Sorry, dass es was gedauert hat...ich glaub, sowas nennt man schreibblockade. Aber ich hoffe, jetzt kommen die Kapitel was schneller. ;)
Kommentare sind immer wider gern erwünscht!
Sharon sitzt in ihrem Büro und schreibt noch die letzten Berichte, bevor sie sich nachher mit Isabell zum essen trifft. Die anderen sind bereits in ihren wohlverdienten Feierabend gegangen und sie ist allein, als plötzlich das Telefon auf ihrem Schreibtisch klingelt. Nichts ahnend, aber etwas verwundert, dass um die Uhrzeit noch jemand sie im Büro anruft, geht sie ran. Es könnte ja etwas wichtiges sein. Sie schaut aber noch kurz auf das Display, doch die Nummer ist unterdrückt.
„Captain Sharon Raydor!"
Kurze stille, doch dann spricht eine bekannte Stimme.
„Sharon! Tut mir wirklich leid!"
„Andy, sind Sie das?….Was tut Ihnen Leid?" Sharon schien verwirrt. Warum ruft Andy sie im Büro an, wo er doch vor einer halben Stunde hier war.
„Wir verstehen uns zwar gut, aber mir ist jetzt nun klar, dass ich vorerst nichts mit einer Frau anfangen möchte. Nichts gegen Sie. Ich finde Sie wirklich nett, aber Sie sind mein Boss und ich bin glücklicher Single. Es tut mir wirklich leid." Und er legt auf.
Sharon hält immer noch den Hörer an ihr Ohr. Man könnte eine Stecknadel fallen hören, so still, ist es. Für einen Moment vergaß Sharon zu atmen, als sie dann tief Luft holt und schließlich auflegt. Sie verstand gerade nichts mehr und schüttelt ihren Kopf. Ihre Augen füllen sich mit Tränen, doch sie erlaubt ihnen nicht, ihre Wangen herunter zu laufen. Stattdessen geht Sharon ihrer Arbeit nach. Doch ihre Gedanken drehen sich nur um den Anruf.
Was Sharon jedoch nicht weiß, ist, dass Isabell im Wagen, in der nähe vor Sharons Arbeitsplatz sitzt. Sie hatte beobachtet, das Andy Flynn das Gebäude verlassen hat und ungefähr eine halbe Stunde gewartet habe, bis sie den entscheidenden Anruf getätigt hat. Als sie Ihren Laptop zuklappt, freut sich Isabell dass alles so gut funktioniert hatte und war nun dabei, die Sms für Sharon zu schreiben.
Bei Sharon geht das Handy und das Piepen ertönt drei mal. Sie weiß, dass es Isabell ist, aber irgendwie mag sie sich nicht darum kümmern. Noch zu tief, sitzt das Telefonat mit Andy. Aber als es dann nochmal piept und Isabell nicht aufgeben mag, geht Sharon genervt ans Handy und liest die Nachrichten. ‚Soll ich wirklich absagen? Aber wenn ich daheim bin, wird es mir auch nicht besser gehen. Ich werde hingehen, vielleicht lenkt es mich was ab.' Deshalb schreibt Sharon zurück und bestätigt, das bevorstehende Treffen mit Isabell.
Am Italiener angekommen, geht Sharon zum Eingang. Als sie eintritt, sieht sie Isabell, bereits an einem Tisch, wartend.
„Hallo Sharon, hier…juhu!" Isabell winkt Sharon zu.
„Hallo Isabell! Ich hoffe du musstest nicht allzu lang warten."
Als beiden sich umarmen und Sharon sich setzt, fährt Isabell, mit einer verstellter Mine fort.
„Oh Sharon, geht's dir nicht gut, du bist so blass?"
„Ich fühle mich wirklich nicht besonders, aber das legt sich wieder."
„Du bist doch nicht krank und müsstest normalerweise im Bett liegen!" Sharon schüttelt den Kopf.
„Nein, ich bin nicht krank, nur etwas ausgelaugt, das ist alles."
Es verging einige Zeit und Sharon versucht alles, um nicht weiter aufzufallen. Doch Isabell freut sich innerlich und gönnt ihr den Liebeskummer. Dennoch, sie sollte leiden, sowie Isabell es auch tuen musste.
„Also Sharon, sag schon, was hast du? Du bist so komisch und das hat nichts mit Müdigkeit zutun."
„Es ist privater Natur, ich glaube, dass würde nur die Stimmung kippen." Sharon sieht auf den vollen Teller und sticht wahllos im Essen herum.
„Wir sind doch noch immer Freundinnen. Wenn dich etwas bedrückt, kannst du mir das ruhig sagen. Vielleicht kann ich helfen."
Sharon sieht auf…"Das glaub ich nicht!"
„Lass es mich doch versuchen." Isabell greift nach Sharons Hand und sieht ihr tief in die Augen, um ihr das Gefühl des Vertrauens zu vermitteln.
„Ist es ein Mann, der dir Kummer macht?" Sharon nickt nur.
Sharon erklärt Isabell nach und nach die Situation, in der sie sich befindet. Schließlich erzählt Sharon, das mit dem Telefonat.
„Was für ein Idiot. Warum macht er sowas und das noch am Telefon. Das tut mir für dich wirklich leid, aber vielleicht sollte ich mich mit ihm unterhalten und ihm klar machen, dass er einen großen Fehler macht."
„Nein, ich werde selbst ihn nur zu reden stellen. Trotzdem Danke und jetzt, wollen wir mal das Thema wechseln, ok!"
Am nächsten Morgen, sah man Sharon an, das ihre Laune nicht die beste ist und das haben alle auch mitbekommen. Daher gehen sie ihr aus dem weg, so gut wie es möglich ist.
„Andy…sag mal! Was hast du wider angestellt?" fragt Provenza, als beide alleine den Flur entlang gehen.
„Spinnst du? Ich hab nichts gemacht…ich schwöre. Hab keine Ahnung, warum Sharon so mies gelaunt ist."
„Na, wenn du es jetzt nicht weisst….aber bestimmt gleich!"
„Wie meinst du das?" Andy schaut zu Louie und bemerkt seinen Blick, der sich auf einen Punkt konzentriert. Andy sieht in die gleiche Richtung und sieht Sharon, ihre Hände in die Hüften gestemmt.
„Lieutenant Flynn….Ich möchte Sie sprechen…In meinem Büro….SOFORT!" Ihr Blick war zornig, als sie Andy anschaut und geht Richtung Büro. Andy und Louie reißen die Augen auf und sehen sich an. „Oh Andy….Ich werde an deinem Grab trauern, versprochen." Andy konnte nicht darauf eingehen, weil Sharon wider ertönt. „Lieutenant! Sofort!" Erschrocken und wie ein verängstigter Junge, der etwas ausgefressen hatte, stolziert er auf das Büro zu und sammelt sich nochmal kurz, bevor er die Tür öffnet und hinein geht.
Fortsetzung folgt...
