4. Die Quidditch Weltmeisterschaft
Ich ließ los und landete hart auf dem neuen Boden. Ich rappelte mich auf und sah mich um, alle anderen schienen genauso geschlaucht von der Reise zu sein wie ich.
Der Anblick, der einen Bot war unfassbar. Ein Meer von Zelten geschmückt in den Farben Grün und Rot. Irland gegen Bulgarien.
Wir hatten zwei Zelte mitgebracht, und ich hatte keinen blassen Schimmer wie wir da alle rein sollten, denn mit den drei Brüdern die noch nachkamen und Hermine und Harry waren wir 11 Leute und die Zelte sahen auch aufgebaut ziemlich klein aus. Zudem schien niemand einen Schlafsack oder sonstige Schlafutensilien mitgebracht zu haben. Ginny, Hermine und Ich teilten uns ein Zelt. Ich fand diese Geschlechtertrennung ziemlich lächerlich, aber natürlich fügte ich mich ohne zu maulen.
Ich betrat das Zelt und staunte nicht schlecht, es war Magisch vergrößert worden und war nicht nur ein großes Zelt sondern eher eine kleine 2 Zimmerwohnung, mit Schlaf- und Wohnbereich sowie Küche und Badezimmer. Ich musste lachen, dass ich so was nicht erwartet habe… Als ich das Zelt wieder verließ, standen Bill, der älteste der Geschwister und Charlie auch schon da und schauten sich um. Als Charlie mich bemerkte lächelte er verhalten aber wandte sich ab und grüßte eine Hexe ganz in der Nähe. Ich war ein bisschen enttäuscht weil ich mehr Aufmerksamkeit von ihm Gewöhnt war.
Ich sah wie Mr. Weasley versuchte mit ein paar Streichhölzern ein Feuer anzuzünden und dabei kläglich versagte. Natürlich – warum sollte man damit umgehen können, wenn man einen Zauberstab besaß. Ich ging zu ihm rüber und half ihm. „Mr. Weasley, darf ich ihnen Helfen?", er lächelte mich dankbar an. Ich zündete das Lagerfeuer an und spürte einen Arm auf meinem Rücken, „Hast du Lust dich ein bisschen umzuschauen? Wir haben noch eine Stunde Zeit bevor das Spiel beginnt.", frage Fred, ich nickte. Etwas enttäuscht. Also tingelten wir drei, über den Platz, sahen hier und da alte bekannte und auch Wood trafen wir. Den Kapitän der Gryffindor Quidditch Mannschaft der letzten Jahre. Und Angelina, die mich nicht beachtete aber Fred und George umarmte. Als wir bei ihr standen, legte Fred einen Arm um mich, ich sah ihn bedrohlich und warnend an. Er tat das nur, weil er keine Lust auf Angelina hatte, und ihren Schwachpunkt kannte. Aber ich hang dann wieder da mit ihren bösen Blicken.
Dann ging es auch schon bald los mit dem Spiel. Wir saßen in der Ehrenloge, Mr. Weasley hatte Karten geschenkt bekommen. Ich setzte mich unauffällig neben Charlie, der bemerkte dies natürlich, aber außer ein paar verschmitzen Lächeln war er nicht vom Spiel abzulenken. Ich musterte ihn aus dem Augenwinkel, er trug ein T-Shirt das seinen Trainierten Oberkörper betonte, aus dem Ausschnitt sah man ein Stück von einem Tattoo, wie ich schätze. Er hatte große Hände und mir wurde schwindelig als ich darüber nachdachte, was er damit machen konnte. Seine Arme waren mit einem Muster bedeckt von Narben und Brandmalen, von seiner Arbeit. Ich biss mir auf die Unterlippe, ich war mir sicher, das dieser junge Mann, jedes Mädchen bekommen konnte. Bis zur zweiten Klasse ging er noch mit mir nach Hogwarts, aber ich hatte nie etwas mit ihm zu tun gehabt, und er hatte sich seit dem absolut verändert. Damals war er Vertrauensschüler und Kapitän der Qudditch Mannschaft gewesen, und war einer der beliebtesten Schüler überhaupt, noch heute war Charlie Weasley ein wohl bekannter Name.
Er bemerkte meinen Blick. Er zog eine Augenbraue hoch und grinste ein schiefes Lächeln. „Was gibt's Lady Laura?" fragte er mir zugewandt. „nichts.", antwortete ich schmunzelnd. Doch ich war mir sicher, das er ganz genau wusste, was es gab.
Einige Stunden später saßen wir alle zusammen in dem Jungen Zelt und feierten das Spiel mit Butterbier und Feuerwhiskey. Irland hatte gewonnen. Ich war schon reichlich angetrunken und kicherte als Fred und George durch das Zelt stürmten und einige Spielzüge nachspielten. Bill trug gerade Ginny ins Mädchenzelt die eingeschlafen war am Tisch und Percy war in eine Diskussion mit Hermine vertieft. Ähnlich wie Ron und Harry, die sich über die genialen Fang von Krum besprachen. „Geh gleich ins Bett. Ich hol dich in einer halben Stunde da ab, Madam, natürlich nur, wenn du Lust auf kleines Abenteuer hast.", hauchte mir eine so sanfte Stimme ins Ohr das ich schauderte. Charlie ging ohne auf eine Antwort zu warten in die Küche und fragte ob noch jemand ein Butterbier möchte. Ich gähnte übertrieben. „Nein Danke, ich glaub ich geh auch mal, ist schon spät.", Fred drehte sich zu mir um und lächelte mich an, „Du kannst auch hier schlafen, in meinem Bett ist sicher noch ein Plätzchen frei." Ich rollte mit meinen Augen. „Ach Fred… vielleicht ein andermal." Charlie drehte sich in der Küche um und sah mich breit grinsend an. „Gute Nacht Lady Laura."
Ginny schlief schon tief und fest. Ich zog mir schnell nur etwas anderes an, meine Klamotten waren verschwitzt vom Tag und sahen nicht mehr wirklich einladend aus. Ich betrachtete mich noch kurz im Spiegel und verließ dann das Zelt. Schon im Eingang traf ich auf Charlie, der ohne umschweife meine Hand nahm und mich mitzog. Wir gingen durch das Zelte Meer. Viele Feierten noch, die Iren waren laut. Charlie hielt meine Hand, wir lachten und schauten uns immer wieder um, ob wir auch nicht verfolgt wurden. Wir erreichten einen kleinen Hügel, umgeben von Wald wo kaum noch Zelte zu finden waren. Ich lies mich lachend auf den Rasen fallen und Charlie tat es mir gleich. „Fred würde uns umbringen", lachte er und legte einen Arm um mich. Ich sah ihn fragend an, „Warum sollte er? Weil ich mit seinem für mich viel zu alten, großen Bruder Sterne schaue?", fragte ich kichernd und legte mich hin. Ich lächelte ihn an, meine Hemmungen vielen durch den Alkohol, die Nacht und der Hochstimmung vom Tag. Ich strich ihm durchs Haar und biss mir auf meine Unterlippe.
Miss Cannfort Sie sind gefährlich.", sagte Charlie grinsend und beugte sich über mich. Er trippelte mit seinen Fingerspitzen über meinem Arm. Ich bekam Gänsehaut. „Warum?", flüsterte ich und seufze denn seine Berührung breitete sich in einem warmen Schauer in mir aus. „Du bist eindeutig zu jung für mich", fing er an und seine Finger waren nun an meinem Bauch, „absolut, traumhaft schön", er lies sie weiter hoch wandern, „und die beste Freundin meines kleinen Bruders.", mit der anderen Hand zog er mich mit einem festen Griff an sich. Ich konnte die gesamte Situation nicht so richtig Fassen. Seine blauen Augen musterten mich immer wieder. Man merkte die Jahre die er älter war. Er war erfahrener, alles in seinem Blick und seinem Verhalten ließen darauf zurück schließen, das er ganz genau wusste, was er wollte und auch ganz genau wusste wie er dahin kam. Ich biss mir auf die Lippe und beobachtete ihn. Es war nur eine Frage der Zeit wann er die letzten Zentimeter die noch zwischen uns lagen verringern würde, und genau dies tat er auch. Sein Kuss war sanft und doch sehr fordernd. Es war nicht dieses unsichere, Geschmatze das ich von den Jungs in der Schule kannte. Sein Griff war fest und mein Herz raste. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken. Er löste sich, „Das wollte ich schon seit gestern Nacht machen.", er grinste frech, strich mir durchs Haar und lächelte mich sanft an. „Das ist Unvernünftig.", hauchte ich. „das ist mir ziemlich egal.", murrte er und zog mich wieder an sich ran. Dieses mal mit einer ziemlichen Menge an Kraft und Leidenschaft und seine Hände waren plötzlich überall. Ich seufzte. Ich stützte mich gegen seine Brust, eine Hand fand den weg unter sein Shirt und ich streichelte das was ich dort fand, wie ich schon angenommen hatte war er trainiert, die Brandspuren die ihn an den Armen zeichnete, führten sich an seinem Oberkörper weiter. Ich spürte die Bahn Haare, die runter rum Bund seiner Jeans führte. Er löste sich abermals, ich sah ihn mit völligem Unverständnis an. „Miss Laura, wenn Sie nicht aufpassen was Sie tun, kann ich für nichts Garantieren." Ich grinste, „vielleicht lass ich es ja drauf ankommen." Doch wir fanden in der Nacht nicht mehr raus, was passierte wenn ich es drauf ankommen lasse, denn eine laute Explosion schreckte uns hoch. Ein Tumult auf dem Campingplatz, man konnte schon von hier, das Feuer sehen, es kam aus der Richtung von unseren Zelten. Charlie richtete sich sofort auf. Er half mir hoch, „ich denke, unser Date wurde gerade beendet. Tut mir leid, Madam.", er beugte sich zu mir runter und gab mir noch einen kurzen Kuss. „Nehm meine Hand.", forderte er. Ich nahm sie und er Apperierte mit mir zusammen. Ich fand mich wieder zwischen Mr. Weasley, Bill und Percy, die sich allesamt die Ärmel hochgekrempelt hatten und verwirrt aussahen, das wir vor ihnen standen. Ich sah den Blick von Bill, doch keiner sagte was. „Da seid ihr ja, Charlie, da sind Todesser sie haben die Muggelfamilie die diesen Zeltplatz betreiben in ihrer Hand. Wir werden den Ministeriumszauberern helfen." Charlie nickte. Nun schaute Mr. Weasley zu mir, immer noch milde verwirrt. „Du gehst zu den anderen, sie sind noch im Zelt.", ich holte Luft. „Keine Widerrede! Du bist nicht Volljährige", er betonte dies, wie ich bemerkte nicht nur mir gegenüber sondern auch an Charlie gewandt. „bringt euch in Sicherheit, los!", die Männer gingen los ohne sich umzublicken. Charlie warf mir noch einen entschuldigenden Blick zu. Fred trat aus dem Zelt und schien erleichtert mich zu sehen. „Da bist du ja, komm, wir nehmen Ginny mit und müssen hier schnellstens weg." Er nahm meine Hand und rannte los. George hatte Ginny auf dem Arm genommen und wir gingen in Richtung Wald. Als wir stehen geblieben waren, wandte sich George an mich „Wo warst du? Dein Bett war leer…" Die Antwort blieb mir erspart, denn es war ein weiterer lauter Knall zu hören. Ginny fing an zu weinen, ich nahm sie in den Arm. „Sind da wirklich Todesser?", fragte ich flüsternd. „Ja", antworteten Fred und George gleichzeitig. „Wir haben sie gesehen, als wir nach dir gesucht haben.", setzte Fred hinzu. Wollte aber scheinbar inzwischen nicht mehr genau wissen wo ich war. Ich war ganz froh darüber.
Wir standen noch ewig dort in diesem Wald, bis uns Bill einsammelte. Er schien froh zu sein uns gefunden zu haben. „Los, kommt wir gehen zurück zum Zelt. Einige von uns werden gleich zurück zu Mum apperieren damit sie sich nicht weiter sorgt, die anderen werden bis zum Morgen und dem ersten Portschlüssel warten." „Was war denn los?", fragten Fred, George und ich gleichzeitig. Ich versuchte Bills schnellen Schritt mitzuhalten. „Einige Todesser haben, wie ihr gesehen habt, die Muggelfamilie unter ihrer Gewalt gestellt. Danach wurde das Dunkle Mal heraufbeschworen und nun geht alles im Chaos unter weil alle schnellst Möglich vom Platz wollen. Wir haben keinen der Schuldigen gestellt, die Muggelfamilie ist gerettet und ihre Erinnerung geändert.", sagte er schnell. Wir kamen beim Zelt an, wo auch schon Mr. Weasley, Percy, Charlie sowie Hermine, Ron und Harry standen. „Bill, Charlie und Percy können jewals einen mit zum Fuchsbau zurück nehmen, der Rest bleibt mit mir hier." „Ich denke die Mädchen sollten mit zurück genommen werden.", meinte Bill. Charlie blickte zu mir rüber und zwinkerte. Ich wandte mich schnell ab um nicht lachen zu müssen. „Laura bleibt bei uns.", sagten Fred und George gleichzeitig. Mr. Weasley seufzte schwer. „Jungs, meint ihr wirklich, das sie hier sicherer ist, als im Fuchsbau wo Molly sicher schon heiße Schokolade gemacht hat?" Sie verstummten. Ich wusste warum ich nicht gehen sollte. Wir machten immer alles zu Dritt und wir waren nicht die Sorte die ab nach Mami wollte wenn es spannend wurde. Ich sah die beiden an. „Sorry.", und ging rüber zu den drei ältesten Weasley Brüdern, Hermine und Ginny taten es mir gleich. „Na, Lady Laura, alles in Ordnung bei dir?", fragte Charlie ohne zu mir herunter zu schauen. „Ja. Und bei dir?", er lachte leise. „ich Arbeite mit Drachen… Hatte schon schlimmere Nächte." Ich schmunzelte. „Nun los, ich hab Molly schon eine Eule geschickt, ich hoffe ihr seid da bevor sie etwas aus zweiter Hand erfahren hat und sich Sorgen macht.", Charlie zog mich etwas zu Besitz ergreifend an sich, dafür das er ja eigentlich nur der große Bruder meiner besten Freunde war. Doch einen Augenblick später waren wir auch schon weg. Seit-an-Seit apperieren ist nicht unbedingt das angenehmste Gefühl. Es war wie ein Sturz für den Magen. Als wir wieder beim Fuchsbau waren keuchte ich. „Alles ok bei dir?", fragte Charlie besorgt. „Ja, ja schon ok. Hab mich nur noch nicht ans apperieren gewöhnt.", krächzte ich. Es war mitten in der Nacht doch im Haus brannte noch Licht. Mrs. Weasley schien noch wach zu sein. Wir gingen zum Haus, und sahen auch wie die anderen das gleiche taten, als Mrs. Weasley aus dem Haus gestürmt kam. Sie schaute uns überrascht und sorgenvoll an. Dann sah sie Ginny, wie sie dort zitternd stand. Ich war mir nicht sicher ob es an dem Abend oder am apperieren lag. „Ginny Schatz, was ist passiert?", sagte sie. „Mum, Todesser…", murmelte Ginny. Nun wurde Mrs. Weasley hysterisch, es schien nicht so, als wäre die Eule die Mr. Weasley geschickt hatte früh genug angekommen zu sein. Bill buchsierte seine Mutter und seine kleine Schwester ins Haus. Percy murmelte etwas von, „Ich wusste das es nicht gut war hinzufahren… das ganze Ministerium steht bestimmt auf den Kopf.. Überstunden…", zum Schluss waren es nur noch einzelne Wörter. Auch ich ging in Richtung Haus, doch im gehen packte Charlie meine Hand. „Lass uns doch noch ein bisschen draußen bleiben." Ich sah ihn fragend an. „Hier ist auf jeden Fall die Chance kleiner das Todesser uns den Spaß verderben." Ich lächelte, fröstelte aber leicht. Ich war immer noch in T-Shirt und es wurde langsam, obwohl es eine Sommernacht war, doch recht Kühl. Er nahm mich in den Arm. „Dafür", murmelte ich grinsend. „Kann man uns hier, von der Küche aus sehen. Und bei der Neugierde deiner Geschwister und deiner Mutter steht mit Sicherheit schon jemand am Fenster." Charlie hob seinen Kopf und lachte. „Ja. Bill scheint uns zu sehen. Aber das ist egal, mit dem hab ich eben schon gesprochen." „Worüber denn?", fragte ich. „Er hat mir vorgeworfen, dass ich die kleine, süße Freundin unseres gemeinsamen, kleinen Bruder versuche zu verführen.", er lachte wieder und das lachen war absolut süß. „Was hast du geantwortet?", fragte ich und sah zu ihm hoch. „Das ich nicht versuche die Freundin meines Bruder zu verführen sondern die beste Freundin.", er grinste mich mit so viel Begierde an das ich es kurzzeitig nicht wechseln konnte. „Das hast du gesagt?", hauchte ich ungläubig. „Ja.", er rieb sich mit einer Hand den Kopf. „Aber das hat Dad mitgehört und er meinte, dass du erst 16 und ich 21 bin und dass ich mich gefälligst zusammen reißen solle." 21 also. Ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt, und fand es war auch noch im Rahmen. „Ich glaube nicht, dass einer von ihnen Fred drauf ansprechen wird. Keiner hat Lust auf seine Reaktion." Ich schmiegte mich an ihm. Er roch wirklich gut, eine Mischung aus dem Geruch von Feuer und einem Gemisch von seinem Parfüm und Schweiß von dem Ende der Weltmeisterschaft eben. Doch er nahm meine Hand drehte mich und sagte dann, „Nun denn, Miss Cannfort, lassen Sie uns zum Hause schreiten, bevor sich da ne ganze Tribüne bildet.", setzte er missmutig hinzu, und als ich zur Küche schaute standen schon Ginny und Bill am Fenster grinsten, und als sie unseren Blick bemerkten winkten sie. Ich rollte mit den Augen.
Als wir aber an der Haustür angekommen waren, hielt er mich auf sie zu öffnen. Ich spürte seinen heißen Atem im Nacken. Er drehte mich und stütze seine Hände neben meinem Kopf ab. Er sah mich mit seinen tief, blauen Augen so durchdringend an, das ich weiche Knie bekam. Dann küsste er mich, nicht so wie auf dem Berg, sondern mit hundert Mal mehr Verlangen. „Laura Cannfort, du machst mich Wahnsinnig.", mein Atem ging schnell. Ich hätte gar nicht ausdrücken können, wie sehr ich das wiedergeben konnte. „Ich hab mein Zimmer übrigens, im Gegensatz zu dir, für mich alleine. Ich wäre beleidigt, wenn du mich später nicht noch besuchen würdest." Ohne eine Antwort abzuwarten, hob er noch einmal mein Kinn und küsste mich, diesmal einfach nur Sanft und ich genoss es schweigend. Dann ließ er mich los, und ich ging ins Haus. Als ich die Küche betrat, drehte sich Mrs. Weasley zu mir um und nahm mich in die Arme. „Och Liebes, haben dich die Todesser erschreckt?", ich war verwirrt. „mh, ja geht schon.", murmelte ich doch sie schien mich zu überhören. „Das war sehr nett von dir, Charlie, das du sie getröstet hast.", sagte sie an ihren Sohn gewandt mit einem Hauch von Stolz in der Stimme, weil er so höflich zu mir war. Ginny und Bill prusteten im Hintergrund und Bill verschluckte sich an seinem Kürbissaft. „Ja.. trösten, so kann man es auch nennen.", flüsterte er halblaut. Charlie ging an ihm vorbei und gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf und nahm sich danach auch was zu trinken. Ich legte, noch in den Armen von Mrs. Weasley, den Kopf schief. Mh.. netten Hintern hatte er auf jeden Fall. Dann löste sich Mrs. Weasley von mir, klopfte mir auf die Schulter und meinte dann zu allen. „Geht lieber ins Bett, es war eine anstrengende Nacht.", keiner Widersprach und so langsam verließen alle den Raum. Ich ging mit den Mädchen zusammen ins Zimmer, wir zogen uns um, und sprachen nicht viel. Alle waren zu Müde, selbst für einen dummen Spruch über Charlie und mich.
