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Die Geschichte stammt aus meiner Feder, stand aber ursprünglich wie schon erwähnt unter Brirdys Namen. (Wem sie bekannt vorkommen dürfte)
Ich habe beschlossen, die Story nicht groß zu überarbeiten, obwohl ich sie vor ca. 2 Jahren angefangen habe, so erscheint sie mir einfach am Besten.
Ich freue mich immer über Rewiews
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Kapitel 4
Zwanzig Minuten später standen fast alle Gryffindors des 7. Jahrgangs und ein paar aus den unteren Klassen samt ihrer Anhängsel vor der großen Treppe in der Kälte und warteten auf Harry.
Quietschend öffnete sich die Flügeltür und erwarteter hatte seinen großen Auftritt. Ein kalter Herbstwind umfuhr ihn, spielte mit seinen langen schwarzen Haaren und plusterte seinen Mantel, den er über einem schwarzem Netzhemd mit einer engen Lederhose trug, auf. In der Muggelwelt wäre er wohl am ehesten als Goth durchgegangen, doch hier schien er allen einfach wie ein gefallener Engel. Mehr oder weniger alle verzehrten sich sabbernd nach ihm und als er, sich der Aufmerksamkeit voll bewusst, die Stufen herunterkam, trat Blaise auf ihn zu und schnurrte: „Oh Jay, du bist einfach göttlich. So richtig zum vernaschen."
Harry blitzte ihn nur begehrlich an und konnte nicht widerstehen, ihn in Grund und Boden zu knutschen. „Du meinst also, ich wäre eine Sünde wert?" wisperte er.
„Du wärst tausend Sünden wert", hauchte Blaise atemlos, umschlang ihn mit den Armen und forderte weitere Küsse. Die Gryffindor drumherum johlten.
Draco, der im Hintergrund stand, fühlte einen nicht zu erklärenden Stich in der Brust, als sich sein bester Freund wollüstig an den Goldjungen drängte. Draco hielt es nicht mehr aus, schob sich durch die Schülermasse, tippte Harry auf die Schulter, blitzte Zabini böse an, als sich Harry von ihm löste und meinte spöttisch, denn so ganz konnte er den Malfoy nicht verbergen: „Wolltest du nicht mit mir einkaufen gehen, Harry?" Den Namen betonte er besonders.
Harry grinste ihn nur an. „Eifersüchtig?"
„Davon träumst du wohl!"
Harry lachte hinreisend, packte ihn bei der Hand um Richtung Hogsmead zu laufen. „Der Gedanke dich haben zu könnten Drache, löst bei mir ganz andere Träume aus!"
Die Schülermeute lachte und Draco bekam leicht rote Wangen.
Blaise lief ein wenig weiter hinten neben Hermine und fachsimpelte mit ihr über einen schwierigen Verwandlungsspruch. Die Herbstkälte hatte Hermines Wangen gerötet, ihre Augen glänzten. Blaise schwieg nach einer Weile und betrachtet sie einfach nur, die vertraute Geste, wenn sie unwillig eine Locke aus dem Gesicht schob, wie sie die Lippen zu einem Lächeln verzog. Nach einer Weile bemerkte sie, wie er sie anstarrte und sah ihn fragend an.
„Manchmal wünschte ich mir, ich wäre schon früher mit dir befreundet gewesen."
Sie errötete leicht und er küsste sie auf die Wange. „Weist du was, ich hab diesen Monat ein bisschen Taschengeld übrig, setzen wir uns später ab, und ich lad dich in ein Cafe ein.", meinte Blaise.
In Hogsmead angekommen, stürmten die Schüler zuerst die Bekleidungsgeschäfte. Theodor brach gleich in Entzückung aus und schleppte Ginny, die auch mit von der Partie war, zu den Klamottenständern um sich von ihr beraten zu werden. Draco Malfoy, sehr auf seinen Ruf achtend, ging wesentlich bedachter vor. In einem Laden namens Dragon´s Heaven fand er in Begleitung von Harry mehrer stylvolle Shirts samt Hosen und konnte auch Harry zu einem Neukauf überreden. Harry gefiel es besonders, den Blonden in engen Shirts zu betrachten und immer wieder zu prüfen, wie elastisch sie waren, indem er daran herumzupfte und drüber fuhr.
Draco erregte dies sehr und da sie gerade unbeobachtet waren, zog er Harry rasch in eine der engen Umkleidekabinen, schloss den Vorhang und drückte Harry an die Kabinenwand .Heftig küsste er ihn. Ihr beider Atem hatte sich beschleunigt und Harry konnte deutlich die Erregung des Blonden fühlen, als dieser sich an ihm rieb. Er wühlte die Hände in dessen Haare und focht mit ihm einen Zungenkampf aus, in dem niemand der Unterlegene sein wollte. Dracos Hände fuhren unter das Shirt das anderen, berührten seidig Haut und ließen Harry erzittern. Atemlos vor Luftmangel mussten sie sich kurz voneinander lösen und Draco keuchte: „Oh man, hätte nicht gedacht, das das so geil sein kann!" Harry nickte nur und drängte sich begehrlich an ihn.
Da kam plötzlich Blaise Zabini mit einer augenrollenden Hermine im Schlepptau, in den Laden gestürmt und steuerte zielsicher auf die geschlossene Umkleidekabine zu. „Hey Potter, seid ihr da drin, hey, sagt schon was!", nervte er.
Draco knurrte: „Klappe Zabini, du störst!", aber als dieser Anstalten machte, den Vorhang aufzureisen, löste er sich widerwillig von Harry, richtet schnell im Spiegel seine Frisur und warf Harry einen bedauernden Blick zu, der diesen ebenso erwiderte.
Dieser musste lachen, als er sah, wie Blaise ungeduldig vor der Kabine auf und ab hüpfte. „Na endlich, aber es in der Umkleide zu treiben, na na na…"
Draco warf Blaise einen Eisblick zu, dem Eifersucht anscheinend völlig abging. Aber er versuchte Harry gleich wieder mit Beschlag zu belegen, wuschelte ihm entzückt durch die ohnehin zerrauften Haare. Draco packte seinen Freund aber an der Hand und sagte, ihn zur Kasse ziehend: „Du wolltest zahlen!"
Blaise lachte und bekam dafür einen Hieb von Hermine auf den Arm. „Lass den beiden doch mal mehr Privatsphäre! Oder bist du Eifersüchtig?"
Blaise musste nur noch mehr lachen, seine eisblauen Augen blitzten. „Aber nicht doch. Ich denke nur, ein wenig Eifersucht kann Draco nicht schaden. Sonst weis er nicht, was er an Harry hat." Hermine sah ihn undeutbar an.
Nach einer Weile hatten sich aller wieder zusammengefunden und beschlossen in die "drei Besen" zu gehen, alle, außer Hermine und Blaise, die sich ein Cafe suchen wollten. In den drei Besen war noch nicht viel los und so fand die Meute schnell einen Platz. Harry wurde mit Draco am Tischende platziert, Ron und Seamus neben ihnen. Sie tranken und lachten viel. Es wurde spät und Harry fühlte eine Müdigkeit in allen Knochen.
Sanft wurde er an Dracos Körper gezogen und blickte überrascht hoch in die wunderschönen graublauen Augen. Draco lächelte leicht und Harry schloss glücklich die Augen. Während der Slytherin nun den Gesprächen der Anderen lauschte, strich er sanft durch die langen Haare des Goldjungen, spielte mit ihnen und entknotet sie. Ein paar wurden nach einer Weile auf das Paar aufmerksam und nicht nur Neville war der Meinung, dass sie eine Ruhe ausstrahlten, als wären sie schon ewig ein Paar. Obwohl sie ihnen immer wieder aus den Augenwinkeln Blicke zuwarfen, redeten sie doch weiter und störten sie nicht. Es war ein schönes Bild, Draco, der ganz versunken den Schwarzhaarigen liebkoste, Harry, der ab und zu seine Augen leicht öffnete und kleine Küsse auf den Hals und Kiefer des Blonden hauchte.
Wer hätte gedacht, die größten Erzfeinde einmal so zu sehen.
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Rewiews?
