HitsuKarin-Lovestory mal anders

Kapitel 3 - Der Brief

Karin war froh, dass sie es endlich geschafft hatte. Sie wurde noch von einigen beglückwünscht und dann machten sie sich wieder auf den Weg nach Hause.

Es ist nun 1 Woche seit der Aufnahme vegangen. Karin hatte fleißig mit ihrem neu erworbenen Schwert geübt und ihrem Bruder oft in den Arsch getreten. Yuzu war natürlich am Weinen wenn sie ankamen und ihr Vater war idiotisch wie eh und je...

Karin lief auf Ichigo zu, ihr Schwert in beiden Händen. Sie holte aus und schwang es in Richtung Ichigo, der seines zum blockieren hob. Es gab ein krachendes Geräusch als das Metall aufeinander schlug. Karin zog ihr Schwert zurück, täuschte einen Angriff von der rechten an und wirbelte herum, um doch von der linken Seite zu schlagen. Ichigo, der es im letzten Moment kommen sah, sprang hastig zurück. So ging es schon 2 Stunden lang. Beide schon am keuchen, legten eine Pause ein und setzten sich unter einem Baum in den Schatten.

„Du wirst immer besser, aber mich wirst du nie schlagen kiddo!" sagte Ichigo überheblich und zerzauste ihr die Haare.

„Nenn mich nicht kiddo und von wegen ich werde dich nie schlagen! Was war denn mit Gestern oder Vorgestern!" schrie sie und schlug seine Hand weg.

„Meine wundeschöne Toch,-" BUMM. Bevor er auch nur die Chance hatte Karin zu umarmen, trat sie weg, sodass ihr idiotischer Vater gegen den Baum knallte.

„Itai, wofür war das den mein Augenstern ich hab,-" und wieder BUMM. Diesmal hatte er ihre Faust im Gesicht.

„Baka otou-san! Nenn mich nie wieder Augenstern wenn du noch leben möchtest! Und was willst du überhaupt?"

„Ich *schnief* wollte doch nur *schnief* dir etwas geben" sagte er. Anscheinend bekam er nicht mit oder ignorierte es, dass auf Karin´s Stirn eine Ader auftauchte und sie ihre Hände ballte.

„Und WAS willst du mir geben?" fragte sie mit einer zornigen Stimme. Ichigo der ein ungutes Gefühl hatte trat ein paar Schritte zurück, damit er nicht in der Schusslinie stand. Isshin hob einen Brief hoch und fing an zu erklären.

„Also ich habe gerade im Briefkasten,-" doch bevor er zuendesprechen konnte, schnappte sie ihm den Brief aus der Hand, trat ihn damit er durch den Garten flog und schrie „Warum sagst du denn nicht sofort das ein Brief angekommen ist und ohne diesem ganzen rumgeheule"

Isshin der immer noch durch die Luft flog, landete im Misthaufen, fing an zu heulen und lief ins Haus zurück. Wahrscheinlich um dem Plakat von ihrer Mutter seine Klagen zu erzählen. dass seine Tocher ihn nicht mehr lieb hatte.

„So ein Idiot!" murmelte Karin und öffnete den Brief. Ichigo sah sie interessiert an, wusste jedoch dass es ihr erster Auftrag vom Hunter-Bund war und wollte sie nicht stören. Also setzte er sich wieder in den Schatten, verschränte die Arme hinterm Kopf wie ein Kissen und schloss die Augen.

Karin las den Brief Schritt für Schritt langsam durch und konnte es nicht glauben.

„Nicht wirklich, oder?" fragte sie sich leise worauf Ichigo aufsah und ihr einen fragenden Blick gab. Mit einem "Les selbst" übergab sie ihm den Brief. Ichigo runzelte die Stirn und fing an den Brief laut vorzulesen:

Kurosaki Karin,

Ihr erster Auftrag besteht darin, in 3 Tagen Undercover bei dem Verlobungsball von den Vampiradelsfamilien Hitsugaya & Hinamori, für Sicherheit zu sorgen. Sie werden mit ihrem Bruder Kurosaki Ichigo und Ishida Uryuu auf diesem Auftrag gehen und sich dort als Gäste ausgeben. Seien sie in 2 Tagen am Hotel Akihabara. Dort wird ihnen passende Kleidung zur Verfügung gestellt und passenden Schmuck, damit sie nicht als Menschen erkannt werden. Weitere Informationen für den Auftrag erhalten sie dort.

Ich wünsche ihnen viel Glück,

Yamamoto Genryusai Shigekuni, 1 Sitz des Hunter-Bundes

Mit jedem weiterem Wort wurden Ichigo´s Augen größer und am Ende des Briefes hing sein Kinn auf dem Boden.

Was nur keiner gemerkt hatte ist, dass Isshin kopfüber Baum hing und mitgelesen hatte. Nachdem auch er fertig war, sprang er vom Baum und führte einen Freudetanz auf und sang dabei, "Meine wunderschöne Tochter wird erwachsen ~ !".

Ichigo und Karin waren noch zu schockiert um ihm einen reinzuhauen, also beschloss er lieber abzuhauen bevor sich das änderte. So ging er tanzend weiter in Richtung Haus und verschwand.

Ichigo, der sich früher als Karin aus der Starre löste, sah sie an.

„Ist alles in Ordnung?" fragte er sie.

„Ja alles ok. Doch warum geben sie einem Neuling wie mir so einen wichtigen Auftrag?" antwortete sie und drehte sich zu Ichigo um.

„Ich glaube weil du dort alle ganz schön beeindruckt hast und außerdem sind ich und Ishida auch dabei und wir sind keine Neulinge" sagte er.

„Ich hab keine Ahnung" erwiderte sie und war gerade dabei zu gehen als sie sich noch einmal umdrehte und sagte „Ich hoffe nur das nichts schlimmes passiert. Wenn doch wird es ganz schön brenzlich für uns, denn ich will nicht wissen was der Hunter- Bund uns dann für eine Strafe aufbrummt". So drehte sie sich um und ließ einen nachdenklichen Ichigo hinter sich liegen.

„Ichigo beweg deinen Hintern jetzt hier runter" schrie Karin die Treppe hoch. Seit der Ankunft des Briefes sind nun 2 Tage vergangen und die Kurosaki-Geschwister machten sich gerade bereit zur Abreise. Als die Beiden es Yuzu erzählt hatten, war sie sehr stolz auf ihren Bruder und ihre Schwester gewesen. Sie konnten nicht aufhören ihren Vater zu verprügeln, da er die ganze Zeit nichts anderes getan hatte, als darüber zu jubeln. Und jetzt sitzt Ishida, der in der Nähe wohnte, mit Karin unten in der Küche und wartete auf Ichigo. Der hat es natürlich mal wieder geschafft zu verschlafen!

„Komme!" rief er von oben und fing an die Treppe herunter zu laufen. Auf der Hälfte der Treppe (Ichigo´s Glück xD) verpasste er eine Stufe, stieß einen erwürgten Schrei aus und rutschte den Rest der Treppe mit dem Arsch hinunter.

„Oh nein, Onii-chan, ist alles in Ordnung?" fragte Yuzu während sie zu ihm lief um ihm aufzuhelfen.

„Was für ein Baka" murmelte Karin und machte sich auf dem Weg nach draußen. Ausnahmsweise war ihr Vater nicht dort und schrie. Nein er hatte sich FREIWILLIG dazu entschieden die Pferde der Beiden fertig zu machen. Als sie draußen um die Ecke bog, sah sie ihren Vater, der noch die letzten Sachen in den Reisetaschen verstaute. Als sie näher trat, drehte er sich um, grinste und...versuchte Karin zu umarmen.

„Jetzt hab mal Anstand, pack weiter die Sachen und LASS MICH IN RUHE!" schrie sie als sie ihn quer durch den Garten fliegen ließ. Seufzend ging sie zu Hoshi und streichelte ihn. Wenn sie so voran kamen wie geplant dann sollten sie heute Nacht in Sendai ankommen. Aber nur wenn Ichigo es mal schaffte fertig zu werden.

„Fertig! Wir können gehen!" schrie Ichigo auf dem Weg nach draußen, mit Ishida im Schlepptau.

„Endlich" murmelte Karin als sie auf Hoshi stieg. Ichigo, der das gehört hatte, gab ihr eine Blendung, doch als er gerade etwas antworten wollte, spürte er eine Hand auf der Schulter.

„Kurosaki, wir haben keine Zeit für diese kindischen Spielchen. Wir sind eh wegen dir schon zu spät dran!" sagt Ishida hinter ihm. Mit einem Gemurmel von das-sei-nicht-alles-seine-Schuld schlossen sich die Beiden Karin an und bestiegen auch ihre Pferde. Nach einigen Abschiedsworten machten sie sich endlich auf dem Weg nach Sendai

Der Ritt war...langweilig. Mehr konnte man nicht dazu sagen. Es war meistens sehr still und die Natur war auch nicht gerade hilfreich. Da sie morgens schon losgeritten waren, legten sie ihre erste Pause mittags in einem abgelegenen Dorf ein und eine zweite am späten Abend. Und jetzt, fast um Mitternacht, hatten sie es geschafft. Sie standen nun vor dem Großen Hotel. Und es ist wirklich riesig! Sie steuerten auf den Eingang zu und sobald sie das Hotel betraten, kam ihnen auch sogleich eine Frau von der Rezension entgegengelaufen.

„Kurosaki-kun, Ishida-kun und Kurosaki-san. Bitte folgen sie mir zu ihrem Zimmer." sagte sie und war schon auf dem Weg zur Treppe.

„Zum Glück haben wir nicht viel Gepäck, das wir die Treppe hochschleppen müssen" murmelte Karin während dem Treppensteigen. Als sie endlich im 2. Stock angekommen waren, übergab die Frau Ichigo den Schlüssel und verschwand.

„Die war ja komisch" sagte Ichigo nachdem sie um die Ecke verschwunden war.

„Ob komisch oder nicht ist jetzt völlig egal! Mach einfach die Tür auf damit ich schlafen kann!" maulte Karin. Seufzend nahm Ichigo den Schlüssel und öffnete die Tür. Der Raum, den sie betraten war mittelgroß und sehr gemütlich. In der Mitte war ein schöner Esstisch mit einer großen Obstschale. An der hinteren Wand war ein Kamin mit 4 Sesseln davor und rechts und links waren jeweils 2 Türen. Der Boden bestand aus Holz, der von einem weißen Teppich in der Mitte geschmückt wurde. Auf ihm befand sich ein weiterer kleiner Tisch. Die Wände hatten eine schöne Cremefarbe und die Decke war dunkel vertäfelt. Ichigo machte sich sofort auf die Suche nach der Küche, was natürlich klar war... Er ging zum 1. Zimmer auf der linken Seite und erstarrte als er die Tür öffnete.

„Was ist los, Ichi-nii?" fragte Karin.

„Ähmmm... ich glaube das ist dein Zimmer Karin" antwortete er, immer noch ins Zimmer starrend. Karin runzelte die Stirn und machte sich auf dem Weg zu Ichigo.

„Mein Zimmer? Aber woher willst du das den wis,-" wollte Karin fragen bis sie das Zimmer sah. Es war in den gleichen Farben wie der 1. Raum, hatte in der Mitte ein großes Bett und zur Rechten der Beiden war eine kleine Kommode, doch das war nicht das, was den Beiden die Sprache verschlug. Auf der anderen Seite des Bettes waren 2 Ständer mit verschiedenen Arten von Kleidern und daneben war ein niedriger Tisch mit Schmuck und Schuhen. Als Karin dies sah, weiteten sich ihre Augen und ihr Mund klappte auf, sodass ihr Kiefer fast den Boden berührte.

„Die wollen mir doch nicht ernsthaft ein Kleid andrehen oder?" fragte sie ungläubig.

„Ähhmm... Karin? Wir gehen auf einen Verlobungsball von Adligen. Sogar du musst mal ordentlich Aussehen und außerdem wenn du etwas Schlichtes wie Hosen trägst, fallen wir doch sofort auf" sagte Ichigo in seinem Klugscheißer-Ton, da es ihm gefiel, dass Karin nun doch ein Kleid anziehen musste... Sie hasste Kleider abgrundtief seitdem sie klein war, doch Yuzu ist komischerweise genau das Gegenteil von ihr. Sie trägt fast nur Kleider und ist viel zu zart gebaut. Außerdem hätte sie die Ausbildung zum Vampirejäger nicht verkraftet.

„Ach halt die Klappe! Ich geh jetzt schlafen! Und ich will nicht wissen, was ihr dann erst anziehen müsst...!" sagte sie, den letzten Teil mit einem Grinsen auf dem Gesicht und verschwand im Zimmer. Ichigo kratzte sich nur den Kopf und machte sich auf die Suche nach seinem Zimmer... wie sich herausstellte war sein Gemach genauso vollgepumpt mit Anziehsachen wie das von Karin. Und das schlimmste war... er hatte kein großes Bett, da er sich mit Ishida ein Zimmer teilen musste... das Leben kann so unfair sein.

Karin hatte sich währenddessen umgezogen und lag nun im Bett. Sie dachte über den nächsten Tag und die Folter von Kleidern nach...

„ Das wird schrecklich! Warum muss mir das immer passieren" murmelte sie. Nach weiteren 10 Minuten, die größtenteils aus Fluchen bestanden, drehte sie sich auf die Seite und schlief ein.

Karin: Das Kapitel ist Scheiße!

HitsuKarinFan: Wieso das den *empört frag*

Karin: Weil ich ein Kleid tragen muss

Ichigo: Dann musst du mal sehen was Ishida und ich tragen müssen! Stimmt's Ishida?

Ishida: " "

HitsuKarinFan: *seufz* So schlimm ist es jetzt auch nicht...

Ichigo: Und warum bekomme ich kein Einzelzimmer? Ich hab jetzt voll das kleine Bett und Karin hat ein Einzelzimmer und ein großes Bett!

HitsuKarinFan: Fertig ?

Ichigo: Wenn du nicht zuhören willst dann haue ich ab... *geht weh*

Karin: Ich auch *folgt Ichigo*

Ishida: " " *folgt auch*

HitsuKarinFan: Hey! Das könnt ihr doch nicht machen ich bin der Autor! Und ihr müsst machen was ich sage! Hey! *läuft ihnen hinterher*

Sry das Kapitel ist ein bisschen kürzer als die letzten beiden aber ich hatte letzte Woche eine Menge zu tun... Darum habe ich es auch nicht geschafft es gestern hochzuladen aber heute ist mit Sicherheit auch nicht so schlimm...

Beta-Leser: SNaruxSasux3 & SasuNaruFaan