Slip von ihren Beinen, spreizte sanft ihre Schenkel und begann sie mit seiner Zunge zu liebkosen. Ein Schauer, rann durch ihren Körper. Voldemort löste sich von ihrem Kuss und beobachtete sie intensiv. Sie presste ihren Kopf auf das Kissen und hatte ihre zierlichen Hände, in Severus Haaren vergraben.
,,Schau mich an'', raunte Voldemort mit rauer Stimme und umfasste ihr Kinn. Er wollte um jeden Preis, ihr Gesicht sehen. Sie blickte ihn, aus halb geschlossenen Augen an und eine zarte Röte, bedeckte ihre Wangen. Sie war noch nie so schön, wie in diesem Moment.
Und als sie abermals einen Höhepunkt erreichte wurde auch ihm schmerzhaft bewusst, wie erregt er war. Mit einem non verbalen Zauber, ließ er ihre und auch seine Kleidung verschwinden.
Severus und Voldemort küssten und liebkosten ihren Körper, während sie sich langsam ein wenig beruhigte und wieder zu Atem kam. Dann richtete sich Luna auf, kletterte auf Voldemorts Schoß und begann ihn langsam zu reiten. Er fuhr küssend über ihren Hals, ihre Brüste und strich zärtlich, mit seinen Händen ihren Rücken entlang.
Er war entsetzt darüber, wie schnell er bereits sein Limit erreichte.
Als beide ihren Höhepunkt erreichten stöhnte und biss er, in ihre Schulter und hielt sie fest an sich gepresst. Ihr Atem streifte sein Ohr und ein Schauer, rann durch seinen Körper.
Als sie sich langsam von ihm löste, packte Severus ihre Hüften und drang ohne Vorwarnung, in sie ein. Ihr blieb nichts weiter übrig, als ihre zierlichen Hände in Voldemorts Brust zu krallen. Und selbst als sie unvermittelt kam, gönnte er ihr keine Pause und hielt sie, in seinem eisernen Griff gefangen. Mit einer Hand, stütze Voldemort ihren Rücken und die andere vergrub er in ihrem Haar, küsste sie ausgiebig und dämpfte ihre Schreie.
Als beide schweißgebadet, auf dem Bett lagen und Luna, vor Erschöpfung eingeschlafen war. Spürten sowohl Voldemort, als auch Snape, dass sie die Situation vollkommen unterschätzt hatten.
Als Luna am nächsten Morgen erwachte, rieb sie sich ihre müden Augen und blickte sich um. Das Bett war leer. Sie streckte sich ausgiebig, schlang die Decke um ihre nackten Schultern und gerade als sie aufstehen wollte, klopfte es an der Tür und Severus trat mit einem Tablett ins Zimmer. Als sie ihn erblickte, wurde ihr mit einem Mal bewusst, was letzte Nacht passiert war. Und diese Erinnerung, erfüllte sie erneut mit einem brennenden Hunger. Er sah sie, mit einem undefinierbaren Blick an.
Und ohne ein weiteres Wort, kam er zu ihr auf das Bett und erfüllte jeden ihrer Wünsche.
Als sie beide erschöpft umschlungen lagen, hatte Severus unbeholfen, seine Arme um sie gelegt. Er ließ seine Finger sanft, durch ihr Haar gleiten. Und zum ersten Mal, seit er vor so vielen Jahren Lily Potter kennen gelernt hatte, schlug sein Herz wild in seiner Brust.
Und er hatte Angst. Nicht nur um sich, auch um Luna. Er fürchtete sich, vor seinen eigenen aufkeimenden Gefühlen. Und vor allem, fürchtete er sich vor dem, was er gestern Nacht gesehen hatte. Noch nie in seinem ganzen Leben, seit dem er ein Todesser war, hatte der dunkle Lord einen anderen Menschen so angesehen und so berührt, wie er es bei Luna getan hatte. Und Severus war sich nicht sicher, ob es ihr Glück oder ihren Untergang bedeuten würde.
Lord Voldemort ging vor dem Karmin auf und ab. Und Nagini, die auf der Couch geschlafen hatte, blickte ihn, vorerst neugierig und dann irritiert an. Nach einer Weile, ließ er sich erschöpft neben ihr nieder, streichelte ihren Kopf und blickte gedankenverloren in die Flammen. Den ganzen Tag über, war er fahrig und unkonzentriert gewesen.
Und der dunkle Lord war vieles, aber niemals unachtsam. Doch ungewollt, sah er immer wieder Luna vor seinem geistigen Auge. Diese Bilder, waren nicht nur sexueller Natur.
Er sah ihr Lächeln, ihre filigranen Hände, ihren Blick.
All das, hatte sich in sein Bewusstsein gebrannt und quälte ihn, weil er nicht verstand, was mit ihm geschah. Ihm war, als hätte er von der verbotenen Frucht gekostet.
Und zu seinem eigenen Entsetzen spürte er, dass er mehr wollte, sehr viel mehr.
Er wollte alles.
