Hallo ihr Lieben:)
Es tut mir wirklich leid, dass ich so lange kein Chapter gepostet habe, aber ich hatte 1. kaum Zeit, 2. überhaupt keine Lust weiterzuschreiben und 3. gar keine Idee, wie die Geschichte weitergehen könnte. Dafür bekommt ihr jetzt gleich zwei Kapitel auf einmal. Die sind zwar wieder einmal nicht so lang, aber ich gebe mir Mühe...
littleSURICAT: Es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Ich war mir lange Zeit unsicher, wie die Geschichte sich entwickeln soll, deshalb habe ich es erst offen gelassen, ob ALL HUMAN oder nicht. Ich bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass es in dieser Story am sinnvollsten ist. Also noch einmal: ALL HUMAN:)
Liebe Grüße, ES
Was habe ich nur verbrochen?
Im Spanischunterricht wurde ich nur angeglotzt. Meine neuen Mitschüler tuschelten und ich meinte einige Gesprächsfetzen aufgeschnappt zu haben. Sie enthielten allesamt die Begriffe „Cullen, eingebildet, Black, Schlampe und hässlich". Das Mädchen, das hinter mir saß, sprach gerade so laut, dass ich mithören konnte: „Was fällt der Tussi eigentlich ein? Gerade neu in der Stadt und macht sich gleich an unsere heißesten Typen ran!"
Ich war geschockt. Was dachten die denn alle von mir? Ich hatte mich doch lediglich mit Edward und Jacob unterhalten!
Zum Glück ging die Stunde schnell rum und mit dem Klingeln stürmte ich aus dem Raum. Ich war froh, dass Jacob mit auf dem Weg zu Spanisch gezeigt hatte, wo die Kantine war. Hier eilte ich nun hin, da die Mittagspause begonnen hatte. Ich nahm mir schnell ein Tablett und holte mir etwas zu essen. Es gab Auflauf und Vanillepudding als Nachtisch. Nachdem ich bezahlt hatte, drehte ich mich um, und suchte mir einen Platz. Die Katine war noch relativ leer, deshalb hatte ich die freie Auswahl.
Ich entschied mich für einen Tisch fast in der Ecke, damit ich nicht auffallen würde.
Hoffentlich nervte mich hier keiner, der vorhin im Unterricht über mich hergezogen hatte.
Und dann kamen sie. Die Schülermassen strömten in die Kantine. Das Mädchen, das in Spanisch hinter mir gesessen hatte, sah mich, und zeigte mit dem Finger auf mich, während sie einem Jungen neben ihr etwas zuflüsterte.
Auf einmal wurde es still und unruhig zugleich. Ich fragte mich, ob diese Kleinstadtmenschen immer so reagierten, wenn sie jemand neues an der Schule hatten.
Ich widmete mich wieder meinem Auflauf, bis ich bemerkte, dass eine kleine Gruppe auf mich zu kam. Als ich aufschaute, sah ich, dass Edward vor mir stand. Hinter ihm standen zwei wunderschöne Mädchen und zwei sehr gutaussehende Jungen. Alle schauten mich an.
„Ist irgendwas, oder warum starrt ihr mich alle an?", fragte ich irritiert und eine Spur gereizt.
Edward antwortete mit seiner wunderschönen Stimme: „Nein, es ist nichts. Dürfen wir uns zu dir setzen? Du sitzt nämlich an unserem Stammtisch."
Zum wiederholten Male an diesem Tag lief ich rot an. „Oh....natürlich...tut mir leid...ich kann auch gehen....ich war sowieso gerade fertig...", stammelte ich.
„Nein, bleib ruhig sitzen. Du konntest das ja nicht wissen.", sagte Edward.
Also blieb ich sitzen und Edward und die anderen vier Unbekannten gesellten sich zu mir.
„Hi, ich bin Alice Cullen!", stellte sich das Mädchen zu meiner rechten vor. Sie hatte schwarze Haare und schien voller Energie zu sein. Sie war wunderschön. Den Jungen zu ihrer Seite stellte sie als ihren Freund vor. Er hieß Jasper Hale, lebte aber ebenfalls bei Dr. Cullen und seiner Frau, genauso wie Emmett und Rosalie, die links von mir saßen.
Rosalie schaute mich misstrauisch an, trotzdem war die Schönheit in Person. Ein Wunder, dass sie kein Model war! Emmett war ziemlich groß und muskulös, vergleichbar mir einem Bären und trotzdem sehr gut aussehend. Edward setzte sich mir gegenüber und schaute mich an. Mir viel auf, dass alle fünf Cullens die gleichen, honigfarbenen Augen und diese eigenartige leichenblasse Haut hatten. Ich war etwas verwundert, denn sie hatten mir vorhin ja noch erzählt, dass sie alle adoptiert waren. Vielleicht war es ein Gen-Defekt, dass ihre richtigen Eltern sie nicht mehr haben wollten?
Schnell ließ ich diesen Gedanken fallen, denn wer wollte seine Kinder, die so wunderbar wie die Cullens waren, loswerden?
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als Alice mich ansprach.
„Bella, wir werden uns super verstehen! Wir sollten mal zusammen shoppen gehen, am besten gleich diesen Samstag! Was hältst du davon?"
„Ähm...das geht leider nicht....Ich habe keine Zeit...", murmelte ich und hoffte, dass Alice nicht zu enttäuscht sein würde.
„Achso. Schade. Na dann ein anderes Mal!"
Ich stimmte zu, wenn auch nur widerwillig, denn ich mochte shoppen gehen nicht besonders.
