So, ich mache mal weiter… die Kapitel sind jetzt zwar kurz, aber sie werden noch länger werden, ich hoffe se wird nich zu Rührseelig, wenn ja, dann sag mir bescheid ich werde sehen, was sich da ändern lässt. Viel Spaß" und bitte, bitte schreibt Kommentare

Die Rückkehr ins Leben

Der Rückweg war für Vegeta wie der Rückkehr ins Leben, zum ersten Mal fühlte er, dass er nach Hause zurückkehrte. Er wusste, dass nicht alles sich verändern wurde, dass er für vieles noch nicht bereit war, noch nicht.

Aber einige Dinge hatten sich bereits verändert, seine Wut auf Kakarott war verschwunden, er fühlte sich nicht mehr von ihm bedroht, was er aber immer noch, nicht öffentlich zu geben wurde.

Als er im Zimmer landete, war nur Bulma dort. Sie saß in einem Sessel gegenüber dem Fenster. Sie sah ihn schon von weitem, genau wie er sie schon von weitem gesehen hatte und deswegen unbewusst schneller wurde.

Sie stand erst auf als er mit beiden Füssen neben ihr auf den Boden landete, zum ersten Mal wusste er nicht so recht, was er tun sollte.

Doch er musste gar nichts tun. Langsam kam Bulma auf ihn zu, sie hob die Hand und streichelte zärtlich über seine Wange, wie sie immer tat wenn sie alleine waren. Dann hob sie die andere Hand und berührte seine Augen und seine Lippen. Vegeta kannte diese Berührungen, aber noch nie hatte er sie so genossen.

Seine Frau war so voll von Zärtlichkeit und Liebe, dass er diese Gefühle fast Körperlich spürte. Warum hatte er das früher nie gemerkt?

Endlich fand er sich wieder und schloss Bulma in seine Arme, er drückte sie fest an sich und spürte wie sie die Umarmung erwiderte und ihre Arme seinen Rücken und seine Nackenhaare berührten. Noch nie in seinem Leben war er so dankbar diese Frau bei sich zu haben.

„Ich bin da, Vegeta! Ich bin immer da! Ich liebe dich", flüsterte sie in sein Ohr. Er spürte ihre Lippen auf den seinen, und die Welt hörte auf zu existieren und nur die Frau in seinen Armen war noch da. Zum ersten Mal flüsterte er die Worte die er schon so lange sagen wollte:

„Ich liebe dich, ich liebe dich auch…. ich werde dich immer lieben",

Bulma lächelte und schmiegte sich noch enger an ihren Ehemann was ihn zum Aufstöhnen brachte.

„Tu das nicht. Ich kann mich sonst nicht länger beherrschen", sagte mit heiserer, zitternder Stimme.

„Ich will, dass du die Beherrschung verlierst, begreifst du es?", flüsterte Bulma.

Bevor Vegeta die „Beherrschung" verlor lachte er und flüsterte heiser:

„Dein Wunsch ist mir Befehl."

Die ersten Sonnenstrahlen drangen in das Zimmer und krochen langsam durch den Raum, bis einer auf dem Gesicht der jungen Frau stehen blieb, Bulma drehte sich zur Seite und öffnete die Augen. Vegeta war immer noch da.

Ihr Kopf ruhte aus seiner Schulter, seine Arme hielten sie in einer leichten Umarmung fest. Sie hatte noch nie die Erfahrung gemacht neben diesem Mann, nach einer Liebesnacht aufzuwachen und sie genoss jeden winzigen Augenblick dieser Zweisamkeit.

Als die Sonnenstrahlen sein Gesicht erreichten öffnete er sofort die Augen. Etwas in ihm machte einen Glückssprung, als er die Frau neben ihm sah. Er fragte sich warum er früher darauf verzichtete, neben dieser Frau aufzuwachen.

„Guten Morgen, Liebster!", sagte Bulma und küsste zärtlich seine Lippen.

„Ich leibe dich, hatte ich das schon erwähnt?", fragte Vegeta und zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er sich vollkommen.

„Ja. Das hast du, ein Paar tausend Mal heute Nacht."

Vegeta lachte und küsste seine Frau.

Danach stand er auf und fing an sich anzuziehen, faszinierend beobachtete Bulma den nackten Körper ihres Mannes, er war perfekt.

An einigen Stellen waren Narben alter Kampfverletzungen zu erkennen, aber sie machten diesen Körper nur noch attraktiver.

Plötzlich fiel ihr der letzter Abend wieder auf und der Gespräch mit Son Goku.

„Wirst du weg gehen?", fragte sie, „ich meine wirst du mit Son Goku weg gehen um deine und seine Eltern zu retten?", sie stand auf und hüllte sich in einen seidenen Morgenmantel.

Vegeta, der gerade aus der Dusche kam und seinen Kämpfanzug angelegte, drehte sich um.

„ Kakarott hat euch alles erzählt?", fragte er, sein Gesicht wurde ernst und er war wieder ein Krieger. In seinen Augen sah Bulma sah Erleichterung.

„Gut! Dann weist du vermutlich schon alles", Vegeta klang wirklich erleichtert. Son Goku hatte ihm die Aufgabe abgenommen Bulma über seine Erfahrungen berichten zu müssen.

„Ja, Son Goku hat uns Einiges erzählt. Das Meiste geht nur dich und ihn etwas an, deswegen werde ich nicht nachfragen, aber wenn du darüber reden willst, du weist ja, ich bin da."

Ja, das wusste er. Sie war gestern da als er sie brauchte, ohne Fragen zu stellen, ohne Antworten zu erwarten.

Aber irgendwie wusste Vegeta, dass er eine Erklärung schuldig war.

„Unsere Eltern sind höchstwahrscheinlich immer noch am Leben. Rothos ist ein ungewöhnliches Planet, er hält jung, das hängt an seiner Lage im Weltall."

„Es ist vermutlich nicht alles?"

„Nein. Dieser Planet beraubt uns Saiya Jins aller Kraft! Es macht uns verwundbar und schwach. Rothos ist ein Planet, den Frieser als Gefangenenlager benutzt hatte. Die Lager gibt es immer noch, keiner hat dort mitgekriegt, das Frieser tot ist. Es war vollkommen normal, dass es nur ein Mal in 10 – 15 Jahren nach Rothos kam."

„Warst du dort?"

„Nein! Es war weder mir, noch Radiz oder Nappa gestattet Frieser nach Rothos zu begleiten. Jetzt weis ich warum."
„Aber warum hat Friezzer eure Eltern nicht umgebracht?"

„Es bereitete ihm wahrscheinlich größeres Vergnügen sie erniedrigt und hilflos zu sehen."

Bulma spürte den Zorn ihres Mannes und sie verstand ihn, sie konnte nachfühlen was in Vegeta vorging. Sie wusste auch, dass sie ihn nicht festhalten konnte und sie wollte es auch nicht, am liebsten wurde sie ihn begleiten.

„Pass auf dich auf", flüsterte sie, ohne Vegeta anzusehen und sie wollte schon gehen als er sie festhielt.

„Was meinst du?", fragte er mit zusammen gezogenen Augenbrauen.

„Ich will, dass du auf dich aufpasst, wenn du auf Rothos bist, denn ich werde hier auf dich warten, und ich will es nicht umsonst tun!", sie versuchte so selbstbewusst wie nur möglich zu klingen.

Vegeta zog seine Frau an sich.

„Denkst du, dass ich dieses Mal ohne dich gehe? Du begleitest mich! Und wenn ich dich in den Raumschiff tragen muss!", sagte Vegeta ernst und seine Worte klangen wie ein Befehl, aber seine Augen strahlten.

„Dein Wunsch ist mir Befehl", flüsterte Bulma und schmiegte sich an ihren Mann, und im selben Augenblick bedauerte Vegeta, dass er seinen Kampfanzug bereits angelegt hatte.