Demi's POV
Zusammen mit Miley saß ich in unserem Zimmer im Ferienhaus.
Keine von uns hatte bis jetzt ein Wort über den Tag verloren. Wir waren viel zu sehr in unseren eigenen kleinen Welten gefangen, als das wir daran dachten zu reden.
Doch dann sagte Miley etwas, dass zwar gut gemeint war, aber mich sehr zum nachdenken anregte.
„Meinst du das aus dir und Joe diesen Sommer etwas wird?"
„Ich weiss es nicht! Aber ich denke nicht das so etwas wie bei Nick und dir raus kommt!", sagte ich mit einem leichten schmunzeln auf den Lippen.
Sie drehte sich um und lag nun auf ihrem Bauch und schaute mich an, „Da ist noch nichts raus gekommen! Wir haben uns heute nur unterhalten und er hat mich zurück hier hin gebracht. Mehr war da nicht!"
Ich schaute sie nur an und schon fuhr sie fort, „Und er hat mich gebeten mit ihm auszugehen. Zufrieden?", war ihre Antwort und bei dem letzten Teil grinste ich sie nur an.
„Sehr sogar!", grinste ich weiter und legte mich in die selbe Position wie Miley auf mein Bett.
„Aber jetzt musst du mich auch über Joe aufklären!", drängte Miley.
Wahrscheinlich sollte ich eher sofort mit der Sprache raus rücken, denn wenn Miley einmal anfängt und etwas wissen will, tut sie alles damit es auch raus kommt.
„Nun ja, wir haben uns unterhalten und besser kennen gelernt. Mehr nicht!", antwortete ich einfach nur.
„Kein Date?", sagte Miley schon fast enttäuscht.
„Nein!", ich schaute auf den Fußboden.
„Wünschst du dir, dass er dich gefragt hätte?", kam es nach kurzer Zeit der Stille.
„Ein wenig, aber er ist um einiges älter als ich und vielleicht gehört er zu dem Typ Jungen, der sich jemanden für den Sommer sucht und einen dann fallen lässt wie eine heiße Kartoffel!"
„Eww. Du weißt genau das solche Sprichwörter komische Bilder in meinen Kopf pflanzen!", sagte Miley mit einem Lachen.
„Ja, aber dass ist doch nur halb so schlimm wie 'ein Braten in der Röhre' oder wie deine Schwester gesagt hat als sie Schwanger war!", lachte ich mit ihr.
„ Danke sehr! Jetzt habe ich das auch noch im Kopf!", lachte Miley weiter als ihr Handy anfing zu klingeln.
Schnell griff sie danach und lächelte als sie sah von wem der Text war.
Ich konnte nur erahnen, dass es sich wahrscheinlich um Nick handelte, so wie sie glücklich seufzte nachdem sie die Nachricht gelesen hatte.
Ich schaute sie erwartungsvoll an, damit sie vorlas was er geschrieben hatte.
Verlegen lächelte sie, als sie anfing,
„Gute Nacht, Schönheit. Schöne Träume. Ich hoffe du denkst einmal an mich, es soll gutes heißen wen so etwas passiert! Ich kann es nicht erwarten dich Morgen wieder zu sehen. Alles Liebe Nick!"
Wieder seufzte sie glücklich und ich konnte nur für sie hoffen, dass er sie nicht enttäuschen wird.
„Du magst ihn wirklich, huh?", fragte ich nachdem sie ihm zurückgeschrieben hatte.
„Ja, er ist so viel anders als Nate. Er sieht besser aus und er interessiert sich wirklich für mich und heuchelt es nicht nur.", sagte sie mit einem Lächeln und diesem Glitzern in den Augen, welches beschreibt, dass sie Glücklich war.
„Ich habe heute erfahren, dass er auch auf unser College gehen wird.", erzählte ich ihr.
„Wirklich?", fragte sie glücklich, „Wir haben heute nur über das Hier und Jetzt geredet und wollten erst später über die Zukunft reden, wenn es wirklich so weit ist."
„Nun ja, Joe sagte das er auch auf die UCLA geht und Musik studieren will, so wie du!"
„Vielleicht haben wir dann auch ein paar Kurse zusammen!", sagte sie nachdenklich, „Und wohin geht Joe?"
„Er geht nach Princeton!", sagte ich leicht enttäuscht, aber versuchte es zu verbergen, da ich mir für eine 'Beziehung' gar keine Hoffnungen machte, denn es wäre dann schließlich nur für den Sommer und ich wollte hier einfach nur mich entspannen, bevor das Erwachsenenleben losgeht.
