Anmerkung: Und hier kommt Friedsch mit dem neuen Kapitel! Und es folgt ein...

AUFRUF!

ICH BRAUCHE EIN WEITERES PAIRING! Ich habe mich noch nicht entschlossen, was für Personen ich dafür verwenden will. Also gebt mal ein paar Vorschläge zum Besten, ihr könnt sie mir auch mailen! (Aber bitte nicht Draco & Hermine! fleh) Es können alle Arten von Pairings sein. (Wenn jetzt einer mit Harry & Draco ankommt... keif) Die Personenauswahl ist beliebig, aber zumindest eine der beiden sollte in den Büchern namentlich vorkommen! Bitte unterstützt mich mal, ja?

Beispielpairing 1: MR MALFOY & MRS WEASLEY ! (Raaaaaah)

Beispielpairing 2: VOLDEMORT & FRIED-CHAN ! (wähähähähä)

So in der Art denke ich mir das! Und jetzt zu den Reviews!

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Lorelei Lee: Hehe, stimmt, pubertierend und auch noch gedopt! Das kann ja nur fürchterlich werden!

Collie: DANKE! Ich rechne fest mit deinen Reviews! Existenzgrundlage darauf aufbau

Severin: Tja, das wäre ja doch zu auffällig! Obwohl...Der Weg zum Gemeinschaftsraum der Slytherin ist ja nicht allzu weit...

hi1810: Moin, Schoßhund! Die Zutatenliste des Trankes hab ich leider gerade verlegt! Aber der ist in Deutschland sowieso verboten! Und keine Angst! Kein Seepferd der Welt wird dir dein Futter wegfressen! Leckerli geb

Seepferd-Chan: Pff! Als ob ich dir jetzt auch noch Futter geben würde! Und mit deinen Stummelärmchen kannst du selbst mit einem Jo nix reißen! Da hab ich mit einem Tanto noch eine größere Reichweite! UND DU KRIEGST KEIN LECKERLI!

Tsumi: Autsch! zurück knuff Ich? Ein Genie? Aber nicht doch! fünf Meter wachs

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4. Kapitel

Nervös versuchte ich, mein Haar mit den Fingern zu kämmen und massierte mit den Zähnen sanft meine Lippen, damit sie besser durchblutet wurden. Mein Gott! Wenn mir etwas zwischen den Zähnen hing! Ich wollte gar nicht daran denken. Eilig entfluste ich meinen Umhang, strich ihn glatt und wuselte dann an das Pult des großen Meisters der Zaubertränke. Haaaach, ein wahrer Meister...

Alle anderen hatten den Kerker verlassen. Ich war ALLEIN mit Professor Snape! Und er sprach mit mir ALLEIN! ALLEIN!

Professor Snape setzte sich auf den Stuhl hinter sein Pult und faltete die Hände auf dem Tisch.

„Also, Miss Tekana, sie haben heute eine ungewohnt hervorragende Leistung in meinem Unterricht erbracht."

Ich strahlte ihn an, achtete aber darauf, nicht zu breit zu grinsen (Wegen den vermeintlichen Essensresten zwischen den Zähnen). Seine Worte waren für mich wie berauschender Honigwein.

„Ihr Trank hatte eine Qualität, die in einem normalen Falle nur erfahrene Zauberer erreichen.", fuhr Professor Snape fort und sah mich prüfend an. „Sie waren bedeutend besser als Miss Granger. Und das will etwas heißen, so ungern ich das auch zugebe." Er nahm die Arme vom Tisch und verschränkte sie vor der Brust. „Sie sind mir bisher nie besonders aufgefallen, Miss Tekana. Sagen wir, sie waren ungefähr Durchschnitt in dieser Klasse. Nun bin ich sehr positiv überrascht, denn sie haben Granger geschlagen. Also nehmen sie zwanzig Punkte für Slytherin!" Ich errötete leicht. Ich hatte während meiner gesamten Schullaufbahn gerade einmal sieben Punkte erhalten. Ha! Zwanzig Punkte von Professor Snape persönlich! Ich war kurz davor, abzuheben.

„Aber sagen sie, Miss Tekana,", fügte Professor Snape hinzu. „Wie kommt es zu diesem plötzlichen Wechsel? Wie ist ihnen dieser Trank so gut gelungen?"

Bei Sinnen war ich offensichtlich nicht, als ich strahlend verkündete: „DURCH DIE MACHT DER LIEBE!"

Erschrocken über meine eigenen Worte sah ich, wie Professor Snape mich entgeistert anstarrte.

„Ähhh... ich meine... ähhh... ich... ich habe... ähhh... mit viel Liebe die Zutaten geschnitten und so! Dann wird das viel ordentlicher und der Trank gelingt leichter! Ich habe mir richtig Mühe gegeben...!" Zur Unterstreichung meiner eigenen Dämlichkeit lachte ich ein wenig dümmlich und zu meiner Erleichterung entkrampfte sich Professor Snapes Gesicht wieder.

„Na schön. Sie können gehen, Miss Tekana."

S C H E I S S E !

Ich verließ den Kerker und schlug meinen Kopf ein paar Mal gegen die Schulmauer. Was würde Professor Snape jetzt bloß von mir denken? Wie ich mich selbst hasste!

Völlig niedergeschlagen wankte ich durch die Gänge zum Klassenraum von Professor McGonagall, denn meine nächste Unterrichtsstunde war Verwandlungen. Schleppend verging der Tag und als ich nach dem Unterricht in den Gemeinschaftsraum schlurfte und mich niedergeschlagen in einem grünen Sessel niederließ, fanden mich Sjina und ein paar andere Mädchen aus Slytherin.

„Hey, was ist denn los, Zaretha?", fragte Sjina besorgt und die Mädchen setzten sich in die Sessel in meiner Nähe. „Aaach, ich fühl mich nicht so gut...", sagte ich mitleidserregend und seufzte dazu nachdrücklich. Sjina schüttelte bedacht den Kopf. „Du bist heute echt schlimm dran, was? Und dabei wollten wir dich ein bisschen in unser Gespräch einbeziehen!" Ich sah sie an. „Worum geht's denn?", murmelte ich. „Na, um den Weihnachtsball natürlich! Mit wem wirst du hingehen? Fragst du diesmal endlich mal Potter, ob er mit dir hingeht?" Ich zuckte zusammen. Weihnachtsball? Den hatte ich vergessen. Schon seit Wochen hatte ich mir Mut angesammelt, Harry endlich mal anzusprechen. Aber jetzt wollte ich gar nicht mehr. Ich wollte irgendwie gar nicht zum Weihnachtsball.

„Was denn jetzt?", stocherte Sjina weiter. Ich zuckte mit den Schultern. „Nööö... Ich will gar nicht mehr auf den Ball." „Hääh? Du hast dich doch schon so gefreut! Wieso willst du denn plötzlich nicht mehr? Du kannst doch nicht einfach aufgeben!", schrie Sjina auf. Auch die anderen Mädchen waren nicht minder überrascht von meiner Antwort. „Ach Unsinn, ich hab mir Harry längst aus dem Kopf geschlagen. Ich werd nicht mit auf den Ball gehen. Ich brauche keinen Ball.", sagte ich in einer Weise, die die Mädchen vermuten ließ, ich sei zum Selbstmord bereit.

Sjina schien aus diesem Grund unbedingt einen Themawechsel zu fordern und sagte schnell: „Was hat Snape vorhin eigentlich noch gewollt?" Sie konnte ja nicht wissen, dass sie schon wieder in ein Fettnäpfchen getreten war... „Oooch, er hat mir zwanzig Punkte für Slytherin gegeben.", sagte ich so gleichgültig wie möglich. „Hey, ist doch toll!", rief Sjina und schlug mit auf den Rücken.

Eines der Mädchen meldete sich zu Wort. „Meine Güte, wenn du das noch ein paar Mal hinbekommst, frisst dir Snape aus der Hand, Zaretha! Du hast die Granger übertroffen, dafür kriegst du sicher eine spitzenmäßige Note!"

„Genau!", warf ein anderes Mädchen ein. „Du müsstest jetzt nur noch in die Quidditchmannschaft eintreten und eine geniale Spielerin werden und schon wärst du wirklich Snapies kleiner Liebling!"

Ich stockte und hob den Kopf. Meine Augen starrten glänzend und funkelnd in die Leere, als sich ein breites Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitete. Natürlich! Meine Stimme war erfüllt von Erkenntnis und Klarheit, als ich wie in Trance hauchte:

„QUIDDITCH!"

-Fortsetzung folgt-