Und hier sind wir schon im vierten Kapitel :D Ich habe heute was zu feiern, denn ich habe mein erstes negatives Review bekommen (auf ) :((
Wie dem auch sei, ich geb mein Bestes und ich fände es wirklich nett, wenn ihr mir ehrlich schreibt, was ihr von meiner Story haltet :DDD
Kapitel 4
Es war ungefähr neun Uhr morgens als Rigsby ins CBI HQ kam.
„Morgen", sagte er zu seinen Kollegen, die zurück grüßten. Er schaute sich um und fragte dann: „Wo ist denn Jane?"
„Keine Ahnung", antwortete Van Pelt und zuckte mit ihren Schultern, als sie kurz vom Computer aufsah.
„Das wird Lisbon ja gar nicht gefallen, wenn er wieder zu spät kommt", murmelte Rigsby und fuhr seinen Computer hoch.
„Apropos, Lisbon habe ich heute auch noch nicht gesehen", sagte die Agentin und wandte sich fragend an Cho. „Ich auch nicht", sagte dieser knapp.
„Hm, das ist eigenartig", bemerkte Rigsby und meldete sich dann am Rechner an. Anstatt des erwarteten Windows-Anmeldesound ertönte jedoch ein bedrohliches Gelächter als Begrüßung.
„Was zur-?", fragte Rigsby verwirrt und auch Cho und Rigsby gesellten sich zu ihm. Der Desktop wurde auf einmal schwarz und dann erschienen grüne Buchstaben.
„Was kommt jetzt, „Die Matrix hat dich"?", scherzte Rigsby.
„Nicht witzig", antwortete Cho in seiner trockenen Art und mit verschränkten Armen.
„Ich möchte ein Spiel spielen", las die rothaarige Agentin laut vor. Verwirrt hob sie ihre linke Augenbraue. „Irgendein Spinner?", fragte sie genau in dem Moment, als die Schrift verschwand und ein Überwachungsvideo auf dem Bildschirm auftauchte.
Es war schwarz-weiß und auch die Qualität ließ zu wünschen übrig.
„Ist das…ist das Lisbon?", fragte Rigsby erschrocken und zeigte auf eine sich bewegende Person.
Dann erst betrachtete er die Umgebung genauer. Es war ein schlichter Raum, aus einer Eckperspektive aufgenommen und man sah zwei offensichtlich verschlossene Türen.
Lisbon lief in dem Raum auf und ab und schien nach einem Ausweg zu suchen.
„Oh mein Gott", flüsterte Van Pelt und ihre Augen weiteten sich. „Ist das…ist das live?", fragte sie und die beiden Agenten schauten genauso fragend zurück.
„Ich vermute es", antwortete Cho. „Schließlich will er doch ein Spiel spielen."
„Na schön, und was verlangt er jetzt von uns?", seufzte Rigsby, als er auf die kleine, arme, hilflose Lisbon schaute.
„Dass wir sein Spiel mitspielen und Lisbon finden", meinte Van Pelt, als das Bild plötzlich wechselte.
Es war erneut eine Videoaufnahme, aber diesmal von einem langen Korridor, der schwach beleuchtet war. Eine Tür stand offen und es dauerte nicht lange, bis zwei Personen hinaus gestolpert kamen.
„Jane?", rief die Agentin überrascht, als sie den Lockenkopf entdeckte. Doch im selben Moment verschwand das Video und der Bildschirm wurde wieder schwarz.
„Fortsetzung folgt…", las Van Pelt vor, was auf dem Bildschirm erschien. „Was hat das zu bedeuten?"
„Dass ein Verrückter mit Lisbon und Jane ein Spielchen spielt", sagte Cho und verstärkte seine verschränkte Armhaltung.
„Und er lässt uns zuschauen. Na ganz toll", meinte Rigsby aufgeregt. „Habt ihr erkannt, wer der dritte Mann war?"
Die beiden Agenten schüttelten den Kopf. Der Desktop erschien wieder und Rigsby wandte sich dem Bildschirm zu.
Nach ein paar Sekunden verkündete er, dass er keine Ahnung hatte, wie man das Signal zurückverfolgen konnte und dass es sinnlos war.
Van Pelt seufzte: „Aber wieso hat er uns das Video geschickt, wenn wir nichts tun können?" „Das ist der Sinn des Spiels. Wir sollen nur zuschauen und Jane und Lisbon sind diejenigen, die handeln müssen."
„Er treibt sein sadistisches Spiel nicht nur mit Jane und Lisbon, sondern auch mit uns", stimmte Rigsby Cho zu.
Es war kalt. Das war das erste, was sie bemerkte. Ihr Rücken schmerzte und es war so still. Sie schlug die Augen auf und sah Fliesen und Neonröhren, die den Raum in dunkel-grünes Licht tauchten.
Mit einem Schlag war sie hellwach und schaute sich um. Sie war in einem kleinen Raum mit zwei Türen.
Sie rannte darauf zu und rüttelte an der ersten, dann an der zweiten. Beide Metalltüren waren verschlossen, es war hoffnungslos. Dann entdeckte sie den Spiegle an der länglichen Seite des Raumes.
Sie blickte sich selbst an. Ihr Haar war unordentlich und sie war angezogen.
Wie war sie hier her gelangt?
Wo war sie überhaupt?
Und was hatte all das hier zu bedeuten?
Sie schaute sich etwas genauer um und entdeckte einen kleinen Gegenstand in einer Ecke.
Sie taumelte darauf zu und fing sich gerade noch an der kalten Wand auf. Ihr war übel und die Welt schien sich um sie herum zu drehen.
Wahrscheinlich haben sie mir Drogen verabreicht, dachte sie. Wer auch immer „die" waren.
Sie griff nach dem Gegenstand und es stellte sich als kleines Kassettenabspielgerät heraus (Kassettenrekorder…). Sie öffnete es und fand zu ihrem Erstaunen bereits eine Kassette darin vor und spielte sie ab.
„Hallo, Teresa. Ich möchte ein Spiel spielen. Sie haben in ihrem Leben viel erreicht, ihrer Brüder erzogen, da ihre Eltern dazu nicht in der Lage waren. Sie leiten ein CBI-Team und haben beträchtliche Fälle gelöst und Menschen geholfen.
Doch jetzt sind sie diejenige, die auf Hilfe angewiesen ist.
Das Burgfräulein muss geduldig auf die Rettung ihres Prinzen warten. In drei Stunden wird in diesem Raum ein tödliches Neurotoxingas eingeleitet.
Ihr Befreier kommt durch die Tür, an der sie die Kassette gefunden haben. Er wird ihnen den Schlüssel für die andere Tür des Raumes mitbringen. Dieser führt in die Freiheit."
Lisbon starrte in den Spiegel. Sie vermutete, dass, wer auch immer hier gesprochen hatte, dahinter stand und sie beobachtete.
Sie ließ den Blick durch den Raum schweifen. Oben links in der Ecke war eine Videokamera angebracht, sie lächelte kurz in die Linse.
Aber langsam übergriff sie die Panik.
Wenn der Mann Recht hatte?
Wenn sie wirklich auf irgendwen angewiesen war, wer auch immer, würde er rechtzeitig kommen? Sie konnte nicht tatenlos zusehen und darauf warten, dass sie in drei Stunden ersticken würde. Ihr wurde der gesamte Raum langsam unheimlich. Woher kannte sie diese Stimme?
Sie war zwar verzerrt gewesen, aber sie hätte schwören können, sie schon einmal gehört zu haben.
Sie spulte das Band zurück und hörte es sich noch einmal an. Sie kannte diese Stimme, aber hatte keine Ahnung, wie sie sie zuordnen konnte. Sie betrachtete also den Raum genauer.
Gegenüber von dem Spiegel waren ein paar Lüftungsschlitze angebracht, vielleicht konnte sie sie ja für einige Zeit mit ihren Klamotten verstopfen.
Viel Zeit würde es nicht einbringen, aber im Falle der Fälle sollte man auf nochmal sicher gehen. Sie seufzte und setzte sich wieder auf den Boden. Ihr war zum Heulen zumute.
Niemand wusste, dass sie hier war und jetzt musste sie noch auf die Rettung von einem psychopathischen Mörder durch einen Fremden warten.
Und vergesst bitte nicht, zu reviewen! Über ein paar Kommentare freue ich mich nämlich unheimlich :DDD
