Hallo, Leute!

Es hat zwar gedauert, aber es geht weiter!

Disclaimer wie gehabt, das kennt ihr ja schon...

Vielen Dank, für die netten Reviews, auch wenn ich jetzt nicht dazu komme, mich einzeln auf sie zu beziehen.

Eure Hochwohlgeborenen Moony & Pads

P.S.: Lest auch meine neue Kurzgeschichte "R.A.B." Sie ist sogar länger als unsere Kapitel! g

P:P.S: Übrigens, wollte ich mich noch bei meine(r) Beta-Leserin Sevvie bedanken. Leider war sie bei diesem Kapitel nicht zugegen-also verzeiht die Fehler.

KAPITEL 4 Wieder zusammen

Er fuhr zurück - was keine gute Idee war. Er spürte einen stechenden Schmerz, der ihm die Sicht vernebelte. Er taumelte, stürzte - und wurde aufgefangen. Verwirrt öffnete er die Augen und sah in die seines besten Freundes. Sein rabenschwarzes Haar war verstrubbelt wie eh und je, seine Brille war ihm so vertraut, dass es beinahe unheimlich war. Und seine Augen waren von einem sanften haselnussbraun, nur dass sich nun ein besorgter Ausdruck darin wiederspiegelte. Alles in allem sah er so aus, wie Sirius ihn in Erinnerung hatte. Das Problem war nur, der James von oben, der ihn hier hergebracht hatte, tat das auch.

Er musste James eine Weile ziemlich perplex angestarrt haben, denn dieser wedelte mit einer Hand vor seinen Augen rum.

„Hallo? Jemand zuhause?"

„Äh, ...tja..." ‚Wie schlagfertig von mir', dachte Sirius. ‚Äh, ...tja... Er muss mich für gestört halten.' James grinste ihn bloß an. Er war froh seinen Freund wieder bei sich zu haben, auch wenn er wusste, dass dieser Zustand nicht allzu lange währen konnte und auch nicht durfte.

Sirius schluckte. War das jetzt James oder war es dasselbe Wesen wie zuvor? Wenn ja, war es ein ziemlich guter Schauspieler. James klang wieder absolut menschlich. Sirius war versucht zu glauben, dass James wirklich er selbst war und dass er ihm helfen würde, aber er wollte Gewissheit.

„Bist du James?" James sah ihn seltsam an, ganz so als ob er gekränkt wäre (oder hielt er ihn für verrückt?) und sagte dann:

„Man sollte ja meinen, du könntest dich an mich erinnern, auch wenn's schon 'ne Weile her ist!"

Sirius schüttelte den Kopf (dumme Idee, aber daran hätte er vorher denken müssen).

„Autsch! Nein, so war das nicht gemeint. Ich meinte, ich... Da oben war..." James sah ihn fragend an. Verdammt, wie sollte er etwas erklären, das er selbst nicht verstand.

Und dann fühlte er, wie ihm Tränen in die Augen stiegen. Er wollte eigentlich nicht weinen, nicht jetzt, wo er seinen echten besten Freund wiedersah, der vor so vielen Jahren gestorben war. Nicht vor James, und vor allem nicht in einem hässlichen, kleinen Gefängnis im Irgendwo, aber er konnte es nicht unterdrücken. Immerhin war er an einem Tag (es war doch nur ein Tag?) durch einen tödlichen Vorhang Anmerkung der Autoren: Seit wann sind Vorhänge schön tödlich gefallen, hatte einen James getroffen, der... der nicht menschlich war? (Was zum Henker war das denn nun gewesen?) Und jetzt war er wieder mit dem echten James zusammen. Den er vermisst hatte. Also bitte, wer würde da denn nicht heulen?

James sah seinen besten Freund besorgt an. „Hey..." Sirius spürte, dass James ihm einen Arm um die Schulter legte.

„Was ist denn los?", fragte James, der nicht die geringste Ahnung hatte, warum sein bester Freund ausgerechnet jetzt weinte. Sirius starrte ihn durch die Tränen hindurch so an, dass James das leise Gefühl beschlich, er sollte eigentlich wissen wieso- aber er schob dieses Gefühl beiseite. Es gab Wichtigeres zu tun.

„Wir sollten jetzt vielleicht besser gehen."

Sirius fuhr sich mit der Hand über die Augen, dann starrte er ihn an.

„Wohin denn?"

„Naja, wie wär's mit 'weg von hier'?"

„Und wie, wenn ich fragen darf?"

„Ach komm, denk doch nach. Wie haben wir uns denn nach unseren Streichen immer wieder gerettet?"

„Indem wir die McGonagall angelogen haben und behauptet haben, es wäre Peter?" Anmerkung der Autoren: Wie man vielleicht merkt, sind wir nicht gerade die größten Peter-Fans...wer ist das überhaupt?

„Nein, du Idiot! Naja, das auch, aber... ach folg mir einfach!"

James drehte sich um und lief schnurstracks auf die Wand hinter ihm zu- und durch sie durch. Sirius stand verdattert da. Wo war James auf einmal hin verschwunden? Als hätte dieser seine Gedanken gelesen, streckte er den Kopf aus der Wand.

„Wo bleibst du denn? Du solltest doch eigentlich daran gewohnt sein, dass nicht alles so ist wie es scheint. Du bist doch schließlich ein Zauberer, oder nicht? Denk einfach an den Zugang zum Gleis 9 ¾!" Sirius musste zugeben, dass sein Freund Recht hatte. Also ließ er es darauf ankommen, dachte nicht daran, dass es einen Unterschied zwischen ihm und James gab, so etwas wie die kleine Tatsache, dass James tot war und er nicht (Stimmte das überhaupt?)kleine Anmerkung von Pads: JA! und folgte seinem Freund durch die Wand. Und wie bei der Absperrung von Kings Cross, die er als Schüler so oft durchschritten hatte, spürte er nicht den geringsten Widerstand. Es war eher, als würde er einfach durch einen Gang gehen. Da war er auch schon auf der anderen Seite und befand sich in einem großen Saal, der nicht ganz so dunkel war wie die Gänge vorhin und auch nicht ganz so leer. Tatsächlich wimmelte es nur so von Leuten, die alle dunkel gekleidet waren.

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Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt! Und jetzt bleibt euch nur eins zu tun- ein Review schreiben!