Disclaimer: Alle Charaktere bis auf Gina entstammen der Twilight-Serie von Stephenie Meyer. Ich leihe mir die Volturi nur aus und zwinge sie, unanständige Dinge zu tun. Gina ist meine eigene Erfindung.
Rating: M. Eindeutig.
Zur Erinnerung: Felix und Jane, äh, spielen noch immer miteinander.
Jane rollte sich wie eine läufige Katze auf den Bauch und reckte ihren hübsch gerundeten Po in die Höhe, schüttelte ihr offenes Haar über ihren Schultern aus.
„Möchtest du, dass ich mit der Kleinen rede?", fragte sie, während sie ihren Kopf auf ihre Arme bettete und zu mir aufblickte. Ich saß mit dem Rücken ans Kopfende des Bettes gelehnt halb aufrecht neben ihr, streckte nun träge eine Hand aus, um mit einer Strähne ihres Haares zu spielen.
Janes Talent würde Gina nur weiter ängstigen und sie verletzen. „Das wird nicht notwendig sein. Sie wird trinken, wenn der Hunger zu groß wird."
„Wie du willst." Jane zuckte noch im Liegen mit den Schultern, blickte von mir weg, griff dann auf dem Nachttisch nach ihrer Fernbedienung, um den Fernseher anzuschalten. Was auch immer sie gerade angeschaut hatte, ehe ich eingetroffen war, plärrte weiter, untermalt von nervtötender Popmusik.
„Dieser Zac Efron!", schwärmte sie. „Den würde ich zu gerne mal beißen."
Ich riet, dass sie den blonden überstylten Teenager meinte, der auf dem Bildschirm hüpfte. „Tu das, Jane.", murmelte ich gelangweilt. „Vielleicht hört er dann mit dem furchtbaren Gesang auf."
Sie kicherte. Nach der Hälfte des Liedes spreizte sie ihre Beine ein wenig und winkelte das linke Knie an, so dass ich ihre nasse Scham sehen konnte. Sie roch verlockend.
Ich kniete mich über sie, packte sie an ihren Hüften und zog sie an mich, bis ich meinen Schwanz zwischen ihren Pobacken reiben konnte. Jane seufzte und hob ihren Arsch noch ein bisschen weiter hoch. Ich massierte meinen Schwanz ein wenig, rieb einige Male mit der Penisspitze über ihre nasse, rosige Spalte, bis meine Eier sich vor Vorfreunde zusammenzogen. Ich drang ein paar Zentimeter in Jane ein, aber nur so weit, dass sie Lust auf mehr bekam.
„Es wäre höflich, wenn du den Fernseher ausschalten würdest, während ich dich ficke, Jane."
Mit einem Seufzen – ich konnte ihr Augenverdrehen praktisch hören – schaltete Jane den Fernseher wieder ab und warf die Fernbedienung polternd auf den Fußboden. „Es wäre höflich, wenn du auch wirklich mit dem Ficken anfangen würdest, Felix."
Mit einem Stoß sank ich bis zu den Eiern in sie.
„Fick mich, du Hengst!", trieb Jane mich mit einem Kichern an.
Was für ein loses Mundwerk die Schlampe doch hatte!
Ich nahm eine Hand von ihrer Hüfte, während ich sie mit kurzen, harten Stößen penetrierte, und klatschte mit der Handfläche kräftig auf ihre rechte Arschbacke.
Jane quiekte auf. „Gott, ja! Das haben wir so lang nicht mehr getan!"
Gina – sie hatte nicht protestiert, als ich sie das erste Mal mit diesem Kosenamen ansprach – trieb mich in den Wahnsinn. Und sich selbst dazu. Zwei ganze Wochen waren vergangen, ohne dass sie sich genährt hatte. Sie saß abwechselnd zusammengekauert in einer Zimmerecke und wimmerte oder trat um sich und biss nach mir.
Mein letzter Versuch, sie zum Trinken zu bewegen, hatte folgendermaßen ausgesehen: Ich hatte mir einen Menschen aus einer frischen Lieferung von Heidi ausgesucht, brachte ihn in einen der unbewohnten Räume neben meinem Zimmer, schlitzte ihm mit dem Fingernagel die Kehle auf und ließ ihn in eine große Schale, die ich vorbereitet hatte, ausbluten.
Die Schale brachte ich Gina.
Das Ergebnis: Ich und mein Teppichboden waren in Blut gebadet. Gina beschimpfte mich als Mörder – inzwischen hatte ich aufgehört zu zählen, wie oft sie das nun schon getan hatte.
Hallo, mein Name ist Mörder. Felix? Nie gehört.
Sie wütete und schlug die Überreste der Möbel zu Kleinholz, weil sie der Blutgeruch in Rausch versetzte.
Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie auf die Idee kam, das Fenster zu zerbrechen und in die Straßen von Volterra abzuhauen. Es war nicht notwendig, dass Gina verbotener Weise einen Einwohner der Königsstadt tötete. Es bereitete nicht einmal einen Unterschied, ob sie ein ganzes Massaker auf dem Sankt-Marcus-Platz anrichtete. Es reichte vollkommen, wenn ein Mensch sie in der Sonne glitzern sah.
Wenn ich Gina aus der Burg entwischen ließ, wäre es das Todesurteil für sie – und mich.
Ich war so wütend, dass ich eine große Scherbe der Schale griff und sie nach Gina warf.
Sie fauchte mich an und bleckte ihre Zähne, als der gebrannte Ton auf ihrem Körper zerbarst, griff mich aber nicht an. Sie begann, ihre Körperkraft zu verlieren.
Ich war der physisch stärkste Kämpfer in der Wache und mir war es gestern gelungen, sie innerhalb von Sekunden zu überwältigen. Sie war „nur noch" so stark wie ich.
Sie musste sich ernähren und das möglichst bald.
Sie mochte zwar schwächer werden, aber sie würde noch stark genug sein, um auszubrechen und über die Bewohner von Volterra herzufallen.
Ich ging, um bei Demetri zu duschen und meine Kleidung zu wechseln.
Mein Freund – in den letzten zwei Wochen war es mir zunehmend schwer gefallen, ihn so zu bezeichnen, so sehr zog er mich wegen Gina auf – bot mir einmal mehr seine Hilfe an. Sein Plan sah vor, dass ich Gina zu Boden werfen und festhalten sollte, während er ihre Kiefer auseinander zwang und ihr Blut in die Kehle goss.
„Wenn sie das Blut erst gekostet hat, wird sie nicht mehr aufhören zu trinken.", meinte Demetri. „Sei nicht dumm, Felix. Wenn du sie nicht zum Trinken bringen kannst, solltest du sie vielleicht doch töten, bevor sie aus dem Schloss abhaut und du wegen ihr einen Kopf kürzer gemacht wirst."
„Ich werde sie nicht töten!", knurrte ich Demetri an. Wie konnte er auch nur daran denken, Gina verletzen zu wollen?
Ich schnappte meine blutverschmierte Kleidung und stürmte hinaus.
Es versetzte mich in Rage, auch nur daran zu denken, Gina zu verletzen. Was seltsam war, denn noch nie zuvor hatte ich für jemanden so empfunden. Demetri war zwar mein bester Freund, doch wir beiden hatten uns schon in harmlosen Wettkämpfen Gliedmaßen ausgerissen. Es passierte einfach. Gina dagegen hatte ich nur eine Fingerkuppe abgebissen, als sie versuchte, mir ein Auge aus dem Kopf zu quetschen. Ich war wütend über Demetris Vorschlag, Gina zu töten, ehe sie mich in Gefahr brachte. Ich war wütend, weil er mein Leben über ihres stellte, obwohl ich seit Jahrhunderten daran gewohnt war, dass ein Neugeborener nur dann einen Wert hatte, wenn er außergewöhnliche Fähigkeiten besaß.
Ich war noch immer wütend und knirschte deshalb mit den Zähnen, als mir einfiel, dass ich mich in wenigen Minuten schon wieder mit Gina abgeben musste. Sie raubte mir den letzten Nerv.
Ich hatte in der Thronhalle Mitleid mit ihr gehabt, deshalb hatte ich auch während ihrer Verwandlung an ihrer Seite gewacht. Ich war während meiner eigenen Verwandlung zu Tode verängstigt gewesen und hatte nicht gewusst, was mit mir geschah. Die Angst und die Schmerzen sollte niemand alleine durchstehen müssen. Ich hatte Gina gebissen und war nun für sie verantwortlich. Das war alles, nichts weiter.
Und ganz sicher verliebte ich mich nicht in sie, wie Marcus angedeutet hatte. Absolut nicht!
Ich kehrte in den Nebenraum meines Zimmers zurück, um die ausgeblutete Leiche zu entsorgen. Ich hatte zuvor nicht darauf geachtet, wer der letzte Gast in diesem Raum gewesen war – doch als es mir einfiel, stand ein Lächeln auf meinem Gesicht und ich hüpfte beinahe, als ich die Leiche schulterte und die verdorbene Kleidung zum Krematorium trug.
Goldauge hatten wir ihn genannt.
Gelacht und verspottet hatten wir ihn.
Kein richtiger Vampir.
Ich seufzte.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal zu solchen Mitteln greifen müsste.
Oder, dass Carlisle Cullen einmal meine Rettung sein würde.
Ich brauchte ein Tier, eines mit viel Blut. Etwa die Menge, die ein Menschenkörper enthielt. Oder ein paar Liter mehr, grübelte ich, weil Gina inzwischen wahnsinnig durstig sein musste.
Woher nehmen und nicht stehlen?
Wobei Diebstahl vielleicht gar keine schlechte Idee war.
Drei Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie je tun würde, sie dann aber doch getan habe:
Mit Jane schlafen. In der Sache war ich sogar gewohnheitsmäßiger Wiederholungstäter geworden.
Mit Demetri alle Staffeln von „Buffy – Die Vampirjägerin" als Marathon anschauen. Ich konnte nicht einmal für mich in Anspruch nehmen, auf Drogen gewesen zu sein. Ist „Die Ewigkeit ist verdammt langweilig" eine Entschuldigung?
Und Nummer Drei: Mit einer muhenden, um sich tretenden Kuh auf der Schulter durch die Hochburg der Vampir-Könige laufen und mich zum Gespött der Wache herabwürdigen.
Wehe, es würde nicht klappen!
Ich würde die Kuh eigenhändig vierteilen und Gina mit dem Gesicht ins Blut drücken, wenn sie nicht freiwillig trank! Und ihr danach den Arsch versohlen!
Verdammt, Jane schadete meinem Gehirn auf Dauer wirklich…
Ich hatte mir vorher nicht überlegt, wie ich die Kuh durch meine Zimmertür bugsieren wollte. Hinter meinem Rücken wurden von der schaulustigen Wache Wetten abgeschlossen, was ich als nächstes tun würde.
Alec kicherte, der dumme Sack.
Ich stellte die Kuh auf ihren vier Beinen ab – nun, sie wackelte und zitterte ganz ordentlich. Röchelte ein wenig. Ich riss die Tür auf, dann schob ich das Vieh schnell am Hinterteil durch die Öffnung, ehe sie umfallen konnte.
Sie landete wortwörtlich vor Ginas Füßen. Platsch!
„Muuuuu-huuuuu!", protestierte die Kuh, deren Herzschlag sich ohnehin nicht mehr ganz, äh, gesund anhörte, und trat mit ihren staksigen Beinen um sich.
Ich trat mit dem Fuß gegen die Tür und sie krachte hinter mir ins Schloss.
Ginas Augen huschten bei dem lauten Geräusch für weniger als eine Sekunde zu mir. Sie war so ausgehungert, dass sie in den letzten Stunden wimmernd in einer Ecke des Zimmers gekauert hatte. Ihr kurzes Aufblicken reichte mir um zu erkennen, dass ihre Pupillen jetzt fast durch und durch schwarz waren, nicht mehr nur die Irisse. So wie bei den bösen Aliens in Hollywood-Filmen.
Die Augen einer gefährlichen, intelligenten Kreatur.
Gina hatte verstanden, warum ich ihr die Kuh gebracht hatte.
Ihre Muskeln schnellten ihren Körper weg von der Wand, an der sie sich geduckt hatte. Im Sprung streckte sie ihre Hände angriffsbereit von sich, drohte mir gleichzeitig mit einem tiefen, kehligen Knurren, bleckte ihre Zähne, um mich zu warnen, ihrer Beute fern zu bleiben.
Was für ein wunderschöner Anblick, als Gina – ihr Körper noch in der Luft schwebend – ihre Zähne bereits in der Schlagader der Kuh versenkte. Mit einem Rucken ihres Kopfes riss sie instinktiv beim ersten Biss die Kehle des vor Angst kreischenden Tiers heraus. Der Fleischfetzen flog aus ihren Zähnen, klatschte gegen die Wand und hinterließ einen blutigen Fleck auf der Tapete, ehe er zu Boden fiel. Heißes Blut sprudelte über den Parkettboden und über Ginas Finger, als sie die röchelnde, gurgelnde Kuh packte.
Gina trank.
Endlich.
Hey, ich mochte meinen Kopf auf meinen Schultern.
Und scheiße, war ich hart.
Anmerkung: Wohl das seltsamste Kapitel, das ich je verfasst habe. Bisher. Ich kann für nichts garantieren.
Feedback = Felix und Demetri schauen vorbei und tanzten Kasatschok für euch.
