Kakashi trat in das schwach beleuchtete Zimmer, zog seine Schuhe aus und sah sich um. Itachi hatte perfekte Arbeit geleistet.
Seinen blassen, todbringenden Körper vor sich zu sehen, raubte ihm den Verstand und langsam näherte er sich dem Stuhl, um sich darauf niederzulassen.
Sein Blick fiel auf den Spiegel und er grinste. Es war nicht so, dass sein kleiner Diener ihn nicht genau wissen ließ, was er wollte.
„Du hast den Raum sehr gut vorbereitet, danke. Aber ich entsinne mich nicht, etwas über Spiegel gesagt zu haben."
Itachi hob den Kopf und blickte ihn mit sanfter Arroganz an: „Ich dachte, so etwas gehört zu haben."
Die beiden grinsten sich an.
Er umfasste Itachis Zopf, zog leicht an ihm und machte einen Schritt in Richtung Spiegel das schwarze Haar wie eine Leine benutzend, so dass Itachi nichts anderes übrig blieb, als ihm auf allen Vieren zu folgen. Vor dem Spiegel stoppte er und brachte Itachi in eine Position, die seinen ganzen Körper reflektierte.
Er drehte sich um, griff nach dem Wein und dem Stuhl, stellte ihn vor Itachi, setzte sich und goss Wein in den Becher. Er betrachtete die Szene im Spiegel und blickte den zweiten Kakashi träge an, dann führte er den Becher zu seinen Lippen, nahm einen Schluck und stellte ihn auf Itachis Rücken ab, als wäre er ein Tisch.
Itachi zuckte überrascht, als der kühle Boden seinen Rücken berührte und warf einen Blick in den Spiegel, um zu sehen, was es war.
„Ich möchte keinen Tropfen verschüttet sehen, Itachi. Und ach ja, ich denke der Spiegel sollte meiner Freude dienen und nicht deiner. Du darfst nur hineinsehen, wenn ich es dir erlaube. Und ich hoffe dieses Mal denkst du nicht, etwas anderes gehört zu haben,als ich tatsächlich gesagt habe", flirtete der Jounin mit gefährlichem Unterton.
Itachi spannte die Kiefermuskeln an und unterdrückte die aufsässigen Worte, die ihm auf der Zunge lagen. Noch bedeutete es kein Problem den Becher zu balancieren, aber nicht hinsehen zu dürfen, was Kakashi tat, war eines.
Der Maskierte erhob sich und hockte sich hinter Itachi. Zärtlich strich er über die Pobacken und der andere vibrierte leicht.
„Ich möchte heute Nacht lange etwas von dir haben und ich weiß wie schnell du kommst, Itachi, wenn ich nicht für deine Beherrschung sorge. Ich habe heute nicht vor, mich von deiner Geilheit tyrannisieren zu lassen und alle zwei Minuten darüber zu diskutieren, ob du kommen darfst und was du brauchst. Von daher habe ich mir etwas überlegt."
Itachi fühlte die raue Handfläche Kakashis an seinem Ständer und schauderte.
'Was wäre ich nur ohne meinen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Pornobüchern', lächelte Kakashi in sich hinein.
„Sieh hin", forderte Kakashi ihn auf und Itachi sah im Spiegel hellblaues Chakra aus der Fingerspitze des Silberhaarigen im den Ansatz seines Penis fließen und sich feste darum schließen.
Eine wirklich gemeine Idee', dachte der Rabe anerkennend und schluckte kurz darauf schwer, als er zu ahnen begann, zu welcher Bürde sich der Ring entwickeln konnte.
Kakashi strich wieder über die Pobacken und drückte mit der anderen Hand den dunkelhaarigen Kopf behutsam nach unten, um die Spiegelzeit zu beenden.
Die Hände auf seinem Körper, die ihm ein wohliges Seufzen entlockten ließen ihn um ein Haar den vollen Becher auf seinem Rücken vergessen, der einen Zentimeter verrutschte.
Den Augen des Älteren war die kleine Szene nicht entgangen und er fragte sich, wie lange es dauern würde, bis er fiel. Er setzte sich wieder auf den Stuhl und fuhr mit seiner bloßen Fußspitze die Innenseite Itachis Oberschenkels entlang, sparte den Intimbereich aus und setzte seinen Weg über den Bauch fort. Itachi spannte sich an, verdammt das kitzelte! Auf der Brust angekommen kehrte der Fuß um und dieses Mal strich Kakashi mit dem Fußrücken provozierend langsam über den Schaft.
Der Uchiha-Erbe keuchte und spannte seine Rückenmuskulatur an, als könne er das Gefäß damit festhalten. Wenn der Jounin weiter so machte, würde er es nicht lange im Gleichgewicht halten können. Er wünschte sich, der Fuß würde ihn stärker berühren. Es überraschte ihn, wie gierig er wurde, sobald der Ältere ihn berührte. Sobald er die Haut des anderen fühlte, das gelassene Gesicht oder die gelangweilte Stimme hörte, wollte er alles und zwar sofort und begann schon nach kurzer Zeit jede Geduld zu verlieren.
Kakashi trank noch einen Schluck, während er mit seinem Zeh lässig den Hoden des anderen streichelte und grinste, als der Rücken des Jungen angesichts der kurzen Freiheit sich durchdrückte.
Wieder wurde der Becher auf ihm abgestellt. Kakashi zog den Fuß zurück und kam hinter den Jungen. Er umfasste seine Hüften und drückte seine knochenharte Erektion durch seine Hose gegen die runden Halbkugeln. Itachi stöhnte und fühlte seinen eigenen Schwanz pochen. Die Hände glitten über die Oberschenkel und dann zu den Backen, um sie ein wenig zu spreizen. Alle Bewegungen führte der Jounin umsichtig und geschickt aus, um nicht Schuld am Fallen des Bechers zu tragen.
Seine Hilflosigkeit machte es Itachi noch schwerer zu machen, seine Geilheit zu kontrollieren. Alle seine Sinne waren eingespannt. Seine Körperspannung, seine Gedanken, der Becher, die harte Hitze an seinem Hintern.
„Hmm, ich glaube du würdest gerne gefickt wäre bestimmt ein lohnenswerter Anblick für dich, wenn du dabei in den Spiegel schauen dürftest, mir jedenfalls gefällt, was ich sehe...", drehte Kakashi genüsslich an dem kleinen Schräubchen im Gehirn seines Liebhabers.
Bebend atmete Itachi ein und der Schmerz in seinem Schwanz beantwortete das Gedankenspiel des anderen.
Der Jounin legte seine Hand um Itachis Penis und flüsterte rau: „Ich nehme auch an, du würdest gerne sehen, wie ich dich lecke und mit meiner Zunge ficke."
Itachi blieb das Herz fast stehen, es verschlug ihm den Atem und eine Welle der Lust ergriff seinen Körper, die er nicht kontrollieren konnte. Er fühlte den Becher seiner Kontrolle entgleiten und bevor er scheppernd zu Boden ging, hatte der talentierte Jounin ihn mit einer raschen Bewegung aufgefangen. Die Hälfte des Weins ergoss sich allerdings verschüttet auf den Holzdielen.
„Das war nicht gut, Itachi. Du hast dich nicht beherrscht, mich um meinen Ulanzi gebracht und den Boden beschmutzt ", tadelte ihn Kakashi und Itachi biss sich frustriert auf die Unterlippe. Es tat ihm leid, den anderen enttäuscht zu haben.
Er riss die Augen entsetzt auf, als er die freundliche aber bestimmte Stimme Kakashis vernahm: „Mach sauber und leck den Wein vom Boden."
„Nein", Itachi schüttelte den gesenkten Kopf. Er würde nichts von irgendwelchen Böden lecken. Niemals.
„Ach so. Nun, ich schätze dann kann ich dir nicht entgegenkommen, in Hinblick auf den Spiegel."
Kakashi grinste teuflisch, als er Lust und Stolz gleichermaßen an Itachi zerren sah.
„Ich schwöre dir, ich bringe dich später dafür um", drohte Itachi wütend, als die Lust den Kampf gewonnen hatte.
Mit Todesverachtung und tiefer Abscheu senkte er den Kopf und streckte vorsichtig die Zunge nach der vergossenen Flüssigkeit aus. Sie glitt über den rauen Boden und er nahm die stark schmeckende Flüssigkeit, die mit dem Aroma alten Holzes getränkt war, auf.
Er meinte, kommen zu müssen, als er den doppelten Itachi in dieser würdelosen Stellung sah. Gott der Junge war heiß, heiß, heiß. Er musste den Blick abwenden und sich zur Ruhe ermahnen, um nicht über ihn herzufallen.
Als er den Alkohol aufgeleckt hatte, warf er Kakashi einen vernichtenden Blick zu und begab sich wieder auf alle Viere.
Kakashi kniete sich vor ihn, hob Itachis Kinn und küsste ihn auf den Mund. Itachi öffnete die Lippen und fühlte die Zunge des anderen über seine gleiten. „Du schmeckst gut", murmelte der Jounin, bevor sein Blick klar wurde und er Itachi ernst ansah.
„Jetzt werde ich dich bestrafen müssen, weil du den Becher fallen gelassen hast."
„Aber du hast mich doch schon bestraft!", empörte sich der Schwarzhaarige.
„Ich würde annehmen, es ist eine Selbstverständlichkeit die Sauerei, die man macht auch aufzuwischen", bemerkte Kakashi schlicht.
Daraufhin erhob er sich und Itachi hörte ihn den Raum durchqueren und ein paar leise Geräusche wiesen auf das Aufnehmen von Gegenständen hin. Er hörte ihn zurückkehren und Dinge auf den Stuhl ablegen. Gerne hätte er den Kopf gehoben, aber das hätte seinen Liebhaber vermutlich nicht gefallen. So verkniff er sich den Blick und fragte sich ängstlich und erregt, was Kakashi vorhaben mochte.
Der Einäugige ließ seine Finger in die Spalte des anderen gleiten und tupfte ein wenig von dem Öl, das er in der Küche gefunden hatte, gegen den pulsierenden Eingang des anderen, um ihn jederzeit penetrieren zu können.
Das Stöhnen Itachis, der unwillkürlich das Becken kreiste, um ihn in sich zu locken quittierte er mit einem leichten Klatschen auf seinen Hintern. Er erhob sich und griff nach einer der Kerzen, die auf der Sitzfläche standen. Drei weiße, dicke, kurze Lichter und eine schmale hohe Kerze beleuchteten den Stuhl und warfen ihr Bild im Spiegel zurück.
Er hielt die lange Leuchterkerze in der Hand und blies sie aus.
„Sieh in den Spiegel", wies Kakashi ihn sanft an.
Der Rabe sah seinen Liebhaber die Kerze neigen und dann das Wachs auf seinen empfindlichen Nacken aufkommen. Er sog scharf Luft ein, als seine Haut für einen Augenblick in Flammen zu stehen schien. Sein Schwanz reagierte auf den unvermuteten Schmerz und peitschte gegen seinen Bauch.
Kakashi bewegte sich hinter den jungen Uchiha, der jeden seiner Schritte beobachtete und legte die Kerze auf seinem Rücken ab, um die hellen Hälften mit seinen Händen zu teilen.
Fasziniert sah er dabei zu, wie Kakashi die Kerze griff und sie so umdrehte, dass er das Ende mit dem Docht mit den Fingern umschloss und die stumpfe Seite gegen seine Rosette richtete. Das kühle, glatte Wachs strich über die sensible Haut und Itachi versuchte seine Hände in den Boden zu krallen, als der fremde Gegenstand in ihn eindrang. Seine heißen Wände umschlossen das glatte Wachs und als Kakashi den schmalen Zylindern langsam ein und ausgleiten ließ, wimmerte er leise, weil seine quälend harte Erektion ihn lebendig aufzufressen begann und der enge Ring an ihrem Ende jede Erleichterung verhinderte.
Kakashi ließ die Kerze los, die im engen Eingang des anderen steckte und sagte heiser: „Sie zu, dass sie bleibt, wo sie ist."
Das glatte Material würde schnell hinaus gleiten, wenn Itachi zu sehr zappelte.
Itachi nahm den breiten Stumpen vom Stuhl, in dem sich bereits eine Menge flüssiges Stearin angesammelt hatte. Er kniete sich vor Itachis Gesicht und neigte die Kerze, um einen dünnen Bach der heißen Flüssigkeit über seinen Oberarm laufen zu lassen. Reflexhaft wollte der Dunkelhaarige seinen Arm wegziehen, und er atmete tief durch, um seinen Körper zu kontrollieren. Der Schmerz war im ersten Moment scharf, aber ließ schnell nach um eine Hitze zu verursachen, die langsam tiefer in sein Gewebe eindrang. Ohne dass er Zeit hatte darüber nachzudenken, floss mehr Wachs über seinen Arm, bis zu seinem Handgelenk, wo es sich um die dünne Haut über der Schlagader biss.
Die Kerze war ein Stück aus ihm gerutscht, als ein Schütteln durch seinen Körper lief und Kakashi führte sie wieder tiefer ein, was seinem schönen Liebhaber einen unterdrückten Lustschrei abrang. Er betrachtete sie beide im Spiegel. Es war ein schwindelerregender Anblick.
Langsam fuhr er mit der Kerze ein und aus, steigerte sein Tempo und sah im faden Kerzenschein, wie der andere sich dagegen stemmte und sein Gesicht schmerzhaft vor angestauter Lust verzog. Kakashi entwand die Kerze seinem engen Loch.
„Steh auf."
Mühsam richtete Itachi, dessen Knie aus Gummi zu bestehen schienen und in dessen Kopf es weiß rauschte auf und ein sorgender Arm half ihm dabei.
Er drehte den Uchiha-Jungen mit der Vorderseite zum Spiegel um ihn in seiner ganzen Schönheit zu sehen.
Seine Augen glitten über den sahneweißen Rücken und er konnte gleichzeitig das gerötete Gesicht, die fiebrig glänzenden Augen und den harten, perfekt geformten Schwanz, um den der Ring bläulich glänzte und der vor Lust so geschwollen war, dass der Anblick für Kakashi sowohl schmerzhaft, als auch außerordentlich geil war, sehen.
Er umarmte ihn von hinten, ließ seine Zunge über die warme pheromongeschwängerte Haut gleiten und saugte den leichten Duft von Sandelholz, der Itachi eigen war ein, während er seinen Schwanz gegen die Backen seines Liebhabers drängte, um sich selbst ein wenig Erleichterung zu verschaffen.
Itachi stöhnte und schloss die Augen, seine Nasenflügel bebten und trotz aller Erregung konnte er den Anblick von Schwäche in seinem Gesicht nicht ertragen. Auch wenn er sie fühlen wollte, wollte er nicht von Angesicht zu Angesicht mit ihr konfrontiert sein.
„Öffne die Augen."
'Als könnte dieser verdammte Möchtegern-Sharingan-Besitzer Gedanken lesen!'
Itachi stieß einen leisen unwilligen Laut aus und öffnete die Augen. Er sah sein Gesicht neben dem Kakashis, der seinem Schwanz griff und ihn mit der Faust besitzergreifend umschloss.
Unweigerlich stöhnte er leise mit halb geöffneten Lippen und gesenkten Lidern.
„Du bist schön, Itachi. Und ich meine nicht deine sexy Oberfläche, sondern das, was von Innen nach Außen tritt"
Itachi schloss die Augen und fühlte Hitze hinter seinen geschlossenen Lidern. Als er die Augen wieder öffnen konnte und die aufsteigenden Tränen unterdrückt hatte, schimmerte ihm sein schwarzer Blick entgegen.
„Ich wäre weder schön noch hässlich ohne dich", sagte er tonlos, die bittere Wahrheit seiner Worte schmeckend. Ohne diesen Katalysator, den Mann, dem er beschlossen hatte, sich anzuvertrauen, wäre nichts von alledem jemals nach Außen getreten und er war dankbar, so unglaublich dankbar für ihre Begegnung, die ihm die lichtvolle Seite des Lebens und seiner Seele spüren ließ.
Ihre Blicke trafen sich im Spiegel und jeder sah die tiefe Einsamkeit in den Augen des anderen, als blickte er in seinen eigenen Abgrund.
„Bleib so", raunte Kakashi in sein Ohr, um eine weitere Kerze zu holen. Mit dem flackernden Licht in der Hand hielt er hinter Itachi. Er hielt sie neben Itachis Gesicht , beugte mit der anderen seinen Kopf mit sanftem Nachdruck zu zur Seite und ließ einen dünnen Strahl über den Hals des Uchiha-Erben fließen.
Der transparente Film brannte auf der Haut des Dunkelhaarigen. Er schloss die Augen und riss sie gepeinigt auf, als ein größerer Schwall Wachs folgte und schnell über seinen Brustkorb rann. Die große Menge biss unangenehmer auf seiner Haut und hinterließ feurige Spuren.
Er beobachtete in der reflektierenden Glasfläche, wie Kakashi seine Maske herabzog und seine Zunge gegen sein Ohrläppchen streckte und es langsam entlangfuhr, während er ein Auge auf den Spiegel gerichtet hielt, um zugleich das heiße Wachs auf die helle Knospe Itachis zu tröpfeln. Itachi konnte ein schmerzliches Ächzen nicht unterdrücken.
Bei der anderen Brustwarze ließ der Jounin sich quälend lange Zeit. Ein heißer Tropfen nach dem anderen in kurzen Abständen trafen auf die gereizte Haut auf.
Kakashi strich ihm über den Bauch und die Brust und entfernte dabei die Wachsspuren, unter denen die helle Haut rot zu glühen schien. Mit seinen Daumen kreiste er um die schmerzenden Nippel, die nun pink leuchteten. Itachi entspannte sich unter seinen Händen und zitterte wohlig, bis er im Spiegel die Kerze wahrnahm, die von Kakashi geneigt und über seinem geschundenen Nippel ausgegossen wurde. Der Strom, einer Lava im Mikrokosmos gleich, schien nicht abzureißen und es breitete sich stechender Schmerz aus, weil die Hitze nicht nachließ. Itachi biss die Zähne zusammen und zuckte, während Kakashis Arm sich um seinen Bauch legte und ihn beruhigend festhielt.
„Zu deinem Glück habe ich noch eine Kerze", flüsterte Kakashi und das graue Auge blitzte sadistisch.
Itachi atmete flach durch die Nase. Dieses Mal beugte der Jounin den Kopf des Jüngeren in den Nacken und ließ die heiße Flüssigkeit über dessen Kehlkopf rinnen. Er spürte den schnellen Herzschlag seines Liebhabers und grollte unbewusst, dann kippte er die Kerze und der wächserne Fluss ergoss sich über dem weißen Bauch. Als er seine große Hand über das Geschlecht der blassen Schönheit legte und es massierte, stöhnte Itachi vor Lust und Angst auf, als er begriff, was Kakashi vorhatte.
Das Wachs rann von Itachis Bauchnabel träge auf seinen Schritt zu und er schreckte zusammen, als die Hitze den Ansatz seines Gliedes erreichte. Der Schmerz schien die Lust, die Kakashis Hand hervorrief auf unheimliche Weise zu steigern. Kakashi positionierte den Schwanz mit einer Hand, um mit der anderen das letzte Wachs der Kerze über den wippenden Schaft seines Opfers zu träufeln.
Als der erste brennende Tropfen aufkam biss er sich vor Schmerz auf die Unterlippe und als das die nächsten folgte, entwich seiner Kehle ein erstickter Schmerzensschrei. Ihm war schwindelig und hätte der bösartige Ring es nicht verhindert, wäre er in dieser Sekunde gekommen. Mehr brennende Hitze sammelte sich auf seinem empfindlichsten Körperteil und er keuchte atemlos: „Kakashi..."
Fasziniert sah er den enthemmten Jungen vor sich, von dem pure Lust Besitz ergriffen hatte und fand ihn so unglaublich begehrenswert in seiner Schutzlosigkeit, mit den roten Spuren auf seinem Körper, dass er unwillkürlich seine Hose öffnete und mit der Hand über seinen Schwanz fuhr. Itachi fühlte die warme Haut an seinem Körper und leckte sich über die Lippen.
„Du warst ein guter Junge, Itachi, und ich habe dir etwas versprochen...geh auf alle Viere",
Die Stimme des anderen floss durch seinen Verstand wie Honig.
Als er kniete, stellte sich Kakashi über ihn, drückte die Schultern des anderen gegen den Boden und drehte sein Gesicht, die Wange gegen das harte Holz gedrückt, zum Spiegel, damit Itachi die Szene beobachten konnte.
Kakashis Hände lagen auf seinen Pobacken, die er sanft auseinanderzog und Itachi bebte als er zuschaute, wie sich das Gesicht des anderen zwischen ihnen versenkte. Die feuchte Zunge kreiste um den heißen Eingang stupste neckend dagegen und öffnete ihn behutsam. Als das feste feuchte Fleisch in ihn eindrang, presste er einen kehligen Laut zwischen den Zähnen hervor..
Dieses verdammte Ding um seinen Schwanz musste weg! Gott, war das geil!. Die warme Zunge glitt ein und aus und das Prickeln in Itachis Eichel war so heftig, dass er sich nicht zurückhalten konnte.
„Verdammt, erlöse mich, ich muss kommen...Kakashi."
Als der andere nicht darauf einging drängte er: „Es reicht jetzt, du perverser Sadist, ich drehe durch, wenn du es nicht zu Ende bringst.
Ein paar Sekunden später sah er das verärgerte Gesicht des Jounin im Spiegel und fühlte seinen alleingelassenen Hintern.
„Ich habe dir gesagt, ich habe keine Lust mit dir darüber zu diskutieren, wann und ob du kommst. Das ist meine Entscheidung"
'Für mich ist es auch nicht gerade einfach, mich zurückzuhalten', aber es war nun einmal Teil des Spieles, die Kontrolle über den anderen Körper zu behalten. Gäbe er nach, würde Itachi nicht begreifen, was es bedeutete sich wirklich hinzugeben. Kakashi war sich wohl bewusst, der Boss in diesem Spiel bleiben zu müssen, auch wenn Itachi das gerade nicht passte. Schließlich war er nicht die Marionette der Fantasie des anderen.
„Ich kann nicht mehr, verflucht. Nimm den Ring ab", befahl Itachi verzweifelt.
Kakashis abschätzender Blick traf ihn.
„Ich habe keine Lust mich mit dir herum zu ärgern, wie mit einem störrischen Balg. Ich gehe jetzt aus dem Zimmer und trinke den Ulanzi. In der Zeit kannst du dir überlegen, ob du aufhören möchtest oder ob du bereit bist, zu gehorchen. Und zwar ohne ständigen Widerspruch. Wenn ich wieder komme, finde ich dich, so wie du bist oder -egal wie du dich entscheidest- sonst ist das kleine Spiel sofort beendet. Ich habe es satt, meine Anordnungen immer wieder von dir in Frage stellen zu lassen."
Itachi sah ihn verzweifelt an, doch der Ältere ignorierte ihn, drehte sich um und er hörte das leise Klack, als das Schloss in die Tür gezogen wurde.
Nachdem sein erster Unmut vergangen war, wusste er schon, keinesfalls aufhören zu wollen.
Aber was wollte er? Er wollte dominiert werden und zwar mehr als alles andere, aber wenn seine Ungeduld überhand nahm, wollte er selbst bestimmen. Fuck! Kakashi tat so viel für ihn. Sein eigener Schwanz wurde völlig vernachlässigt, jede Berührung des Jounin galt nur ihm und dafür beschimpfte er ihn auch noch. Ihm wurde soviel Lust und Führung entgegengebracht und er benahm sich wie ein egoistisches Kind, ohne eine Sekunde über den anderen nachzudenken. Er wusste, was er seinem Geliebten sagen würde, wenn er zurückkehrte.
Kakashi stand im blassen Mondlicht unter den schwingenden Ranken und trank genüsslich seinen Wein. Er zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass die Nacht sie noch weiter in ihre Tiefe ziehen würde. Er lächelte leicht und rollte den Becher gedankenverloren zwischen seinen Handflächen. So hatte der andere zumindest Zeit seinen schmerzhaften Ständer ein wenig zu entschärfen.
Als Itachi die Tür hörte, war erleichtert. Er wartete bis Kakashi zu ihm kam und sah, wie er sich auf den Stuhl setzte.
„Und Itachi, hast du es dir überlegt?", er verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ja das habe ich. Bitte verzeih mir, dass ich dich beschimpft habe, ich weiß wie viel du für mich tust und es war falsch von mir. Ich will dir gehorchen und dann vergesse ich es, sobald ich zu erregt bin. Ich wollte mich bedanken..." seine Stimme wurde dünner und brach ab.
Kakashi kam über ihn und drängte sein Gesicht gegen das schwarze Haar.
„Ich bin glücklich das zu hören", raunte er weich, „denn wenn du mir das nächste Mal Vorschriften machst, werde ich dich knebeln müssen."
Itachi versuchte zu nicken, was in seiner Position allerdings ein Ding der Unmöglichkeit war.
„Jetzt wo wir das geklärt haben, mache ich da weiter, wo ich aufgehört habe."
Er kniete sich hinter Kakashi und seine Hände glitten langsam über den weichen Rücken und streichelten die feinporige Haut der bloßen Backen. Die Härchen des Uchiha-Erben stellten sich auf und er schnurrte unter den liebevollen Berührungen.
Kakashi öffnete die Spalte und fuhr leicht mit der Fingerspitze über Itachis Eingang, bevor sein Mund sich der Rosette näherte und sich um sie schloss. Die Zunge fand erneut ihren Weg in die Hitze und Itachi stöhnte tief. Sein Schwanz, der durch die Gedankenpause etwas an Umfang verloren hatte richtete sich wieder vollständig auf. Das Gesicht des anderen an seiner Rückseite war ein so erstaunlicher Anblick, dass er die Augen schließen musste, um dem gefürchteten Knebel aus dem Weg zu gehen. Die ein und ausgleitende Zunge entlockte ihm die buntesten Laute.
Kakashi selbst war so erregt, dass feine Schweißperlen sich auf seiner Stirn bildeten. Er musste den Jungen jetzt haben. Mit einer raschen Bewegung zog er seine Hose herunter und zerrte seinen seinen Schwanz hervor.
'Oh, bitte Kakashi, mach...'
Mit mühsam unterdrückter Ungeduld richtete er seine Penisspitze auf das Loch, das sich ihm offen und willig präsentierte
„Schieb dich gegen mich. Da ich dich nicht gut vorbereitet habe, sollst du das Tempo bestimmen."
Itachi ließ sich nicht zwei mal bitten. Ächzend drückte er seinen engen Eingang gegen das pochende Glied. Er jammerte leise, aber hielt nicht an, bis er es vollständig in sich versenkt hatte.
„Das machst du gut", lobte Kakashi ihn leise.
Himmel, war das scharf! Die pulsierenden Wände drängten sich dicht um sein überreiztes Glied und der Blick auf den Spiegel ließ ihn erschaudern.
Itachi fühlte die Macht, mit der er gedehnt wurde und seine Erektion sendete Stromschläge durch seinen ganzen Körper.
Kakashi zog seinen Penis fast komplett aus ihm und stieß wieder zu. Er verharrte kurz um einen weiteren sehr harten Stoß in Itachi zu landen, der sich wand und sich ihm gleichzeitig entgegenstreckte.
Der Jounin umfasste seine Hüften so feste mit den Händen, dass er rötliche Abdrücke auf der blassen Haut hinterließ und biss sich selbst auf die Unterlippe um seine wachsende Geilheit im Zaum zu halten. Er streckte eine Hand aus, um an dem schwarzen Zopf zu ziehen. Itachi stellte seine Hände auf den Boden und sah im Spiegel, wie sein Kopf in den Nacken gezogen wurde. Den Griff der anderen Hand an seinem Becken spürend, drängte er sich gegen Kakashi, dessen Bewegungen ihm viel zu langsam erschienen. Kakashi steigerte seine Geschwindigkeit langsam, und ihre feuchten Körper klatschten gegeneinander während sie keuchten und ihre Lust in schnellem, leidenschaftlichem Rhythmus verschmolz.
Sie sahen sich im Spiegel, fasziniert von den vertrauten Fremden die ihre Bewegungen imitierten und deren Anblick ihre Lust steigerte.
Itachi öffnete den Mund und senkte zitternd den Kopf. Das sich ihm bietende Bild brachte Kakashi zum Explodieren. Er stieß härter und fester in Itachi und ergoss sich schwer atmend in ihm.
Itachi selbst biss sich die Lippe blutig, weil er den Druck kaum aushalten konnte und flehte innerlich nach Erlösung. Das ekstatisch verzerrte Gesicht seines Liebhabers war einfach zu viel für ihn.
Der Silberhaarige löste sich bebend aus dem angespannten Leib des schwarzäugigen Ninja.
„Setz dich hin", bestimmte er mit sanfter Stimme.
Itachi setzte sich auf und die Hände des Älteren schoben seinen Oberkörper frontal zur staubigen Oberfläche des Spiegels.
„Du darfst dich befriedigen."
Itachi wurde rot, eines der seltenen Male. Aber die Scham war geringer als die unglaubliche Lust, die durch seinen erhitzten Körper wogte. Kakashi löste den Ring, hockte sich hinter ihn, zog die Maske, aus nur ihm bekannten Gründen, über die Nase und betrachtete wie sein Liebhaber mit gespreizten Beinen vor ihm saß und seine Hand an seinen Schaft führte.
Kakashi legte seine Hand auf Itachis Nacken und konnte seinen Blick nicht abwenden. Er sah, wie sein Liebhaber sich berührte, die Augen schloss und keuchte. Seine Hand bewegte sich langsam und dann schneller und als er im Licht seines Orgasmus erstrahlte, entlud er sich so heftig, dass der Samen sich über seinem Oberkörper verteilte und das silberne Haar des Älteren sprenkelte.
Erschöpft nahm Kakashi Itachi auf und trug ihn zu dem blitzsauberen Futon.
„Ruh dich aus, sagte er freundlich, stand auf und pumpte Wasser in einen großen Metalltopf, den er in einem Küchenschrank fand. Er drehte an der Gasflasche, die blauen Flammen des einfachen Herdes züngelten klackend auf und Kakashi erwärmte das Wasser.
Itachi sah ihm liegend bei seinen Handhabungen zu. Wollte er etwa anfangen zu kochen?
Mit gesenkten Lidern beobachtete er die geschmeidigen, maskulinen Bewegungen des anderen. Die Vogelscheuche bewegte sich effizient und dennoch mit einer lässigen Trägheit, als hätte er Alles schon tausende Male gesehen und getan, als könne ihn nichts überraschen.
Er war einer der wenigen Menschen, die ihm keinen offensichtlichen Widerwillen oder übermäßigen Respekt entgegenbrachten und das gefiel dem talentierten Ninja. Selbst sein Bruder, der ihn bestimmt liebte, überhöhte ihn ständig, ebenso wie sein Vater, der zwischen Stolz, Unverständnis, Abneigung und Überschätzung seiner Fähigkeiten schwankte. Seine Anbukollegen und Akademiekameraden, beneideten und fürchteten ihn. Jemanden an seiner Seite zu wissen, der über all das hinweg sah und keine keine Scheu hatte mehr in ihm zu sehen, als den gefährlichen arroganten Supershinobi, war eine neue Erfahrung.
„Hast du irgendwo Handtücher gesehen?"
Itachi deutete mit dem Finger auf einen schmalen Schrank.
Kakashi nickte und fand ein kleines Handtuch. Zufrieden steckte er es in den Bund seiner Unterhose, griff mit beiden Händen nach dem Topf und näherte sich dem Futon. Er stellte das Aluminiumgefäß auf dem Boden ab und zwinkerte Itachi zu.
„Setz dich auf."
Itachi gehorchte und sah zu, wie der Silberhaarige das Tuch ins Wasser tauchte und auswrang.
Er hockte sich vor seinen Liebhaber und wischte mit dem warmen, feuchten Tuch zärtlich über das Gesicht des anderen und wusch ihn mit umsichtigen Bewegung. Er fuhr fort Itachis Hals sorgfältig von kleinen Wachsfetzen zu befreien.
Die roten Spuren, die das heiße Material hinterlassen hatte, waren undeutlicher geworden, doch immer noch sichtbar. Wieder tunkte Kakashi das Tuch ins Wasser, um das Sperma von der Brust des Jungen Brust zu wischen. Itachi folgte jeder Bewegung, ungläubig, schockiert, berührt. Wer war er, dass ein anderer sich ihm auf diese Art zuwendete und sich um ihn kümmerte?
Kakashi wusch ihn schweigend, das Handtuch immer wieder in dem Gefäß versenkend , unendlich aufmerksam jeden Zentimeter seines Körpers reinigend.
Er fühlte die schwermütigen schwarzen Augen auf sich und lächelte dem jungen Uchiha zu.
Als Itachi die klebrigen Reste seines Samens in den Haaren, die dem Jounin in die Stirn fielen, bemerkte, beugte er sich unwillkürlich vor und umschloss das helle, weiche Haar mit seinem Mund, um die herbe Substanz sorgfältig abzulutschen. Es kam ihm falsch vor, gewaschen zu werden, während niemand sich um Kakashi sorgte.
„Ah, danke", quittierte Kakashi die Aktion und seine Augen lächelten.
Sanft drückte er Itachi auf das Bett und winkelte seine Beine an, um die Spalte, aus der der Samen floss zu reinigen und ihm fiel auf, wie der Jüngere begann hart zu werden, als er die sensible Zone mit dem warmen Lappen berührte.
Zärtlich wischte er die Reste des Aktes von Itachis Glied und der andere seufzte tief.
Als Kakashi sein Werk beendet hatte ließ er sich neben seinen Liebhaber fallen und atmete tief durch.
Sie ruhten nebeneinander und lauschten der Stille.
„Das mit dem Wachs war nicht übel", sagte Itachi nach einer Weile ausdruckslos.
„'Nicht übel' heißt was genau?", erwiderte Kakashi ebenso gleichgültig.
„Hmm, es war kein schlimmer Schmerz..."
Kakashi sah an die Decke und fragte unbewegt: „Nicht genug?"
Das Schweigen hielt eine Zeit an, bis Itachi den Mund öffnete: „Ich sage nur, du musst auf mich keine Rücksicht nehmen."
Er hörte das leise Lachen: „Du hättest ein Talent zum Verkäufer. Du willst mir den Vorteil aufzeigen, wenn ich das tue, was du möchtest."
Der andere lächelte.
„So ist es."
„Was für eine Art Schmerz wünscht der Elite-Ninja sich denn?"
Mit kokettem Blick sah er dem Jounin in die Augen und sagte mit einem reizenden Augenaufschlag: „Ich bin nicht in der Position, mich dabei einzumischen."
Kakashi lachte und überlegte einen Moment: „Da hast du Recht. Aber wenn ich dir befehle, es mir zu sagen, dann wäre es etwas anderes."
Itachi biss sich auf die Innenseite seiner Wange. Das hatte er nicht bedacht. Er konnte es nicht aussprechen. Es war ihm schlicht und ergreifend zu peinlich.
„Nein, besser nicht."
Kakashis Auge funkelte hinterhältig.
„Wenn du so etwas beginnst, dann ziehe es auch durch. Wenn du es nicht durchziehen kann, halt einfach von Anfang an den Mund. Aber gut. Ich erwarte eine Antwort."
Itachi druckste herum und merkte, wie ihm die Worte im Hals stecken blieben.
„Ich warte."
„Ich kann das nicht", erwiderte Itachi mit trockenem Mund und Kakashi spürte, dass hinter den Worten keine böse Absicht steckte.
Er dachte nach, um eine Lösung des Problems zu finden, die sie beide haben ließ, was sie sich wünschten, Itachi nicht zwang etwas von sich zu offenbaren, was er ihm nicht anvertrauen mochte und dabei seine eigenen Autorität nicht untergrub.
„Du bist mir eine Antwort schuldig Uchiha und wenn du nicht willst, dass ich dich übers Knie lege, um sie zu erhalten, würde ich mich besser beeilen."
'Man kann sagen was man will, aber die Lösung ist definitiv elegant', dachte Kakashi zufrieden.
Itachi war empört, erregt und unentschlossen, ob er zugeben sollte, wie gut ihm diese Vorstellung ihm gefiel.
„Ich bin kein Kind, Kakashi", widersprach er trotzig.
„Nein, aber mitunter eine größere Plage."
„Das kannst du nicht machen!"
Sie musterten sich und Itachi brach den Blickkontakt verlegen ab.
„Ich gehe jetzt in die Küche und suche einen Kochlöffel und wenn du mich nicht aufhältst, bis ich ihn gefunden habe, indem du mir sagst was du willst, dann wirst du mit eigenen Augen sehen, was ich machen kann und werde."
Erschrocken riss der Rabe seinen schwarzen Augen auf. Ja. Nein. Jein. Ja. Scheiße.
Kakashi sprang auf die Füße und bewegte sich langsam auf die Küchenzeile zu. Er merkte seine Erektion und war gespannt, ob Itachi ihn aufhalten würde.
Während er die Schubladen öffnete und auf ihren Inhalt prüfte entschied Itachi sich, nichts zu sagen. Die Vorstellung war peinlich und erregend zugleich und er war froh keine Entscheidung treffen zu müssen.
Mit einem Holzlöffel in der Hand kehrte Kakashi zurück und hielt dem Nackten im Vorübergehen eine Hand hin. Itachi ergriff sie und ließ sich auf die Beine ziehen.
Er folgte Kakashi zu dem Stuhl. Der Ältere setzte sich und klopfte ermunternd auf seinen Oberschenkel.
„Du weißt wie es funktioniert", sagte er milde mit einem ironischen Blinzeln.
Itachi wusste und sichtlich peinlich berührt, begann er umständlich sich über den Schoß des anderen zu legen.
Kakashis Hand streichelte die runden Wölbungen und er sagte leise: „Das ist dafür, dass du deine Klappe einfach nicht halten kannst und versuchst zu bestimmen, was hier läuft und es ist für deine Feigheit, deine Wünsche nicht auszusprechen. Hast du das verstanden?"
„Ja", flüsterte der Dunkelhaarige heiser. Verflucht, war das demütigend!
Der Kochlöffel sauste durch die Luft und traf mit einem hellen Klatschen auf der Haut des anderen auf. Itachi zuckte kurz. Der Schmerz war überraschend, aber nicht wirklich schmerzhaft.
Der zweite und dritte Schlag trafen ihn härter und er ächzte.
„Sag mir warum ich das tun muss, Itachi."
„Weil", zack „Oh verdammt! Aua! Weil ich versuche dich...", zwei feste schnelle Schläge ließen ihn aufbäumen, während die Hand des Älteren seinen Rücken auf seinem Schoß fixierten.
„Ahhh! Ich versuche dich zu dominieren", eine Salve von Hieben erwischte ihn und er wand sich gepeinigt auf dem Oberschenkel des Jounin.
„Auhh! Weil ich zu feige bin", er brach wieder ab, als der Löffel sich feste in seine Haut biss, „Fuck! Zu sagen, was ich will! Arg! Nein, hör auf!"
Kakashi war nicht übermäßig brutal, aber er sorgte dafür, dass der andere nicht ohne ein Lehrgeld davonkam. Er musste Itachi wieder in die richtige Position rücken, der durch seine Bewegungen halb von seinem Schoß geglitten war. Er spürte das steife Glied an seinem Oberschenkel und beschloss ihm ein paar schmerzhaftere Schläge zu verpassen. Itachi buckelte auf und unterdrückte einen Schrei.
Wie konnte etwas, das so demütigend war und weh tat, so erregend sein? Es war fast als betrüge sein Körper seinen Kopf. Kakashi schlug einige Male hintereinander kraftvoll auf dieselbe Stelle.
„Nein, verdammt, ahh, das tut weh!"
„Sag einfach Danke, wenn du meinst dich unterhalten zu müssen", schlug Kakashi mit falscher Freundlichkeit vor und nahm sich dieselbe Stelle wieder vor.
Itachi stieß ein gurgelndes Geräusch aus.
„Du hast das Danke vergessen."
Der Löffel klatschte auf das helle Fleisch.
„Danke", brachte Itachi widerwillig hervor.
Er ließ den Löffel quer über beide Backen niederfahren und Itachi schrie leise auf. Noch ein Schlag und wieder einer, bis das Schreien lauter wurde und Kakashi die Feuchtigkeit der Schwanzspitze durch den dunklen Stoff seiner Hose sickern spürte.
Er griff unter den Bauch des Jungen, zog ihn wieder auf seine Oberschenkel, aber diesmal presste er die Hand gegen das pochende Geschlecht seines Geliebten.
Er massierte ihn, während er wieder um einiges härter zuschlug und Itachi schossen die Tränen in die Augen. Der Schmerz und die Erregung lösten ihn in seine Bestandteile auf und der schneller auf ihn sausende Löffel und die massierende Hand um seinen Ständer ließen ihn seine Schreie und die Tränen, die über seine Wangen liefen nicht mehr scharf wahrnehmen. Die Welt verlor ihre Konturen, als er sich seinem Körper und den Berührungen des anderen vollständig hingab. Es war das beste, unwirklichste, intensivste Gefühl, das er jemals erlebt hatte und während er weinend und sich windend alle Kontrolle über seinen Körper und seinen Geist verlor, fühlte er den Orgasmus auf ihn zurollen, wie eine Naturgewalt. Er schrie laut und schluchzte vor Lust, als er ekstatisch zuckend in der Hand des anderen kam. Kakashi presste ihn in diesem Moment feste gegen seinen Schritt und ein Tropfen Schweiß rann über seine Schläfe.
Kakashi ließ den Löffel sinken. Ihm war heiß. Zum ersten Mal hatte er einen Menschen geschlagen, um sich und ihn zu befriedigen und es war ein schwindelerregendes, unglaublich mächtiges und verdammt gutes Gefühl. Mit einem leisen Klack fiel der Löffel auf den Boden.
Itachi fiel es schwer zur Besinnung zu kommen und einem inneren Drang gehorchend murmelte er: „Dankedankedanke..."
Ohne zu fragen ließ er sich auf die Knie sinken und öffnete mit flatternden Händen Kakashis Hose um dem Silberhaarigen zu verwöhnen, doch der andere sah ihn an und hob eine Augenbraue: „Nicht nötig. Ich bin bereits gekommen."
Er sah auf und suchte mit seinen Lippen Kakashis und sich küssten sich lange und erschöpft mit einem zärtlichen Frieden, der ihnen beiden unbekannt war.
Sie wankten zum Bett und berührten einander, ließen sich Zeit sich mit ihren Händen und Lippen ihre Existenz gegenseitig zu versichern und merkten, ohne etwas dagegen unternehmen zu können, dass sie mehr verband, als ein billiger Fick auf einer ereignislosen Mission.
Itachi hatte die zweite Wache übernommen. Er streckte sich ausgiebig im Zwielicht des Morgens und lief über das taunasse Gras um die Hütte, als er das Meckern einer Ziege vernommen hatte.
Das Tier stand vor seinem Stall und beschwerte sich über den verschlossenen Eingang. Itachi war kein großer Tierfreund, dennoch näherte er sich der Ziege und öffnete das hüfthohe Holztürchen, das von innen mit einem Haken verriegelt war. Angesichts des Gestanks, der dem platt getretenen Stroh auf dem Boden entwich, rümpfte er die Nase.
Seine Augen glitten über die Holzplanken der Innenwände, durch die das feine, den unebenen Boden streifende Morgenlicht fiel, und sein Blick blieb an dem selbst gezimmerten Taubenschlag hängen.
Eine kleine braune Bergtaube, gurrte leise und steckte den Schnabel in ihr Gefieder, um daran zu zupfen. An ihrer Kralle hing eine leicht zerbeulte Metallkapsel.
Itachi entfernte sie behutsam, was der daran gewöhnte Vogel ohne Widerstand hinnahm.
Neugierig öffnete er den Behälter: 'Bitte um Code, wenn Mission erfolgreich. Weitere Anweisungen folgen. E9.'
Itachi steckte die Nachricht in seine Tasche und presste die Handflächen unbewusst gegeneinander.
Code.
Als er das Zimmer am vorigen Abend aufgeräumt hatte, hatte er eine Menge Papiere gestapelt und fragte sich, wer Kaneda tatsächlich war, um Codes zu verwenden.
'Harmloser alter Einsiedler. Pah.'
Sie würden nach Hinweisen suchen müssen, um die Taube auf ihren Weg zu schicken und die anderen-wer auch immer sie waren- in die Irre zu führen.
Bevor er ihn begraben hatte, hatte er Kanedas Taschen durchsucht und den Inhalt an sich genommen.
In Gedanken steuerte er die Tür zur Hütte an, in dessen Rahmen Kakashi verschlafen lehnte.
„Die Taube ist zurückgekehrt."
Er überreichte Kakashi die Botschaft.
Der Ninja las die Zeilen und seufzte.
„Gut, dann fangen wir mal an zu suchen."
Arbeit vor dem ersten Tee. Nett.
Itachi schleppte die Papierstapel und die Kisten mit persönlichen Habseligkeiten des Alten ins Wohnzimmer und Kakashi setzte sich im Schneidersitz auf den Futon und begann jedes Blatt sorgfältig zu studieren, während Itachi den Raum mit seinem Sharingan auf Geheimfächer und Verstecke abtastete. Unter dem Dielenboden im Schlafzimmer entdeckte er einen kleinen Hohlraum. Er stemmte die Holzplanke auf und entnahm der, in die bloße Erde gegrabene Kuhle einen kleinen Baumwollsack, der einen Metallzylinder barg. Auf dem konischen Gegenstand war ein Schutzsiegel angebracht. Itachi fuhr mit dem Fingernagel darüber und spürte ein Kribbeln.
Mit dem Zylinder in der Hand ging er zu Kakashi, der die Papiere in drei Stapel sortierte. 'Unbrauchbar', 'Vielleicht von Nutzen' und 'Interessant'.
Der dritte Papierhaufen war der dünnste, Kakashi hatte ihm, neben einigen Schriftstücken, zwei Bücher zugeordnet. 'Die Frauen des Hauses Wu' und 'Geständnisse einer Maske"*'
„Hier. Hast du eine Ahnung, wie man es bricht?"
Itachi hielt ihm den versiegelten Gegenstand unter die Nase.
Kakashis träges Auge betrachtete die Zeichen ruhig, während sein Verstand auf Hochtouren lief.
Vor seinem inneren Auge lief ein Gespräch ab, das er einmal mit Pakkun geführt hatte, der ihm die Bedeutung gewisser primitiver Schutzsiegel und deren Logik erläutert hatte. Kakashi hatte dem Mops nur mit halbem Ohr zugehört, und versuchte seine Erinnerung zu schärfen. Auf dem Sigel standen die Zeichen für Zweig und Gast.
„Bei Schutzsiegeln gilt es den Gegensatz im Gegensatz zu finden", hatte Pakkun erläutert und Kakashi dachte, die Worte seines Nin-kens bedenkend, nach.
Er stand auf und fand auf der Ablage der Küche Zettel und Tusche. Er versuchte die Kombination der Zeichen von 'Ebene' und 'Feind'. Nichts geschah. Nach einigen Fehlversuchen, entschied er sich für die Worte 'Heimat' und 'Freund'. Wieder griff er zu der Kapsel und drückte die Zeichen gegen das Siegel und mit einem leisen Plopp löste es sich auf.
„Du bist fast so schlau wie ich", bemerkte Itachi anerkennend und Kakashi warf ihm einen finsteren Blick zu.
Er zog die kleine Papierrolle hervor: Ni T 12
„Kann das der Code sein?"
Itachi schüttelte den Kopf. So einfach wäre es nicht.
„Lass uns die Stapel durcharbeiten."
Schweigend und konzentriert machten sie sich ans Werk. In einem alten Brillenetui fand Itachi, neben einer, mit einem Pflaster reparierten Lesehilfe, einen doppelten Boden, in dem er eine platte, runde Stahltafel fand.
„Kakashi", er hielt den Fund hoch, damit der Jounin ihn sehen konnte.
Eine Dechiffrierplakette.
„Sehr gut. Ich denke, diese Bücher kommen in Frage, um mit ihr zu arbeiten...siehst du die Markierung?", er zeigte auf die Lektüren, die auf dem „Interessant"-Stapel abgelegt waren.
Es dauerte bis zum frühen Vormittag, bis sie mithilfe der Platte, der Schriftrolle und den Büchern die Codes entschlüsselt hatten.
Als die Brieftaube ihren Flug startete, sahen sie ihr hinterher und wussten, es blieb nichts zu tun als auf ihre Rückkehr zu warten. Wer auch immer E9 war, würde glauben, alles habe nach Plan funktioniert und die Anbu aus Konoha wären tot. Vorausgesetzt, sie waren keinem groben Denkfehler anheim gefallen.
Während sie der Dinge harrten, nahmen sie jeden Zentimeter der Hütte auseinander, untersuchten jeden Fleck und es war Kakashi, der das Hitae-ate mit dem durchgestrichenen Zeichen Konohas in einer Jackentasche Kanedas fand.
„Ein Nuke-nin", er hob eine silberne Braue und schnalzte mit der Zunge.
Itachi biss sich auf die Lippen. Bald würde er eine ähnliche Binde tragen und er spürte einen Anflug von Übelkeit aus seinen Eingeweiden in sich aufsteigen.
„Was ist, Itachi. Du wirst so blass?", sah Kakashi ihn besorgt an.
Itachi schluckte schwer. Er sehnte sich danach, seinem Geliebten das Herz auszuschütten, aber lächelte nur schal und antwortete: „Ich dachte mir gleich, dass mit dem alten Mann etwas nicht stimmt."
Kakashi musterte ihn misstrauisch an und bemerkte, wie Itachis Finger zitterten. Ohne zu überlegen schnappte er sich die zerbrechliche Hand und drückte sie.
„Du wirst mir nie eine Antwort geben, stimmt' s Itachi-san?"
Der Rabe lächelte ein hartes Lächeln und blickte ihn unbewegt an, woraufhin Kakashi resigniert seufzte und die Hand losließ. Er hätte ihm gerne einen Vortrag über Vertrauen und Freundschaft und seine Gefühle gehalten, aber er schwieg.
„Itachi, sag mir eins, was ist dir wichtig? Was bedeutet dir etwas?", wollte er nach einiger Zeit wissen.
Der Jüngere drehte sich um und begann eine Küchenschublade auszuräumen.
Ohne den Älteren anzusehen antwortete er unbestimmt: „Man sollte sein Herz an nichts hängen. Es gibt nicht das Eine, was wichtig ist."
Kakashis Herz zog sich bei den Worten zusammen und er widmete sich ohne Erwiderung der Durchsicht persönlicher Briefe.
Er konnte es nicht erzwingen, er konnte der glatten Mauer des kühlen Uchiha und dessen verschlossenem Herzen nichts entgegensetzen und trotzdem sagte er sehr leise: „Du könntest mir wichtig sein."
Itachi ignorierte die Worte und verbarg seinen Kopf in dem hohen Kragen. Als er seinen Mund zittern fühlte, fokussierte er sich auf den langweiligen Inhalt des Schubfaches und fror das Bild Sasukes und Kakashis, das an seinen Nerven zerrte, gedanklich ein.
Den langweiligen Schriftwechsel des Alten und seiner Mutter lesend, verfluchte Kakashi sich, die Worte ausgesprochen zu haben. Das war unprofessionell. Er sollte sich auf seine Mission konzentrieren und nicht darauf, wie er zu dem Uchiha stand.
Mit den Papieren in der Hand, verließ er die Hütte und setzte sich hinter das Haus, um ungestört von der stillen Präsenz des anderen, verdammt noch mal, seinen Job zu machen. Seine Augen glitten über den wolkenlosen Himmel, und suchten ihn nach der Taube ab.
Als er nichts sah, widmete er sich seufzend den Briefen, die er gewissenhaft las, um kein Detail zu übersehen. Wie es aussah wohnte Kanedas Mutter in Iwagakure und klagte hauptsächlich über das Wetter, ihre Schwiegertochter, ihren Mann und die vielen Wespen.
Im Haus hatte Itachi sich an den Küchentisch gesetzt und das weiße Gesicht in den Händen vergraben. Kakashi Hatake. Er war wie ein dünnes Tuch aus Seide, durch das er die tiefe Leere seiner Bestimmung sehen konnte, zu dünn, um ihn vor dem Unausweichlichen zu schützen. Er wollte zu dem Älteren, sich in seinem Schoß zusammenrollen und sich erzählen lassen, es könne immer so weitergehen. Auch wenn er wusste, dass er ein Bild mit Wasser auf eine heiße Straße malte, er würde sich diese Zeit nicht nehmen lassen.
Als ob er mit Blei gefüllt wäre, erhob er sich, umrundete das Haus und ließ sich neben Kakashi gleiten, der in seiner typischen Pose hockte und ein Ausgabenbuch durchsah.
Der Rabe beobachtete das ausdruckslose Auge, das sehr schnell über die Reihen aus Zahlen und Zeichen wanderte, die vertrauten Hände und die dunkle Maske. Als wollte sie die Schwermut aus seinem Magen vertreiben überkam eine Albernheit Itachi, die unwiderstehlich war. Es war, als wolle er mit aller Kraft wahrgenommen werden. Ohne es abzuwägen, streckte er seine Arme aus und schubste den Älteren um.
Die Attacke nicht erwartend, verlor der Jounin das Gleichgewicht und fluchte: „Hast du völlig den Verstand verloren, Idiot?"
„Es hat mir in den Fingern gejuckt", gestand der Schwarzhaarige amüsiert, als wäre damit alles geklärt und musste lachen. Der verwirrte respektable Ninja, sah zu komisch aus, wie er verdutzt auf seinem Hintern saß.
Kakashi richtete sich wieder auf und schüttelte missbilligend den starrte den Uchiha-Erben böse an und sah, wie dessen Augen mit jeder Sekunde ernster wurden. Obwohl Itachi seinen Ausdruck kontrollierte, sah Kakashi in den schwarzen Augen die Traurigkeit eines alleingelassenen Kindes.
Mit einem Griff zog er den Jungen an sich und nahm ihn in die Arme. Zögerlich und herzklopfend legte Itachi seine Hände um die Schultern des Älteren und versenkte seinen Kopf in dessen Brust.
„Du musst mich nicht provozieren, wenn du Nähe suchst", murmelte er in das dunkle, duftende Haar. Itachis Arme legten sich fester um den Oberkörper des Jounin, der sich gegen die hölzerne, warme Wand des Hauses drückte. Er zog Itachi in seinen Schoß und legte den Kopf des halb Liegenden auf seine Oberschenkel. Während er den schwarzen Schopf streichelte schlug er ruhig vor: „Lass uns auf die Taube warten."
Itachi merkte, wie seine Muskeln leicht und zugleich schwer wurden. Er lag geschützt und geborgen im Schoß des anderen, so wie er es sich gewünscht hatte. Die Hand auf seinem Kopf schien ihn tief zu entspannen.
Nichts von Kakashis Berührungen diente dazu, ihn zu erregen, es war einfach warme, freundliche Nähe. Sympathie, Freundschaft, Verstehen.
Zwischen seinen halb geöffneten Lidern sah er die Grashalme und den blühenden Klee, zwischen dem eine schwerfällige Hummel summte und die kleine weiße Blume sanft vibrieren ließ, als sie sich auf ihr niederließ. Die Sonne ließ das Gras duften und nur ein dünner Stoff trennte seine Wange von der lebendigen, weichen Haut seines Gefährten. Das Dunkle und das Helle lagen so nahe beieinander wie Zwillingsbrüder. Er öffnete seinen Mund ein paar mal, um etwas zu sagen, aber kein Laut verließ seine Lippen.
Er drehte die soeben gehörten Worte Kakashis in seinem Kopf hin und her. Er könnte ihm wichtig sein. Itachi selbst wusste bereits, dass er den Älteren immer vermissen würde , ihn bereits vermisst hatte, bevor er von seiner Existenz erfahren hatte.
Ihre Zeit war dem Schicksal mühsam abgerungen war, eine Seifenblase, deren Zerplatzen unweigerlich feststand. Aber um Kakashis Gefühle zu wissen war, als würde er entzwei gerissen. Plötzlich war eine Möglichkeit entstanden. Er hatte nicht damit gerechnet mehr als sexuelles Interesse bei Kakashi geweckt zu haben und diese neue Option in ihrer Greifbarkeit brachte ihn um den Verstand.
Die Vogelscheuche hingegen genoss die Zärtlichkeit, die Ruhe, den Morgen. Er war mit seinen Gedanken nirgendwo anders, als hier, bei seinem unberechenbaren Geliebten, dessen dunklem Haar und dem warmen Boden.
Itachi schreckte auf, als er das Flügelschlagen nahe über seinem Kopf wahrnahm. Er hatte gedöst und richtete sich nun hellwach auf.
Die Männer erhoben sich und folgten dem Vogel, der dienstbeflissen auf der runden Stange seines Käfigs landete.
Kakashi löste den Verschluss der Kapsel und zog die Botschaft hervor.
' U und T nach Komu schicken. Morgen 10:00 Uhr treffen wir mit dem Gesuchten ein. E9'
„Das kann nicht wahr sein", sagte Kakashi ungläubig, „sie werden uns Kenzo nicht auf dem Silbertablett servieren, oder?"
Itachi dachte nach.
„Entweder ein Trick oder wir haben mehr Glück als Verstand."
„Wenn sie denken, dass wir tot sind, dann wäre die einsame Hütte hier ein ideales Versteck. Andererseits, vielleicht ist das eine Falle..."
Der Uchiha-Junge zuckte die Achseln.
Kakashi atmete durch. Dann formte er seine Hände kurzentschlossen zu Fingerzeichen, um das Kuchiyose no Juutsu zu beschwören, kniete sich hin und legte seine Hand auf den Boden, um die sich das kreisförmige Symbol bildete.
Pakkun stand vor ihnen.
„Kakashi-san, was kann ich für dich tun?"
Der Nin-ken wurde von seinem Besitzer ins Bild gesetzt.
„Finde heraus, ob hier Männer lauern."
„Mach ich Kakashi", erwiderte Pakkun und die beiden Shinobi sahen dem Mops nach.
„Das diese Viecher dir einfach so gehorchen..."
Itachi war kein Hundefan. Ziegen, Hunde, Schweine-er mochte sie nicht. Vögel und Katzen hingegen respektierte er.
„Nicht nur die", zwinkerte der Ältere ihm zu und Itachi zog seine Augenbrauen ärgerlich zusammen.
Pakkun kehrte mit der Nachricht zurück, dass sie meilenweit vollkommen alleine waren, bis auf einen etwas merkwürdigen einsamen Wanderer, der Steinchen vor sich hintretend , ab und an fluchend in einigen Kilometern Entfernung seinen eigenen Gedanken nachzuhängen schien.
„Scheint ein Akademie schwänzender Shinobi aus Yugakure zu sein. Er machte nicht den Eindruck irgendeinen Auftrag zu haben..."
Kakashi bedankte sich und Pakkun wünschte ihnen Glück.
„Passt auf euch auf!", riet er ihnen, bevor nur noch eine kleine graue Wolke von seiner Gegenwart zeugte.
Die beiden Ninja diskutierten eine Weile, ob sie weiterziehen, oder auf den verheißungsvollen Trupp warten sollten.
„Wir bleiben", entschied Itachi. „Wenn sie tatsächlich Kenzo hier verstecken wollen, dann sind wir auf der sicheren Seite, wenn nicht, zweifle ich nicht daran, dass wir mit ihnen fertig werden."
Kakashi atmete geräuschvoll aus. Wenn es allerdings ein Hinterhalt war, hatten sie wieder einen wichtigen Tag verloren... Allerdings trug Itachi die Verantwortung und Kakashi wollte ihn nicht ständig bevormunden.
„Jetzt heißt es wieder warten."
Itachi tat so, als wäre dies ein schmerzlicher Gedanke, dabei jubelte er innerlich für den weiteren friedlichen Tag, den der unberechenbare Gott seines persönlichen Schicksals ihm geschenkt hatte.
„Hmm."
„Was sollen wir tun?"
Kakashi erhob sich und ging zur Haupttür.
„Mal sehen, ob der alte noch mehr Ulanzi gebraut hat..."
Itachi folgte ihm mit einem leichten Lächeln.
„Du bist ein Trinker, Kakashi!"
„Pfhh", Kakashi schüttelte die Worte ab, „Ich nutze nur die seltene Gelegenheit, du Asket."
Sie verbrachten den schwerfälligen Nachmittag friedlich lesend, der dunkelhaarige Kopf auf dem Schoß des Älteren ruhend. Ab und an hielt Kakashi den Becher an die Lippen des Jungen, der wenige Schlucke trank, wobei ihm ein kleiner Strom der Flüssigkeit über das Kinn rann, ungewohnt auf diese Weise gefüttert zu werden.
Als Kakashi ihm erneut den Wein reichte, nahm Itachi das Getränk in die Hand und tauchte seine Finger ein. Er lag mit dem Kopf auf Kakashis Schoß und beobachtete den Mann, der sein Buch las. Itachi griff nach der Maske zog sie sachte nach unten und steckte seine Finger in den Mund des anderen.
Ohne sich beim lesen zu unterbrechen fuhr Kakashis Zunge über die weingetränkten Finger und saugte leicht an ihnen. Itachi löste seine Finger zwischen den Lippen und wiederholte den Vorgang.
Kakashi liebte den Geschmack des herben Getränkes auf Itachis schmalen Händen.
…...
Ein junger Mann aus Yugakure durchstreifte ziellos die Wälder.
Genaugenommen hätte er jetzt trainieren sollen, aber wie so oft fehlte ihm jede Motivation.
Sein Dorf nervte, die Akademie war unerträglich öde, seine Freunde Schnarchnasen und das Wetter zu gut, um schwere Sensen zu schwingen. Er wollte kein Ninja sein. Ständig musste man den Mund halten und Befehle befolgen. Zu allem Überfluss gab es, abgesehen nur noch einen stillen Jungen, der sich Jashin verschrieben hatte unter seinen Kameraden, der aber zu feige war, sich offensiv zu seiner Religion zu bekennen. Er war ein erbärmlicher verachtenswerter Anhänger seiner geliebten Gottheit, der ihn nach Hidans Wunsch direkt vom Erdboden tilgen sollte.
Lieber streifte er durch die Berge und ließ seinen Gedanken freien Lauf, richtete ab und an ein inbrünstiges, pathetisches Gebet an seinem Gott und freute sich seiner Unsterblichkeit. Es war so einfach, wenn man wusste, es könnte bis in alle Ewigkeit so weitergehen.
Alle anderen seines Alters waren immer so ernst und streberhaft. Bah. Sobald sich die Gelegenheit bot, würde er Yugakure den Rücken kehren und sein eigener Herr werden. Nun, was konnte er dafür, wenn er als einziger die Dinge beim Namen nannte und alle anderen sich ausdrückten, als hätten sie einen verfickten Stock im Hintern?
Er sah einen kleinen Hasen ein bläuliches Kraut mümmeln und stürzte sich auf ihn, um ihn Jashin zukommen zu lassen.
Zugegeben, das Häschen war nicht annähernd so wertvoll wie ein Mensch oder wenigstens ein Bär, aber die Geste zeigte seinen guten Willen. Besser als nichts.
Eine halbe Stunde später zog er, pfeifend, Steinchen kickend und ein paar gut gelaunte Flüche ausstoßend, weiter.
Warum war er eigentlich der coolste Typ in Yugakure? Konnte ihm das bitte mal jemand erklären?
…...
„Itachi?"
„Hmmm?"
Kakashi drehte eine schwarze Strähne zwischen seinen Fingern.
„Schätze ich sollte das ganze mal aus deiner Perspektive erleben."
Itachi schwieg. Meinte die Vogelscheuche es so, wie er es aufgefasst hatte oder nicht?
„Was genau?"
„Ich denke, es wäre richtig, wenn ich fühlen muss, was du fühlst."
Itachi verstand.
„Durchaus."
Nachdem nichts weiteres folgte, wendete sich Kakashi wieder dem Flirtparadies zu und Itachi lächelte in seinen schwarzen Kragen. Das war interessant. Er wusste, sie würden nicht weiter darüber debattieren und allmählich gefiel ihm die Idee. Er würde Kakashi Hatake um seinen verdammten, gleichgültigen Verstand bringen. So gerne er sich von Kakashi führen ließ, so sehr reizte ihn der Gedanke seine eigene Dominanz zu beweisen.
Er griff die Hand des Älteren und steckte sie in seinen Mund. Er saugte an den Fingern und leckte sie obszön. An seinem Hinterkopf spürte er Leben in das Glied des Silberhaarigen fließen.
Er kam auf die Knie, fegte das grüne Buch aus Kakashis Händen und umwölbte sein Gesicht mit den blassen Fingern, um provozierend über die Lippen des anderen zu lecken und suchte mit seinen Fingern Kakashis Nippel, um ihn kurz und schmerzhaft zu drücken.
„Lass die Scheiße", warnte Kakashi ihn und Itachi lächelte sein Piranhalächeln.
„Uh, das gehört dazu wenn du die dunkle Seite kennenlernen willst", raunte er gehässig.
Seine Lippen senkten sich auf Kakashis und er schob seine Zunge fordernd zwischen dessen Zähne.
Kakashi fühlte den festen Griff der Hand um seinen Kiefer, der ihn bestimmend öffnete.
Itachi nahm den weit offen stehenden Mund mit seiner Zunge, seinen Lippen und seinen Zähnen, als handele es sich um sein Privateigentum.
…...
Hidan entdeckte die Hütte, nachdem er sich fragte, warum er eigentlich nicht einfach immer weiter laufen sollte, Strecke zwischen sich und all den Scheiß bringen, der ihn so tödlich langweilte, dass sogar Kleintiere meucheln ihm mehr Vergnügen bereitete.
Er war unsterblich-so what? Er konnte unzählige Leben führen.
In der Hoffnung, ein beeindruckenderes Opfer zu finden als ein puscheliges Nagetier, steuerte er das kleine Häuschen an. Es schien unbewohnt. Als er gedämpfte Geräusche aus dem Inneren hörte, schlich er sich vorsichtig ans Fenster und spähte durch die trübe Scheibe. Sein Herz setzte kurz aus, bevor es jubelte.
Verdammt, da drinnen stieg eine Party!
Er unterdrückte ein fröhliches Glucksen und beobachtete die beiden Fremden, die sich vollkommen nackt bestens zu amüsieren schienen. Neben dem Bett, indem die beiden gut aussehenden Männer ihre nackten Körper aneinander drängten, stand eine Flasche Wein. Der dunkelhaarige mit dem Püppchengesicht verhielt sich zu Hidans Erstaunen äußerst diametral zu seinem Äußeren.
Neben Jashin und Töten war Sex das Beste, was ein unsterbliches Leben zu bieten hatte und in dieser Hinsicht war das Leben in Yugakure mehr als lahm. Die Frauen standen nicht unbedingt von Natur aus auf seine offene und seiner Ansicht nach charmante Art, wie er verwundert feststellen musste und seine männlichen Mit-Ninja waren vermutlich zu neidisch auf seine Coolness oder zu verklemmt für ein wenig Spaß, um sich mit ihm einzulassen, obwohl er es immer wieder versuchte. In Bordellen lief es ganz gut, aber auf Dauer fand er es ein wenig frustrierend, für das zahlen zu müssen, wofür er eigentlich die Belohnung verdient hätte.
Die Jungs in der Hütte mochten es anscheinend auf die raue Tour. Geil. Er war in dieser Hinsicht schmerzfrei. Wenn man sich regelmäßig selber pfählte, brauchte es mehr,als das, was er sah, um einen Schock angesichts härterer sexueller Gangarten zu erleiden.
Hidan leckte sich über die Lippen und hatte keinerlei Bedenken, seinen Schwanz ungeduldig aus seiner Hose zu zerren, um an dem unerwarteten Schauspiel zu partizipieren. Leise atmend pumpte er seine Erektion.
Kakashi fragte sich, ob er wirklich in der Lage sein würde, Itachis Part zu übernehmen. Er hatte nie davon geträumt, irgendwer oder irgendetwas möge in ihn eindringen, als er merkte, wie der Dunkelhaarige über ihm einfror. Mit einem unvermuteten Sprung kam Itachi auf die Beine und innerhalb einer Millisekunde hatte er den Raum verlassen. Die Tür schwang knarzend in ihren Angeln. Kakashis Augen weiteten sich überrascht. Was zum Teufel...? Blitzschnell zog er seine Maske über das Gesicht.
Als er die fremde Präsenz wahrgenommen hatte, entschied Itachi sich unmittelbar zu reagieren und es war ihm dabei völlig gleichgültig, keine Kleidung zu tragen.
Unbemerkt tauchte er hinter dem hellhaarigen Spanner auf und schob ihn brutal in die Hütte während er seinen Hals mit dem Unterarm luftabschnürend einklemmte, was seinem Opfer krächzende Flüche entlockte.
Er wirbelte ihn um die eigene Achse, hob ihn mit einer Hand, die er feste um seine Kehle geschlossen hatte gegen die Wand und schlug seinen Hinterkopf gegen den weißen Putz. Hidan fühlte erst den dumpfen Schmerz und dann das warme Blut. Trotz seiner Verblüffung grinste er.
Itachi würde ihn töten, wenn Kakashi es nicht verhinderte.
Die Gedanken des Jounin schienen sich im Zeitraffer abzuspulen. Fast wollte er lachen, als er den unbeeindruckten Fremden mit heruntergelassener Hose, wie einen Droschkenkutscher fluchend und und seinen wütenden, mordbereiten, nackten Liebhaber sich gegenüber stehen sah und der dominante Teil in seinem Inneren rief ihm zu: 'Na komm schon. Das darfst du dir nicht entgehen lassen.'
„Lass ihn los, Itachi", befahl der Ältere.
Unwillig lockerte sich der Griff des des Uchiha-Erben.
Hidan sah von einem zum anderen. Dann legte er den Kopf in den Nacken und lachte.
„Was seid ihr denn für verfickte Freaks?"
„Jedenfalls keine bedauernswerten, die es nötig haben durch fremde Fenster zu spannen und sich dabei einen runter zu holen", erwiderte Kakashi kühl mit gehobener Augenbraue.
Das musste der Junge sein, von dem Pakkun erzählt hatte.
„Da denke ich an nichts Böses, während ich durch die Gegend spaziere und finde zwei Superhomos, die pornomäßig in einer Hütte abgehen und...", er konnte vor Lachen nicht weitersprechen und Itachi boxte ihm hart in die Magengrube.
Das Lachen erstarb und Hidan sank unwillkürlich zusammen, bevor er den Kopf hob und seinen Kontrahenten provokant mit violettem Blick anblitzte.
„Willst du mich anmachen? Ich steh nämlich auf Schmerzen, weißt du."
Itachi starrte ihn verächtlich an.
„Ach?", fragte Kakashi nüchtern, „ist das so?"
Die Stimme, die nur einen kurzen Satz aussprach elektrisierte beide Männer gleichermaßen.
Der Kopierninja musterte den Jashinisten eingehend und gleichgültig von Kopf bis Fuß. Hmm. Der Junge hatte was.
Wenn nicht jetzt, dann nie, dachte Kakashi und ging auf Hidan zu. Er war der Größte von ihnen und froh auf ihn herabblicken zu können, als er gefährlich freundlich zu sprechen begann: „Du willst also mitspielen? Gut. Aber nach meinen Regeln."
Itachi zuckte zusammen. Wenn dieser hohlköpfige Sektierer ihn auch nur einmal anfassen würde, wäre er tot.
Zum Glück wusste Kakashi, wie schwierig die Situation für seinen Geliebten war und sah ihn an. Vertrau mir, sagten die Augen und Itachi atmete lautlos durch. Er nickte unmerklich. Ich vertraue dir.
„Was sind das denn für Regeln?", wollte der Yuga-nin neugierig wissen.
„Ich glaube kaum, dass er sich so etwas merken kann", sagte Itachi leise und kalt, sein Urteil über den Fremden in diesem einen Satz ausdrückend.
„Das sind die Regeln für Spanner. Mein Partner ist zu Recht wütend auf dich. Du magst Schmerz? So ein Glück: Er weiß wie es geht."
Um Itachis Mund spielte ein unheilvolles Lächeln, angesichts dieser Aussage.
„Ich schwöre bei Jashin, die Geisha hier wird mir nicht wehtun! Scheiße!"
Er sah ein träges Auge und hörte die dazu gehörende träge Stimme: „Ich dachte du stehst auf so was?"
„Von mir aus, wenn du es machst...", maulte Hidan und spürte kurz darauf, wie Kakashi seinen schmerzenden Schädel kräftig gegen die Wand drückte.
Mit leichter Stimme erklärte Kakashi: „Hier gibt es keinen Verhandlungsspielraum. Du spannst und willst auch noch bestimmen, was jetzt passiert? Wenn du auch nur den Hauch einer Chance auf Sex, der sich zufälligerweise mal nicht zwischen dir und deiner Hand abspielt ,erhaschen willst, dann hältst du deine große Klappe und fügst dich."
Die Idee gefiel Hidans Schwanz und er murrte: „Meinetwegen. Aber wenn es mir nicht gefällt, dann gehört ihr Arschgesichter Jashin."
Hätte er Itachis angewidertes Gesicht gesehen, hätte er vermutlich seine üblichen Vorträge über Glauben und Blasphemie begonnen, aber er sah nur Kakashi, der ihn ausdruckslos anstarrte.
Ach, verdammt. Wieso nicht? Etwas Spannenderes würde sich heute ohnehin nicht mehr ereignen.
Itachi bemerkte, wie er automatisch darauf wartete, was Kakashi als nächstes tun oder sagen würde.
„Was würdest du gerne mit ihm machen?", wendete er sich an Itachi.
Dieser grinste. Er würde ihm gerne einen Vorgeschmack der Hölle liefern, die die Blödheit des Jashinisten für ihn selbst bereits jetzt bedeutete. Es war erstaunlich wie der Schatten in ihm sich danach sehnte, den Jungen, der vor ihm stand, leiden zu sehen.
Kakashi entging der bedrohliche Schimmer um das Chakra des anderen nicht und warnend sagte er: „Du darfst ihn nicht ernsthaft verletzen, zeichnen oder töten."
Derselbe Junge, der gerade noch friedlich in seinem Schoß gelesen hatte war in kurzer Zeit zum Engel des Schmerzes mutiert.
„Der Scheisser kann mich gar nicht umbringen", kicherte Hidan
„Keine Sorge", ignorierte Itachi die Worte des Yuga-nin.
„Und was soll der Scheiß dann bringen?", mischte sich die selbstbewusste Stimme Hidans wieder ein.
Kakashi biss sich auf die Backe um ein Grinsen zurückzuhalten und Itachi drehte ihn barsch mit dem Gesicht zur Wand. Er nahm den dunklen Fleck auf dem hellen Haar zufrieden zur Kenntnis. Langsam und berechnend griff er Hidans Arme und knallte sie mit den Handflächen gegen die Wand.
„Bleib so, ich kann dein dummes Gesicht nicht ertragen."
„Huh huh, die Geisha meint es ernst", zog der andere ihn auf, allerdings ohne sich zu widersetzen und wackelte mit dem bloßen Hintern. Seine Hose schlackerte um seine Knöchel. Dann fühlte er eine kühle Klinge am Kragen seines Shirts und einen Luftzug, als der Stoff auf den Boden segelte.
Auch wenn seine große Klappe ihn nicht verraten würde, spürte Hidan ein leichtes Frösteln. Er war erregt und fürchtete sich zugleich ein wenig vor dem kalten Zorn des Püppchens, das sich so gar nicht püppchenhaft gab. Zu seiner Überraschung fühlte er mit einem Mal die heiße Zunge Itachis an seinem Hals und eine Gänsehaut kräuselte sich über seinen Körper, wie eine Brise über eine stillen Wasseroberfläche.
„Dann freut die Geisha sich, dir zu demonstrieren, wie ernst sie es meint", hörte er die Grabesstimme an seinem Ohr, deren Höflichkeit ihn verstörte.
Und dann spürte er Hände und...Hitze. Sengende, glühende Hitze an seiner Hüfte. Er brannte.
„Scheiße, du Wichser, was machst du da?", brüllte Hidan schmerzerfüllt.
Kakashi sah, wie das Feuerelement Itachis sich auf seinen Handflächen konzentrierte. Es schimmerte grünlich.
„Keine Angst", versicherte der junge Uchiha mehr seinem Liebhaber, als dem Yuga-nin, „es brennt genau wie Feuer, aber es hinterlässt weder Spuren, noch Schäden."
Mit der Fingerspitze fuhr er das Rückgrat Hidans Wirbel für Wirbel abwärts.
Der Schmerz war überwältigend, verzehrend, so intensiv, dass Hidan sich durchdrückte und aufschrie, aber es war ein beschissen gutes Gefühl, musste er zugeben. So sollte es sein. Verstand auspustend und knapp an der Grenze des Erträglichen. Er spürte seinen harten Schwanz, der gegen die kühle Wand gepresst war.
Itachi dosierte die Hitze sorgfältig und beachtete, nicht zu lange an einer Stelle zu verharren, aber lange genug, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die Reaktion des anderen fand er außerordentlich befriedigend. Itachi platzierte seine Handflächen auf den Pobacken des Weißhaarigen, der versuchte sie mit schmerzverzerrtem Körper buchstäblich in die Wand zu drücken.
„Aarghhh...neinn..."
„Schon zu schwach zum Fluchen?", fragte Itachi kühl und entlockte Hidan ein zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor gepresstes: „Halt die Fresse...Wichser."
Mit zusammengefalteten Händen, auf die er sein Kinn stützte, beobachtete Kakashi die Szene. Er sah den hellen Finger seines Teamkameraden zwischen den Pobacken des anderen entlangfahren und hörte den Jashinisten unbeherrscht wimmern. Auch wenn der Junge sich gewohnheitsmäßig selbst aufspießte, wollte Kakashi sicher gehen, dass sie sich gerade alle amüsierten und keine versehentliche Folterorgie stattfand.
„Lass ihn los", kommandierte er und trat an den den schnaufenden, zitternden Hidan heran.
Er fuhr sanft über die Haut und die Hüften und packte den harten Schwanz des anderen. Obwohl er innerlich gewusst hatte, brauchte er den Beweis. Der Junge war steinhart.
„Soll er weitermachen?"
Hidan nickte schwach.
Zwei Irre zu führen, bedeutete gleichzeitig eine Menge Spaß und eine Menge Verantwortung. Kakashi fuhr den Schwanz auf und ab. Hidan stöhnte.
„Was ist das hier? Guter Bulle-böser Bulle?", provozierte er mit rauer gebrochener Stimme.
Warum er seine Klappe nicht halten konnte, wusste er nicht, die Hand auf seinem Schwanz machte ihn geil und trotzdem konnte er dem Drang zu meckern nicht widerstehen.
„Nein", versicherte Kakashi freundlich, während er sehr feste zudrückte und Hidan damit zu einem gequälten kleinen Hopser veranlasste. „Da ist einfach nur ein böser Bulle, der euch ein wenig miteinander spielen lässt."
Es war Itachi nicht gegangen, dass er ihn miteinbezogen hatte, als würde er mit diesem grässlichen Jashinisten auf einer Stufe stehen. Kakashi spürte den Unmut.
„Ganz richtig. Das gilt auch für dich. Ich werde mir von keinem von euch beiden auf der Nase herumtanzen lassen."
Itachis Augen glitzerten gefährlich, aber zur selben Zeit erregten die Worte ihn. Er liebte es, wenn dieser andere Kakashi sich zeigte.
„Wenn einer von euch aussteigen will, sagt er 'Kunai'. Verstanden."
„Oh Mann!", Hidan rollte genervt mit den Augen.
Weicheivereinbarungen!
Itachi nickte knapp.
„Mach weiter."
Kakashi zog sich einen Stuhl heran und stütze sein Kinn auf eine Hand.
„Genau! Komm mal aus dem Arsch, Ballerina!", beschwerte sich Hidan.
Itachi griff mit unterdrückter Wut nach seiner Boxershort die neben dem Bett lag und stopfte sie unsanft in Hidans Mund, bis der kurze Würgereiz des anderem ihm zeigte, dass der Stoff die Lippen des vorlauten Holzkopfes zunächst versiegelt hatte.
Hidan versuchte sein Missfallen zu äußern, aber die Unterhose dämpfte seine Stimme zu unverständlichen Lauten. Er nahm den Geschmack von Haut und Seife auf seiner Zunge wahr und die Mischung erregte ihn.
Itachi legte seine Feuerhand seelenruhig auf den Bauch Hidans und spürte voll sadistischer Lust das Flattern der angespannten Muskeln und das Aufbäumen des gepeinigten Körpers.
Hidan zitterte als die Hand von ihm abließ. Sein Rücken war schweißüberströmt und er hatte das Gefühl zu ersticken.
Verfluchte Kacke, heute schien sein Glückstag zu sein!
Hidan liebte es heftig und wild. Und zum ersten Mal, bekam er gratis, was er sich ansonsten selbst zufügte oder teuer bezahlen musste. Auch wenn er den arroganten Typen nicht ausstehen konnte, wünschte er sich, er würde weitermachen. Die flammende Hand wurde gegen seine Pobacke gepresst, während die andere sich grob gegen seine Eichel drückte.
„Scheiße...ah... Fuck, wie geil", schrie der Weißhaarige in den Stoff, was sich für die beiden Anbu anhörte wie „Eiehuaeihhhhh"
Der Knebel wurde aus seinem Mund gezerrt und er fühlte den heißen Atem Itachis an seiner Wange. Ohne Vorwarnung biss er in Hidans Ohrläppchen. Feste.
„Fuck!", empörte sich der andere zischend.
„Sei still."
Itachis Hände gruben sich, diesmal ohne die glühende Hitze zu verbreiten in das empfindliche Innenfleisch der ausgestreckten Oberarme, bis er wusste, es würden sich blaue Flecken bilden, dabei schloss sein Mund sich um den ersten Nackenwirbel der hellhaarigen Gestalt und bearbeitete ihn unsanft mit seinen Lippen und seinen Zähnen. Hidan stieß bebend Luft aus und grunzte, als der Druck auf seine Arme sich quälend verstärkte. Seine Nippel zogen sich zusammen.
Die beiden Männer boten dem Dompteur, der ruhig auf seinem Stuhl saß, einen erregenden Anblick. Alles gehörte ihm.
„Fick mich!"
Itachi warf Kakashi einen fragenden Blick zu. Sollte er?
Der Jounin verneinte. Noch nicht. Die beiden betrachtend, dachte er unwillkürlich: Das ist also der Unterschied zwischen einem Devoten und einem Masochisten.
„Knie dich auf den Boden, Junge", wies Kakashi ihn an, „und dann blase meinem Freund einen. Und du lehnst dich an die Wand und machst es dir bequem."
„Ich will ficken und nicht blasen!", quengelte Hidan.
Kakashi zuckte die Schultern.
„Dann verpiss dich und such dir jemanden, der dich fickt."
Die Sprachwahl des Yuga-nin schien ansteckend zu sein.
Itachi lehnte an der Wand und sein Blick glitt von der baumelnden Halskette zu den bewölkten violetten Augen seines Opfers.
Kakashi seufzte, er erhob sich und ging auf Hidan zu. Ohne besondere Leidenschaft schlug er ihm ins Gesicht und die Lust blitzte vertikal durch Hidans Körpermitte. Schmerz löste das bei ihm unwillkürlich aus. Kakashi drückte seinen Mund auf Hidans und stieß seine Zunge zwischen die Lippen, bevor er sich abrupt löste. Der Kuss war nichts weiter als ein kleines Symbol dafür, wer hier Chef war.
„Du hattest deine Chance. Du gehst jetzt auf deine Knie und bläst mir einen während mein Freund dir einen buchstäblich heißen Fingerfick bietet."
Der Yuga-nin schauerte vor Erwartung. Das klang...geil!
Kakashi setzte sich auf den Stuhl und wie ferngesteuert folgte Hidan dem Größeren. Itachi sah dem Schauspiel unbeteiligt zu, aber in seinem Inneren breitete sich Erregung aus, Kakashi dabei zuzusehen, wie er den seltsamen Vogel im Griff hatte.
„Und...", er sah Itachi auffordernd an, wohlweislich jede namentliche Ansprache vermeidend, „such dir was zum befeuchten, bevor du beginnst."
Ratlos sah er sich um und griff kurzerhand zu der Handseife neben der Pumpe. Speichel würde schneller verdunsten als er bis zwei zählen konnte.
Hidan leckte sich über die trockenen Lippen. Er würde dem Maskierten den Oralsex seines Lebens verpassen, das war mal klar. Er nahm den Penis des Jounin in seinen Mund, während sich Itachi hinter ihn kniete, seine Backen spreizte und die grünliche Substanz über die Ritze rinnen ließ. Sein Blick schweifte immer wieder zu Kakashis Gesicht. Dann sammelte er eine kleine Menge des in ihm wohnenden Feuers auf der Fingerspitze und drang unsanft in den vorlauten Hintern ein. Hidan erstarrte und hielt sich davon ab zuzubeißen, als die flammende Hitze sich gegen seine sensiblen Wände drückte. Er gurgelte, hustete und brüllte in den großen Schwanz, während der Sog der Tortur ihn über die Schwelle trieb. Sein Schwanz zuckte und die glasige Flüssigkeit tropfte von der Spitze auf den Boden.
Itachi verringerte die Intensität des Feuers und Hidan rang mit seinem Atem als der Schmerz nachließ. Der Rabe krümmte seinen, nun normal temperierten Finger in dem engen Kanal und drehte ihn gegen das feuchte Fleisch.
„Jashin, Scheiße! Ist das geil!"
„Sei still und blas ihm endlich einen", zischte Itachi.
Die dumme Nuss sollte nicht als Einziger in den Genuss sexueller Zuwendung kommen. Kakashis Befriedigung war wichtiger.
Hidan versenkte den Schwanz in seiner Mundhöhle, bis in seinen Rachen und Kakashi atmete stockend. Die Lippen fuhren seine Länge entlang und saugten feste an dem harten Fleisch. Der Knabe war zwar kein Zungenvirtuose wie Itachi, aber immerhin ein zuverlässiger Deepthroater, stellte Kakashi fest.
„Tu ihm den Gefallen und gib ihm noch ein wenig deiner Hitze", befahl Kakashi sanft und Hidans Ringmuskel spannte sich in ängstlicher Erwartung um Itachis Finger. Er fühlte die Lava in seinem Inneren. Schnell und feste stieß der Finger zu und ließ kaskadenhafte Schmerzwellen durch den Hintern seines Opfers pulsieren.
Hidan zog seinen Mund von Kakashis Schwanz und ächzte, während Speichel über sein Kinn tropfte. Der Feuerfinger strich immer wieder über seine Prostata und Hidan begann schwarze und gelbe Sprenkel zu sehen, die unfixierbar vor seinen Augen tanzten.
„Genug."
Frustriert grunzte Hidan, als der Schmerz jäh abriss.
„Bleib wo du bist."
Zeit, Itachi ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen.
