A/N: So, dieses Mal etwas schneller. Vielen Dank, für die Kommentare und natürlich an Aleta. Viel Spaß, beim Lesen!

Zaubertränke schien heute ganz besonders langatmig zu sein. Harry wusste, dass er zuhören sollte, was Snape sagte, aber jedes Mal, wenn er versuchte sich zu konzentrieren, driftete er wieder ab. Aufmerksam zu sein war in Snapes Unterricht besonders wichtig. Gerade, weil dieser Mann nichts lieber tat, als irgend eine Ausrede zu finden, damit er Harry bestrafen konnte. Abgesehen davon, dass sein Arbeitspensum immer doppelt so hart wie das, jedes anderen schien, völlig egal, was er tat.

Nachdem er vergeblich versucht hatte sich Notizen zu machen, gab Harry auf und hoffte, er könne Hermines nach dem Unterricht abschreiben. Wenn sie überhaupt mit ihm sprechen würde. Er saß zwischen Hermine und Ron und das einzige, was sie zu ihm gesagt hatte, seit sie den Raum betreten hatte, war ein frostiges "Hallo". Harry musste sich aber eingestehen, dass er es wahrscheinlich verdient hatte.

Klasse. Sie waren noch nicht mal einen Tag zusammen und er behandelte sie schon als seinen persönlichen Boxsack für seine Stimmungsschwankungen. Dieser Gedanke sorgte dafür, dass er sich noch schuldiger fühlte und er starrte intensiv die vor ihm liegenden, unfertigen Notizblätter an. Zwischen Hermine und Ron gequetscht zu sein, erinnerte ihn nur daran, was für ein schlechter Freund (und auch noch Hermines Freund!) er den beiden in letzter Zeit gewesen war.

Er war überrascht, als er spürte, wie ein Stück Pergament unter seinen Ellbogen geschoben wurde. Stirnrunzelnd vergewisserte er sich, ob Snape in der Nähe war und zog dann das Stück Pergament unter seinem Ellbogen hervor. Als er es las, begann sein Herz schneller zu klopfen und sein Mund wurde trocken.

Es tut mir Leid das ich dich verärgert habe, Harry. Das wollte ich nicht. Wir stecken da beide drin, okay? Sei bitte nur nicht wütend auf mich... Ich bin mir nicht sicher ob ich das zur Zeit verkraften könnte.

Hermine

Er riskierte einen kurzen Blick zu ihr. Sie war eifrig dabei, jedes Wort von Snape aufzuschreiben und tat nichts, wie in seine Richtung zu sehen. Abgesehen davon, fragte sich Harry, wie sie so stark aufpassen konnte. Kurz nach Snape sehend, schrieb er:

Ich bin nicht sauer auf dich. Es tut mir Leid das ich so barsch war. Du hast Recht, wir stecken da beide drin.

Und als nachträglichen Einfall, schrieb er noch:

P.S.: Ich glaube nicht, das es mir überhaupt möglich ist, auf dich wütend zu sein.

Er fühlte sich wieder auf gleichem Grund mit Hermine. Er freute sich, dass er es geschafft hatte, ihr etwas Nettes als ihr Freund zu schreiben und Harry fühlte seine Stimmung wieder ansteigen. Noch einmal schnell nach Snape schauend folgte Harry Hermines Beispiel und schob die Notiz unter ihren Ellbogen.

Er starrte zurück auf sein Pergament und seine Feder, sah aber in Wirklichkeit nach Hermines Reaktion.

Er schielte zu ihr herüber, als sie die Notiz nahm und hätte schwören können, dass sich die Ecken ihres Mundes zu einem Lächeln nach oben bogen.

Ein paar Minuten später, fühlte Harry das Pergament wieder unter seinem Ellbogen. Jetzt ein bisschen ungeduldig, sah Harry kurz nach Snape und schob das Papier dann vor sich. Seine Brille zurechtrückend, las er:

Ehrlich, Harry. Wir wissen beide, dass du mehr als fähig bist, einen Groll zu hegen.

Harry wurde rot, musste aber erkennen, dass sie Recht hatte. Er las weiter.

Aber es war süß. Und ich wollte nur sagen dass... ich auch. Natürlich nicht das mit dem Groll hegen, sondern das, was du wirklich damit gemeint hast.

Harry fühlte sein Gesicht heiß werden. Was hatte er damit gemeint? Warum machten Mädchen immer so ein großes Ding aus den einfachsten Sätzen? Er versuchte verzweifelt rauszufinden, was Hermine meinte und schrieb ihr dann etwas zurück, von dem er hoffte, dass es richtig klingen würde.

Ja, ich weiß was du meinst. Harry widerstand dem Drang zu schnauben. Hat dir eigentlich jemand mal gesagt, das du echt süß bist, wenn du frustriert bist? Deine Augen verengen sich und deine Hände zittern leicht.. es ist echt liebenswert.

Harry schob das Pergament wieder unter Hermines Ellenbogen. Dann entschied er, dass er wenigstens so tun sollte, als würde er sich Notizen zu machen und versuchte sich darauf zu konzentrieren, was Snape sagte.

"Schlehkraut ist sehr gefährlich in seiner flüssigen Form, doch mit Wasser vermischt hat es viele nützliche Eigenschaften. Es erlaubt Heilern, viele Operationen durchzuführen, die noch vor ein paar Jahrzehnten schwer oder gar unmöglich gewesen wären..."

Harry merkte, wie er wieder abdriftete. Er blickte zu Ron herüber, der tatsächlich versuchte, sich Notizen zu machen. Harry fühlte sich etwas erleichterter. Wenigstens bekam er die Notizen von jemandem. Auch wenn Rons Notizen nicht so detailliert waren wie Hermines, waren sie immer noch besser, als garnichts. Gesetzt den Fall, dass er und Ron in naher Zukunft überhaupt noch miteinander reden würden. Harry fühlte seinen Magen rebellieren, als er an die Lügen dachte, die er in den vergangenen 24 Stunden fabriziert hatte.

Außerdem, überlegte er, würde Ron die Neuigkeiten wirklich so schlecht aufnehmen? Er hatte eigentlich nie offenes Interesse an Hermine gezeigt. Klar wurde er schnell eifersüchtig, aber nur weil Hermine und er miteinander gingen, hieß das nicht, dass sie Ron zurücklassen würden oder so. Naja, Ron hatte Viktor Krum eigentlich nie besonders gemocht, aber das war eher, weil Ron fand, dass Krum mürrisch und griesgrämig sei...

Harry richtete sich auf seinem Stuhl auf. Krum war griesgrämig und mürrisch! Hermine hatte ihm erst heute Morgen erzählt, dass er auch die meiste Zeit launisch war. Was wäre, wenn sie nur Interesse an ihm hätte, weil er sie an Krum erinnerte? Würde es Ron in dem Fall verärgern?

Harry sank wieder zusammen und fühlte das bekannte, unangenehme Gefühl rächend in seine Magengrube zurückkommen. Er war dumm gewesen. Krum und er waren nicht gleich...

Harry realisierte panisch, dass Krum und er auch auf der gleichen Quidditchposition spielten.

Als Hermine ihm das Pergament wieder unter den Ellbogen schob, stürzte er sich darauf, begierig nach jeder Art von Beruhigung.

Ach, Harry. Mach dich nicht lächerlich.

Lächerlich? Wer war lächerlich? Harry überkam auf einmal die Angst, dass alles was er von diesem Zeitpunkt an zu ihr sagen würde, von Hermine analysiert und über-analysiert werden würde. Das steigerte nur seine Übelkeit. Mit etwas feuchten Handflächen las er weiter:

Natürlich, könnte ich sagen, dass du süß aussiehst wenn du aufgebracht oder mürrisch bist, aber das klingt ein bisschen klischeehaft. Die Wahrheit ist eher...

Harry gab ihr einen bösen Blick. Klischeehaft? Jetzt nannte sie ihn klischeehaft? Er hatte nur versucht, nett zu sein!

Die Wahrheit ist eher, das du eigentlich die ganze Zeit süß aussiehst. Bei den ganzen Blicken, die du bekommst, weißt du das wahrscheinlich. Aber ich wollte.. ich wollte dir das nur sagen.

Harry sah wieder auf, grinste in sich hinein und fühlte sich etwas besser. Die Sache war nicht so schlimm. Jetzt musste er nur ein paar kitschige Dinge sagen, diese würde sie erwidern und dann würde sein Magen wieder anfangen zu kribbeln und...

„Wir passen heute mal wieder aufmerksam auf, was Potter?"

Eine Welle des Horrors überkam ihn. Beklommen drehte er seinen Kopf und fand Snape über seine Schulter schauen und... und... Harrys Herz schlug schneller und er machte eine schnelle Bewegung zu Hermines Notiz, um sie zu zerfetzen, aufzuessen, irgendetwas um sie von Snape fern zu halten. Unglücklicherweise wusste Snape genau was er tat und mit einem leichten Schnippen seines Zauberstabes landete das Pergament in seiner wartende Hand.

Hermine verhielt sich absolut still neben ihm. Harry, war einen Moment lang besorgt, dass sie aufgehört hätte zu atmen. Aber er atmete schwer genug für sie beide zusammen.

Snape las sich die Notiz leise durch, während der Rest der Klasse die beiden mit hungrigen Augen ansah. Ein weites Lächeln schlich über sein Gesicht, als er sie las und Harry fühlte sein Gesicht brandheiß werden. Als er fertig war, trafen sich ihre Blicke und ein krankes Grinsen zeichnete sein Gesicht.

„Mr. Potter, ich bin nicht erstaunt über ihren massiven Mangel an Bestreben in meinem Klassenzimmer, mal abgesehen von ihren miserablen Noten. Wie auch immer." Snapes verrücktes Grinsen wurde, wenn das überhaupt möglich war, noch breiter. „Miss Granger, ich bin überrascht, dass Sie mit ihrer großen Menge an Wissen diese Nichtteilnahme nicht nur unterstützen, sondern auch noch anfangen."

„Was steht darin, Professor?" rief Malfoy, von der anderen Seite des Klassenzimmers aus, sichtbar schadenfroh und erfreut, ihn in solch einer beschämenden Situation zu sehen.

„Seid ihr beide verrückt?", flüsterte Ron aus seinem Mundwinkel. „Zettel schreiben, in Zaubertränke?"

Harry konnte ihn nicht ansehen. Er konnte unter den gegebenen Umständen kaum atmen, trotz der großen Mengen an Luft, die er aufnahm.

„Warum nicht, Mr. Malfoy. Ich würde mich freuen.." Er räusperte sich und begann vorzulesen, "Es tut mir Leid das ich dich verärgert habe, Harry. Das wollte ich nicht..."

Harry stand so schnell auf, das sein Stuhl umkippte. Er zitterte so stark, dass er gerade noch seine wütenden Worte rausbekam. „Sie haben kein RECHT das zu LESEN! Das ist PRIVAT!"

Malfoy röhrte vor Gelächter im hinteren Teil des Zimmers. „Es ist also persönlich, Potter?" rief er. Die Slytherins lachten.

Snape betrachtete Harry mit einem amüsierten Blick. „Setzen Sie sich, Potter." Seine Augen glitzerten und er schaute teuflisch. „Es wäre mir das größte Vergnügen, Ihnen Nachsitzen zu erteilen."

Harry hatte einen Moment die Vorstellung, über den Tisch zu springen, Snape zu verhexen, sich anschließend den Zettel zu schnappen und zu rennen. Der Moment wurde von Hermines ziehen an seinem Umhang unterbrochen.

„Setz dich, Harry", sagte sie, beinahe resigniert. „Das würde es nur schlimmer machen."

Er setzte sich, fühlte aber immer noch seine Wut pulsieren. Snape fuhr fort den Zettel vorzulesen und Harry schaute in eine andere Richtung, vermied die schadenfrohen Blicke und tat so, als würde er die ständigen Lachsalven nicht hören.

"Sei bitte nur nicht wütend auf mich.. ich bin mir nicht sicher ob ich das zur Zeit verkraften könnte." Snape pausierte nach jedem einzelnen Wort und gab Malfoy und den Rest der Slytherins damit die Chance, jedes Mal laut aufzulachen. Harry wusste, dass es nur noch schlimmer werden würde.

Hermine für ihren Teil saß steif wie ein Brett neben ihm und murmelte ständig, „Bitte lass den Unterricht enden, bitte lass den Unterricht enden, bitte lass den Unterricht enden..."

Harry hielt das für schreckliches Wunschdenken von ihr war, wenn man bedachte, dass wohl jeder in der Klasse bei Pausenbeginn sitzen bleiben würde, um Snape bis zum letzten Wort zuzuhören.

Als Snape zu dem Teil kam, wo Harry schrieb, dass Hermine süß sei, fing er an noch langsamer zu lesen und und zog jedes einzelne Wort lang. "Hat... dir... eigentlich... jemand... mal... gesagt... das... du... echt... süß... bist... wenn... du... frustriert... bist... deine... Augen..." Snape sprach das Wort 'Augen', in einem tiefen Bariton aus, „verengen... sich... und... deine... Hände... zittern... leicht... es... ist... echt... liebenswert..."

Malfoy schrie aus dem hinteren Teil des Klassenzimmers. „Hermine Granger? Süß? Du musst wohl verrückt geworden sein, Potter."

Harry kochte. Er sprang auf, die Hände zu Fäusten verkrampft. „Halt die Klappe!" schrie er zu Malfoy herüber. „DU HAST KEIN RECHT DAS ÜBER SIE ZU SAGEN!"

Snape sah besonders zufrieden aus. „Ich glaube, das ist das zweite Mal heute, dass Sie aufgestanden sind und etwas gesagt haben, ohne dran gewesen zu sein. 20 Punkte Abzug für Gryffindor, Mr. Potter."

Gestöhne von den anderen Gryffindors, waren zu hören. "Klasse, Harry," murmelte sie, „Konntest du deine Hormone nicht wenigstens bis Unterrichtsende zurückhalten?"

Hermine zog ihn erneut auf seinen Platz zurück. Er war so wütend auf Snape, dass er am liebsten seinen Zauberstab rausgezogen hätte und..

„Harry," flüsterte Hermine ihm ins Ohr. „Lass ihn das einfach beenden. Es wird schon gut werden."

Harry war sich ziemlich sicher, das es weit weg von gut werden würde. Snape schien sich zu entspannen und las Hermines letzte Worte vor, begleitet von dem Gelächter der Slytherins und Stöhnen der Gryffindors. Harry blicke zu Ron. Sein rothaariger Freund starrte auf seine eng zusammengekrampften Hände und hatte nicht einen Ton von sich gegeben, seit Snape angefangen hatte, den Zettel vorzulesen.

Harry fühlte, wie sich Schuld zu seinem Ärger gesellte. Wenn es irgendeinen Weg gegeben hätte, wie Ron es hätte rausfinden sollen.. so nicht.. vor allem nicht, das alle es so rausfinden würden.

Snape vollendete gerade den letzten Satz, begleitet von Spott und Gejohle der Slytherins, vor allem von Malfoy.

„Potter, Granger, wenn ich Sie noch einmal dabei erwische, dass Sie in meinem Klassenzimmer etwas schreiben, das nicht mit meinem Unterricht zu tun hat, wird Ihre Bestrafung weitaus schlimmer als ein bisschen Bloßstellung sein. Der Unterricht ist beendet."

Die meisten Leute standen erwartungsvoll auf und begannen miteinander über den neuesten Klatsch zu reden oder zu lachen. Harry drehte sich um, um etwas zu Ron sagen, irgendetwas das vielleicht ihre Freundschaft retten könnte, doch er war schon gegangen.

„Komm schon, Harry", sagte Hermine und zog an seinem Arm. Sie klang unsicher und ihre Hand an seinem Arm zitterte leicht. Und das machte ihn nur noch wütender auf Snape. Er hob seine Augen und traf direkt dessen Blick. Sie starrten sich in intensiver, gegenseitiger Abneigung an, bis Hermine es schaffte, genügend Kräfte zu sammeln, um ihn aus dem Raum zu ziehen.

In der Halle konnte Harry fühlen, wie alle ihn ansahen. Neuigkeiten verbreiteten sich schnell in Hogwarts und er wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis jeder in der Zauberergemeinschaft wusste, dass „der Junge der lebte" jetzt eine Freundin hatte. Der Gedanke machte ihn verrückt.

Hermine fuhr fort, ihn weiterzuziehen und murmelte, „Einfach ignorieren, einfach ignorieren..."

„Das ist etwas schwer, wenn alle dich ansehen, als wären dir grüne Flügel gewachsen, oder so", raunte er zurück.

Hermine hielt an und sah ihn an. „Ich weiß, es ist schwer zu glauben, aber wir haben uns das in gewisser Weise selber eingebrockt."

„Jeder andere Lehrer hätte uns eine Warnung gegeben und den Zettel weggeschmissen. Aber neeein... der gute alte Snape kann natürlich nichts gutes in meinem Leben passieren lassen..."

„Finde dich damit ab, Harry!" schrie sie eher laut und ihr Umfeld fing schon voll Erwartung zuzuhören. Hermine sprach leiser. „Wir müssen Ron finden. Er wird derjenige sein, den es am meisten stören wird. Wir müssen ihn finden, bevor er irgendetwas anderes hört."

„Geringe Aussichten, dass das passiert." Harry seufzte als er den besorgten Ausdruck in Hermines Gesicht sah. „Sieh mal, ich bin mir sicher, dass er sich nur beruhigen muss. Wir können ihn nicht zwingen, dass er mit uns redet. Wir werden es besprechen, wenn die Zeit stimmt."

„Harry... ich will nicht... ich will nicht, dass etwas passiert, dass... das unsere Freundschaft, die wir alle teilen, zerstören würde."

Jetzt zog Harry sie weiter. „Hermine, es wird nichts passieren! Können wir nicht mal weg von hier?"

Hermine zog sich aus seinem Griff. „Schön, ich werde jedenfalls nach ihm sehen!", schrie sie, kurz vergessend, das sie ein großes Publikum hatten.

„Gut!" schrie er zurück. Die Leute begannen jetzt absolut schadenfroh und offen ihren Streit zu beobachten. „HÖRT AUF, UNS ANZUSTARREN!"

Hermine lehnte sich näher zu ihm. „Harry, küss mich," sagte sie leise.

„Was?", fragte er, komplett aus der Rolle. „Jetzt? Hier? Bist du irre?"

„Mach es einfach!", zischte sie. „Dann werden die Leute wenigstens nicht darüber reden, was wir hier für eine Szene gemacht haben."

„Aber dann... dann.. dann reden sie über...", Harry brachte die Wörter nur schlecht heraus, die Vorstellung war zu erschreckend.

„Ich weiß", sagte sie verärgert. „Aber dann... ach, Verdammt nochmal." Sich nach oben lehnend, presste sie ihre Lippen auf seine, hielt sie dort für eine Sekunde, bevor sie sich umdrehte und davoneilte.

Harry sah ihr hinterher, komplett sein Publikum vergessend und fühlte ein Gefühl der ratlosen Zufriedenheit in ihm aufsteigen. Dieser Moment wurde natürlich ruiniert, als Malfoy rief „Ich hoffe du hast keinen Mundgeruch gehabt, Potter!"

Harry machte ein finsteres Gesicht, ignorierte ihn und stapfte zu seinem Schlafsaal, wider aller Vernunft hoffend, dass er dort ein wenig Privatsphäre bekommen würde.

tbc