Alle Figuren gehören natürlich Stephenie Meyer und nicht mir. Ich spiele nur etwas mit ihnen :)
Viel Spaß beim Lesen!(Und nicht vergessen eine Review zu hinterlassen, gute und/oder konstruktive Kritik ist immer willkommen)
Doch bevor ich es schaffte loszurennen, um die Straße zu den Menschen zu überqueren, schnappte mich etwas von hinten, hielt mir Mund und Nase zu und hatte mich so unglaublich fest im Griff, dass ich es nicht wagte mich zu bewegen.
„Nicht atmen", sagte eine Stimme, die mir vage bekannt vorkam. Zumindest die Melodie erkannte ich wieder.
„Vorsicht Emmett, nicht zu fest oder sie wird sich wehren", riet eine zweite Stimme. Anders als die Erste, aber doch irgendwie gleich.
„Wir wollen dir nicht wehtun", fuhr die zweite Stimme fort, aber diesmal schienen die Worte an mich gerichtet zu sein. Ich hatte Mühe mich darauf zu konzentrieren.
Es war lästig nicht atmen zu können und ich wollte doch den Durst in meiner Kehle löschen. Dafür musste man mich loslassen.
„Wir nehmen dich mit uns," sagte die zweite Stimme. „Und dann kannst du deinen Durst stillen." Durst. Er wurde zu groß, das Feuer brannte. Ich rangelte, trat und schlug, bis ich plötzlich frei war. Ich wusste nicht woher meine Kraft kam; sie war einfach da. Und dann rannte ich. Rannte so schnell ich konnte, doch die beiden Männer schienen mich zu verfolgen.
„Warte", sagte einer von beiden mit gedämpfter Stimme. „Wir wollen erklären, was mit dir geschehen ist."
In einem Park holten sie mich ein. Einer von beiden war riesig und muskulös. Der andere blond und mit einem Gesicht wie ein Gott. Beide waren so kalkweiß wie ich. Wieder hielt mich der eine fest, der muskulöse, Emmett.
„Ich weiß, dass muss alles schrecklich für dich sein, aber wir können dir helfen. Komm mit uns, wir werden alles erklären."
Allein meine Verzweiflung trieb mich dazu den beiden zu vertrauen. Mir wurde klar, dass ich eben beinahe Menschen umgebracht hätte. Was war nur los?
Eine Erklärung war definitiv etwas, dass ich brauchte. Ich nickte stumm und Emmett führte mich durch den Park, durch eine Unmenge von Straßen. Die wenigen Leute die unterwegs waren, starrten uns an. Nur nicht die beiden unglaublich attraktiven Männer, sondern auch mich. Ich war es gewöhnt angeschaut zu werden, immerhin war ich ein sehr attraktives Mädchen, aber diese starrenden Blicke waren etwas ganz anderes; eingeschüchtert hielt ich den Blick gesenkt.
Schließlich kamen wir zu einem Parkplatz und Emmett steuerte einen schwarzen Mercedes an. Der Blonde stieg auf der Fahrerseite ein, während Emmett mich auf die Rückbank drückte, als wäre er ein Cop und ich ein ungezogener Teenager. Als er die Tür zuzog, hatte ich das Gefühl weinen zu wollen, aber ich konnte nicht. Ich war in einem verrückten Paralleluniversum oder einem abgefahrenen Horrorstreifen gelandet, aber mein echtes Leben konnte das hier nicht sein.
Ich versuchte mich an die Ereignisse vor dem Feuer zu erinnern, aber es war anstrengend, irgendwie unglaublich neblig. Ich gab auf, noch bevor der Motor anging.
