Kapitel 4

Sara war jetzt schon seit drei Stunden wie vom Erdboden verschwunden. Natürlich versuchte ihre Mutter sie auf ihrem Handy anzurufen. Doch Sara hatte es in aller eile auf dem Schrank mit dem Schlüsseln im Flur vergessen. Langsam machten sich alle sorgen um sie.

„Das ist doch sonst nicht ihre Art sich nicht zu melden." meinte Sam leicht ängstlich. „Hoffentlich ist ihr nichts passiert." fuhr Sam verängstigt fort.

„Sam ihr ist bestimmt nichts passiert und vermutlich hat sie kein Geld mehr für eine Telefonzelle." meinte Jack ruhig. „Das hat sie vermutlich schon vertankt." versuchte er Sam auf zu muntern.

Sam tiegerte durch das ganze Haus. Immer wenn sie am Telefon vorbei kam, sah sie es an, als ob sie nur durch ihrem Willen herbeiführen könnte, das Sara sich meldet. Natürlich machten sich auch der Rest sorgen um Sara.

„Jack, weist du vielleicht etwas?" fragte Jacob nervös.

„Jacob, ich war die ganze Zeit hier. Also warum sollte ich mehr wissen als sie?" antwortet Jack gereizt.

„Sie haben ihr doch das Motorrad geschenkt." kam die Antwort von Jacob.

„Willst du mir jetzt unterstellen, das ich an allem Schuld bin?" schrie Jack schon fast.

„JA! Wie kommst du auch auf die Idee Sara, einer 17 Jährigen, ein Motorrad zu schenken? Das ist unverantwortlich von dir. Das würde ich nie bei meiner Tochter machen!" schrie Jacob Jack zornig an.

„Du weist genau, das Sara so etwas wie eine Tochter für mich ist! Ich hätte das nie gemacht ohne mit Sam zu sprechen." schrie Jack Jacob wütend an.

Beide sahen so aus, als ob sie sich im nächsten Moment umbringen würden. Ihre Köpfe waren hoch rot und ihre Fäuste geballt. „Wenn ihr etwas passiert ist, Jack, kannst du dich auf was gefasst machen!" brüllte Jacob und drohte Jack mit dem Finger. Das war zu viel für Jack.

„Du drohst mir? Dann komm doch und wir klären das wie Männer!" Das brachte das Fass zum überlaufen. Die beiden Männer gingen auf einander zu und hoben die Fäuste. Doch bevor sie sich schlagen konnten, ging Janet dazwischen. „Übertreibt es nicht!", schrie sie die beiden mit hochrotem Kopf an und stellte sich zwischen die beiden Kampfhähne.

Jack und Jacob ignorierten sie einfach und gingen weiter auf einander zu. Nun reichte es Janet und Daniel. Janet ging auf Jacob zu und nahm ihn in den Polizeigriff, das selbe machte Daniel bei Jack. Die beiden wehrten sich auf das Heftigste. Bei Jack und Daniel, ging es so weit, das Jack einen Arm frei bekam und diesen Daniel in denn Magen schlug.

Janet dagegen hatte es bei Jacob leichter. Sie schob ihn aus dem Zimmer und versuchte ihn zu beruhigen. „Mr. Carter kommen sie wieder runter. Das bringt Sara auch nicht wieder.", sprach sie auf ihn ein. Dies brachte aber nicht denn gewünschten Erfolg. Jacob wollte sich immer noch mit Jack prügeln. Janet war jetzt auf 180. Sie gab ihm eine Ohrfeige. Jacob, war wie versteinert. „Jacob kommen sie wieder runter. Oder ich werde ungemütlich.", sagte Janet sanft und leise. Jacob beruhigte sich sichtlich. „Entschuldigung. Aber das alles geht mir auf die Nerven.", sagte Jacob nun ruhig und entspannt. „Kann ich sie jetzt wieder los lassen?" fragte Janet, welche Jacob noch immer mir einer Hand fest hielt. „JA." war die kurze Antwort von ihm. Beide sahen sich lange und ruhig an. Unter dessen waren aus dem Nebenzimmer noch immer Jacks und Daniels Schreie zu hören. „Sie bleiben hier stehen." sagte Janet und ging zu Daniel und Jack.

Im Nebenzimmer versuchte Jack immer wieder auf Daniel zu schlagen. Janet sah dies und schrie: „Jack hör sofort auf oder ich mache mit." Sowohl Daniel als auch Jack verstummten urplötzlich und versuchten sich auch nicht mehr an die Gurgel zu gehen. Jack sah Janet mit einem Blick an der Stahl hätte schmelzen können. Sie hielt dem Blick stand. Er wand sich wieder ab und ging wieder auf Daniel los. „ICH SAGTE HÖRRT AUF!" schrie Janet mit einer Stimme, die einem Angst einjagte. Jack blieb wie angewurzelt stehen, sogar Daniel verschlug es die Sprache. Jack Funkelte Janet wieder böse an. Nun reichte es ihr ganz. Sie ging auf Jack zu, als ob sie der Teufel selbst sei. Vor Jack blieb sie stehen und holte aus. Sie verpasste ihm eine Ohrfeige, welche sich gewaschen hatte. Ihre Hand blieb als Abdruck auf seiner Wange.

Janet sah wie das Feuer in seinen Augen erlosch. „Das wurde jetzt aber Zeit." sagte Janet mit einer Wut, welche nicht übertroffen werden konnte. Mittlerweile war Jacob wieder bei ihnen angekommen. Er und Jack sahen sich an. Niemand sagte etwas. Man sah genau, wie sich beide wieder anspannten. Die Feuer in ihren Augen, welche gelöscht waren, entzündeten sich wieder. Ihre Fäuste ballten sich wieder. Aber ehe Janet oder Daniel etwas sagen oder machen konnten stürmte Sam in den Raum. „Wie könnt ihr nur..." fing sie an und sah die beiden an. Noch ehe diese etwas sagen konnten verpasste Sam jedem der Beiden eine deftige Ohrfeige. „Verschwindet sofort aus meinem Haus. Beide. Und kommt erst wieder, wenn ihr euch abreagiert habt." schrie sie die beiden mit Tränen in den Augen an und verschwand aus dem Raum. Keiner der anwesenden sagte etwas, denn sie hatten Sam so etwas nicht zu getraut.

Jack und Jacob verließen das Haus. Draußen setzten sich die beiden Männer auf eine Bank. Sie sahen immer wieder zu dem anderem rüber, aber sagten kein Wort. Nach mehreren Minuten stand Jack auf und sah in dem Himmel, danach sah er Jacob direkt in die Augen. „Jacob..." fing Jack an wurde aber von ihm unterbrochen. „Jack sag nichts. Wir haben uns beide falsch verhalten. Du kannst nichts dafür." Jacob machte eine Pause uns seufzte. „Ich weiß, das weder du noch ich es ernst gemeint haben. Das liegt einfach an dieser Situation, in der wir uns befinden." fuhr Jacob fort. „Wem sagst du das." Die beiden Männer sahen sich an. Jack hielt Jacob die Hand hin. Dieser nahm sie und damit war die Sache beendet.

Plötzlich klingelte Jack´s Handy. Jack nah es in die Hand."Hallo spreche ich mit Jack O'Neill?" fragte die Person am anderem Ende. „Ja. Was kann ich für sie tun?" wollte Jack wissen. „Ich bin der Sheriff von Spring Cliff. Kennen sie eine Sara Carter?"