Kapitel 4

WOW das Haus sieht von innen noch viel schöner aus. Ich beneide ihn wirklich! Davon habe ich mich schon mein ganzes Leben gesehnt.

Verdammt! Was zum Teufel arbeitet der? Oder hat der so viel geerbt?

Wir laufen einen langen Flur entlang bis wir zu einem Fahrstuhl kommen. Ganz aus Glas. WOW. Wo bin ich hier denn gelandet?

Ich gehe ihm einfach nach. Einfach so als ob wir uns kennen. Er zieht mich magisch an. Mensch Emily was ist nur mit dir los? Du folgst einem Mann den du nicht kennst du sagst du fühlst dich magisch angezogen von ihm?! Wo sind wir in" Mann mit den schönsten Augen der Welt sucht Studentin die nichts auf die reihe kriegt?"

Außerdem hat er bestimmt eine Freundin. Nein, darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht!

Ich will gar nicht wissen wie die mich anschauen wird! So ein Mädchen, oder sollte ich lieber sagen eine Frau, die einfach so mit IHREM Freund auftaucht! Gott worauf habe ich mich da nur bloß eingelassen!

Schweigend stehe ich nun mit ihm im Fahrstuhl, auch wenn ich nicht genau weiß wie ich hier rein gekommen bin.

Er hält im obersten Geschoss und der Mann tritt hinaus. Ich bleibe stehen. Bewege keinen einzigen Muskel. Der Fremde merkt wohl dass ich mich nicht rühre und dreht sich abrupt um.

„ Was machst du? Komm."

Ich schlucke. Ich habe Angst. Klar will ich sterben aber muss ich davor vergewaltigt werden? Der ist mir nicht geheuer.

Als er mein Gesicht sieht, schaut er mich mit einem weichen Blick an. Es kommt mir so vor als ob ich ihn schon seit Jahren kenne.

WAS HAT ER MIT MIR GEMACHT!?

Gott gib mir Kraft, bitte bitte helfe mir!

„ Du brauchst keine Angst zu haben ich tue dir nichts."

Irgendwie glaube ich ihm. Ich vertraue ihm. Das wäre die erste Person der ich vertraue seit Serena gegangen ist.

Gehorsam mache ich meinen weg zu ihm und der Fahrstuhl schließt sich.

Kann das sein? Träume ich vielleicht nur?

Er läuft zu mir, berührt mich zärtlich am Arm und fragt: „ Geht es dir gut?"

Nein. Nein ich möchte ihm sagen dass nichts gut ist! Ich möchte ihm sagen, dass ich mich so mies fühle, dass ich trinken will. Ich will sagen dass ich mich übergeben möchte. Ich will einfach brechen. Meine ganzen Sorgen rauskotzen! Ich brauche Alkohol ich brauche ihn!

„ Ja", sage ich stattdessen.

Er sieht mich unglaubwürdig an und zögert einem Moment doch dann läuft er voraus.