Bachwards
Das Wasser bahnt sich vor seinen Füßen einen Weg durch die grüne Wiesenlandschaft. Es dümpelt vor sich hin, nicht viel mehr.
Die Luft ist drückend und eine Fliege schwirrt um seinen Kopf herum, die seine Hand weder erwischen noch verjagen kann. Immer und immer wieder kommt sie zurück und summt ihm unangenehm ins Ohr, bis es so unerträglich wird, dass er schützend die Hände über die Ohren legt.
Er hört jemanden etwas sagen, doch es ist nicht viel mehr als nur ein entferntes Murmeln. Überrascht sieht er sich um und entdeckt seinen Vater auf der anderen Seite des kleinen Flusses. "Was?", fragt er viel zu laut nach und presst die Hände weiter gegen seinen Kopf.
"Was soll das denn jetzt schon wieder?", wiederholt sein Vater erbost und schüttelt abwertend mit dem Kopf. Die Worte sind diesmal eigenartig laut und nah.
"Die Fliege!", schreit House immer noch lauter als eigentlich nötig. "Die ist so verdammt laut!"
"Das einzige, was hier laut ist, bist du."
Verstört nimmt House die Hände hinunter und lauscht einen Moment. Nichts. Nicht mal das Rauschen des Wassers ist noch zu hören.
"Siehst du?", sagt sein Vater selbstgefällig. "Und jetzt spring endlich, oder willst du dort drüben versauern?"
