Ich weiß, ziemlich unfassbar, dass es hier tatsächlich noch mal weitergeht, nach so langer Zeit, aber seitdem ich Semesterferien habe, sprudelt es nur so aus mir heraus.
Ich hoffe, es gefällt euch und ihr hinterlasst mir ein Review ;-)
Chapter 4
„Hast du Lust, einen Spaziergang mit mir zu unternehmen?", schlug Angelina vor und wieder waren ihre Augen so voller Vorfreude, dass Fred es überhaupt nicht übers Herz gebracht hätte, ihr eine Abfuhr zu erteilen.
„Gerne. Am besten treffen wir uns in fünf Minuten im Wohnzimmer.", sagte Fred und mit einem verschwörerischen Grinsen fügte er hinzu: „Wer als erster fertig ist, hat einen Schneeballwurf frei."
Das ließ Angelina sich nicht zweimal sagen, sondern sprintete die Treppe hinauf, um sich schnell ihre warme Winterjacke überzuziehen. Innerhalb von zwei Minuten hatte sie Schal, Handschuhe, ihre Jacke und Schuhe angezogen und es dauerte nur einen Wimpernschlag, bis sie in voller Montur auch schon im Wohnzimmer stand.
Nur wenige Sekunden später sprang ein ebenfalls fertig angezogener Fred die letzten Stufen der Treppe hinunter.
„Mann, da bist du ja endlich.", rief Angelina gespielt gelangweilt, und zur Untermalung gähnte sie einmal.
„Ha, das kriegst du zurück. Warte, bis wir draußen sind.", sagte Fred rachsüchtig und grinste sie an. „Also, lass uns gehen. Mum, wir gehen ein wenig spazieren.", rief er noch in Richtung Küche, dann öffnete er galant die Tür für seine Begleitung.
„Also, wo gehen wir lang?", fragte Angelina voller Vorfreude.
„Ich würde vorschlagen, wir nehmen diesen Weg." Fred deutete in Richtung der Felder, wo niemand zu sehen war.
Es war bereits ziemlich spät, doch ihre Augen hatten sich schnell an die Dunkelheit gewöhnt. Außerdem hatten sie ja noch ihre Zauberstäbe, falls es zu dunkel wurde.
Die beiden gingen los, und bereits nach wenigen Minuten hatte er das Gefühl, dass Angelina nicht mehr neben ihm war.
„Angelina, wo bist du?", fragte er in die Dunkelheit, doch anstatt einer Antwort spürte er plötzlich etwas sehr Kaltes im Nacken.
„Ah!", rief Fred erschrocken und zappelte unter der Hand, die ihm immer noch Schnee in den Nacken stopfte.
Doch anstatt einer Antwort lachte Angelina nur, und war erneut verschwunden. Bevor Fred sich jedoch großartig darüber wundern konnte, hatte ein Schneeball ihn an der Schulter getroffen.
„Na warte, damit ist der Kampf eröffnet!", rief er und griff in den Schnee, um ebenfalls einen Schneeball zu formen.
Zwischen den beiden entwickelte sich eine Schneeballschlacht, die sich gewaschen hatte, und schließlich kamen sie müde und abgekämpft, aber glücklich zurück zum Fuchsbau.
„Warte, ich hänge deine Jacke und deine Handschuhe zum Trocknen auf.", bot Fred an und nahm Angelina ihre Jacke ab.
Als er zurückkam, wartete sie immer noch im Flur auf ihn. Und Fred kam nicht umher zu bemerken, dass sie wunderschön aussah, mit ihren roten Wangen und den strahlenden Augen.
„Schau mal nach oben.", sagte sie leise und als er der Aufforderung folgte, erblickte er einen Mistelzweig. Dieser schwebte dicht über ihnen und war anscheinend magisch verzaubert, da er immer aufdringlicher wurde.
Langsam ging Fred auf sie zu, zog sie zu sich und sah ihr tief in die Augen. Dann – nach einer Ewigkeit, wie es ihnen erschien – trafen sich ihre Lippen. Der Kuss begann ganz sanft und zögerlich, und Fred wollte schon wieder zurücktreten, als er plötzlich spürte, wie Angelina ihre Arme um seinen Nacken schlang und den Kuss erwiderte.
Er zog sie noch näher zu sich heran, denn er hatte das Gefühl gar nicht genug von ihr bekommen zu können. Ihre Lippen waren weich und warm, und es tat ihm so gut, eine Frau endlich noch einmal auf diese Weise zu spüren. Die Tatsache, dass Angelina genau diese Frau war, machte den Moment zu etwas ganz Besonderem. Sie war eine wundervolle Frau, und er war auf dem besten Wege, sein Herz unwiederbringlich an sie zu verlieren.
Langsam löste sie sich von ihm und schaute ihn mit glänzenden Augen an. Der Moment war perfekt, sie sah einfach wunderschön aus und er legte einen Arm um ihre Schulter. „Lass uns zurückgehen.", flüsterte er ihr ins Ohr, wobei er tief einatmete, um den Duft ihrer Haare in sich aufzunehmen. Sie nickte nur stumm, und streichelte seine Hand, die er auf ihre Schulter gelegt hatte.
Kurz bevor sie am Haus ankamen, blieb Angelina unvermittelt stehen.
„Fred?"
„Ja?", erwiderte er, und sah sie an.
„Ich will dich nicht verletzen, aber ich möchte es ganz langsam angehen lassen. Das zwischen uns fühlt sich wirklich gut an, aber ich bin einfach nicht so weit, dass ich mich direkt in eine Beziehung stürzen möchte. Ich hoffe, das ist okay für dich?", erklärte sie ihm zaghaft und schaute dabei entschuldigend in sein Gesicht.
„Natürlich ist das okay, Angelina. Ich möchte dich zu nichts zwingen, und glaub mir, für mich ist es genauso unverhofft passiert. Wir lassen uns alle Zeit der Welt, versprochen." Er sprach eindringlich und streichelte zart ihre Wange.
Dankbar schmiegte sich Angelina an seine Hand und lächelte ihn an.
„Nun lass uns aber reingehen. Du ahnst ja nicht, was du heute noch über dich ergehen lassen musst. Der Abend ist noch lange nicht beendet, nicht bei Familie Weasley.", lachte Fred und zog sie mit sich zum Fuchsbau zurück.
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Mit dieser Ankündigung sollte Fred definitiv Recht behalten, denn als die beiden den Fuchsbau wieder betraten und ihre warmen Wintersachen auszogen, hörten sie aus dem Wohnzimmer dringend schon lautes Stimmengewirr. Offensichtlich hatte Familie Weasley eine Menge Spaß beim Zauberer-Begriffe-Raten. Bei diesem Spiel geht es darum, mit seinem Zauberstab Figuren in die Luft zu zeichnen, und wer das Dargestellte als Erstes erkannt hat, gewinnt einen Punkt für seine Gruppe. Bei Familie Weasley gehörte dieses Spiel am Abend vor der Bescherung zur festen Tradition, und in früheren Jahren war es immer so gewesen, dass alle jüngeren Kinder anschließend ins Bett gingen, während Molly, Arthur und die Kinder, die bereits alt genug waren, noch ein wenig am Kaminfeuer saßen, und sich unterhielten. Doch an diesem Weihnachtsfest war es noch lange nicht Zeit für den ruhigen Ausklang des Abends, denn das Begriffe-Raten war noch in vollem Gange. Gerade war Ron an der Reihe, und er mühte sich verzweifelt ab, indem er mit seinem Zauberstab wild herumfuchtelte, doch alles, was er zustande brachte, war ein Gewirr aus weißen Rauchfäden, die in keinster Weise ein Bild ergaben.
„Ron, WAS bitte willst du uns mit diesem Knäuel sagen?", fragte Hermine und verdrehte die Augen.
„Es sollte den Weg eines Schnatzes darstellen, den er beim Fliegen zurücklegt, aber irgendwie hab ich wohl den Schnatz aus Rauch vergessen.", gab Ron kleinlaut zu und alle lachten, auch Hermine stimmte mit ein und knuffte ihn liebevoll in die Seite, woraufhin er sie lächelnd ansah und ihr einen Kuss gab.
Erst jetzt bemerkte die Runde Angelina und Fred, die im Türrahmen gestanden hatten, Angelina mit leuchtenden Augen voller Glück, weil sie sich bei den Weasleys heimisch fühlte und diese ein derart tolles Weihnachtsfest miteinander verlebten.
„Angelina, Fred, wollt ihr auch mitmachen? Unser Frauenteam könnte dringend Verstärkung gebrauchen", zwinkerte Ginny. „Auch wenn wir gerade einen Punkt ergattern konnten. Danke, Ron", und erneut fingen alle an zu lachen.
Erfreut setzte sich Angelina zu den anderen, und auch Fred gesellte sich zu seiner Familie. Gemeinsam mit den anderen Frauen schaffte Angelina es sogar, den Männern punktemäßig auf die Pelle zu rücken und sie alle hatten noch viel zu lachen an diesem Abend.
Immer wieder schaute Fred zu ihr herüber und er war mit jeder Minute glücklicher über seinen Einfall, sie mit zum Fuchsbau genommen zu haben. Gerade lachte sie gemeinsam mit Mary über etwas, das ihr diese ins Ohr geflüstert hatte. Die beiden Frauen schienen sich prächtig zu verstehen, und Angelina machte einen glücklichen Eindruck.
Er hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen und sein Blick ruhte immer noch auf ihrem Gesicht, als sie ihn plötzlich anschaute und sein Lächeln erwiderte. Sie schien von innen heraus zu strahlen, und er war nicht fähig, seine Augen von ihr abzuwenden. Unverwandt sahen sie sich tief in die Augen und für einen Moment schien alles andere um sie herum stehen zu bleiben. Fred fühlte erneut das Kribbeln in der Magengegend, als Mary Angelina plötzlich etwas fragte und somit deren Aufmerksamkeit von ihm lenkte.
„Mensch Fred, kann es sein, dass da jemand schwer verknallt ist in eine alte Schulfreundin?", raunte ihm da plötzlich sein Zwilling zu.
„Ihr könnt ja kaum die Augen voneinander lassen."
„Ach Unsinn, George", fuhr Fred ihn an und tat dessen Vermutung ab. So weit war er nun wirklich noch nicht, dass er zugeben wollte, dass es für ihn bereits seit vielen Jahren ein bisschen mehr war, was er für Angelina empfand. Außerdem hatte sie ihn gebeten, es langsam angehen zu lassen, und er würde ihren Wunsch in jedem Falle respektieren.
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Am nächsten Morgen war es Zeit für die Bescherung, und Harry und Ginny waren restlos begeistert von dem Geschenk, das sie von den Zwillingen und Mary bekamen. Letztlich hatte sich auch Angelina am Geschenk beteiligt, denn schließlich hatte sie die Idee gehabt und so hatten George, Mary und Fred einfach ihren Namen mit auf die Karte gesetzt.
Die Tatsache, dass Angelina so kurzfristig zu ihnen gestoßen war, tat der Fülle an Geschenken, die für sie bestimmt waren, keinen Abbruch, denn ihre Familie hatte sie trotz Urlaubsvorbereitungen nicht vergessen und auch Fred hatte es am vorherigen Tag noch geschafft, eine Kleinigkeit für sie zu besorgen. Er war noch verzweifelt durch die Winkelgasse geirrt und hatte sich letztendlich für einen hellblauen Schal entschieden, der seiner Meinung nach perfekt zu Angelinas Augen passte und einen sehr schönen Kontrast zu ihrer dunklen Hautfarbe ergab.
Doch der Preis für die kreativsten Geschenke ging eindeutig an Angelina, denn sie hatte es tatsächlich fertig gebracht, noch für jeden der Anwesenden eine Kleinigkeit zu besorgen.
„Sie bringen uns wirklich in Verlegenheit, Angelina, wir haben gar nichts für sie. Wieso hast du uns auch nicht Bescheid gesagt, dass du sie mitbringen würdest, Fred?", fuhr Molly ihn an, denn sie war wirklich ein wenig peinlich berührt darüber, dass sie mit leeren Händen vor ihrem Gast stehen musste.
„Aber ich bitte Sie, Sie ahnen gar nicht, was für ein wundervolles Geschenk Sie mir mit Ihrer freundlichen Aufnahme und der Tatsache, dass ich bei Ihrem Weihnachtsfest dabei sein darf, machen. Es ist einfach wundervoll, das beste Weihnachten, das ich seit Hogwarts erlebt habe.", lächelte sie und ihr Blick wanderte über die Runde, bis er schließlich bei Fred hängen blieb und sie strahlte ihn an.
„Das freut mich ehrlich, dass Sie sich wohl fühlen. So Kinder, nun lasst uns mal in die Päckchen hineinschauen, ich sehe schon, ihr seid alle ganz zappelig und ungeduldig.", rief Molly und klatschte in die Hände.
Fred hob sich das Geschenk von Angelina für zuletzt auf, und öffnete erst einmal die anderen Geschenke, die sich vor ihm türmten. Da waren neben den alljährlichen Socken und dem Pullover eine Karte für ein Quidditch-Spiel von Harry und Ginny – die, wie er bemerkte, als er zu seinem Bruder und seinem Vater schaute, augenscheinlich als Gelegenheit zu einem Familientreffen genutzt werden konnten und er wettete, dass auch Bill und Charlie eine bekommen hatten – und von George und Mary bekam er eine liebevoll gestaltete Karte mit der Aufschrift „kostenloser Dekorier-Service-Gutschein für den Weasley-Laden in der Winkelgasse", woraufhin er herzlich lachen musste, und daneben lagen noch eine Cd von einer neuen Zaubererband und ein Kalender für das kommende Jahr. Hermine hatte die Tradition, dass sie die Weasleys an ein Stück Muggelkunde heranführte auch nicht aufgegeben, seit sie gemeinsam mit Ron schenkte, denn von den beiden bekam Fred eine Kaffeemaschine, die elektronisch an den Wecker angeschlossen war. Die Idee dahinter war, dass der Kaffee immer automatisch frisch gemacht wurde, wenn sein Wecker klingelte. Die Voraussetzung war jedoch, dass Fred die Maschine am Abend vorher frisch befüllte. Er nahm sich vor, sie bei Gelegenheit so zu verzaubern, dass sie dies alleine tat, denn er würde es sonst vergessen, aber das durfte Hermine nicht erfahren, schließlich war das nicht die Absicht ihres Geschenks. Bisher hatte er das jedoch bei jedem ihrer Geschenke so gehandhabt, und letztendlich waren immer alle zufrieden gewesen, denn auch seine Eltern und George handhabten es so mit Hermines Geschenken.
Das letzte Päckchen, das nun noch vor ihm lag, war das von Angelina. Natürlich konnte er nicht viel erwarten, immerhin war sie nicht seine Freundin, und doch war er gespannt, ob er genauso viel Glück hatte wie die anderen, denn Angelina hatte sich offensichtlich wirklich Mühe gegeben: Molly und Arthur hatte sie Delikatessen und eine Flasche Alkohol aus den USA mitgebracht, denn wie sie selbst später erzählte, bekam sie regelmäßig von ihren Gastfamilien Pakete geschickt, die alles typisch Amerikanische enthielten. Hermine wurde mit einem Buch beschenkt, das den Titel „Tödliche Magie" trug und offensichtlich ein spannender Hexenroman war, Ron angelte aus seiner Geschenktüte eine Miniatur-Ausgabe eines Quidditch-Feldes – natürlich in den Farben der Hogwarts-Mannschaften – und für George und Mary hatte Angelina eine magische Kerze erstanden, die sich der Jahreszeit und der Stimmung im Haus anpassen konnte, und je nachdem gewisse Düfte und Klänge aussendete. Fred, der inzwischen das Papier von dem buchähnlichen Gegenstand entfernt hatte, erkannte in seinem Geschenk einen Taschenkalender.
„Das ist ein magischer Timer, der dich an alle möglichen Dinge erinnern kann, zum Beispiel Geburtstage, Termine, Einkaufslisten, Bestellungen und noch mehr. Er kann Töne von sich geben und er notiert alles, was du ihm diktierst, du musst also nicht unbedingt hineinschreiben, kannst es aber, wenn du möchtest", erklärte Angelina, die ihn beim Öffnen seiner Geschenke heimlich beobachtet hatte.
„Vielen Dank, eine sehr gute Idee.", sagte er leise und setzte sich neben sie.
„Oh ja, das muss ich auch sagen, vielleicht schafft er es dann endlich mal, nicht immer zu spät zu kommen, oder er denkt endlich mal daran, Bescheid zu sagen, wenn sich etwas an der Planung ändern sollte", warf Molly ein und es sah dabei ganz so aus, dass sie es ihrem Sohn noch nicht ganz verzeihen konnte, dass sie seinetwegen mit leeren Händen vor Angelina hatte stehen müssen.
„Und vielleicht schaffen wir es mithilfe dieses Timers, endlich mal alles zu produzieren, was wir brauchen und nicht ständig irgend etwas zu vergessen", lachte George, um die Situation zu entschärfen und alle stimmten in sein Gelächter ein.
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„Fred, George!? Würdet ihr eurer Mutter mal bitte kurz in der Küche helfen?", tönte Mollys Stimme durch den Fuchsbau und die Zwillinge, die gemeinsam mit Mary und Angelina im Wohnzimmer gesessen hatten, standen achselzuckend auf, denn normalerweise waren sie die letzten beiden im Haus, die ihrer Mutter in der Küche helfen konnten und das wusste Molly eigentlich auch.
„Ah, da seid ihr zwei ja. Macht mal bitte die Tür zu.", sagte Molly mit einem kurzen Blick über die Schulter.
„Mum, was ist los? Was tust du denn so geheimnisvoll?", wunderte sich George lachend, und auch Fred fragte sich, was seine Mutter ausheckte.
„Habt ihr an das Finsternis-Pulver gedacht, wie ich euch gebeten habe?", fragte Molly, ohne auf die Fragen einzugehen.
„Aber selbstverständlich. Eine Tüte feinstes Weasley Instant-Finsternispulver, hier bitte sehr. Aber wofür brauchst du es denn eigentlich?", versuchte George etwas aus ihr herauszukriegen.
„George, hör auf mich zu nerven! Habt ihr sonst noch jemandem etwas davon erzählt, dass ihr es mitbringen solltet?", stellte Molly die nächste Gegenfrage, und ihre Augen sagten den beiden, dass sie besser einfach antworteten, erfahren würden sie es früher oder später ja doch.
„Nur Mary weiß noch davon, oder George? Naja, und Lee, aber der ist ja nicht mal hier", erwiderte Fred wahrheitsgemäß und George nickte zustimmend.
„Gut, vielen Dank, Jungs. Ihr werdet es schon rechtzeitig erfahren, wofür es gedacht ist. So,", sie schob die beiden wieder aus der Küche und flötete lauthals, „vielen Dank, dass ihr eurer alten Mutter geholfen habt."
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„Was wollte sie denn?", fragte Mary, als die beiden ins Wohnzimmer zurückkehrten.
„Ach, sie hat nur ihre Bestellung abgeschlossen", zwinkerte George Mary vielsagend zu, während Angelina ihn verständnislos ansah.
„Ist nicht so wichtig, ich werde es dir später erklären", erklärte Fred und damit war die Sache erledigt.
„Was ist, wollen wir eine Runde spazieren gehen?", fragte Mary, doch Arthur funkte ihnen dazwischen.
„Fred, George, wie wäre es, wenn wir uns jetzt mal über eure Zukunftspläne unterhalten. Wollt ihr nicht endlich mal weiter expandieren? Und habt ihr euch überhaupt genügend geschützt gegen Diebstähle? Wir haben im Ministerium jetzt einen ganz neuen Schutzzauber entwickelt, ist zugegeben ein wenig von den Alarmanlagen der Muggel abgeguckt, aber sehr zuverlässig", brabbelte Mr. Weasley los und schon waren die drei in eine heiße Debatte vertrickt, was die Zukunft der Weasleys anbetraf, und die beiden Frauen, Angelina und Mary, beschlossen, indes in die Küche zu gehen und Molly ein wenig bei der Vorbereitung fürs Mittagessen zur Hand zu gehen.
So wurden sie auch in das Geheimnis um das Finsternis-Pulver eingeweiht…
