Warnung und neues Rating: Dieses Kapitel beschreibt gegen Ende sexuelle Handlungen. Also, liebe Kinder, entweder an entsprechender Stelle oder gleich hier zu Beginn wegklicken … ;-)

Kapitel 4
Jim

Brass stand vor einer Anrichte in der Lobby, beugte sich über ein Glas mit frisch gebackenen Schokoladenkeksen, atmete den Duft ein und wollte gerade zugreifen, als er von oben ein Scheppern hörte, dann mehrfaches Poltern, dann das Aufreißen einer Tür im ersten Stock.

Alarmiert eilte er zur Treppe, da stürmte ihm auf den Stufen auch schon Ken mit einer Platzwunde an der Schläfe und Kratzern im Gesicht entgegen, rempelte ihn zur Seite und entschwand aus der Haustür.

Brass rannte nach oben, zur offenen Tür von Saras Suite und trat ein. Das Bett war zerwühlt, die Nachttischlampe lag zersplittert auf dem Boden, ein Stuhl umgeworfen daneben …

"Sara?", fragte Brass besorgt und schloss die Tür hinter sich.

Als er keine Antwort erhielt, eilte er ins Badezimmer.

Sara hockte bleich, zitternd und apathisch vor sich hinstarrend an die Wand neben der Toilette gelehnt, inmitten blutiger Klopapierknäuel. Ein weiteres, schon mit Blut voll gesogenes Tuch hielt sie sich unter die Nase. Ihre Bluse und ihr BH waren zerrissen und an ihren Armen und ihrem Hals begannen sich bereits blaue Striemen abzuzeichnen.

Brass atmete scharf ein und kniete sich neben sie.

"Sara, hören Sie mich?"

Er berührte sie leicht an der Schulter.

Sie zuckte zusammen und starrte ihn unverwandt an.

"Sara, erkennen Sie mich? Ich bin's, Jim Brass."

Ihr Blick klarte sich auf und sie nickte.

"Was ist passiert?", fragte er mit sanfter Stimme, die im krassen Gegensatz zu seiner Angst vor ihrer Antwort stand – und zu seiner Wut auf Ken Fuller.

Saras Augen füllten sich mit Tränen und sie presste ihre Lippen aufeinander.Vorsichtig fasste Brass nach ihrer Hand, mit der sie sich immer noch das durchnässte Klopapier vor die Nase hielt, und zog sie zurück, so dass er ihre Verletzung untersuchen konnte. Die Nase schien nicht gebrochen und die Blutung gestoppt zu sein. Er riss ein neues Stück Papier ab, befeuchtete es über dem Waschbecken, kniete sich wieder vor sie und tupfte das restliche Blut und einzelne Tränen aus ihrem Gesicht.

Sie sah ihn dabei die ganze Zeit über schweigend an. Als er das Tuch beiseite legte, sagte sie leise:

"Er hat es nicht geschafft."

Brass fühlte Erleichterung, was allerdings seine immer noch in ihm tobende Wut nicht im geringsten linderte. Wie hatte dieser Mistkerl es wagen können, sich an Sara zu vergreifen?

"Sie sollten ihn trotzdem anzeigen. Ich ruf jetzt im SFPD an und …"

Sie griff nach seiner Hand und sah in flehend an.

"Nein. Bitte nicht … Ich … Ich möchte nicht, dass … Ich meine … Und vielleicht … vielleicht hab ich es auch gar nicht anders verdient."

Brass schüttelte ungläubig den Kopf.

"Sara, was reden Sie da? Jetzt hören Sie mir mal gut zu: Egal, was jemals zwischen Ihnen beiden passiert ist oder gesagt wurde, er hatte nicht das Recht, Ihnen das hier anzutun. Verstanden?"

Sie starrte ihn an.

Er seufzte und nahm ihre Hände in seine.

"Okay, Sie können sich das mit der Anzeige ja noch einmal überlegen. Was ist, wollen wir rüber gehen? Sie sollten sich hinlegen, und ich besorge uns von unten was zu essen und bleibe bei Ihnen. Einverstanden?"

Er stand auf, half ihr hoch, brachte sie hinüber und setzte sich mit ihr zusammen auf die Bettkante.

"Sie wollen ja nur wieder Asyl wegen Grissom", lächelte Sara schwach.

Brass verzog das Gesicht und Sara sah ihn erschrocken an.

"Entschuldigung, Brass, ich wollte Sie nicht … sehen Sie? Ich hab ein Talent dafür, ich mach alles falsch, kein Wunder, dass ..."

"Na, na, na", unterbrach er sie, „es ist alles okay, kein Grund zur Sorge."

Sie wich seinem Blick aus und zog den Rest ihrer Bluse enger um sich.

"Ich zieh mir dann mal was anderes an", flüsterte sie.

"Und ich organisiere ein paar von den hor d'oeuvres und Wein", sagte er und strich ihr beim Aufstehen über die Wange.

Sie fing seine Hand ein und sah zu ihm auf.

"Danke, Brass."

"Jim."

Sie lächelte.

"Danke, JIM."

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Mit einem Tablett voll mit verschiedensten hor d'oeuvres, einem Teller Schokoladenkeksen, zwei Weingläsern und einer Karaffe mit Kalifornischem Shiraz beladen stieg Jim wieder die Treppe des Inns hinauf.

Niemand der anderen Gäste unten schien den Vorfall in Saras Suite bemerkt zu haben, und aus seinem und Grissoms Zimmer nebenan war lautes Schnarchen zu hören.

Jim öffnete die Tür und trat ein. Sara lag abgewandt bäuchlings auf dem Bett und telefonierte.

"Nein, Greg, noch einmal: ich werde ihn nicht anzeigen … Im Grunde ist ja nicht viel passiert … WAS hast du vor? Nein, du kommst nicht hierher und knöpfst ihn dir vor, okay? Ich will nicht, dass du Ärger bekommst, weder in Vegas noch hier …"

Jim schloss leise die Tür hinter sich und blieb unschlüssig stehen. Sara schien ihn noch nicht gehört zu haben.

"Ach du … Ja, ich fühl mich von dir in den Arm genommen …"

Jim bemerkte ein Ziehen in seinem Magen, das eindeutig nicht vom Hunger kam. Er schüttelte erstaunt den Kopf über seinen Anflug von Eifersucht und räusperte sich.

Sara sah sich um und setzte sich auf.

"Greggo, ich muss Schluss machen, ja? … Richtig, ist er, und mit sehr lecker aussehendem Essen … Ja, mach ich … Okay, bis dann."

Jim setzte sich zu ihr aufs Bett und stellte das Tablett zwischen sie. Sara legte das Handy beiseite und lächelte ihn an.

"Hey. Schönen Gruß von Greg."

"Danke", sagte er und merkte, dass seine Stimme angespannt klang.

Schnell griff er zur Karaffe und schenkte Wein in die Gläser. Sara studierte ihn dabei aufmerksam.

Als er die Karaffe wieder abgestellt hatte, sagte sie:

"Wir können uns nicht einfach duzen ... Nein, schau mich nicht so an, ich meine doch: nicht, ohne darauf anzustoßen."

Er schmunzelte, reichte ihr ein Glas und hielt seins hoch. Sie stieß mit ihm an, und beide nippten am Wein. Als Jim sein Glas wieder senkte, stellte Sara ihres auf dem Tablett ab, beugte sich vor und stoppte kurz vor seinen Lippen:

„Danke, dass du für mich da bist."

Jim hatte das Gefühl als würde sein Herz aufhören zu schlagen und gleichzeitig zu rasen beginnen. Was hatte sie …? Bevor er weiter denken konnte, spürte er Saras Lippen auf seinen und schloss die Augen. Er wagte nicht zu atmen und erst recht nicht, das zu tun, wonach es in ihm zu schreien begann, nämlich ihren Kuss mehr als nur mit leichtem Druck zu erwidern, ihre Lippen, ihren Mund zu erkunden …

Sara löste den Kuss und fing in letzter Sekunde sein Weinglas ab, bevor es ihm ganz aus der Hand gerutscht war.

"Wie wäre es mit ein wenig fernsehen?", fragte er mit rauer Stimme.

"Okay", sagte sie, und es war ihm, als hätte er Enttäuschung mitklingen gehört.

"Sara …", begann er zögernd, als sie das Tablett weiter ans Kopfende des Bettes stellte.

Sofort schaute sie ihn fragend an.

"… was ist das mit dir und Greg?"

Er war auf einen ähnlichen schnippischen Ausbruch vorbereitet wie bei Grissoms Nachfrage auf dem Flughafen, doch sie erwiderte seinen Blick ganz ruhig.

"Wir sind beste Freunde. Er war für mich da nach der ganzen Sache mit Catherine und Ecklie und überhaupt. So wie ich für ihn da war und ihn als Neuling im Team unterstützt habe. Alles andere spielt sich nur in Grissoms Fantasie ab."

"Du solltest das mit Gil klären …"

"Ich will mit Grissom überhaupt nichts klären, die Zeiten sind vorbei. Er ist nichts anderes als mein Chef und sollte sich auch langsam wieder so benehmen."

"Aber …"

Sara griff nach seiner Hand.

"Jim, bitte, lass uns fernsehen."

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Mit einem leisen Plopp schaltete sich der Fernseher aus. Jim legte die Fernbedienung neben sich auf den Nachttisch und zog die Wolldecke über Sara.

"Hm?", seufzte sie im Halbschlaf und bettete ihren Kopf auf seiner Brust um. „Du darfst nicht gehen, ich brauch dich hier …"

Er lächelte und fuhr ihr mit seinen Fingerspitzen durchs Haar.

"Ich will auch gar nicht gehen."

"Sehr schön", murmelte sie, robbte ein wenig höher und vergrub ihr Gesicht an seinem Hals.

Er zog sie noch enger an sich und lauschte im Dunkeln auf ihren immer regelmäßiger werdenden Atem, bis auch ihm die Augen zufielen.

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Beide erwachten jäh von einem lauten Poltern. Um sie herum war es immer noch dunkel und mit einem Blick auf die Digitalanzeige des Radioweckers sah Jim, dass es kurz nach Mitternacht war.

"Was war das?", flüsterte Sara.

"Hörte sich nach draußen an, ich glaub, das kam von der Dachterrasse. Ich schau nach."

Jim glitt aus dem Bett, schlich durch den Raum, spähte durch die Terrassentür – und zuckte zusammen, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte. Sara kicherte ihm leise ins Ohr.

"Ich wusste gar, nicht, dass du so schreckhaft bist …" Sie lehnte sich neben ihm an die Scheibe. "Ich kann nichts erkennen, komm, lass uns nach draußen gehen."

Sie hatte die Klinke schon in der Hand, als er sie mit einem Ruck von der Scheibe zurückzog.

"Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass so was mein Job ist? Manchmal bringst du mich mit deinem Leichtsinn echt auf die Palme!"

"Wir sind nicht im Dienst, Jim, vergiss es."

"Sara, ich warne dich …"

"Du solltest das Grinsen einstellen, das ist glaubwürdiger."

"Es ist stockfinster, du kannst überhaupt nicht sehen, ob ich grinse."

"Aber ich kann's hören."

"Sara!"

"Okay, okay, du darfst vorgehen."

Leise öffnete Jim die Tür und schaute sich um. Die Dachterrasse lag zum Innenhof, das einzige Licht kam von der dünnen Sichel des Mondes und ein paar Sternen, die durch die wenigen Lücken des Hochnebels zu sehen waren. Plötzlich spürte Jim etwas an seinen Beinen.

"Was ist?", flüsterte Sara, die sein Erstarren bemerkte.

In diesem Moment miaute es vor ihnen auf dem Boden.

Sara prustete los und schlug Jim anerkennend auf die Schulter.

"Herzlichen Glückwunsch, du hast den Täter gestellt, was hätte ich nur ohne dich gemacht."

"Ich lach später drüber", brummte Jim und ging an ihr vorbei zurück ins Zimmer.

Sara hockte sich hin und streichelte die Katze, die sofort zu schnurren begann.

Jim schaltete das Licht ein, setzte sich aufs Bett und fischte nach seinen Schuhen.

Sara drehte sich zu ihm um.

"Sag nicht, du gehst jetzt."

"Wieso nicht? Dir geht's ja offensichtlich wieder besser und Gesellschaft hast du jetzt auch."

Sara stupste die Katze zurück auf die Terrasse, schloss die Tür, zog die Vorhänge zu und ging langsam auf Jim zu.

"Und der wahre Grund?"

"Ich sollte gar nicht mehr hier sein."

"Weshalb das denn, Jim?"

Als er ihrem Blick auswich, kniete sie sich vor ihn und legte ihre Hände auf seine Oberschenkel.

Er atmete tief ein und schaute ihr in die Augen.

"Sara … Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll."

Sie lachte bitter auf, zog ihre Hände zurück und sank in sich zusammen.

"Wow, fast die Worte, mit denen Grissom mir eine Abfuhr verpasst hat. Ich scheine wirklich abstoßend zu sein."

Sie stand auf und er ebenfalls.

"Sara …"

Sie unterbrach ihn mit einer wegwerfen Handbewegung und begann, im Zimmer hin und her zu gehen.

"Ist schon gut Jim, ich hab mir mal wieder was eingebildet, was gar nicht da ist. Mein Fehler, entschuldige, ich wollte dich nicht belästigen, ich …"

"Sara, verdammt! Würdest du mich bitte ausreden lassen?"

Er war lauter geworden als er beabsichtigt hatte. Sara blieb stehen und schaute ihn finster an. Er ging zu ihr, doch sie wich vor ihm zurück. Er seufzte.

"Tut mir Leid, ich wollte nicht schreien. Bitte …"

Er streckte seine Hände aus. Zögerlich kam sie näher. Seine Finger umschlossen ihre und er sah sie ernst an.

"Sara, ich bin nicht Gil und ich möchte kein bloßer Ersatz für ihn sein. Ich fühl mich zu dir hingezogen und das macht mir Angst. Ich hab mir schon einmal gewaltig die Finger verbrannt, und deshalb weiß ich nicht, wie ich mit meinen Gefühlen für dich umgehen soll."

Er zuckte hilflos mit den Schultern.

Sara sah ihn an und beugte sich langsam nach vorne, so dass nur noch wenige Zentimeter zwischen ihnen lagen.

"Wenn du wirklich gehen willst, dann geh jetzt", flüsterte sie.

Er ließ ihre Hände los, umfasste sanft ihr Gesicht und zog es zu sich heran. Ihre Lippen berührten sich, und anders als ein paar Stunden zuvor, erwiderte Jim den erst leichten, dann immer stärker werdenden Druck ihres Kusses und presste sie an sich.

Er spürte, wie Sara erst ihre Arme um seinen Hals legte, dann mit ihren Händen langsame Kreise auf seinem Rücken zu ziehen begann, und wagte, sich ebenfalls weiter vorzutasten. Seine Hände schlüpften unter ihr Shirt, streichelten über ihren Rücken. Sara öffnete ihre Lippen, und als sich ihre Zungen berührten, stöhnte sie leise auf, drückte sich gegen Jims nicht mehr zu verbergende Erektion und begann, sich langsam an ihm zu reiben.

"Sara", keuchte er, „ich verliere die Kontrolle. Wenn du aufhören willst, dann jetzt."

"Du willst aufhören?", grinste sie in seinen Kuss und strich mit ihrer rechten Hand seinen Oberkörper hinunter, bis sie an der Stelle angekommen war, die bei ihm ein erneutes Keuchen verursachte. Sie begann, ihn dort zu massieren.

"Biest", stöhnte er und zog ihr bei der kürzestmöglichen Unterbrechung ihres Kusses das Shirt über den Kopf. Nach einer weiteren schnellen Handbewegung landete ihr BH auf dem Boden. Er umfasste ihre Brüste mit seinen Händen und kreiste mit seinen Daumen über ihre Brustwarzen. Ein Zittern lief durch Saras Körper. Sie knöpfte mit ihrer linken Hand Jims Hemd auf und ließ die Bewegungen ihrer rechten Hand fester werden.

Jim fluchte leise und drängte sie hinüber zum Bett. Angekommen, stieß er Sara auf die Matratze, streifte sein Hemd ab und kniete sich über sie. Sara lächelte und fuhr mit ihren Fingerspitzen erst über seine Lippen, dann seinen Hals hinab, über seinen Oberkörper und öffnete seinen Gürtel und die Knöpfe seiner Hose. Langsam zog sie sie ihm mitsamt seiner Boxershorts herunter. Dann richtete sie sich etwas auf und sah Jim an. In ihren Augen war eine Mischung aus Herausforderung und Verlangen zu lesen. Ihr Kopf näherte sich seiner Mitte und sie öffnete ihren Mund.

"Sara …", begann er, doch dann versagte ihm seine Stimme und er atmete heftig aus. Seine Hände vergruben sich in ihrem Haar und er schloss die Augen, konzentrierte sich ganz auf die Bewegungen ihres Mundes, ihrer Zunge. Als er spürte, dass er nicht mehr weit vom Höhepunkt entfernt war, schob er ihren Kopf sanft von sich, drückte sie zurück auf die Matratze und beugte sich über sie. Er fuhr mit seiner Zunge ihr rechtes Ohrläppchen entlang, weiter zur Halsbeuge, über ihr Schlüsselbein bis hin zu ihrem Busen. Als sich seine Lippen um eine ihrer Brustwarzen schlossen, und er mit Daumen und Zeigefinger die andere zu massieren begann, drängte sie sich gegen ihn. Mit seiner freien Hand öffnete er ihre Jeans und schob sie und ihren Slip etwas herunter. Jim begann, Saras Klitoris zu streicheln, und als er mit zwei Fingern in sie eintauchte, stöhnte sie erneut und er sah, wie ihre Lider flatterten und sich schlossen. Ihr Becken erwiderte die schneller werdenden Bewegungen seiner Hand, doch plötzlich stoppte Sara. Er hielt ebenfalls inne, und sie richtete sich auf, nahm sein Gesicht in ihre Hände und küsste ihn.

"Schlaf mit mir, Jim", flüsterte sie.

Er zog langsam seine Finger aus ihr, und seine Lippen suchten erneut den Kontakt zu ihren. Diesmal drang ihre Zunge in seinen Mund ein, und er fühlte, wie ihr Angriff seine Erregung noch weiter verstärkte und dass er mehr und mehr nur noch eins wollte, und zwar bald.

"Was ist mit …"

"Pille", keuchte sie und ließ sich auf den Rücken fallen.

Jim streifte den Rest seiner Kleidung von sich und Sara tat es ihm sekundenschnell gleich und zog ihn auf sich. Mit einem einzigen Stoß war er in ihr. Wieder sah Jim das Flattern ihrer Lider, doch sie schlossen sich diesmal nicht, sondern Sara sah ihn mit so viel Entrücktheit und Lust an, dass er vergaß, sich weiter zu bewegen, bis sie seinen Namen flüsterte. Jeder neue Stoß von ihm war kräftiger, fordernder und wurde von ihr mit derselben Gier beantwortet. Er nahm kaum war, wie sie ihn biss und sich in seinen Rücken krallte, er spürte nur noch den Rausch, in ihr zu sein, und als sie kam, zog ihn dieses Gefühl fort zu seinem eigenen Orgasmus.

"Wow", murmelte sie, als er außer Atem neben sie sank.

Er nahm sie in seinen Arm und küsste sie auf die Stirn.

"War das unspießig genug?"

Sara zog die Decke über sie beide und kuschelte sich an Jim.

"Es war so schön, dass ich dich überhaupt nicht mehr gehen lasse", murmelte sie und schloss die Augen.

"Das ist ein hinreißendes Versprechen, aber ich muss jetzt gehen …"

Sara riss die Augen wieder auf.

"Was?"

"Nur zum Lichtschalter, oder willst du im Hellen schlafen?"

Sara lehnte sich über die Bettkante, griff nach einem von Jims Schuhen und warf ihn Richtung Schalter. Mit einem Rums landete der Schuh an der Wand und das Licht ging aus.

"Ups, jetzt hab ich bestimmt unseren Zimmernachbarn geweckt."

Jim lachte auf.

"Erstens wäre er WENN, schon dann wach geworden, als du meinen Namen geschrieen hast … aua, kneif mich nicht, ist doch wahr … und zweitens hat Gil sich vorhin eine Schlaftablette eingeschmissen. Wir hatten also keinen Zeugen."

TBC