BPov:
Wir landeten nicht auf einer privaten Landebahn so wie ich es erwartet hatte, sondern auf einem belebten Flughafen in Seattle. Edward erklärte das es weniger auffällig wäre und Forks noch 1 Stunde entfernt wäre.
Er nahm meine Hand zum zweiten Mal als wir außerhalb des Flugzeuges waren, und verschränkte unsere Fingern miteinander. Ich sagte mir selbst das ich mich nicht zu sehr auf die elektrischen Strömungen die durch meinen Arm auf und ab gingen, von der Stelle an an der unsere Hände verbunden waren, konzentrieren sollte. Es war nur eine Show die wir abzogen um das frisch verheiratete Paar zu spielen.
Als wir zu den Parkplätzen kamen stoppte er vor einem extrem auffälligen schwarzen Auto.
„Unauffällig?" fragte ich skeptisch.
Er schmunzelte nur und öffnete mir die Beifahrertür.
„Nach dir, Mrs. Cullen." Sagte er und grinste.
Ich errötete und duckte meinen Kopf bevor er den Effekt den er auf mich hatte sehen konnte und stieg in das Auto ein.
Er schloss die Tür und ging rund um das Auto zu seiner Seite.
„Ich wollte schon immer mit so einem Teil fahren." Sagte er und klang dabei wie ein kleines Kind in einem Süßwarengeschäft, als er das Auto startete.
„Was für einer ist es?"
„Ein Aston Martin Vanquish" strahlte er.
Ich hatte keine Ahnung was das war aber es sah extrem teuer aus.
„Wenn du dieses Auto gemietet hast woher kommt es dann das du die Schlüssel schon gehabt hast?" fragte ich.
Wir waren nicht bei dem Miethaus gewesen. Wir mussten nicht tausende von Unterschriften geben, mit den Angestellten argumentieren oder auf die Bibel schwören das wir auf beide Seiten schauen würden.
„Ich arbeite für die CIA." Sagte er simpel. „Schon vergessen?"
Er legte den Rückwärtsgang ein und ganz schnell waren wir auf dem Freeway und fuhren meinem neuen Leben entgegen. Fuhren in die Ungewissheit – ein großes fettes Fragezeichen.
Ich konnte Veränderungen noch nie leiden. Ich war schon immer ein großer Fan der Routine. Nach nur einem Jahr war mein Leben durch so viele Veränderungen gegangen das es meinem alten nicht einmal ähnelte.
„Bist du okay?"
Ich sah hinüber und bemerkte das Edward mich aus dem Augenwinkel ansah, Sorge lag auf seinen Gesichtszügen.
„Mir geht's gut." Log ich.
Er sah nicht überzeugt aus.
Ich seufzte.
„Ich bin nur ein bisschen nervös." Gab ich zu.
„Wegen was?" Fragte er leise.
Ich sah aus dem Fenster hinaus, wie die Bäume vorbeizogen. Wo sollte ich anfangen?
„Darüber mein altes Leben hinter mir zu lassen und neu anzufangen." Flüsterte ich. „Darüber eine Lüge zu leben und andere Menschen hinein zu ziehen. Darüber eine ganze Kleinstadt davon zu überzeugen. Deine Familie dazu zu bringen zu glauben das wir uns lieben. Über-"
Ich schüttelte meinen Kopf, atmete tief ein und stieß den Atem langsam wieder aus.
Darüber das uns jemand findet.
Edward blieb auf der Seite der Straße stehen und drehte sich zu mir.
„Bella." Seufzte er, dabei lag Traurigkeit in seinem Ton. „Es tut mir so leid."
Ich zuckte mit meinen Schultern und verfluchte die Tränen die überzulaufen zu drohten.
„Das ist so viel für eine Person zum umgehen." Sagte ich. „Ich weiß das das letzte Jahr unglaublich hart war, aber du bist hier sicher. Ich werde tun was auch immer ich kann um es für dich einfacher zu machen. "
Ich blinzelte die Tränen in meinen Augen weg damit sie nicht vielen und nickte.
„Danke." Wisperte ich.
Er lächelte mich liebenswürdig an.
„Natürlich Bella." Sagte er beruhigend. „Erinnere dich nur daran das ich da bin."
Als wir in Forks ankamen hatte ich meine Fassung wiederbekommen. Ich wunderte mich nur das wir durch die Landschaft der Kleinstadt und dann in den Wald fuhren.
Da war so viel Grün. Alles war Grün. Ich liebte Chicago, die großen Gebäude und die belebte Atmosphäre. Aber das – das war wunderschön.
Ich war so beschäftigt damit die Bäume, Farne und andere grünen Pflanzen zu bestaunen das ich überrascht war als Edward das Auto abstellte.
„Sind wir da?" fragte ich, dabei flogen Schmetterlinge der Nervosität und Spannung in meinem Bauch umher.
„Ja." Sagte er und klang dabei genauso Nervös wie ich war.
Ich folgte seinem Blick durch die Windschutzscheibe.
„Heilige Kuh." Schwärmte ich.
Vor uns war das prächtigste Haus, nein Villa, die ich je gesehen hatte.
Edward schmunzelte.
„Edward." Sagte ich begeistert und drehte mich zu ihm mit großen Augen. „Das ist dein Haus?"
Er schüttelte seinen Kopf.
„Nein." Sagte er. „Das ist das Haus meiner Eltern."
Ich starrte ihn nur weiterhin an.
„Warum bist du jemals ausgezogen?" Fragte ich und scherzte dabei nur halb.
Er lachte.
„Wollte Leben beeinflussen und das. Erinnerst du dich?" scherzte er.
Ich grinste.
„Bist du bereit der feurigen Truppe zu begegnen." Fragte er.
Mein lächeln entglitt mir und ich schüttelte meinen Kopf.
„Nicht mal ein bisschen." Murmelte ich.
Er lächelte.
„Oh komm schon, ich werde dich beschützen."
Ich runzelte die Stirn, weil unter seinem neckenden Grinsen er genauso beunruhigt war wie ich.
Edward klopfte nicht. Er schloss die Tür mit dem Schlüssel auf der in dem Fach war das aussah wie ein Stein, dann drehte er sich zu mir, dabei hatte er schon eine Hand an der Türklinke.
„Sie zu überraschen ist lustiger." Sagte er.
Ich biss mir in die Lippe. Sie würden gleich so überrascht werden!
Er griff nach meiner Hand und ging hinein.
„Mom? Dad?" Schrie er und schloss die Tür.
Das Haus war offen und hell. Die hintere Wand in dem Raum indem wir standen war komplett verglast. Es gab ihm eine fröhliche Veranlagung.
Es kamen Geräusche aus dem anderen Raum, es klang so als ob Töpfe und Pfannen hin und hergeschoben wurden. Mein Magen schmerzte dabei.
Das war es. Jetzt gab es kein Zurück mehr.
„Komm." Flüsterte Edward. „Esme ist wahrscheinlich in der Küche."
Ich nickte, auch wenn mir alle meine Instinkte sagten das ich mich umdrehen und weglaufen sollte. Natürlich hatte ich keinen Ort wohin ich gehen könnte und selbst wenn, Edward hielt immer noch meine Hand und schleifte mich hinter ihm her, also hatte ich keine andere Wahl.
Er führte mich durch einen anderen geräumigen Raum bevor wir vor einer wunderschönen Eichen Schwingtür ankamen.
Er drückte meine Hand einmal beruhigend, obwohl ich mir nicht sicher war wem er zu beruhigen versuchte.
„Mom." Rief er noch einmal und schubste die Tür an.
Wir wurden von dem Geklapper von Töpfen und Pfannen begrüßt, als sich die Frau mit großen Augen umdrehte.
„Edward." Schwärmte sie und er lächelte richtig Glücklich.
„Hi Mom." Sagte er.
Sie ließ die Töpfe und Pfannen dort am Boden stehen wo sie waren und rannte zu ihm.
„Was für eine angenehme Überraschung." Sang sie, ihre Stimme klang so warm und melodisch.
Sie umarmte ihn um die Hüfte herum, das näheste was sie erreichen konnte, dabei musste er sich beugen um ihre Umarmung zu erwidern.
„Es ist so lange her." Murmelte sie. „Ich habe dich vermisst."
„Ich habe dich auch vermisst, Mom." Sagt er und umarmte sie mit einer Hand weil er meine immer noch hielt.
Beinahe wünschte ich mir das er sie losgelassen hätte, weil ich wieder rückwärts raus aus dem Raum wollte. Ich fühlte mich so als wenn ich einen persönlichen Moment stören würde. Aber er ließ meine Hand nicht los- Esme entließ ihn und ging einen Schritt zurück.
„Ich war gerade dabei das Abendessen zu zubereiten." Sagte sie ihm. „Bleib hier und leiste mir Gesellschaft, dabei kannst du mir auch gleich erzählen wie es zu dieser angenehmen Überraschung kam..."
Ihre Stimme hörte auf als sie meine Gegenwart zum ersten Mal bemerkte.
„Ich sehe du hast eine Freundin mitgebracht." Sagte sie, dabei brannten meine Wangen mit meinem alt so bekannten roten Schimmer, als sie mich ansah.
„Es tut mir leid, Liebes." Sagte sie und ging zu mir. „Wie unhöflich von mir. Ich habe meinen Sohn nur schon so lange nicht mehr gesehen."
Sie streckte mir ihre Hand mit einem freundlichen Lächeln entgegen, damit ich sie schütteln konnte.
„Ich bin Esme Cullen."
Ich schüttelte ihre Hand mit meiner Freien und Edward grinste. Wahrscheinlich wartete er darauf wie ich mich vorstellen würde.
Das war sein Plan. Ich war nicht diejenige die es seiner Mutter sagen würde.
„Hallo Mrs. Cullen." Erwiderte ich. „Ich bin Bella."
Sie lächelte.
„Was für ein lieblicher Name. Aber bitte, nenn mich Esme.
Ich lächelte zurück.
Ich mochte sie sofort.
„Du hast ein wunderschönes zuhause." Sagte ich ihr und sie strahlte.
„Warum, danke Liebes."
Und mit dem sahen wir beide erwartend zu Edward.
Er sah zwischen uns beiden hin und her und sein Grinsen verschwand.
„Nicht das ich nicht erfreut wäre das du und …Bella hier seid." Sagte Esme. „Aber was führte dazu?"
Edward ließ seine freie Hand durch sein Haar fahren, etwas wovon ich wusste das er es tat wenn er sich unwohl fühlte oder nervös war.
„Ist Dad zuhause?" Fragte er.
Esme schüttelte ihren Kopf.
„Nein." Sagte sie, mehr als nur ein bisschen misstrauisch. Ich konnte praktisch schon hören wie die Räder sich in ihrem Kopf drehten.
„Er ist bis sechs im Krankenhaus."
Sie sah zwischen uns beiden hin und her und runzelte dann die Stirn.
„Edward. Ich denke du solltest mir sagen was los ist."
Er seufzte, klarsehend das es keine Chance gab es noch länger hinauszuzögern.
Ich versuchte zu entscheiden ob ich mitfühlend oder amüsiert sein sollte. Ich konnte mir nur vorstellen wie schwer es sein musste meiner Mutter zu erzählen das ich geheiratet hatte seitdem ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Der Gedanke alleine brachte mich zum zusammenzucken.
Auf der anderen Hand war es das erste Mal das ich Edward Cullen sah als er nicht genau wusste was er tun sollte. Agent Cullen, der beste des CIA´s. Er rang um Worte damit er seiner Mutter erklären konnte das er geheiratet hatte. Er sah so …menschlich aus.
„Ich weiß das das jetzt ein Schock sein wird." Sagte er und Esme runzelte die Stirn, sie mochte die Richtung in die das Gespräch ging eindeutig nicht.
„Aber ich versichere dir das das keine leichte Entscheidung war und wir in nichts hineingeraten sind."
Er nahm einen tiefen Atemzug und sah dabei so nervös aus das meine mitfühlende Seite gewann. Ich drückte seine Hand, erinnerte ihn damit daran das auch er nicht alleine war, dann sah er mich mit einem dankenden Lächeln an.
„Bella und ich sind verheiratet." Endete er.
Es folgte Stille.
Man konnte das Geräusch des Gefrierschrankes hören. Man konnte das Singen eines Vogels von irgendwo von draußen hören. Man konnte sogar unseren Atem hören.
„Entschuldigung." Sagte Esme endlich und sah dabei ganz benommen aus.
Edward schmunzelte nervös, dabei ließ er seine Hand durch seine Haare gleiten.
„Ich glaube es sind zwei Mrs. Cullen´s im Raum."
Esme blinzelte und ich wiederstand dem Drang meinen Kopf wiederholt gegen die Wand zu schmeißen.
„Ich…Ich verstehe nicht." Sagte sie.
„Mom, Bella und ich haben uns in einem Buchgeschäft getroffen, gleich nach meinem letzten Besuch. Sie half mir ein Buch zu finden das ich zu der Zeit gesucht hatte und ich lud sie zum Essen ein. Seit dem sind wir miteinander ausgegangen und letztes Monat habe ich sie gefragt ob sie meine Frau werden will." Er sprach das mit so viel Sicherheit das ich es schon fast geglaubt hätte.
„Wir wollten euch die gute Nachricht gleich mitteilen aber wir wollten es euch persönlich sagen. Wir mussten warten bis ich frei bekam. Stimmt´s Liebste?"
Er sah mich an und ich blinzelte.
„Uhm….ja." stotterte ich.
Liebste? Das war ein guter.
Er lächelte mich an und wenn ich ein Außenstehender gewesen wäre, ich würde schwören das er Liebe und Zuneigung ausstrahlte.
WoW. Ich vermutete das er deswegen einer der besten der CIA ist.
„Aber wir waren beide total gestresst von der Arbeit, der Hochzeitsplanung und einen Besuch hier zu planen, sodass wir vor ein paar Tagen entschieden einfach nach Vegas zu gehen."
„Ich mochte die Idee von einer großen, auffallenden Hochzeit sowieso noch nie." Sagte ich, glücklich darüber das ich endlich der Unterhaltung irgendwie helfen konnte.
Edward grinste und drückte meine Hand noch einmal.
„Das ist richtig." Gluckste er. „Bella hasst es der Mittelpunt der Aufmerksamkeit zu sein."
Ich blinzelte.
Das hatte ich ihm nicht gesagt.
„Du- Du bist verheiratet?" Wisperte Esme in Unglauben.
Ich konnte sie nicht Beschuldigen für ihre Reaktion.
Edward und ich nickten.
„Hey! Mom?"
Ich sah in die Richtung zur Tür, die Augenbrauen hochgezogen, als ein feenhaftes kleines Mädchen in die Küche getanzt kam.
„Der Ausverkauf von dem ich dir früher schon erzählt habe war-"
Sie stoppte mitten im Satz als sie endlich aufsah.
„Edward!" Kreischte sie, schmiss sich selbst durch den ganzen Raum auf ihn zu sodass er meine Hand loslassen musste um den Aufprall abzustützen.
Er schmunzelte, dann umarmte er sie so dass ihre Füße den Boden verließen.
„Hey Alice." Er grinste.
Er setzte sie wieder am Boden ab und sie grinste, ihre Augen schienen zu tanzen mit der Energie und der Glücklichkeit.
„Oh mein Gott." Sagte sie begeistert. „Ich habe dich so sehr vermisst! Hast du jemals daran gedacht ein bisschen weniger zu arbeiten? Du hast so viel verpasst. Wer ist das Mädchen? Wie lange bleibst du?"
Ich sah sie mit großen Augen.
Edward sah mich über seine Schulter hinweg an und grinste ein bisschen.
„Du wirst dich daran gewöhnen." Versprach er. „Und falls nicht können wir ihr immer noch ein bisschen Ritalin geben.
Alice schlug seinen Arm.
„Sei nett zu mir Eddie."
Ich kicherte und sie schenkte mir ein umwerfendes Lächeln.
„Wirst du mich jetzt vorstellen oder muss ich deine Babyfotos auspacken?"
„Alice." Ächzte er.
Sie wurde wütend und legte ihre Hände auf ihre Hüfte.
„Bella, das ist meine Schwester Alice. Alice, das ist Bella." Sagte er.
„Bella ist Edwards neue Frau." Warf Esme ein.
Alice runzelte die Stirn, ihre Augen sprangen von Edward zu mir und wieder zurück zu Edward.
„Du bist verheiratet?" Fragte sie leise, fast sprachlos.
Edward nickte langsam, sah ihre Reaktion vorsichtig an.
„Du bist verheiratet!" Rief sie lauter, schlug ihre Hände zusammen und stemmte sie hoch und runter.
„Du bist verheiratet!" Schrie sie. „Du bist verheiratet. Oh Bella! Ich habe eine neue Schwester."
Sie grinste mich verzückt an.
„Warte bis ich es Jazz erzähle! Und Emmett!" Sie lachte, ihr glockenähnliches Lachen klang durch die Küche.
„Oh. Emmett wird einen Heidenspaß mit dem haben!"
Edward erschauderte.
„Alice." Schalte Esme sanft. „Liebes."
Alice sprang herüber zu mir und umarmte mich bevor ich reagieren konnte.
„Es ist schön dich kennen zu lernen, Bella." Sang sie glücklich. „Ich kann dir sagen das wir gute Freunde werden."
Ich tätschelte ungeschickt ihren Rücken.
„Uhm…ja. Dich auch, Alice." Murmelte ich.
Sie trat zurück und runzelte ihre Stirn.
„Edward." Sie drehte sich rasch zu ihm. „Du bist verheiratet."
Edward lachte.
„Ja Alice." Lächelte er. „Das weiß ich."
Sie kniff ihre Augen zusammen.
„Nein." Spottete sie. „Du bist verheiratet. So wie in,du bist schon verheiratet. So wie in, ich war nicht eingeladen."
Sie ging einen Schritt auf ihn zu, ihre Augen leuchteten.
„So wie in, ich durfte es nicht planen!"
Und das war es als Agent Cullen, der von der Regierung wirksam trainiert wurde, angeblich mit jeder Situation klarkam, ängstlich aussah.
„Alice, wir gingen. Wir sind nach Vegas gegangen."
Alice sah ihn in Unglauben an.
„Du bist nach Vegas gegangen?" Sagte sie, jetzt klang sie nur noch verletzt.
Edwards Gesichtszüge blitzten Schuldig auf bevor er sie reinigte und nickte.
„Edward." Schnüffte sie. „Liebst du mich denn nicht?"
Er seufzte.
„Natürlich liebe ich dich Ali."
Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust, sah aber immer noch verletzt aus.
„Warum wurde ich dann nicht zu deiner Hochzeit eingeladen?" fragte sie und sah aus als ob jemand gerade ihren Welpen überfahren hätte.
„Niemand von uns wurde eingeladen, Darling." Sagte Esme leise und ich fühlte einen stechenden Schmerz von intensiver Schuldigkeit. Nicht nur war ich der Grund das Edward seine Familie anlog, jetzt waren sie auch noch verletzt.
„Das war etwas das Bella und ich für uns tun mussten." Sagte Edward.
„Wir wollten niemanden kränken." Sagte ich leise und fühlte mich miserabel.
Ich war noch nicht einmal eine Stunde hier und zerstörte schon sein Familienleben.
Edward war sofort neben mir und legte einen Arm sicher um meine Hüfte.
„Sei nicht traurig." Murmelte er leise in mein Ohr.
„Liebes." Nannte mich Esme beruhigend und ich sah auf, biss mir dabei in meine Lippe.
„Wir wissen das du niemanden kränken wolltest." Sie lächelte, versuchte mich zu beruhigen aber sie sah noch immer traurig aus.
Jetzt fühlte ich mich noch schlechter. Ich versuchte mich hier zu entschuldigen und sie versuchen mich dazu zu bringen mich besser zu fühlen.
„Ja. Es ist ok Bella." Sagte Alice, sie klang jetzt fast schon wieder wie ihr Glückliches ich von vor ein paar Minuten. „Außerdem. Ich kann eine andere Hochzeit planen. Menschen die nach Vegas gehen machen das die ganze Zeit- eine andere Hochzeit für die Familie haben."
„Alice." Sagte Edward unruhig, verkrampft neben mir."
„Das wäre schön." Strahlte Esme. „Dann würden wir alle da sein."
Sie lächelte, ein echtes dieses Mal, so als ob ein großes Problem gerade gelöst worden wäre.
„Genau!" Rief Alice.
Edward und ich teilten uns einen Blick der eindeutig sagte, ´das wird böse werden.`
„Wir können es hier haben, im Hinterhof. Mit vielen Kerzen und Orchideen."
Sie wurde mehr und mehr aufgeregter als sie sprach und je länger sie sprach desto mehr Panik bekam ich.
„Uhm…Alice. Wir sollten nicht. Vielleicht sollten wir nicht." Stotterte ich.
„Wir wollen niemanden ausschließen." Sagte Edward schnell.
Ich schoss ihm einen dankenden Blick zu.
„Schwachsinn." Sagte Esme.
Alice nickte kräftig.
„Ich werde gehen und ein bisschen Stoff kaufen." Informierte sie uns. „Ich kann mir dein Hochzeitskleid jetzt nur vorstellen. Ich vermute du hattest kein Kleid?"
Sie sah mich erwartend an und Ich konnte an nichts was ich sagen könnte denken, also schluckte ich einfach nur und schüttelte meinen Kopf.
„Alice." Versuchte es Edward noch einmal.
Sie ignorierte den Protest ihres Bruders.
„Und Freesien mit den Orchideen. Die perfekte Mischung würde den ganzen Ort so gut riechen lassen.
„Alice!"
Alice winkte ihm ab.
„Wenn ich jetzt fahre werde ich zum Abendessen wieder da sein." Sang sie, stellte sich auf ihre Zehenspitzen und küsste Edwards Wange.
„Bye, Leute." Rief sie über ihre Schulter hinweg. „Willkommen in der Familie Bella."
Und dann war sie weg und die Vordertür schloss sich mit einem Klicken hinter ihr.
Edward seufzte, dann ließ er seine Hand grob durch seine Haare fahren.
„Es tut mir so leid." Sagte er zu mir. „Alice ist….Alice."
Ich lächelte und versuchte ihm zu zeigen das ich ihm dafür nicht die Schuld gab. Ich denke es sah mehr wie eine Grimasse aus und meine Schultern waren immer noch angespannt und straff.
In was hatten wir uns selbst da gerade hineingebracht?
„Alice ist sehr energisch in allem was sie sich in ihren Kopf gesetzt hat." Erklärte Esme.
Ich nickte, versuchend mich so zu verhalten als wenn ich kein Aneurysma hätte.
„Edward Schatz, warum zeigst du Bella nicht dein altes Zimmer." Schlug sie sanft vor. „Ich bin sicher ihr seid beide müde. Das Abendessen braucht sicher noch eine Stunde oder zwei.
Edward nickte, nahm meine Hand und führte mich durch den Raum, mehr als nur ein bisschen erleichtert da heraus zu kommen denke ich.
„Und Edward?" Schrie Esme und klang extrem mütterlich.
Edward sah sie über seine Schulter hinweg an, eine Hand schon an der Schwingtür positioniert.
„Ich habe dich wirklich vermisst Sohn."
Sein Gesicht wurde sanfter und er lächelte zart.
„Ich dich auch Mom." Sagte er sanft.
