Kapitel 4

Der morgen des nächsten Tages dämmerte bereits als Harry Potter auf das Schloss Hogwarts zurückkehrte. Er hatte eine lange Nacht hinter sich und war erleichtert festzustellen, dass das Schloss trotz der Aufregung des vergangenen Tages zu dieser Morgenstunde wie ausgestorben war. Dies lag garantiert nicht an Mangel an Leuten sondern lediglich daran, dass so früh die einzigen die wach waren, die Hauselfen und die Nachtwachen waren, die das Gelände und die Zinnen des Schlosses patrouillierten. Es war nicht das erste Mal, dass er sich die frühe Uhrzeit zu nutze machte um im Schloss ein und auszugehen ohne die Aufmerksamkeit des ganzen Orden auf sich zu lenken. Dieser hegte auch ohne seine dauernde Anwesenheit genug Animosität gegen ihn als dass er sie auch noch reizen wollen würde. Es wäre schließlich kontraproduktiv seine wenn auch sehr widerwilligen Verbündeten in reiner Selbstverteidigung zu töten und er zweifelte ernsthaft daran, dass wenn er den ein oder anderen von ihnen ausschaltete, der Orden besser auf ihn zu sprechen wären. Wüsste er nicht, dass der widerwillige Friede endgültig daran zerbrechen würde, wäre er mehr als nur ein mal versucht gewesen, es auszuprobieren, nun ehrlich gesagt, war ihm der Gedanke auch öfters aus nicht ganz so strategischen Gründen gekommen. Aber was sollte man machen, anscheinend gehörte dauerhafter Schaden an Bündnispartnern zum schlechten Ton. Wer hätte das gedacht.

Als Harry am dem steinernen Wasserspeier ankam war er nicht wirklich überrascht als dieser sofort den Weg frei machte. Nur weil die Mitglieder des Ordens seine Anwesenheit nicht bemerkten, hieß das nicht, dass deren Anführer es ebenfalls nicht tat. Es war beinah unmöglich das Schloss zu betreten ohne das Dumbledor davon erfuhr und er hatte auch nicht versucht sein Anwesenheit geheim zu halten. Warum sollte er auch? Er war schließlich nur hier um mit Dumbledor zu reden und er bevorzugtes es, den alten Mann nicht extra wecken zu müssen. Es war leichter, die Schutzzauber ihre Arbeit tun zu lassen und so Dumbledor auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen.

Ob er zu einem angemesseneren Zeitpunkt hätte herkommen können? Natürlich, aber wo bliebe da denn der Spaß? Außerdem war der Orden nicht die einzigen, die einen Groll hegen konnten. Er hatte inzwischen auch mehr als genug Erfahrung darin gesammelt. Er lächelte.

Albus Dumbledor schreckte aus dem Schlaf als die Schutzzauber ihn über eine Durchbrechung alarmierten. Das kein lauter durchdringender Alarm durch das Schloss schalte, war eines der Indizien dafür, dass der Neuankömmling keine Gefahr darstellte. Ein anderes war, dass er bereits wusste, wer der Eindringling war. Es gab nur zwei Leute außer ihm, die die Schutzzauber durchbrechen konnten und so sehr er sich bemühte nur das gute in allen Menschen zu sehen, zweifelte ernsthaft dran, dass Tom ohne mörderische Absichten das Schloss aufsuchen würde.

Außerdem hatte er Harry bereits erwartet und es wunderte ihn nicht, dass der Junge eine solche Methode genutzt hatte um zu zeigen, dass er mit absolut nicht glücklich war mit der Situation.

Es schien eine kindische Methode, doch die Nachricht, die dahintersteckte, war nicht halb so harmlos, wie frühes Aufgeweckt werden.

Er zeigte ohne Gewalt, dass er unzufrieden war, sich aber für den Moment fügen würde, da sie Bündnispartner waren und solche Gewalt untereinander fehl am Platz wäre.

Er wendete sich zu Tür zu als es klopfte und bat seinen Gast einzutreten.


Ja ich weiß, total kurz, aber ich bin einfach zu müde um noch was dazuzuschreiben. Aber es kann gut sein, dass ich in den nächsten Tagen noch etwas hinzufüge. Dieses und das nächste Kapitel sind noch Fillerkapitel, aber danach geht's ans Eingemacht.

Also frohes lesen und reviewn!

KURZE ANMERKUNG: ICH WERDE BEIN NÄCHSTEN KAPITEL DIESE FF ENDGÜLTIG IN DEN CROSSOVER BEREICH UMSIEDELN. Wer also dort nicht regelmäßig vorbeischaut, aber trotzdem weiterlesen möchte, sollte die Alert-Funktion aktivieren.