Disclaimer: Leider gehört nichts davon mir. -.-

Road to darkness

Kaum hatte Severus den Ausruf gehört, kam ihm auch schon der erste Fluch über die Lippen und er hielt sich instinktiv an der Wand. Sein Zauber wurde geblockt, doch es gab ihm Zeit einen zweiten, effektiveren hinter her zu schicken.

Sein Verfolger hüllte sich und seinen Gefährten gerade in eine Sphäre aus Magie, um sicher vor Snapes tückischen Angriffen zu sein, als sein Blick auf den Boden fiel, den der magische Schild um einen Spalt breit noch nicht erreicht hatte. Vor Entsetzen weiteten sich seine Augen, doch bevor er etwas tun oder seinen kämpfenden Partner warnen konnte, hatte die über den Boden gleitende Magie ihn erfasst. Ihm wurde schwarz vor Augen und er verlor das Bewusstsein, noch bevor er mehr als nach Luft schnappen konnte.

Ascony sah aus dem Augenwinkel wie sein Gefährte trotz des Schildes um sie herum zu Boden ging, doch er musste sich jetzt vollkommen auf Snape konzentrieren und schleuderte Flüche so schnell er konnte. Er witterte seine Chance, als sein Gegner sich duckte und sprach zwei Zauber in schneller Folge, sicher dass der erste der beiden Snape treffen oder zumindest vom Sprechen weiterer Flüche abhalten würde.

Er hatte sich gründlich geirrt.

Severus wich dem schnellen, violetten Fluch aus, indem er seinen Körper in letzter Sekunde drehte, sodass der Strahl ihn nur um Millimeter verfehlte, doch dies war sein Plan gewesen. Es gab ihm Zeit schneller als erwartet eine Gegenattacke zu starten: „Surdus!", flüsterte er, seinen schwarzen Zauberstab erst unmittelbar bevor die Magie daraus hervorbrach auf den anderen richtend.

Dieser war nicht darauf gefasst. Der hellgelbe Strahl traf ihn mitten in die Brust. Er stolperte einige Schritte zurück, achte jedoch in keiner Weise darauf, sondern fasste sich hektisch an die Ohren, einen Ausdruck der Verwirrung und des Entsetzens in seinen Augen. Snape hatte ihm für einige Augenblicke das Gehör genommen!

Severus nutzte seine Chance, schickte einen Stupor hinterher und eilte schon einen Moment später nach unten.

RDRDRDRD

Während unter den Gästen ein Tumult ausbrach, krabbelte Harry hinter den äußersten Tischen entlang, den verletzten Arm gegen die Brust gedrückt, den anderen auf den Boden gestützt, um sich besser fortbewegen zu können. Er spürte seinen Herzschlag, es fühlte sich an als schlage es bis zu seinem Hals hinauf. Er hörte ein seltsames Surren, krabbelte schneller, einzig und allein auf einen plötzlich einsetzenden Instinkt vertrauend und fast noch im selben Moment zerbarst der Tisch, den er gerade hinter sich gelassen hatte. Er wurde ein Stück noch vorn katapultiert – das einzig Positive daran, dass er hinter dem nächsten Tisch schlitterte und nicht dagegen – landete auf dem Bauch… und natürlich auch auf seinem Arm!

Es trieb ihm schier die Luft aus den Lungen. Einen kurzen Moment lang blieb er reglos liegen – schwer keuchend – und versuchte den Schmerz und die unglaubliche Angst unter Kontrolle zu bringen. Er war sich schon fast sicher, dass er gleich von hinten gepackt und nach oben gerissen wurde, aber anscheinend hatte ihn niemand bemerkt.

Oh Gott, er musste hier weg, lange würde er nicht mehr so viel Glück haben!

Harry wusste später nicht mehr genau wie um Himmels Willen er es geschafft hatte, unbemerkt aus dem Wirtshaus zu entkommen. Er erinnerte sich nur daran sich aus dem Griff eines Fremden losgerissen zu haben – wohl eher aus dem Affekt heraus, weil er genau an dem verstauchten Handgelenk gepackt worden war, als aus bewusster Gegenwehr – dann war er nach draußen gestolpert.

RDRDRDRD

Severus stoppte abrupt, sobald er am Ende der Treppe angekommen war und beobachtete mit einigem Schrecken das Chaos und die Kämpfe, die im Schankraum ausgebrochen waren. Wild suchten seine pechschwarzen Augen den Raum nach seinem Schützling ab, doch er war nirgendwo zu sehen!

Severus unterdrückte das Bedürfnis ein wütendes Grollen auszustoßen, hielt sich an die Wand gedrückt und überlegte für einen Moment, wie er vorgehen sollte. Ihm sollte nicht viel Zeit bleiben: Er sank in die Hocke, belegte sich selbst mit dem stärksten Tarnzauber, den er kannte und machte sich bereit, um in den Hauptraum vorzudringen. Bevor er sich jedoch erheben konnte, wurde sein Blick durch eine ihm nur allzu vertraute Gestalt gefangen: Potter!! Er verschwand gerade durch die Tür.

Diese Entdeckung kostete ihn fast das Leben! Der kurze Augenblick, in dem seine Aufmerksamkeit gefesselt war, reichte aus, um den heran schnellenden Fluch außer Acht zu lassen. Severus wandte den Kopf zur gegenüberliegenden Wand und stieß sofort darauf einen erschrockenen Laut aus, als er den immer näher kommenden Fluch erblickte.

Er warf sich zu Boden, spürte ein Ziehen an der Schulter, hörte ein scharfes Surren, dann kollidierte der Zauber mit der Treppe, an der er gehockt hatte. Mit aller größter Mühe schaffte der Slytherin es, seine keuchende Atmung unter Kontrolle zu bringen. Er sah kurz zu seiner Schulter – die Wunde war nicht tief, Merlin sei Dank – dann auf die geborstenen Treppenstufen hinter ihm. Der Blindgänger hatte das Holz in kleine Stücke zerlegt.

Er spürte das Adrenalin in seinen Adern, während er sich, alle Aufmerksamkeit jetzt auf die Menschen um ihn herum richtend, seinen Weg durch die Menge bahnte. Dass ihn Dank des Zaubers niemand bemerkte, half nur bedingt, denn wie er eben erlebt hatte, waren auch Flüche, die nicht direkt für ihn bestimmt waren, lebensgefährlich!

RDRDRDRD

Harry stolperte an der Wand entlang, seine Schritte hastig, das einzige Geräusch, das er bewusst wahrnahm, das Rauschen in seinen Ohren.

Hatte er es geschafft?! Waren hier draußen noch andere Verfolger?!

Der verängstigte Gryffindor wusste nur eins: Er musste hier weg so schnell es ging, oder alles wäre um sonst gewesen!! Gehetzt schweifte sein Blick von einer dunklen Ecke zur nächsten, immer in der Angst lebend, dass er gleich geschnappt würde! Er drängte sich weiter am Haus entlang, hin zu der dunklen Gasse, die das Hauptgebäude vom Nebengebäude trennte. Vielleicht wäre er dort sicher! Harry rutschte auf den Knien unter dem Fenster entlang, damit er nicht gesehen wurde, doch er sollte einen Moment später merken, dass es nicht genügte.

Er hatte fast die andere Seite des Fensters erreicht, da barst plötzlich die Scheibe! Bevor Harry mehr tun konnte, als panisch aufzuschreien, flog ein Mann über ihn hinweg und landete hart auf dem Boden ein paar Meter vom Haus entfernt. Harry wollte sich aufrichten und weglaufen so schnell er konnte, doch er erstarrte vor Angst, als einen Moment später ein zweiter Mann hinterher sprang und mit tadelloser Präzision zwischen Harry und der beinah reglosen Gestalt landete! Der junge Gryffindor musste sich die Hand vor den Mund pressen, um das leise Wimmer zu unterdrücken, das sich heraus drängte.

Er kannte diesen Mann! Es einer seiner Verfolger!

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Crayton verließ seinen Beobachtungspunkt. Er spürte, dass Potter nahe war. Vorfreude und Spannung liefen in einem belebenden Schauer seinen Rücken hinunter.

Die Jagd würde nun beginnen. Die Zeit zum Handeln war gekommen.

Mit katzengleicher Geschmeidigkeit und tödlicher Präzision bewegte Crayton sich in Richtung Wirtshaus. Sein Geist sowohl auf das Signal des Zaubers als auch auf seine Umwelt fixiert.

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Harry fühlte sich als hätte man ihn versteinert! Langsam erhob der Fremde sich aus seiner hockenden Position. Er sah beinah aus wie ein Racheengel, der sich zu seinem letzten Schlag erhob! Harry war so verängstigt, dass er kaum atmen konnte. Jeden Moment konnte sein Verfolger sich umdrehen… jeden Moment könnte er ihn entdecken! Panisch tastete Harry sich weiter nach links, bewegte sich wie es ihm vorkam schleichend langsam, so als hätte er Bleigewichte an den Füßen und Armen. Den Schmerz seiner Verletzung spürte er nicht mehr, er war vollkommen fixiert auf den Menschen, der ihn jeder Zeit gefangen nehmen könnte, wenn er nicht so schnell wie möglich in die Dunkelheit zwischen den beiden Gebäuden verschwand!

Noch war er mit dem Unglücksraben beschäftigt, den er Momente zuvor aller Wahrscheinlichkeit nach selbst durch das Fenster befördert hatte. Noch.

Harry hatte die enge Gasse fast erreicht, dann:

Ein lauter Ausruf! „Benley!" Der Racheengel wie Harry ihn unbewusst getauft hatte reagierte. Er wandte sich um – Harry stockte der Atem vor Schreck – weg vom Gryffindor und hin zu der Eingangstür!!

RDRDRDRD

Der schmächtige 13-Jährige presste sich an die Wand zwischen Kisten und Kartons, die dort unordentlich gestapelt waren. Völlige Dunkelheit umgab ihn. Er versuchte so leise wie möglich zu atmen, doch es schien unmöglich mit seinem rasenden Herzen und dem Adrenalin, das durch seine Adern jagte.

Harry hatte eigentlich sofort durch die Nische hinter das Haus und dann weit, weit weg vom Wirtshaus laufen wollen, doch kaum hatte er sich in die Schwärze zwischen den Häusern begeben, hatte er gespürt, dass eine weitere Person hinter ihm in den Durchgang getreten war.

Der Gryffindor lauschte auf jedes Geräusch. Er hörte Schritte. Sie ließen ihm das Blut in den Adern gefrieren! Und sie kamen näher… immer näher. Harry bewegte sich weiter. Er konnte nicht dort bleiben, wo er jetzt war. Seine Zeit lief ab! Ein paar Schritte konnte er noch tun, dann musste er vollkommen reglos stehen bleiben, entweder das oder sein Verfolger würde ihn unweigerlich hören. Er hörte seine leisen Atemzüge – kontrolliert, kaum wahrnehmbar, das hier war ein Profi. Harry wusste, wer immer ihn verfolgte, war so geschickt, dass er sich ohne jegliches Licht bewegen konnte – und das nutzte der Fremde zu seinem Vorteil!

Jetzt ist es aus! Jetzt ist es aus!

Dann geschah das, was Harry von allen Dingen am wenigsten erwartet hatte:

In dem Moment, da er die Spitze des fremden Zauberstabes an seiner Brust spürte und sein Jäger ganz nah vor ihm stand, packte ihn jemand von hinten am Arm und riss ihn zurück! Zurück in die Wand, dachte Harry, doch anscheinend hatte er den weiteren schmalen Gang in der Wand nicht bemerkt.

Diese Hand, dieses Gefühl… Snape! Doch all das war egal, denn in dem Augenblick da an seinem Unterarm gezogen wurde, noch während sich Snapes Arm um seinen Oberkörper schlang, stieß er einen spitzen Schrei aus! Snape hatte genau in die Wunde gefasst, in der noch immer die Scherben steckten!!

Darauf hatte er gewartet! Jetzt war es soweit! Snape würde nicht schnell genug sein.

Den nächsten Moment würde Harry nie in seinem Leben vergessen: Ein hell gleißender Fluh brach aus der Spitze des Zauberstabes vor ihm hervor und erhellte für wenige Sekunden alles. Harry sah in die kalten meergrauen Augen von Edmund Crayton. Dieser starrte mit vollkommener Ruhe zurück, sah zu wie sein Fluch die wenigen Zentimeter zwischen ihnen überbrückte, sah Snape, der ihn aus der extrem schmalen Nische und mit seinen Händen um Potter nicht angreifen konnte.

Harrys Augen weiteten sich, noch immer gefesselt von denen seines lebendig gewordenen Alptraumes. Er konnte nichts tun, sich nicht bewegen, fühlte und sah wie in Zeitlupe, dass der Fluch sein T-Shirt berührte, es an der Stelle des Kontaktes buchstäblich auflöste, spürte schon die magische Hitze auf seiner Haut – dann furchtbare Enge und Dunkelheit!!

RDRDRDRD

Sie landeten auf unebenem Untergrund, stolperten und gingen zusammen zu Boden. Bäume umgaben Harry und seinen Professor, sie befanden sich in einem Wald. Der Gryffindor achtete nicht mehr bewusst darauf, lag nur keuchend und zitternd am Boden, versuchte zu atmen, sich aufzurichten… er scheiterte. Und doch, es war nicht der Fluch, der das hier verursachte. Der Zauber hatte ihn nicht getroffen. Er war ihm knapper entronnen als es eigentlich möglich war! Nein, was Harry buchstäblich die Kehle zuschnürte waren Furcht und Schock.

Der Schmerz, der durch seinen linken Arm zuckte, als er ihn über die Erde zog, während er zusammengekauert auf der Seite lag, riss ihn soweit von seinen panischen Gedanken fort, dass er kurz nach Luft schnappen konnte.

Gleich darauf wurde er bei den Schultern gepackt und hochgehoben. Der Gryffindor wusste, dass es Snape war, wusste dass der Slytherin ihn eben gerettet hatte, aber machte es das besser?

Harry war weggelaufen, hatte sich Snape widersetzt und wusste vor allem immer noch nicht, ob der Professor ihn verraten hatte oder nicht! Halbherzig wehrte er sich gegen die Hände, die ihn gepackt hielten, doch eigentlich wollte er sich nur zu einem winzigen Ball zusammenrollen und nichts und niemanden mehr sehen!

„Potter!", Snapes Stimme war von kalter Wut erfüllt. Harry wich vor ihm zurück, obwohl es sinnlos war, da der Slytherin ihn unverändert festhielt. Angst ließ den Teenager aufkeuchen, ein Zauberstab wurde gegen seinen Rücken gepresst, ein Spruch gezischt.

Plötzlich konnte Harry wieder atmen und sein Herz schien fast gegen seinen Willen nicht mehr bis zum Hals zu schlagen. Zum ersten Mal sah der 13-Jährige sich jetzt bewusst um, sah Snape an. Der Tränkemeister sprach kein Wort, als er seinen Schüler auf dem Boden absetzte und ihn dann sogleich auf den Rücken drehte, ohne ihm eine Chance zu geben sich aufzurichten.

Harry blieb vollkommen reglos und zitternd liegen, wagte nicht sich einen Deut zu bewegen geschweige denn etwas zu sagen. Nicht, nachdem er Snapes Gesichtsausdruck gesehen hatte….

Er überstieg Wut, hatte nichts mit dem Jähzorn gemein, den man auf Onkel Vernons Gesicht gelegentlich sehen konnte, dies hier ging tiefer. Es war nicht Zorn, aber etwas sehr ähnliches, das Harry nicht definieren konnte… etwas, das ihm Angst machte, obwohl er jetzt wusste, dass Snape ihm nichts tun würde. Was sein Gefühl trotz aller Angst schon erkannt hatte, bestätigte sich während Snape nun sein T-Shirt hochschob und seine Brust auf Verletzungen hin untersuchte. Außer einer leichten Rötung, dort wo der Zauber ihn fast erwischt hätte gab es nichts.

Severus ließ sich aus seiner hockenden Position auf seine Fußballen zurück sinken, das einzige Anzeichen, dass er Harry gab, sich aufrichten zu dürfen. Der Junge tat es, wenn auch zögerlich. Er wollte Snape nicht ansehen, doch er wusste, dass er es tun musste. Trotzdem, der Gryffindor begriff die Ursache seiner Angst: Die Möglichkeit, nicht Hass oder Zorn, sondern Enttäuschung oder Resignation auf den harten Zügen zu sehen. Die Angst aufgegeben zu werden von Snape… trotz seines Fluchtversuches und all dem.

Sehr langsam wandte er seinen Blick dem Professor zu, der immer noch kein weiteres Wort von sich gegeben hatte. Schwarze Augen hielten die seinen mit einer ungeahnten Intensität….

Dann gab Snape ihm ohne Vorwarnung eine Ohrfeige! Es tat weh, natürlich tat es das, aber Harry würde nicht das Brennen seiner Haut im Gedächtnis bleiben, sondern die Worte die folgten.

Instinktiv presste der 13-Jährige seine Hand auf die gerötete Wange und starrte seinen Professor gleichzeitig fassungslos an.

„Du hättest sterben können!!", es war nur ein eisiges Flüstern, aber die Wirkung, die es auf Harry hatte glich einem Schrei. Er sah Snape unverwandt an bis sich seine Augen mit Tränen füllten. Der Geist konnte einem böse Streiche spielen, gerade jetzt verfluchte Harry sein Unterbewusstsein dafür: Der kurze Satz des Älteren beschwor jede einzelne Erinnerung des Abends wieder herauf, jede Empfindung, jede Bange Frage, all die Angst.

Zuerst bemerkte der junge Gryffindor gar nicht, dass das Geräusch, welches er hörte seine eigenen Schluchzer waren. Er starrte nur seinen Retter an, unfähig den Blick abzuwenden, während sein Verstand begriff, was er heute Abend eigentlich alles durchlebt hatte, welchem Unheil er entronnen war.

Severus war ebenso von den grünen Augen seines Schülers gebannt wie dieser von seinen schwarzen. Er wusste ohne Hilfe der Legilimentik genau, was im Innern seines Schülers vorging. Er sah, dass er eine Reaktion bei dem Jungen ausgelöst hatte. Noch während Potters Augen immer größer wurden und Tränen seine Wangen herunter liefen, zeigten seine so gänzlich offenen Züge die Erkenntnis, zu der der Junge gelangt war.

„Oh Gott…!", hauchte Harry, als ihm bewusst wurde, wie gefährlich und dumm gewesen war, was er heute getan hatte. Später wusste er nicht mehr genau, wann er gemerkt hatte, dass er schlicht weg nicht fähig war die Tränen und die Schluchzer aufzuhalten, doch er erinnerte sich daran bei den Schultern genommen und an die Seite des Tränkemeisters gezogen worden zu sein. Sobald er begriffen hatte, was Snape ihm damit signalisierte, hatte er nicht mehr an sich halten können. Er hatte das Gesicht in der schwarzen Robe vergraben und geweint wie er es schon lange nicht mehr getan hatte! Wegen seinem Arm, wegen der unbändigen Furcht, die ihn noch immer nicht ganz verlassen hatte und schließlich, weil er wusste, dass er unglaublich großen Mist gebaut hatte.

Snape wartete geduldig bis sein Schützling sich beruhigt hatte, legte ihm lediglich fest den Arm um die Schultern. Severus wusste, dass der Junge, erst nachdem er sich wieder gefasst hatte, bereit war zuzuhören. Die unbändige Wut hatte ihn verlassen. Sie war einer kühlen Ruhe gewichen – der Erkenntnis, dass er Potter heute Nacht eine wichtige Lektion vermitteln musste, wenn sie nicht beide bei dieser Reise zu Grunde gehen wollten.

RDRDRDRD

Phuu, ich wusste wirklich nicht, ob ich das Gespräch zwischen Snape und Harry noch anschließen sollte oder nicht, habe mich jetzt aber dagegen entschieden, sie kommt ins nächste Kapitel. Bitte, schreibt mir wie ihr es fandet und was ich noch verbessern kann. Eure Melfis.