Titel: Ein Malfoy in Gryffindor? – Niemals! – Oder doch?
Disclaimer: Nix meins, alles J.K. Rowlings… leider…
Kategorie: Drama/Romance
Pairing: Draco Malfoy/? Entweder Harry Potter oder Hermine Granger
Ihr könnt mir ja mal schreiben was euch lieber wäre… ich bin noch ziemlich unentschlossen…
Raiting: erstmal K; später vielleicht T
Inhalt: Was passiert wenn Draco Malfoy von dem Hut nach Gryffindor gesteckt wird und nicht nach Slytherin? Richtig, sein schlimmster Albtraum würde wahr! Oder könnte das Ganze doch etwas Positives haben? Warum ist Draco überhaupt in das Haus der Löwen gekommen?
Ja, wie versprochen geht es jetzt schon weiter! Viel Spaß beim Lesen!!
Also, dies Mal gibt es keine Auswertung, ich habe einfach keine Zeit, ABER ich kann euch sagen, dass Harry und Hermine inzwischen fast gleichauf sind…
Es ist also noch nichts absehbar…;)
Kapitel 4
Lächeln
Dieses Lächeln war auch noch nicht von Dracos Gesicht verschwunden, als die Anderen in den Gemeinschaftsraum kamen.
„Hey Draco! Wo warst du? Die McGonagall hat doch gesagt nur die erste Stunde sollst du zu Dumbledore!" Harry, und Weasley, der sich offenbar wieder an Harrys Fersen geheftet hatte, sah ihn gespannt an. Und auch Granger, die etwas abseits stand, schien diese Frage sehr zu interessieren!
„Ja, ich war bei Dumbledore auch nur in der ersten Stunde. Aber ich wusste doch nicht was Zaubertrankklassenzimmer in den Kerkern liegt! Ich bin da ne halbe Stunde durch die Gänge geirrt und hab es dann aufgegeben. Ich werde nachher noch zu Snape gehen und ihm das erklären!"
„Na, da pass bloß auf was du sagst, Malfoy!", mischte sich Weasley ein, „Snape bevorzugt alle Slytherins und ist zu Gryffindors oberfies!"
Irgendwie freute es Draco, dass Weasley ihn ohne Kommentar zu den Gryffindors zählte. Dass er nicht wie am Abend zuvor behauptete, es sei ein Irrtum, dass Draco nach Gryffindor gekommen sei. Deshalb sprach er Ron jetzt auch noch einmal an:
„Danke für den Tipp, Ron! Ach übrigens, ich heiße Draco!" und er streckte ihm seine Hand hin, wie um sich noch einmal vorzustellen!
Ron sah ihn perplex an, ergriff dann jedoch nach einigem Zögern Dracos Hand. Harry und Granger – HERMINE – sahen der Aktion sehr zufrieden zu. Doch dann erklang der Gong und besagtes Mädchen scheuchte sie alle aus dem Portraitloch. Auf dem Weg zu Zauberkunst sprach sie Draco an:
„Du siehst sehr glücklich aus! Ist das Gespräch mit Dumbledore gut verlaufen?"
Draco wollte schon seine kalte Maske aufsetzten, doch dann lächelte er ihr freundlich zu. Sie hatte nur gefragt wie das Gespräch gelaufen sei. Nicht worum es gegangen war.
„Danke, ja es war sehr gut und hat mich ein bisschen aufgemuntert. Du hast mich heute Morgen ja noch mal auf die Aktion gestern bei der Auswahl angesprochen. Ich habe dich da wohl etwas rüde behandelt. Das tut mir Leid. Ich war einfach so… niedergeschlagen!" Kaum zu glauben, dass er selbst noch mal darauf zurück kam und sich dann auch noch entschuldigte. Sie war wohl auch ein bisschen überrascht, denn sie starrte ihn einen Augenblick an und antwortete dann verlegen:
„Ach, das war nicht so schlimm. Eigentlich ging mich das ja auch gar nichts an. Aber offensichtlich hat sich die Situation für dich verbessert, oder?" Draco nickte und stellte sich dann genau wie bei Ron noch mal als Draco vor. Für sich selbst nahm er sich vor, nie wieder eine Muggelgeborene Schlammblut zu nennen. Das hatten sie einfach nicht verdient!
Lachend beeilten sich die Beiden den Anderen zu folgen.
Am Abend war Draco zwar ziemlich kaputt, doch die Aussicht auf die ersten Hausaufgaben trübte seine Laune nicht besonders. Seine einzige Angst war, dass er noch zu Snape musste um ihm zu erklären, warum er nicht zum Unterricht erschienen war.
Draco wandte sich an Harry, der neben ihm auf der Bank bei Abendessen saß.
„Harry, ich muss noch zu Snape. Du weißt schon wegen der verpassten Stunde heute Morgen. Wartet nicht auf mich. Ich weiß nicht genau was Snape mit mir anstellt. Wenn ich Pech habe, hält er mich die ganze Nacht fest und lässt mich irgendwelche Sachen sortieren."
Hermine schaltete sich ein: „Aber das wird er doch nicht tun, wir haben schließlich eine ganze Menge Hausaufgaben auf."
Draco verdrehte die Augen. Eine kleine Streberin war Hermine auf jeden Fall. „Hermine, das interessiert ihn nicht die Bohne! Wenn er mich eine Strafarbeit machen lassen will, dann wird er das tun! Ich schaffe meine Hausaufgaben schon irgendwie. Mach dir keine Gedanken."
In Wahrheit ging Draco davon aus, dass er in dem Studierzimmer der Gründer genügend Bücher finden würde, um seine Aufgaben problemlos zu erledigen. Er lächelte den Dreien noch einmal zu und stand dann auf.
„Viel Glück!" wünschten Harry und Ron ihm noch und Hermine rief ihm ein „Denk an die Aufsätze!" hinterher, dann war Draco in der Eingangshalle und machte sich auf in die Kerker.
Zum Glück traf er unterwegs einen Vertrauensschüler, der ihm erklärte wo Snapes Büro war. Beklommen ging er durch die dunklen Gänge, bis er die Tür gefunden hatte. Zaghaft klopfte er an. Ein verärgertes ‚Ja?' erklang und Draco drückte die Tür auf.
Severus saß hinter seinem Schreibtisch und korrigierte Aufsätze. Als er den Störenfried erkannte, verdunkelte sich seine Miene schlagartig noch mehr. Dracos kalte Maske, die er bei den Gryffindors vergeblich gesucht hatte, sprang bei diesem Anblick ganz von Selbst auf sein Gesicht und verbarg sicher seine Angst. Wenigstens darauf konnte er sich noch verlassen.
„Ähm, Professor Snape, ich wollte mich entschuldigen, dass ich heute Morgen nicht zu Ihrer zweiten Stunde erschienen bin. Sie wissen, ich war in der Ersten bei Dumbledore als ich dann zur Zweiten kommen wollte, habe ich das Klassenzimmer nicht gefunden. Es ist hier Alles noch so neu und da die Stunde schon begonnen hatte, habe ich auch niemanden getroffen, den ich fragen konnte. Es tut mir Leid."
Der Zaubertranklehrer sah ihn finster an, doch eine Spur von Zufriedenheit glomm in seinen Augen.
„Nun Mr. Malfoy. Ihr Verhalten ist eigentlich unentschuldbar, doch da Sie von Selbst zu mir gekommen sind und erklärt haben, was der Grund war, will ich noch einmal Gnade vor Recht walten lassen. Ich möchte, dass das nicht noch einmal vorkommt."
Draco konnte sein Glück nicht fassen. Er würde ungeschoren davon kommen? Er war sich sicher gewesen, dass Severus diese Chance sich nicht entgehen lassen würde, Draco wegen seiner Hauseinteilung zu bestrafen. Doch er hatte sich wohl getäuscht. Er murmelte ein ‚Danke' und wollte sich schon umwenden, doch…
„Draco?"
Angesprochener erstarrte. Er hatte es doch gewusst. Das Eben war nur die Schulsache gewesen, jetzt kam das Familiäre. Langsam drehte er sich um und blieb wie vom Blitz getroffen stehe, als er das Gesicht Severus' sah. Er blickte ihn aufmerksam und leicht besorgt an.
„Draco… ich weiß, du hast Angst, dass ich hier in Hogwarts die Befehle deines Vater ausführen werde, doch… Draco, ich bin dein Patenonkel und als dieser würde ich das niemals machen, schon allein abgesehen davon, dass Dumbledore das niemals zulassen würde! Ich möchte dir nur sagen, dass ich froh bin, dass du nach Gryffindor gekommen bist!"
Draco starrte ihn an. Und sein Onkel…lachte. Er LACHTE!
„Ja, da staunst du! Natürlich finde ich es schade, dass du nicht in meinem Haus bist, aber es ist gut, dass du nicht in Slytherin bist. Denn so wirst du nicht genauso verdorben wie dein Vater. Du warst nie so und Gryffindor wird das noch mehr hervor heben. Und – ich kann nicht glauben, dass ich das sage – aber ich bin froh, dass du ausgerechnet mit Harry Potter Freundschaft geschlossen hast. Und zwar nicht, damit du in den Bereich seiner Berühmtheit kommst, sonder weil er ein echter Freund für dich sein wird! Ich habe zwar seinen Vater gehasst, aber seine Mutter war ganz anders, und offensichtlich hat er viele ihrer Eigenschaften geerbt. Er wird dir ein guter und treuer Freund sein. Ich kann es nicht glaube, so etwas über den Sohn von James Potter zu sagen…"
Er schüttelte ungläubig den Kopf. Und Draco? Der war völlig von den Socken. Wie hatte er sich doch fertig gemacht mit seiner Angst vor Severus. Dabei stand dieser gar nicht auf der Seite seines Vaters. Er musste keine Angst vor ihm haben. Unglaublich! Jetzt war sogar der letzte Punkt nicht mehr da, der seine Zeit auf Hogwarts eventuell in den nicht so schönen Bereich gedrängt hätte. Sein Onkel ergriff jetzt noch einmal das Wort.
„Draco, ich wollte, dass du weißt, dass du mir vertrauen kannst. Deshalb war ich sehr froh, dass du heute hier zu mir gekommen bist. Sonst hätte ich mir einen Grund überlegen müssen mit dir alleine zu sprechen. Trotzdem kann ich dich nicht anders behandeln als einen Gryffindor, und die, ich gebe es ja zu, werden bei mir nicht so gut behandelt. Vor allem ist das schade, weil du bestimmt gut in Zaubertränke bist. Aber wenn ich dich anders behandeln würde, würde dein Vater schnell spitz kriegen, dass ich ihm nicht so treu zur Seite stehe, wie er glaubt. Es tut mir Leid."
Draco nickte verstehend. Ja, er wollte auf keinen Fall, dass sein Vater das erfuhr. Da nahm er lieber ein paar hässliche Bemerkungen in Kauf. Dankbar lächelnd sah er Severus an.
„Ich danke dir. Es freut mich zu hören, dass ich mich auf dich verlassen kann."
„Gut, dann gehe jetzt. Wir werden ein Gespräch dieser Art wohl nicht noch einmal führen, fürchte ich. Ich muss meine Rolle aufrecht erhalten. Und was die Ferien angeht… Ich werde Dumbledore fragen, ob du hier bleiben kannst."
Draco verschwieg ihm, dass bereits eine Lösung gefunden war und die Idee mit dem Hier bleiben eine sehr Schlechte war. Trotzdem nickte er nur und ging dann hinaus. Er war sehr froh, dass sein Patenonkel auf seiner Seite stand und er somit in Hogwarts vollkommen sicher war. Und bis der erste Brief seines Vaters hier eintreffen würde, selbst wenn er eine eilige Eule schickte, würden noch ein paar Tage vergehen.
Auf dem Weg nach oben kam Draco plötzlich an einer Tür vorbei, die ihm seltsam bekannt vorkam. War das nicht die Tür, die aus dem Abkürzraum in die Kerker führte, und die Draco nicht weiter erkundet hatte, weil er Angst gehabt hatte, sich zu verirren? Doch sie lag ja direkt an dem Hauptgang und lag natürlich sehr zentral in den Kerker.
Grinsend legte Draco seine Hand auf die Tür, sagte ‚Verirren' und betrat den Abkürzraum. Er überlegte einen Moment, ob er gleich in den Gemeinschaftsraum zurückkehren sollte, doch dann entschloss er sich, den Studienraum für seine Hausaufgaben zu nutzen. Ein paar Minuten später betrat er besagten Raum, machte ein Feuer und ließ sich an einen der 4 Schreibtische fallen. Er holte seine Unterlagen heraus, stand noch mal auf um sich ein nützliches Buch aus dem Bücherregal zu holen und begann zu schreiben. Er merkte bald, dass die Ruhe in diesem Raum dazu beitrug, sich gut konzentrieren zu können und so war er schon bald mit den drei Aufsätzen fertig, die sie schon am ersten Tag aufbekommen hatten.
Bevor er wieder hinausging, trat er noch einmal an die große Fensterfront. Hogwarts in der Abenddämmerung wirkte wieder wie ein Schloss aus den Märchen. In vielen Fenstern brannte noch Licht und der warme, gelbe Schein erleuchtete die Dächer. Wieder schlich sich ein glückliches Lächeln auf Dracos Lippen. Es war ja alles so perfekt!
Dank des Abkürzungsraumes stand er schon zwei Minuten später wieder im Gryffindorgemeinschaftsraum. Harry und Hermine bestürmten ihn gleich mit Fragen, doch Draco sagte nur, bei Snape sei es nicht so schlimm gewesen und er habe seine Hausaufgaben schon erledigt. Der Frage nach dem Wann und Wo ging er aus dem Weg indem er den völlig überraschten Ron zu einer Partie Schach herausgeforderte. Der war völlig überrumpelt und stimmte zu und Draco schlug ihn, wenn auch nur knapp. Ron war danach so beleidigt, dass er kein Wort mehr mit Draco wechselte. Harry und Hermine zogen Ron mit seiner Beleidigttuerei schamlos auf.
Wieder musste Draco lächeln. Er hatte Freunde und alles war wundervoll!
Die nächsten Tage vergingen wie in einem Rausch. Draco und Harry erkundeten viel von Hogwarts und hatten schon den ein oder anderen Geheimgang entdeckt. Was aber nicht hieß, dass sie sich problemlos in dem großen Schloss zu Recht fanden. Genau wie viele andere Erstklässler kamen sie häufig zu spät, da sie sich verlaufen hatten. Doch fast alle Lehrer sahen darüber hinweg, wussten sie doch wie schwer es den Erstklässlern immer fiel, sich zu Recht zu finden.
Den Erkundungstouren der beiden Freunde hatten sich oft Hermine und Ron angeschlossen, doch obwohl die 4 Gryffindors sich gut verstanden, war die Freundschaft nicht so tief zu Hermine und Ron noch nicht so gefestigt, wie zu Harry.
Zu oft hatte Draco gehört, wie verabscheuendswürdig Muggelgeborene waren, als dass er seine Reflexe ohne weiteres ausschalten konnte. Deshalb musste er sich mehrmals auf die Zunge beißen um nicht eine gemeine Bemerkung zu Hermine zu sagen, die das schließlich nicht verdient hatte.
Und auch mit Ron hatte Draco noch Schwierigkeiten, was allerdings auf Gegenseitigkeit beruhte, schließlich hatten Beide von ihren Vätern viel Schlechtes über die Familie des Anderen gehört.
Nur mit Harry hatte Draco in den wenigen Tagen eine Freundschaft aufgebaut, wie er sie noch nie gehabt hatte. Die Beiden verstanden sich ohne viel Reden zu müssen. Ihr Gespräch während der Zugfahrt hatte Beiden gezeigt, dass sie sich sehr ähnlich waren und Beide viel gelitten hatten während ihrer Kindheit. So etwas schweißte zusammen, mehr als die Beiden Gryffindors bis jetzt begriffen hatten. Doch das war der Grund warum Hermine und Ron nicht wirklich in ihre Freundschaft rein kamen, auch wenn sie sich wirklich viel Mühe gaben.
Doch Draco wusste trotz allem: Er war vollkommen glücklich!
Obwohl Draco und Harry so viel gemeinsam unternahmen, hatte Draco sich doch jeden Abend alleine in das Studierzimmer zurück gezogen um zu Arbeiten, ein Buch zu lesen oder einfach nur das nächtlich Hogwarts und die Sterne zu beobachten. Er hatte sich bis jetzt noch nicht durch gerungen Harry das Studierzimmer und den Abkürzraum zu zeigen.
Doch an einem Abend, als sie mal wieder haarscharf Filch entkommen waren, beschloss der junge Malfoy seinen Freund wenigstens den Abkürzraum am Wochenende zu zeigen. Schließlich hatte dieser erstaunliche Raum ihn schon das ein oder andere Mal vor dem zu spät kommen bewahrt.
Harry würde sicher begeistert sein und… irgendwann würde Draco ihm auch das Studierzimmer der Gründer zeigen.
Irgendwann… aber noch nicht jetzt!
Lächelnd bette Draco seinen Kopf auf seine verschränkten Arme und ließ seinen Blick wieder hinauf zum Firmament wandern…
So, das war's mal wieder!
Und ich fürchte auch diesmal für längere Zeit… :(
Joa, ich muss euch leider sagen, dass es wohl für ein halbes Jahr kein neues Chap geben wird…
Tut mir wirklich Leid, aber ich werde einfach keine Zeit haben…
Lasst ihr mir trotzdem ein Review da?? °Hoffnungsvoll umherguck°
Biiitttteeeeeeeeee
