Personen: Harry, Ginny

Song: I don't wanna miss a thing – Aerosmith

Achtung, könnte evtl ein ganz kleines bisschen kitschig sein...^^ :)

Erinnerungen oder I don't wanna miss a thing

Harry war der glücklichste Mann der Welt, dessen war er sich sicher. Er lag in seinem Ehebett und hielt seine erschöpft schlafende Frau in seinen Armen. Seine starke, tapfere Ginny. Neben ihrem Bett stand ein weiteres, ein kleineres. Eines, in dem das schönste Baby der Welt lag, sein neugeborener Sohn. Gerade eine Woche war er erst alt.

Und was hatte er ihn und vor allem Ginny schon für Nerven gekostet! Doch er war der größte Schatz auf Erden. Er machte Harrys Glück perfekt. Er seufzte und schaute auf seine wunderschöne Frau, die sich gerade noch mehr an ihn kuschelte und lächelte. Erinnerungen...

I could stay awake

Just to hear you breathing

Watch you smile while you are sleeping

While you're far away and dreaming

I could spend my life in this sweet surrender

I could stay lost in this moment forever

Every moment spend with you

Is a moment I treasure

Harry lag auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum. Eigentlich müsste er total müde sein, aber zum schlafen war er viel zu aufgeregt. Vor einer Stunde waren Ginny und er von ihrem 'Spaziergang' zurückgekehrt, die Party war längst vorbei gewesen, so lange waren sie unterwegs gewesen. Dann hatten sie sich auf das Sofa gekuschelt, unfähig sich zu trennen und in verschiedene Schlafsäle zu gehen und hatten geredet. Irgendwann war sie dann eingeschlafen.

Ginny.

Sie war so wunderschön, wie sie hier halb auf ihm lag und seelenruhig schlief.

Er konnte sein Glück kaum fassen, dass sie nun tatsächlich 'sein' war...

Fasziniert beobachtete er sie, wie sie im Schlaf aufseufzte, oder ihre Nase leicht kräuselte, oder lächelte, wie sich ihre Brust bei jedem Atemzug hob und senkte, als wollte er alles in sich aufnehmen und für immer in sein Gedächtnis brennen.

I don't wanna close my eyes

I don't wanna fall asleep

Cause I'd miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Cause even when I dream of you

The sweetest dream would never do

I'd still miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Schon wieder hatte er sich dabei erwischt, wie er auf den kleinen Punkt namens Ginny Weasley starrte. Wie sie aufstand, zum Frühstück ging, in den Unterricht eilte, ...

Er vermisste sie so sehr.

Wie diese kleine, energische Hexe es geschafft hatte, ihn zu verzaubern...

Spätestens jetzt, wo Hermine und er so viel Zeit in einsamen Schweigen verbrachten, jeder von ihnen mit den Gedanken bei einem Weasley, wusste er, dass er sie liebte.

Und dass er niemals eine Andere so lieben würde wie sie.

Er wünschte sich nichts sehnlicher, als einfach wieder nach Hogwarts zu spazieren und, ganz wie ein ganz normaler Jugendlicher, mit seinen Freunden und seiner Freundin herum zu albern, Hausaufgaben zu machen, sich über Lehrer zu ärgern.

Doch zwischen ihm und diesem Traum stand der Krieg; Voldemort, den er erst töten musste, bevor auch für ihn ein ganz normaler Alltag mit ganz normalen, alltäglichen Sorgen beginnen konnte.

Seufzend löschte er die Karte, nicht ohne vorher noch einen Blick auf Ginny zu werfen, die in ihrem Bett lag und offensichtlich schon schlief, und legte sich selbst hin.

Lying close to you

Feeling your heart beating

And I'm Wondering what you're dreaming

Wondering if it's me you're seeing

And then I kiss you're eyes

And thank God we're together

I just wanna stay with you in this moment forever,

forever and ever

Der Krieg war vorbei. Er hatte es geschafft. Voldemort war besiegt und mit ihm die meisten seiner Todesser. Aber auch ihre Seite hatte viele Verluste erlitten: Fred, Remus, Tonks, Colin und die ganzen Anderen, die während der Schlacht gestorben waren, nicht zu vergessen all Diejenigen, die schon die Jahre davor ermordet wurden: Seine Eltern, Cedric, Sirius, Dumbledore, Mad-Eye, Dobby und viele mehr. Er wollte nur noch raus. Raus aus der großen Halle, wo ihn alle wie einen Helden feierten, wo er von Trauer fast erdrückt wurde. Am See legte er sich ins Gras und blickte nach oben in den Himmel, an dem die letzten Sterne verblassten und die Sonne langsam aufging. Plötzlich legt sich jemand schweigend neben ihn. Ein blumiger Duft zog in seine Nase.

Nach einer Weile sagte sie: „Du hast es geschafft, Harry. Ich habe es gewusst. Ich habe immer an dich geglaubt."

Harry antwortete nicht. Auch Ginny schwieg.

Und jetzt?", fragte sie. „Wie geht es jetzt weiter?"

Zögernd nahm sie seine Hand.

Sein Herz beschleunigte sich.

Jetzt brauchst du doch eigentlich keine Angst mehr zu haben, irgendwelche Todesser könnten mich entführen, um an dich ran zu kommen."

Sie setzte sich langsam auf und sah ihn an.

Oder willst du nicht mehr... ?", fragte sie ängstlich.

Auch Harry setzte sich nun auf und sah sie lange an. Zärtlich strich er ihr über die Wange.

Ginny. Natürlich will ich noch. Im letzten Jahr ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht mindestens einmal an dich gedacht habe. Ich liebe dich."

Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht.

Aber", fuhr er fort, „wir sollten nichts überstürzen. Ich bin sicher, du brauchst jetzt erst einmal Zeit, um...um das Alles zu verkraften...und diese Zeit haben wir!"

Harry, das einzige, das ich jetzt brauche bist DU! Ich liebe dich! Ich möchte nicht länger warten. Ich kann nicht länger warten! Ich finde, wir haben lange genug gewartet."

Sie sah ihn eindringlich an. Eine Träne rann über ihr Gesicht.

Auch er brauchte jetzt sie, sie war die Einzige, die ihm nun Trost spenden konnte.

Auch er wollte und konnte nicht länger warten.

Er nahm ihre Hand und beugte sich vor und küsste die salzige Träne weg. Lächelnd blickte er in ihre braunen Augen. Sie verstanden sich ohne Worte. Langsam näherte er ich mit seinem Mund dem Ihren und schließlich berührten seine Lippen die Ihren sanft. Seufzend schloss sie die Augen und presste ihn an sich, wie eine Ertrinkende sich an ihren Retter klammert. Harry, von seinen Gefühlen überwältigt, glaubte beinah ohnmächtig zu werden, einen solchen intensiven, sanften, leidenschaftlichen, zärtlichen, feurigen, gefühlvollen, Kuss hatte er noch nie erlebt. Er drückte Ginny an sich und sie fielen zurück ins Gras. Der Kuss dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Schwer atmend ließen sie schließlich von einander ab und Ginny, die auf ihm lag kuschelte sich an seine Brust. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages schienen auf ihr rotes, leuchtendes Haar und er fand, dass sie noch nie so schön gewesen war, wie in eben diesem Moment.

I don't wanna close my eyes

I don't wanna fall asleep

Cause I'd miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Cause even when I dream of you

The sweetest dream would never do

I'd still miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Komm schon, Harry! Ich hab keine Lust, hier den ganzen Tag durch Geschäfte zu laufen. Und ich brauch noch ein Geschenk für Hermine, meine Mum, Bill und Fleur!"

Während Ron es hasste, Weihnachtseinkäufe zu erledigen, mochte Harry es eigentlich ganz gerne, für seine Lieben Geschenke zu kaufen.

Du hättest deiner Mum doch einfach die Kette, die wir vorhin gesehen haben kaufen sollen."

Ja, aber die war so teuer..."

Warum kaufst du ihr nicht die neue Platte von Celestina Warbeck?"

Spinnst du?? Damit ich mir deren Gejaule noch öfter anhören darf??"

Sie kamen an einer kleinen Boutique vorbei. Am Schaufenster war ein großes 'Wir schließen'-Schild.

Hey, lass uns da mal rein schauen!", meinte Harry und ging auf die Boutique zu.

Muss das sein?", stöhnte Ron und sah den Laden skeptisch an.

Ja, da kannst du was für die Frauen finden und es gibt vielleicht Rabatte..."

Harry ging rein und Ron folgte widerstrebend. Der kleine Laden war voll gestopft mit Klamotten. Harry ging auf einen Kleiderständer mit schicken Kleidern zu, zog eines heraus und meinte: „Na, wär das nichts für Hermine?"

Ja, schon...aber das ist bestimmt teuer..."

Hier steht sieben Galleonen!"

Guten Tag, die Herren! Darf ich Ihnen behilflich sein?", fragte da eine junge, freundlich aussehende Hexe.

Ähm, ja, mein Freund hier sucht ein paar Geschenke."

Für wen, wenn ich fragen darf?"

Also für meine Freundin, meine..."

Harry sah sich derweil im Laden um. Es gab nicht nur Kleidung, sonder auch Schuhe, Gürtel und Schmuck. Gerade sah er sich ein schönes Armband an. Eigentlich hatte er schon ein Geschenk für Ginny. Aber vielleicht wäre das was für Mrs Weasley?

Dann wurde sein Blick von einem Gegenstand in einem kleinen Schaukasten gefangen. Es war ein wunderschöner, goldener Ring mit einem kleinen Smaragd. Er sah sehr alt aus. Er wusste sofort, dass er diesen Ring Ginny schenken wollte. Er wusste auch, zu welchem Anlass. In diesen zwei Jahren nach dem Krieg war er so glücklich gewesen, obwohl er mit seiner Ausbildung viel Stress hatte, und Ginny oft mit den Harpies unterwegs war, aber er wusste, dass er niemals jemanden so sehr lieben würde, wie sie, und dass er niemals mit jemand anderem so glücklich werden würde, wie mit ihr. Warum also noch warten? Wenn es mit ihr nicht funktionieren sollte, mit wem dann?

Es stand kein Preis dabei. Egal, er würde ihn kaufen, egal welcher Preis.

Harry? Bist du soweit? Stell dir vor, ich hab jetzt ein Kleid für Hermine und meine Mum und eine Haarspange für Fleur gekauft! Und es gab total viel Rabatt, ich hab jetzt insgesamt nur 12 Galleonen, fünf Sickel und 22 Knut ausgegeben!"

Wahnsinn, Ron. Ähm, Entschuldigung, wie viel kostet dieser Ring hier?"

Sie interessieren sich für diesen Ring? Oh ja, er ist wirklich sehr schön. Und sehr alt. Schon Einige haben sich für ihn interessiert. Aber auf den kann ich Ihnen leider keinen Rabatt geben."

Das macht nichts."

Kleinen Moment, ich schau schnell nach", sagte die Hexe und verschwand hinter dem Verkaufstresen. „83 Galleonen und 16 Sickel."

Gut, ich nehme ihn."

Den perfekten Ring hatte er nun schon einmal, jetzt brauchte er nur noch den perfekten Moment...

And I don't wanna miss one smile
And I don't wanna miss one kiss
And I just wanna be with you

right here with you, just like this
And I just wanna hold you close
I feel your heart so close to mine
and just stay here in this moment for all the rest of time
yeah, yeah, yeah, yeah, YEAH

Nervös band er sich seine Krawatte. Versuchte wieder mal vergeblich sein Haar zu glätten. Unruhig lief er auf und ab.

Mensch, Alter, jetzt beruhig dich mal!", rief Ron, der noch nicht nicht einmal sein Jackett angezogen hatte. „Du läufst hier ja rum wie eine von unseren aufgescheuchten Hennen, die am Abend immer noch kein Ei gelegt hat!"

Harry stutze bei diesem seltsamen Vergleich einen Moment und musste gegen seinen Willen lachen.

Na, also, geht doch!", meinte Ron. „Keine Sorge, das packst du schon. Vergiss nicht, sie liebt dich, ich kenne kein perfekteres Paar, als euch!"

Außer dir und Hermine, meinst du wohl?"

Hey, schau an, wie oft Hermine und ich uns streiten und wie oft ihr!"

Jaa, aber ein wenig Streitereien gehören doch dazu, oder?"
„Ich sag ja auch nicht, dass es mit Hermine und mir nicht klappt, aber ihr seid einfach ein so harmonisches Paar, ihr seid füreinander geschaffen!"

Ich liebe sie so. Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen...das wäre wie...wie..."

Wie Apfelstrudel ohne Vanillesoße?"

Denkst du auch mal nicht an Essen?"

Hm...joa...aber du musst zugeben: das war ein perfekter Vergleich!"

Harry lachte. „Ja, ja...!"

Aber wenn du dir ein Leben ohne Ginny nicht vorstellen kannst, bist du hier ja wenigstens auf der richtigen Veranstaltung! Und hör endlich auf, dein Haar zu glätten, das hat nie geklappt, das klappt nicht und das wird auch nie klappen! Und jetzt raus mit dir, da warten fünfzig Leute nur darauf, dass du endlich Nägel mit Köpfen machst! Was auch immer das heißen soll..."

Danke, Mann."

Hey, kein Thema."

Harry umarmte Ron kurz und die beiden verließen das Zimmer.

Musik ertönte. Alle erhoben sich. Und da war sie. Sie trug ein schönes, schlichtes weißes Kleid, was einen schönen Kontrast zu ihren Haaren bot, aber das war auch schon alles, was Harry wahrnahm. Sonst sah er nur ihr Gesicht. Sie strahlte. Ihr Mund war zwar nur zu einem kleinen Lächeln verzogen, aber ihre Augen strahlten, innerlich strahlte sie, sie überstrahlte alles. Harry schien es wirklich, als wäre der ganze Raum durch ihr Erscheinen plötzlich heller, wärmer, freundlicher. Sie schwebte den Gang entlang auf ihn zu. Er war gefangen von ihrer Schönheit. Und dann stand sie neben ihm.

Du darfst den Mund wieder zumachen!", flüsterte sie ihm zu.

Harry schloss erschrocken den Mund und grinste leicht.

Du bist wunderschön, Ginny!"

Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und sie verloren sich in den Augen des Anderen.

Chrchrm!", versuchte der Zauberer vor ihnen, die Aufmerksamkeit der Brautleute auf sich zu ziehen.

I don't wanna close my eyes

I don't wanna fall asleep

Cause I'd miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Cause even when I dream of you

The sweetest dream would never do

I'd still miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Harry ging erschöpft nach Hause. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Ein paar Todesser hatten in Askaban Probleme gemacht und er musste sich mit nur einem Kollegen den ganzen Tag darum kümmern. Und dann hatte es im Norden auch noch einen Überfall auf eine Muggel gegeben.

Hallo Schatz!", rief er, als die Tür ins Schloss fiel. Es war schon spät, er konnte also davon ausgehen, dass sie schon da war.

Keine Antwort.

Seltsam. Ginny ging doch sonst nie so früh ins Bett...

Er ging in die Küche. Auf dem Tisch lag ein Zettel.

Hey Harry,

Tut mir Leid, aber ich war so wahnsinnig müde, dass ich schon ins Bett bin. Auf dem Herd steht noch etwas vom Abendessen. Beeil dich aber bitte und komm bald ins Bett; ich hab eine Überraschung für dich, die ich dir so schnell wie möglich mitteilen möchte!

Ich liebe dich, Ginny

Neugierig, was für eine Überraschung seine Frau für ihn hatte, schlang er ein wenig Essen hinunter, machte sich bettfertig und huschte ins Schlafzimmer unter die Decke.

Sie schlief.

Harry überlegte, ob er sie wecken sollte. Immerhin hatte sie gemeint, sie hätte eine Überraschung für ihn! Aber sie sah so süß aus, wenn sie schlief... Ganz leise Schnarcher ertönten aus ihrer bezaubernden Kehle. Harry lachte leise auf.

Nein, er konnte sie jetzt nicht wecken...

Vorsichtig legte er seinen Arm um sie und drückte sich an sie.

Hey Harry", murmelte Ginny da und drehte sich um, um ihn ansehen zu können.

Ginny! Tut mir Leid, ich wollte dich nicht wecken!"

Ginny sah ihn missbilligend an. „Aber wie hätte ich dir dann von der Überraschung erzählen können?? Du hättest mich jetzt wirklich schlafen lassen?? Interessiert es dich denn nicht, was ich dir zu sagen habe??"

Doch! Ich sterbe beinahe vor Neugier! Aber ich konnte dich einfach nicht wecken... du siehst so süß aus, wenn du schläfst..."

Besänftigt küsste sie ihn.

Ich liebe dich!"

Ich liebe dich auch, Gin."

Harry -"

Ja?"

Ich werde aufhören bei den Harpies zu spielen."

Was?? Aber... wieso denn? Es macht dir doch so viel Spaß, du bist doch so gut, Quidditch ist doch dein Leben!"

Ginny lächelte.

Freut dich das denn nicht? Ich werde ab jetzt viel mehr Zeit zu hause verbringen..."

Ja schon, aber... du kannst doch DESWEGEN nicht deine Karriere beenden! War das etwa die Überraschung??"

Lass mich doch mal ausreden, Harry! Der eigentliche Grund ist... Harry, ich bin schwanger."

..."

Harry? Harry, sag doch was! Was ist denn? Freust du dich denn nicht?"

Ginny...Ginny...Ginny...Wir...Ginny...Wir...", stammelte Harry.

Harry, alles okay bei dir?"

Ich...ich freu mich so...ich kann es gar nicht beschreiben...GINNY!! Wir werden Eltern!!"

Erleichtert strahlte sie ihn an. „Ja, Harry!! Ich bin so froh, dass du dich freust! Ich war so überzeugt, dass du dich freust und dann grad eben, ich dachte echt für einen Moment, du würdest dich nicht freuen!...", redete Ginny in einem für sie ungewöhnlich schnellen Tempo, während Harry sie einfach nur überglücklich anstrahlte. Sie würden ein Kind bekommen. Er hätte endlich die Chance, eine eigene, glückliche Familie zu haben! „...Das wäre schrecklich gewesen, wenn du dich nicht freuen würdest, denn ich freu mich doch so und ich war schon drei Wochen überfällig und dann bin ich heute endlich mal zum Heiler gegangen und der hat es mir dann bestätigt und dann bin ich den ganzen Tag total unruhig im Haus umher gelaufen, ich war so aufgeregt, weil ich es dir unbedingt erzählen wollte und du bist nicht gekommen! Ich hab sogar das Bad von Hand geputzt, kannst du dir das-", redete Ginny weiter, doch dann stoppte Harry den Redefluss seiner Liebsten mit einem langen, stürmischen Kuss.

I don't wanna close my eyes

I don't wanna fall asleep

Cause I'd miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Cause even when I dream of you

The sweetest dream would never do

I'd still miss you baby

And I don't wanna miss a thing

Harry lächelte versonnen. Ja, er hatte wahnsinniges Glück. Er platzte fast vor Glück! Eine kleine Träne machte sich auf den Weg, die Welt zu erkunden...

Ginny, in seinen Armen, drehte sich im Schlaf um.

„Ich liebe dich, Harry."

„Ich liebe dich auch, Ginny. Ich hab gar nicht bemerkt, dass du wach bist!"

Ginny setzte sich auf, um Harry zu küssen.

„Sag mal, weinst du??"

Harry presste die Lippen zusammen und nickte stumm. Eine weitere Träne suchte ihren Weg ins freie.

„Harry!", rief sie entsetzt. „Was ist denn los? Ist was passiert?"

Er schüttelte den Kopf und schluckte.

„Ginny. Ich bin nur so glücklich. Ich kann einfach nicht fassen, was für ein Glück ich habe! Ich liebe dich. Ich liebe euch!"

„Ach Harry!" Ginny lachte gerührt und nahm ihren Mann in den Arm. „Du hast es dir auch verdient, glücklich zu sein. Und ich liebe dich auch und ich bin mir sicher, er liebte dich genauso. Wie könnte er auch anders?"

„Weißt du, wie lange ich mir schon wünsche, endlich eine Familie zu haben?", flüsterte er. „Eine glücklich Familie....."

Sie nahm seinen Kopf in ihre Hände, blickte ihn an und sie versanken in einen langen, intensiven, sanften Kuss.