Sorry, dass ich so lange gebraucht habe, aber ich musste mein Abi machen und hatte außerdem eine große Schreibblockade. Aber jetzt geht es weiter. Das ist vermutlich der vorletzte Teil dieser Reihe. Hoffe ihr seit mir nicht zu böse und viel Spaß. Sagt mir bitte wie ihr es findet. Danke. Endspiel: Teil 2
"Und wie war die Beerdigung?", fragte Lionel, als Lex und Lilly am nächsten Morgen zum Frühstück erschienen.
"Langweilig.", meinte Lex kurzangebunden.
"Das Testament?", fragte der ältere weiter.
"Informativ.", fügte sein Sohn hinzu.
Lilly grinste die beiden nur an. "Ich muss nachher mal mit dir reden, Lionel."
Sie setzte sich auf den schwarzen Ledersessel, der nahe am Kamin stand. Lionel lehnte sich gegen den Sessel. "Worüber willst du denn reden?", flüsterte er ihr ins Ohr.
"Was hast du mit meinem Vater besprochen, als du einen Tag vor seinem Tod bei ihm warst?"
"Dein Erbe. Aber wenn es dich beruhigt, das Testament wurde offiziell vorher schon geändert. Du kannst mir jetzt danken."
Er massierte ihre Schultern.
"Dafür das du ihn umgebracht hast, oder für die Firma?"
Aber anstatt zuantworten, lachte er nur leise.
"Deine direkte Art erinnert mich stark an Lillian."
"Aber ich bin nicht sie." Schnell war sie von ihrem Sitzplatz aufgesprungen und stand jetzt vor Lionel. Sie war stink wütend.
"Zum Glück.", flüsterte er und zog Lilly in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich. Ihre Wut verflog und wurde zu Verwunderung. 'Wie macht er das immer?'
"Ich habe was für dich." Er zog sie zum Schreibtisch. Das kleine Kästchen war ihr vorher nicht aufgefallen, aber sie brauchte eigentlich nicht hinein zusehen, um zu wissen was darin war. Lionel nahm sie von hinten in die Arme. "Heirate mich." Es war keine Frage. Eher ein Befehl.
"Ich komme in drei Tagen aus Metropolis wieder.", fügte er hinzu und zog sie dann wieder in einen langen Kuss.
Dann war er weg.
‚Es gibt ein Lied welches die Beziehung zwischen mir und Lionel sehr gut beschreibt', dachte Lilly, während sie wütend auf den Verlobungsring starrte. ich habe mir Poison nur mal ausgeliehen...
Your cruel device
Your blood, like ice
One look could kill
My pain, your thrill
I want to love you but I better not touch (Don't touch)
I want to hold you but my senses tell me to stop
I want to kiss you but I want it too much (Too much)
I want to taste you but your lips are venomous poison
You're poison running through my veins
You're poison, I don't want to break these chains.
Es war vier Uhr morgens als sie in Lex' Zimmer ging. Er war erst vor drei Stunden schlafen gegangen.
Lilly machte das Licht an und schüttelte den Luthor Erben wach. Er grummelte zur Begrüßung.
„Was willst du?"
„Du hast mir mal geschworen, dass wir gemeinsam durch die Hölle gehen würden."
„Was zum Teufel ist denn passiert?"
„Schaffen wir es in drei Tagen LexCorp und MillerEnterprises zusammenzuschließen?"
Lex war plötzlich hellwach. „Wir werden wohl durcharbeiten müssen, aber wir können und ja danach genug ausschlafen."
Drei Tage waren seit dem fragwürdigen Antrag vergangen, und es war viel passiert.
Lilly und Lex hatten eigentlich alles geschafft, was sie sich vorgenommen hatten, und jetzt saßen sie gemütlich in der Küche der Familie Kent und tranken Kaffee. Die Familie Kent und Chloe waren anwesend.
Als es an der Tür klingelte, ging Martha hin.
„Mr. Luthor? Ja, die beiden sind hier.", hörten sie Martha sagen.
Lex und Lilly sahen sich skeptisch an. „Offiziell wird es erst morgen veröffentlicht."
Als Lionel die Küche betrat, schien es plötzlich kälter im Raum zuwerden.
„Guten Morgen Mr Luthor.", meinte Lilly fröhlich, aber Chloe sah sie fragend an. Sonst nannte Lilly ihren ‚Boss' doch beim Vornamen.
„Lilly! Oder sollte ich besser sagen Mrs Luthor." Lionel war stink sauer.
„Er ist hier um uns zugratulieren. Wie nett. Und wir hatten schon befürchtet, er wüsste von Dingen die erst ab morgen offiziell sind.", sagte Lex.
„Ich hoffe euch ist klar, das es dieses Mal keine Probe gibt. Das hier ist jetzt ernst, und es gibt keine Möglichkeit mehr abzuspringen. Ihr habt die Seiten gewählt auf denen ihr verlieren wollt." Lionel fixierte die beiden mit bösen Blicken.
Dann fügte er mit einem hämischen Blick auf Clark und Chloe hinzu: „Und vergesst nicht wer noch alles zu euch gehört." Dann ging er.
„Willkommen in Troja.", meinte Lex sarkastisch.
„Hör auf mich mit Helena zu vergleichen."
„Ich will sofort eine Erklärung dafür.", sagte Jonathan wütend.
„Lex und ich haben geheiratet. MillerEnterprises und LexCorp haben sich zusammen geschlossen und sind jetzt unabhängig von LuthorCorp."
„Was!"
„Chloe, weißt du noch als wir vor drei Tagen im Flugzeug, darüber gesprochen haben, dass Lionel meinen Vater umgebracht hat."
„Ja."
„Und wir dachten er wollte meine Firma."
„Ja."
„Und du sagtest, er müsste mich dazu nur heiraten."
„Ja."
„Als wir wieder da waren, hat Lionel mir einen Antrag gemacht."
„Oh."
„Also habt ihr einfach geheiratet?"
„Jepp. Lionel wird ausrasten, wenn er an den Ehevertrag herankommt."
‚Paris' und ‚Helena' lachten.
„Warum?"
„Es bringt ihm nichts uns zutöten, weil die Firma danach zerstückelt an Feinde von LuthorCorp verkauft wird." Lilly und Lex lächelnden.
„Und was passiert jetzt?", fragte Martha besorgt.
„Jetzt herrscht sieben Jahre lang Krieg."
Es waren wirklich zwei merkwürdige Wochen. Sie vergingen so schnell, und ereignislos, dass man es kaum bemerkt hatte.
Die Eltern Kent und zu Lex' Leidwesen auch Clark waren recht wütend, was das Handeln des jungen Millionärs anging.
Lex und Lionel hatten zum Ersten mal ganz offen vor der Familie, ihre „Differenzen" geklärt und nebenbei hatte Lionel der Familie auch noch gedroht.
Aber Lex lies sich diesmal nicht von seinem Ziel abbringen. Es schien, als wäre die Welt plötzlich zu klein für die beiden Luthors.
Es machte den Eindruck als würde die Sache diesmal erst enden, wenn einer der beiden unter der Erde liegen würde.
Weder Clark noch Martha konnten Lex überzeugen sich die Sache anders zu überlegen.
Und es schien als sollte Jonathan mit seiner ersten Meinung über Luthors rechtbehalten.
Die einzigste Person die jetzt noch mehr Zeit als zuvor im Hause der „Trojaner" verbrachte, war Chloe. Sie und Lilly waren anscheinend wirklich schwer damit beschäftigt alles über den gegnerischen Teil der Familie und dessen Pläne heraus zubekommen. Mit eher mittelmäßigem Erfolg.
Es war wie eine Kettenreaktion, dass durch Chloes Nähe zu dem frischgebackenen Ehepaar die Distanz zwischen ihr und Clark immer größer wurde. Aber es schien ihr nicht zu schaden, mal nicht dauernd mit den leicht verrückten Kleinstadtbewohnern rum zuhängen. Und zwei Wochen von keinem meteoritversäuchten Wesen angegriffen zu werden, war ein schöner Bonus.
Aber wie das mit schönen Momenten im Leben so ist... sie dauern immer nur kurz an.
Es war ein sonniger Sonntagmorgen. Die Vögelchen zwitscherten, Bienen und andere Flugtierchen war schwer damit beschäftigt zwischen den bunten Blumen auf den vielen Wiesen und Feldern umherzuschwirren. Die Bewohner waren genau wie das Wetter gut gelaunt und auf den kleinen und wenigen Straßen der Kleinstadt Smallville unterwegs.
Es war ein ruhiger Vormittag, der von einer gewaltigen Explosion gestört wurde.
Denn die beiden vergangenen Wochen schienen wohl die Ruhe vor dem Sturm gewesen zu sein.
