Disclaimer: Hier beim Fanfiction schreiben geht es nur darum, was eine Frau kann und was eine Frau nicht kann!
Ich kann zum Beispiel eine Geschichte über Fluch der Karibik schreiben und sie ins Internet stellen!
Aber damit Geld verdienen kann ich nicht, da "Fluch der Karibik" leider *schnüffel* nicht mir gehört. Klar soweit?
{Nariel: Hö? Nix mit Fluch-der-Karibik-DVD! Die deutsche Version gibt's doch erst ab Ende Januar! Wenn du die Anmerkung beim ersten Kapitel liest, wirst du sehen, dass die Geschichte im Sommer 2004 spielt... und da gibt's die dann... und ich hab sie hoffentlich dann auch! *hoff* *einigeCentsinWunschbrunnenwerf*}
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Vorwort: Draußen isses arschkalt und ich sitze hier im warmen Zimmer und hab' mir mal wieder einen Stift und einen Zettel geschnappt. Alles schön und gut, gäbe es da nicht einen Haken bei der Sache (oder auch mehr!):
Das warme Zimmer ist der Aufenthaltsraum meiner Schule und da ich heute Mittag Mathe schreibe, sollte ich mich lieber mit Matrizen beschäftigen, als mit einem gewissen Piraten, der HOFFENTLICH in diesem Kapitel noch auftaucht. Doch der Zufall will es, dass ich, wenn ich lernen sollte, immer die besten Ideen für die Story habe. Aber genug gelabert! Ich nutze die restlichen 30 Minuten meiner Holstunde und versuche was lesbares aufs Blättchen zu kritzeln :)
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch euer Aurynchen! ################################################################################
Chapter 4: Verrat
Metall auf Metall!
Dieses Geräusch jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Die Klinge meines Säbels war plötzlich mit einer anderen gekreuzt. Aber diese Säbelklinge gehörte nicht dem nervösen Kerl! Neben ihm stand jetzt ein anderer Soldat, der sehr wohl wusste, was er tat! Er hatte in vielen Schlachten seinen Mut bewiesen und hatte immer überlebt.
Woher ich das wusste? Nunja! Ein einfacher Soldat ohne Kampferfahrung würde wohl niemals die Uniform eins Commodores tragen!
Ich riss die Augen auf. Entgeistert flüsterte ich: "Jack Davenport!"
Der Commodore starrte mich mit zusammengekniffenen Augen an und zischte: "Ich bin COMMODORE James Norrington und heute ist Euer letzter Tag auf See, Jakobson!"
Ich stutzte: Das war eindeutig Norrington, aber seine Stimme war viel dunkler als im Film! Komisch! Aber egal! Ich hatte jetzt wichtigeres zu tun, als mich zu wundern!
Am Leben zu bleiben, zum Beispiel!
Ich begann fett zu grinsen, der Rum zeigte wieder seine Wirkung.
Doch plötzlich geschah etwas.
Wie von allein holte mein linker Arm mitsamt Säbel aus. Die Klinge zerschnitt die Luft.. und fegte Norringtons Hut von seinem Kopf. Ich wirbelte herum und setzte zu einem neuen gut gezielten Schlag an, doch wieder traf Klinge auf Klinge; Der Commodore hatte gut pariert.
Aber etwas anderes ließ mich zusammenzucken.
In meinem Kopf hörte ich eine raue Frauenstimme, die fröhlich sang: 'Wir klauen Juwelen und plündern aus Spaß! Trinkt aus, Piraten, Yo Ho! Yo Ho, Yo Ho! Piraten haben's gut!!!'
Plötzlich gehorchte mir "mein" Körper überhaupt nicht mehr! Ich führte Hiebe und Bewegungen aus, ohne, dass ich es wollte. Aber vielleicht war das auch gut so! Wer oder was auch immer diesen Körper bewegte, wusste, was er/sie/es tat!
Die Säbelhiebe waren so gut platziert, dass Norrington immer mehr Schwierigkeiten damit hatte, sie abzuwehren. Er musste immer weiter zurück weichen.
Endlich hatte "ich" ihn bis zur Reling zurück gedrängt. Norrington wehrte sich noch immer verbissen. Ein letzter Schlag und die Klinge meines Säbels war fest an seine Kehle gedrückt.
Plötzlich zischte ich, ohne dass ich es vorhatte: "So... wer ist heute zum letzten Mal auf See, Commodore?"
Was war hier los?
Wieso konnte ich mich nicht mehr bewegen?
Panik kam in mir hoch.
Automatisch fasste meine Hand nach vorne und ergriff Norringtons Hals. Sie drückte langsam zu, sodass Norrington fast keine Luft mehr bekam. Die Hand, die den Säbel führte, wurde zurück gezogen und setzte nun den Säbel an Norringtons Wange an. Eine schnelle Bewegung und schon quoll aus einer gezackten Wunde an seiner Wange Blut. Norrington schrie nicht einmal los.
Mein Gesicht verzerrte sich zu einem gehässigen Grinsen, mein Körper beugte sich nach vorne, ganz nahe an Norringtons Ohr vor und mein Mund flüsterte: "Na? Habt ihr Angst,... James?"
Plötzlich, ohne Vorwarnung, war die Kontrolle des Körpers wieder an mich übergegangen. Ich stand also da, die Hand an Norringtons Gurgel, den Säbel an seiner Wange, den Mund an seinem Ohr.
Hä? Was war jetzt wieder passiert.
Als ich mich noch wunderte, schlangen sich plötzlich zwei Arme um mich und drückten meine Arme fest an meinen Körper. Ich ließ den Säbel fallen und Norringtons Hals los. Jemand riss mich derb zurück.
Ich begann zu schreien und zu strampeln, aber der Griff um meinen Körper lockerte sich nicht. Zu allem Überfluss drückte mein Angreifer auch noch so stark zu, dass mir fast die Luft wegblieb. Ich zappelte, aber ich war zu fest im Schwitzkasten gefangen.
Schließlich fiel mir ein, was Richard Dean Anderson in Stargate mal in so einer Situation gemacht hatte: Ich haute mit voller Wucht meinen Kopf nach hinten.
Von meinem Angreifer hörte ich einen schmerzerfüllten Aufschrei und dann wurde ich losgelassen.
Wieder fühlte ich eine unglaubliche Wut in mir.
Ich rammte dem Kerl hinter mir meinen Ellenbogen in den Bauch. Ein erneuter Aufschrei ertönte und dann hörte ich, wie etwas auf den Boden knallte. Ich wollte schon nachsehen, aber Norrington war natürlich nicht während dessen eingepennt! Er stürzte mit seinem Säbel auf mich zu.
Norrington schwang den Säbel.
Ich duckte mich geschickt unter ihm durch und verpasste ihm ein gut gezieltes Eisbein.
Norrington heulte auf. Ich ergriff meinen Säbel und machte mich schnell aus dem Staub.
Ich hatte nochmal Glück gehabt, aber ohne den fremden Geist, der meinen Körper so fachmännisch (oder -frauisch) gelenkt hatte, hatte ich ja keine Chance!
Es war unglaublich, wie schnell man wieder nüchtern werden konnte! Vorallem in Stresssituationen!
Ich rannte in Richtung Kenny, der auch wie ein besessener kämpfte. Leider schien er heute so viel Glück zu haben, wie ich: Die meisten seiner Hiebe gingen ins Leere.
"Sammy! Hilf mir hier mal ein wenig!", rief er mir zu.
Ich schaute ihn zweifelnd an. Doch plötzlich traf ihn ein Säbelknauf am Hinterkopf. Kennys Augen verdrehten sich, dann stürzte er bewusstlos zu Boden. Hinter ihm tauchte Gilette auf. Oha!
"Wer zu letzt lacht... aber den Spruch kennt Ihr ja, Samara!", hörte ich hinter mir Norrington höhnen.
Ich schaute mich gehetzt um.
"Meine" Mannschaft war mehr oder weniger geschlagen. Sie flohen entweder ins Wasser oder lagen verletzt an Deck.
Ich schaute wieder zu Kenny, aber... der war gar nicht mehr da!!! Was war hier los? Ich fühlte mich plötzlich ganz elend zumute. Das Glück hatte sich von der einen auf die andere Sekunde gewendet!
Plötzlich wurde ich wieder von hinten gepackt. Jemand drückte mir ein Tuch auf Mund und Nase. Ich schnappte nach Luft, aber nur ein stechender Dampf drang bis in meine Lunge vor.
Mir wurde schwummrig und dann war alles schwarz...
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Soooo.... ganz entgegen meiner Festlegung habe ich dieses Kapitel abgeschnitten... aber wenn ich gut bin (was ich nicht bin :P ), wird das fünfte gleich darauf folgen!
Sorry Sabrina... im nächsten Kapitel wirst aber eingebaut!!!!!! *versprochen* :)
Mein Lieblingspirat ist hier immer noch net aufgetaucht *schnüffel* Aber ich bin noch zuversichtlich, dass er es bald tun wird! *entschlossenguckt*
Meine Mathearbeit ist übrigens gut verlaufen! Meine Güte, war die leicht! Rausbekommen hab ich sie aber noch leider net!
