Frohe Ostern!!!!
not necessary: das nenne ich ein Kompliment, vielen lieben Dank! Ich wünsche ebenfalls frohe Ostern und ein schönes Fest.
little-witch: Ich kann nur zustimmen und ihr müsst ja nicht lage warten, es gibt jetzt jeden 2. Tag ein neues Kapitel
Vielen Lieben Dank für eure Reviews!!
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Kapitel 4
Snape ging hinüber zur Bar und fragte sich warum zur Hölle er immer noch auf dieser Geburtstagsparty war. Er mochte dieses junge Lovegood - Ding noch nicht einmal besonders und die Lederhosen begannen zu scheuern. Zumindest hatte der Vater des Mädchens die Voraussicht, eine offene bar in dem Mietabkommen, einzuschließen. Snape beabsichtigte einen Vorteil daraus zu ziehen und trank Feuerwhiskey bis Minerva die Leine endlich lockerte und ihm erlaubte zu gehen.
Wenn man von der Todesfee spricht, dachte er als die Direktorin auf ihn zukam.
„Was zur Hölle hast du zu Hermine gesagt?", fragte sie. „Sie regt sich ganz schön über deine Kommentare auf. Wirklich, Severus, musst du ihr immer Unrecht tun, wenn du mit ihr sprichst?"
„Ihr Unrecht tun? Sie ist diejenige, die mich beleidigt!" sagte Snape empört. „Sie stand da, dachte sie spricht mit jemand anderem, und beleidigte mich. Und sie haben mich verletzt. Sie ist nicht die Einzige, die Gefühle hat."
„Schmollst du?", fragte sie mit einem leichten Lächeln.
„Wenn ihr Atem so scheußlich wäre wie ihre Worte, dann würde nichts mehr in ihrer Nähe stehen", fuhr er fort, sie ignorierend.
„Sei nicht so mürrisch, Severus. Du wirst dein Image ruinieren."
Er drehte sich um, um sie anzustarren, doch bevor er zurückschnauzen konnte, schenkte sie ihm ein breites Grinsen, als sie über seine Schulter sah. „Oh sieh nur! Hier kommt sie", sagte sie mit einer Stimme, die für ihn, ein wenig zu fröhlich klang.
„Ich bitte dich, Minerva. Wenn du ein Herz hast, würdest du mich von dieser grässlichen Verpflichtung erlösen und mich gehen lassen. Ich würde lieber einen Monat Nachsitzen mit Gryffindor - Erstklässlern hinnehmen, als gezwungen zu sein hier zu bleiben und mit dieser Harpyie zu reden."
Er drehte sich mit der Absicht herauszustürmen um, nur um sich selbst Auge in Auge mit besagter Harpyie wieder zu finden, die die Augen rollte.
„Als würde ich kommen um mit Ihnen zu reden, Snape", sagte Hermine mit Haltung.
„Sie wussten, dass ich es war?"
„Natürlich", schmunzelte sie. „Halten Sie mich wirklich für so dumm, Ihre Zauber nicht zu bemerken?"
Er hatte genug von ihrer Zunge, er starrte beide Frauen an, bevor er auf den Ausgang zustürmte.
„Habe ich etwas Falsches gesagt?", fragte Hermine Minerva unschuldig, als sie der sich zurückziehenden Gestalt Snapes hinterher sah.
Minerva seufzte. „Ich glaube, du hast mit deinem Tadel seinen Stolz verletzt, Hermine."
„Wenn ich nicht zuerst geschlagen hätte, dann hätte er es getan, ohne Gnade, so wie er es bereits unzählige Male zuvor getan hat."
Bevor Minerva etwas entgegnen konnte, hielt plötzlich die Musik an und das Klimpern von Glas forderte die allgemeine Aufmerksamkeit. Die Frauen kehrten in die Mitte des Raumes zurück, welche bis auf Ron und Luna frei geräumt worden war.
Hermine studierte das Paar vor ihr. Luna war wirklich eine bessere Partie für Ron als sie es jemals war. Hermine und Ron hatte eine Kurzbeziehung gehabt, die etwa drei Monate dauerte, bevor sie zugaben, dass beste Freunde nicht immer zu großen Liebhabern wurden. Ron wollte das, was seine Eltern hatten. Hermine war nicht an Hochzeit und Kinder interessiert, damals oder heute. Ihr Augenmerk war auf ihre Karriere gerichtet und sie war nicht in Eile zu einer so genannten häuslichen Seeligkeit über zu gehen. Das ist der Grund, warum Luna die bessere Wahl für Ron war. Es scheint als wollten sie dieselben Dinge und sie waren glücklich miteinander; Hermine freute sich sehr für die beiden.
So war es also kein großer Schock als Ron, vor ihren Familien und Freunden, seine Liebe zu Luna bekannte und sie fragte, ob sie ihn heiraten möchte. Und es war auch keine Überraschung, dass Luna sofort mit ein gehauchtes „Ja" antwortete. Hermine jubelte mit dem Rest der Menge. Obwohl es kein Weg in ihrem Leben war, für den sie bereit war, würde sie das Paar unterstützten, genauso wie sie es bei Harry und Ginny getan hat. Ihre Freunde glücklich zu sehen, war alles was ihr etwas bedeutete. Nachdem sie ihre aufrichtigen Gratulationen an das Paar gegeben hatte, machte sie sich auf den Weg zur Bar, definitiv bereit für einen starken Drink.
„Und wieder geht jemand in die Seeligkeit des Heiratens über." Sie hob ihr Glas zum Gruß an niemand besonderen, bevor sie den Feuerwhiskey hinunterkippte, dagegen ankämpfend das Gesicht zu verziehen. Sie war nie jemand für solch ein starkes Trinkgelage gewesen, aber dies hielt sich nicht davon ab, einen neuen Drink zu ordern, als Remus neben ihr auftauchte, der ausgesandt worden war, einen Johannesbeerrum für Tonks zu holen.
Hermine nickte ihrem Freund zu, der wie ein Förster gekleidet war. „Spielst du heute Abend nicht den großen bösen Wolf?"
„Das tue ich oft genug", sagte er mit einem Schulterzucken. „Ich dachte, ich probiere heute Abend mal was anderes. Ich bin der Kerl, der das Mädchen kriegt."
Hermine entschied sich nicht darauf hinzuweisen, dass Mädchen
das entscheidende Wort in diesem Satz war. Anscheinend hatte Tonks ihm eine leicht veränderte Version des Märchens erzählt. Wer war sie, sein Fantasie zu ruinieren?
„Aber du hast das Mädchen doch schon", sagte sie in Richtung Tonks nickend, die Lunas neuen Ring bestaunte. „Ich nehme an, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bevor du und Tonks heiraten. Warum hast du sie noch nicht gefragt?"
Remus grinste sie verschwörerisch an. „Ich wollte das eigentlich heute Abend nach der Party machen, aber nach dem", gestikulierte er in Richtung Ron und Luna, „denke ich, dass ich noch warten werden. Aber bald. Sehr bald."
Sie lächelte ihn an. Er war schon immer jemand gewesen, den sie mochte und respektierte und, auch weil er ein sehr schweres Leben bekommen hatte, gönnte sie ihm jeden noch so kleinen Augenblick des Glücks. Sie hoffte nur, dass sich ihre Forschungen eines Tages auszahlen würden und dass sein Werwolfdasein nichts weiter als eine schlechte Erinnerung sein würde.
„Aber was ist mit dir?", fragte er. „Irgendwelche Vorraussichten in deinem Leben, oder bist du immer noch gegen das Heiraten?"
„Ich bin nicht generell gegen das Heiraten", erklärte sie. „Ich denke, dass Menschen dumme, spontane Dinge nach einem Krieg tun und zu Heiraten ist eins davon. So viele Menschen kümmern sich darum das Gefühl der Familie wieder zu erschaffen, die sie im Krieg verloren haben, dass sie sich selbst der Illusion, von soliden Verbindungen und einem stabilen Leben, hingeben. Ich verspüre kein Bedürfnis mich da hineinzustürzen. Ich möchte meine Karriere festigen, bevor ich gleich in Erwägung ziehe, mich niederzulassen."
Remus sah sie traurig an. „Wer war sonst noch da, Hermine?"
„Wie bitte?" Bisweilen hatte sie merkwürdige Verabredungen gehabt – sie war vielleicht gegen Beziehungen gewesen, aber sie war keine Nonne gewesen – aber sie wusste nicht, was Remus die ganze Zeit davon redete.
„Ich weiß, dass deine Beziehung mit Ron deine Erwartungen nicht erfüllte -"
„Das beruhte auf Gegenseitigkeit -"
„Und gewiss hat Krum dich nicht so verbittert gemacht", fuhr er fort, ihre Unterbrechung ignorierend.
„Ich bin nicht verbittert; ich denke nur praktisch", behauptete sie. „Und wirklich! Warum muss ein Mann oder seine Handlungen der Grund für meine Entscheidungen sein? Kann eine Frau meines Alters nicht ganz einfach entscheiden, jetzt noch nicht zu heiraten? Ich sehe keinen Grund dafür in irgendetwas hineinzustürzen. So viele Jahre habe ich mich auf den Krieg konzentriert und nun habe ich zum ersten Mal kann ich mich auf mich selbst und auf meine eigenen Ziele konzentrierten und ebenfalls darauf, dich davon abzuhalten jeden Monat pelzig zu werden."
Sie mochte Remus wirklich, aber manchmal war er genauso schlimm wie die anderen. Sie dachte, dass so fortgeschritten die Zaubererwelt in manchen Gebieten auch war – so etwas wie der Anblick einer allein stehenden, Karriere-orientierten Frau – schien Jahrzehnte hinter den Muggels zu liegen.
„Du bist wirklich etwas", sagte er.
Sie konnte den Ton in seiner Stimme nicht identifizieren und so sprach sie einfach ihren Gedanken aus. „Ich werde mich nicht für meine Lebensentscheidungen oder meine Gefühle entschuldigen."
„Ich würde niemals etwas anderes erwarten", sagte er beruhigt.
„Ich meinte meine vorangehende Äußerung als ein Kompliment du nicht als ein Urteil. Es ist dein Leben und du musst es leben, so wie du es willst und wie es dir richtig erscheint."
„Danke", sagte sie sanft, sich zu ihm herüberlehnend gab sie ihm einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange, bevor sie ihn bat sie zu entschuldigte.
Remus brachte ein Tablett voll mit Getränken zum Tisch zurück, wo Tonks, Minerva, Harry und Ginny saßen. Er gestikulierte in Richtung Hermine, die gerade den Ballsaal verließ. „Sie hasst es über Liebe und Heiraten zu reden, nicht?"
„Nicht im Geringsten", sagte Harry. „Manchmal, denke ich, ist sie zu intelligent für ihr eigenes Wohl. Sie wird niemals zulassen, dass ihre Gefühle ihr logisches Denken beherrschen. Und Liebe ist nichts, wenn nicht unlogisch."
„Hey!", sagte Ginny und stieß ihrem Ehemann den Ellbogen in die Seite.
„Ich meinte es nicht auf diese Weise, Gin", fing Harry an sich zu entschuldigen, aber sie ließ ihn mit einem Lachen laufen.
„Wisst ihr", sagte sie verschwörerisch zu denen, die an dem Tisch saßen. „Sie und Snape würden ein wirklich perfektes Paar abgeben. Sie verdienen den jeweils anderen tatsächlich."
„Da könntest du wirklich auf etwas gestoßen sein, Ginevra", stimmte Minerva zu. „Die beiden sehen wirklich glücklich aus, wenn sie sich gegenseitig verspotten und anstacheln."
„Bitte", lachte Remus. „Binnen einer Woche von Verabredungen würden sie, durch ihre Beleidigungen, an Blutverlust sterben, oder sie würden sich gegenseitig verrückt machen."
„Oder sie enden wie Kniesel", bot Tonks an und der ganze Tisch brach in schallendes Gelächter aus.
Als das Lachen langsam starb, hatte Ginny ein Funkeln in den Augen. Sie musterte ihre Begleiter und grinste hinterhältig
„Ich sage, wir unternehmen eine Herausforderung weit größer als zu versuchen Hermine dazu zu bringen, auszugehen", sagte sie. „Wir sollten für sie und Severus Kuppler spielen!"
Harry sah ein wenig schlecht aus, bei dem Gedanken. „Sie werden niemals zustimmen", sagte er in einer Weise, als ob er versuchte sich selbst mehr als alles andere zu beruhigen.
„Nicht wenn wir ihnen ohne große Umschweife näher kommen", sagte Tonks und trat Ginny bei, Pläne zu schmieden. „Wie auch immer, es ist nicht zu leugnen, dass ihre Späße nur eine andere Form ihrer sexuellen Anspannung sind."
Harry erblasste, aber sein Einwand wurde zurückgewiesen, als seine Freunde die Situation betrachteten.
„Aber wenn wir sie nur einen leichten Stoß in die richtige Richtung gäben", schlug Minerva vor, „könnten wir sie dazu bringen zu denken, dass es Schicksal war und letztendlich dazu zu erkennen, was wir alle bereits wissen."
„Wollt ihr wirklich Amor spielen?" Harry sah sie alle an, als wären sie verrückt geworden. „Hermine wird euch in die nächste Woche hexen, wenn sie das herausfindet."
„Sie wird es nicht herausfinden, wird sie doch nicht oder Harry?" Ginny sah ihn spitz an.
Harry sah Remus zur Unterstützung an, aber Remus zuckte nur mit den Schultern.
„Es ist wie Shakespeare sagte Harry", erzählte Remus ihm. „Einige Amors töten mit Pfeilen, andere mit Fallen."
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