Es ist so schmalzig, dass es schon fast eklig ist, und ich muss es wissen, ich hab's geschrieben. ;)
Das nächste Kapitel wird besser... wird auch mehr passieren.
Ein paar Tage später hatte ich sowohl Job als auch Wohnung gekündigt und mein gesammeltes Zeug in den Stark Tower verfrachtet. Tony und ich hatten dutzende Reiseziele ins Auge gefasst und diskutiert. Ich hatte ein wenig den Überblick verloren, aber Tony schien alles im Griff zu haben.
Es hatte vier Wochen gedauert bis wir uns endlich auf sechs Orte geeinigt hatten; wir würden jeden Kontinent besuchen. An das, was danach kommen würde, mochte ich noch gar nicht denken.
In diesen vier Wochen hatte sich Tony, Peppers Beobachtungen zufolge, von zurückgezogen und fast schon depressiv zu offen, lebensfroh und fast schon arbeitswütig zurückentwickelt. Wir hingen oft in ihrer Werkstatt rum. Sie schraubte, ich zeichnete. Immer dasselbe Motiv…
Auch wenn ich es vermeiden wollte daran zu denken, gelang es mir nicht immer.
Und unglücklicher Weise bemerkte Tony genau das öfter als mir lieb war…
Sie wurde immer still bevor sie beteuerte, dass sie es verstehen könnte, wenn ich einen Rückzieher machen würde.
„Steve, im Ernst-"
„Nein!"
„Steve, dass Pepper dich hierher gebracht hat, dass du freiwillig gekommen bist, war mehr als ich jemals von dir verlangen könnte."
Ich drehte mich zu ihr um und nahm ihr Gesicht in meine Hände. „Ich bleibe hier", knurrte ich.
Sie sah mich an bevor sie lächelte.
„Es gab nie ein Zurück für mich. Seit dem Tag, an dem Pepper bei mir vor der Tür stand und mir erzählte, dass du nicht mehr lange hast, habe ich niemals daran gedacht dich hier alleinzulassen. Ich liebe dich."
Sie sah mich mit großen Augen an.
„Ich werde jede einzelne Sekunde, die ich mit dir haben werde, genießen und ich werde weder nach vorn, noch zurückblicken. Ich habe noch nie ein Versprechen gebrochen und ich habe es auch nicht vor."
Ihr traten die Tränen in die Augen und sie riss sich von mir los. Sie lief nicht davon sondern klammerte sich an mir fest, während sie weinte. Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Haar und vergoss selbst ein paar Tränen.
„Weißt du, ich glaube wir sollten anfangen zu packen."
Sie zuckte kurz zusammen bevor ich ein Kichern von ihr hörte.
