26.06.2009, 23:08 Uhr
Ein Schmankerl zum Wochenende!
Danke für eure Reviews und viel Spaß beim Lesen : )
Der Hut sang ein langes und überraschend schönes Lied darüber, dass Liebe die größte Zauberei der Welt sei, mit einer Strophe für jedes Haus und wie die Liebe sie bereichert hatte. Die Namen der Erstklässler wurden aufgerufen und sie wurden in die Häuser eingeteilt.
Draco und Hermione standen zusammen in der Eingangshalle und warteten darauf, dass sie als Schulsprecher vorgestellt wurden. Draco hatte seine Haare so verwandelt, dass sie schwarz und schulterlang waren. Sein Umhang, einst grün und schwarz, war nun ganz schwarz und bauschte sich lose um seinen schlanken, großen Körper.
"Er wird mich umbringen", sagte er und sah die Frau neben ihm böse an.
"Nein, wird er nicht, Dumbledore würde nie erlauben, dass ein Lehrer einem Schüler etwas tut." Hermione tätschelte gönnerhaft seine Schulter.
"Oh, toll, da fühle ich mich gleich besser", schnaubte er und grinste sie ganz snapemäßig an.
"Sehr gut, Professor. Du kommst wirklich nach deinem Paten."
Draco grinste hinterhältig und beugte sich zu ihr, doch bevor er etwas sagen konnte, stellte Dumbledore Hermione als neue Schulsprecherin vor. Hermione tätschelte Dracos Kopf, wich seinem spielerischen Klaps aus und hüpfte dann in die Große Halle.
Der Applaus war ohrenbetäubend und Hermione grinste breit und winkte, während sie schwungvoll zwischen dem Gryffindor- und dem Ravenclawtisch hindurchging. Sie lachte, als sie Harry und Ginny jubeln und rufen hörte, ebenso wie Luna und Ron.
Schließlich erreichte sie den Lehrertisch und lächelte den aufgereihten Lehrern sonnig zu. Sie machte einen anmutigen Knicks, bevor sie sich zu den anderen Gryffindors setzte.
"Miss Granger." Dumbledores Stimme ließ sie sich wieder umdrehen.
"Ja, Professor?" Sie lächelte dem freundlichen alten Mann zu, der für sie alle wie ein Großvater war.
"Ich habe gehört, dass dieses Jahr eine alte Tradition aufrechterhalten wird." Er war ernst, doch sie spürte keinen Zorn. Auf ihren verwirrten Blick hin deutete er auf Lupin, der leicht schuldbewusst lächelte.
Nach einem weiteren Moment der Verwirrung fiel ihr ein, dass auch Professor Lupin seinerzeit Schulsprecher gewesen war. Hermione verstand sofort. Remus zwinkerte ihr zu und signalisierte damit deutlich, dass er "ihr den Rücken stärkte", sozusagen, und sie musste den Drang bekämpfen, ihre Arme um ihn zu werfen und den Mann zu umarmen, der ihr anscheinend immer "den Rücken stärkte".
"Ja, Professor", antwortete sie einen Moment später und zuckte die Achseln. Auf einmal war sie unsicher, wie sie sich verhalten sollte.
Dumbledore nickte. "Und darf ich annehmen, dass immer noch die gleichen Regeln gelten?"
"Natürlich, Sir", antwortete Hermione.
"Nun, bei zwei so hellen Köpfen darf ich dann wohl ein interessantes Jahr erwarten." Dumbledores Augen funkelten und sein Lächeln war warm.
Hermione wandte sich um, um zu ihrem Platz zurückzukehren, als Dumbledore Draco als neuen Schulsprecher vorstellte. Plötzlich fiel ihr ihre Aufgabe wieder ein. "Oh nein", dachte sie und ihre Augen weiteten sich, als sie voller Entsetzen zusah, wie Draco Malfoy, verkleidet als Severus Snape, selbstbewusst durch die Halle bis zum Lehrertisch schritt, wo er sich großspurig verbeugte und jeden der dort Anwesenden höhnisch angrinste.
So leise sie konnte und möglichst ohne schnelle Bewegungen schlich sich Hermione zurück zum Gryffindortisch, doch eine laute, tiefe Stimme ließ sie erstarren.
"Miss Granger."
Hermione drehte sich um und ihr Blick fiel sofort auf Snape. Sie wollte sich entschuldigen, doch dann bemerkte sie, dass er gar nicht sie ansah, sondern Draco. Schließlich wandte sie sich zu dem jüngeren Mann und war schockiert, zu sehen, dass er sie hinterhältig anlächelte. Oh verdammt.
"Ah, wie ich sehe, ist Gryffindors Goldmädchen endlich aufgewacht." Draco sprach langsam, artikulierte sorgsam jedes Wort, und seine Stimme schien auf magische Weise tiefer.
Sie fühlte, wie sich ihr Atem beschleunigte, und sie ballte die Fäuste, um nicht zu zittern. Er stolzierte auf sie zu und begann langsam im Kreis um sie herumzugehen, so dass sie den Kopf wenden musste, um ihn im Auge zu behalten. Wie oft hatte sie von so einem Szenario geträumt, nur um dann frustriert und feucht aufzuwachen? Doch dies war nicht ihr gefürchteter/ersehnter Tränkemeister, dies war Draco. Sie wiederholte das immer wieder in Gedanken und hoffte, es würde ihren Atem beruhigen. Es funktionierte nicht.
"Ich hätte gedacht, dass so eine unausstehlichere Besserwisserin mehr zur Erklärung für dieses jämmerliche Spektakel zu sagen hat." Er blieb vor ihr stehen und grinste höhnisch.
"Draco", zischte Hermione, "Das gehörte nicht zur Aufgabe."
"Aber, Miss Granger", er beugte sich vor, so dass nur sie ihn hören konnte, "Ich glaube, es gehört sehr wohl zum Spaß."
Er begann sie wieder zu umkreisen und seine Augen wanderten über ihren knielangen Schulrock, die weiße Bluse und die Krawatte. Unbewusst zog sie ihren Umhang fester um sich. Sie sah, dass Sirius aufstehen wollte, doch Remus griff nach seiner Hand und schüttelte den Kopf. Albus sah interessiert zu, und überraschenderweise tat Snape das gleiche.
Draco blieb hinter ihr stehen und schlang einen Arm um ihre Taille. Unwillkürlich lehnte Hermione sich an ihn und fluchte innerlich über ihre Schwäche. Er schob ihre Haare zurück und zur Seite und bewegte seinen Mund zu ihrem Ohr. Sie fühlte seinen heißen Atem an ihrer Wange und erschauerte.
Mit tiefer, widerhallender Stimme sagte er: "Miss Granger, schlagen Sie Seite 394 auf."
Sie hielt den Atem an und ihr Körper spannte sich bei diesen Worten, wie immer, wenn sie daran dachte.
Remus lachte plötzlich auf und schlug auf den Tisch, während Sirius ihn offensichtlich verwirrt ansah. Sie hörte ihn sagen, "Den kapiere ich nicht", und sah, wie Remus den Kopf schüttelte und flüsterte, dass er es ihm später erklären würde. Snapes Blick unter einer hochgezogenen Augenbraue ruhte auf ihr. Er schien nicht wütend zu sein, aber es war ein gewisser Ausdruck in seinen dunklen Augen, fast lauernd, und sie erschauerte.
Ein Räuspern lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf Draco, der jetzt vor ihr stand. Seine Haare waren platinblond und an den Schultern fransig geschnitten, sein Umhang war wieder das teuer aussehende Grün und Schwarz, das er immer trug. Ein fieses Grinsen lag in seinen Augen und auf seinem Mund.
"Aufgabe erfüllt", sagte er mit leicht zur Seite geneigtem Kopf.
"Das musste einfach sein, oder?" sagte Hermione und schüttelte den Kopf.
"Das weißt du doch, Zuckerschnute."
Hermione trat näher und sagte leise, "Ich möchte eine neue Regel aufstellen."
"Schieß los", sagte er genauso leise.
"Zwei Aufgaben in der Woche, wir treffen uns sonntags um sie auszutauschen", sagte sie und beobachtete ihn, als er über ihren Vorschlag nachdachte.
"Okay", sagte er und grinste über ihre Überraschung. "Aber du musst mit mir zum Weihnachtsball gehen."
"Was? Warum?"
Draco ließ seinen Blick über ihren Körper wandern und dann zurück zu ihren Augen. "Ist das eine Scherzfrage, Granger?"
Hermione fühlte ihre Wangen warm werden. Sie knirschte mit den Zähnen und knurrte, "Na schön." Dann drehte sie ihm den Rücken zu und setzte sich zu ihren Freunden an den Gryffindortisch, während Draco ihr nachsah.
Er schüttelte den Kopf und lachte. "Sie ist hinreißend, wenn sie wütend ist."
*~*~*
Das Abendessen lief glatt, abgesehen von den ständigen Neckereien von Harry und Ron. Hermione beharrte darauf, keine Ahnung zu haben, was für ein Spiel Draco da spielte, und behauptete, er würde sich mal wieder einen Spaß machen. Sie machte einen Witz über verwöhnte Einzelkinder und schien sie damit zu beruhigen.
Sie redeten und lachten und genossen das leckere Essen, das nie weniger zu werden schien. Ginny verwickelte sie in eine Unterhaltung über den Weihnachtsball, und als sie ihr perfektes Kleid beschrieb, schweiften Hermiones Gedanken ab. Sollte sie wirklich mit Draco zum Ball gehen? Sie hatte wohl keine Wahl, aber sie lächelte, als ihr klar wurde, dass das Schuljahr gerade erst angefangen und sie schon ein Date für den Ball hatte.
"Hermione?"
Beim Klang ihres Namens sah sie wieder zu Ginny und lächelte. "Tut mir leid, Gin, ich war mit den Gedanken woanders." Sie verdrehte die Augen. "Langer Tag."
Ginny lachte. "Schon okay, Harry hat es mir schon erzählt." Sie warf Hermione ein freches Grinsen zu. "Hast du das wirklich über Snape gesagt?"
"Oh GOTT!" Hermione ließ den Kopf auf den Tisch fallen. "Erinnere mich nicht daran."
Sie fühlte Ginnys Arm um ihre Schultern und richtete sich auf, um ihren Kopf an die Schulter der Freundin zu lehnen.
"Ich glaube, ich klebe mir den Mund zu", stöhnte Hermione und fühlte Ginny lachen.
Sie saßen eine Weile so da, Ginny strich ihr über die Haare und sagte ihr, dass Snape die Episode wahrscheinlich schon längst vergessen hatte. Hermione dankte ihr ehrlich und aß weiter. Was würde sie nur ohne ihre engste Freundin tun?
Irgendwann blickte Ginny auf und kicherte. "Hey, er hat nicht lange getrödelt." Sie stupste Hermione an und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf den Lehrertisch.
Hermione blickte auf und sah, dass Sirius sich sehr vertraut mit der neuen Zauberkunstlehrerin, Miss Raisier, unterhielt. Sie war hübsch mit ihren langen blonden Locken und den großen Augen, und er setzte seinen ganzen Black-Charme ein, indem er ihre Hand berührte, sie mit seinem besten Flirtlächeln bedachte oder sich leicht an sie lehnte.
Hermione fühlte sich selbst lachen als sie die Show beobachtete, die sie schon so oft gesehen hatte. Für einen Moment wanderte ihr Blick zu Remus, dessen Augen ebenfalls amüsiert funkelten. Sie sahen sich an, verdrehten die Augen und grinsten.
Hermione wandte sich wieder zu Ginny. "Er trödelt nie, wenn es etwas zu erobern gilt."
Sie lachten gemeinsam und sahen zu, wie Sirius Miss Raisiers Glas wieder füllte.
Ginny lehnte sich zu Hermione und sagte leise in ihr Ohr, "5 Sickel, dass sie am Ende der Woche ihm gehört."
Hermione beobachtete die beiden und achtete darauf, wie Miss Raisier auf Sirius reagierte. "Nein. 5 Sickel, dass sie heute Nacht in seinem Bett landet."
Ginny schlug ihr auf den Arm und sie lachten wieder. "Du bist böse."
"Ernsthaft, 5 Sickel, dass sie morgen früh einen "Oh Gott"-Ausdruck hat und er selbstgefällig guckt." Sie sah Ginny an und grinste.
Ginny blickte wieder auf das Paar und zurück zu Hermione. "Die Wette gilt."
~*~*~
Nach dem Essen tranken Hermione, Harry, Ron und Ginny einen Tee in ihrem eigenen Schulsprecherinnenzimmer, bevor sie zu Bett gingen. Hermione schüttelte den Kopf und lächelte. Was für ein Tag. Sie zog den Überwurf ihres Bettes zurück, kletterte hinein und zog die Decke über sich.
Auf dem Rücken liegend wanderten ihre Gedanken über die Ereignisse des Tages und blieben schließlich bei ihrem Erlebnis mit Sirius im Zug hängen. Es war schnell und hektisch gewesen und sie hatten sich kaum ausgezogen, aber es war verdammt gut gewesen. Miss Raisier hatte keine Chance gegen einen Mann wie ihn. Er verströmte Sex und Lustversprechen, die er zehnfach halten konnte, aber auch Liebesversprechen, die er nicht halten konnte.
Jetzt lag Miss Raisier wahrscheinlich auf ihrem Bett und Sirius saß neben ihr und sah ihr mit seinem wölfischen Lächeln in die Augen.
Hermione zog ihr Nachthemd über den Kopf und warf es auf den Boden, legte sich dann wieder zurück und ließ ihre Finger über ihren Körper wandern, zwischen ihre Brüste, wo sie mit einem Daumen die Unterseite einer Brust streichelte, während ihre Finger über die sich schnell verhärtende Brustwarze strichen.
Er würde ihr langsam die Bluse aufknöpfen, einen Knopf nach dem anderen, den Blick fest auf den ihren geheftet. Er würde eine heiße, feuchte Spur über ihren Bauch und ihre Taille küssen, um sie zittern und seufzen zu lassen.
Hermione strich mit ihren Fingern über ihren eigenen Bauch und ihre Taille. Es war nicht das gleiche, aber ihr Körper reagierte trotzdem. Sie dachte daran, wie sich seine starken, rauhen Hände auf ihren Schenkeln angefühlt hatten und seufzte leise.
Seine langen schwarzen Haare würden sich über ihr Bein legen, während er mit dem Mund das andere Bein entlang immer höher und höher wanderte, bis er nur noch Zentimeter von ihrem bebenden Zentrum entfernt war.
Hermione streichelte über die Innenseite ihrer Schenkel und fühlte ihren Körper pulsieren und ihre inneren Muskeln sich vor Verlangen nach seiner Berührung rhythmisch zusammenziehen. Sie zitterte vor Frustration und Eifersucht. Sie wusste, was für eine Sorte Mann Sirius war und war nicht überrascht, dass er sich schon wieder einer neuen Eroberung widmete. Sie war auch nicht wirklich verletzt, aber ihr Körper schrie. Schrie nach ihm, wollte wieder ausgefüllt werden von seinem heißen, großen Schaft, wollte wieder seine so männliche Stimme hören, die in ihr Ohr keuchte.
Die Klamotten beiseite geworfen, würde er ihre Schenkel auseinanderdrücken und sich zwischen sie legen. Miss Raisier würde ihre Finger in seinen Haaren vergraben und sich in seinen blauen Augen und dem schelmischen Grinsen verlieren, während er sich langsam in ihr bewegte.
Sie glitt mit ihrer Hand zwischen ihre Beine zu ihrer heißen, feuchten Öffnung und schob einen Finger hinein. Sofort krampfte sich ihr Körper um ihn zusammen, und sie wölbte den Rücken und keuchte. Aus einem Finger wurden schnell zwei und sie benutzte ihren Daumen, um sanft ihren harten Hügel zu streicheln. Hermione fragte sich, ob er grob mit Miss Raisier war und sie hart und schnell nahm, bis sie seinen Namen schrie. Vielleicht würde er es langsam angehen lassen mit sanften, festen Stößen, die doch keinen Zweifel an seiner Kraft und Leidenschaft ließen.
Hermione bewegte ihre Hand schneller und rieb härter, Sirius' Gesicht und seine Augen hinter ihren fest geschlossenen Lidern. Sie schrie seinen Namen, als ihr Körper mit süßer Lust überschwemmt wurde, und dann wieder voller Frustration, weil sie ihn in sich haben wollte.
Sie setzte sich auf. "Verdammt!" knurrte sie, drehte sich um und boxte in ihr Kissen. Das würde ein langes Jahr werden.
Reviewen macht Spaß! Vor allem mir ; )
