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Kaum zurück aus London habe ich mich auch schon daran gesetzt mir die Korrekturen meiner Beta anzuschauen und mich zu verbessern. Deshalb bekommt ihr nach weniger als 20 Stunden, nachdem ich England verlassen habe und einer durchwachten Nacht zwischendrin, das nächste Kappi von mir. Ich hoffe ihr freut euch. Ich konnte mich nur überwinden, mich gleich ran zu setzen weil ich so viele liebe Kommis bekommen habe. Also vielen dank ihr seid richtig motivierend.
Viele von euch waren gespannt was es mit dem Buch auf sich hat und ich freue mich diebisch euch mitteilen zu können, dass es noch etwas auf sich warten lassen wird. Spekulationen nehme ich gerne an.
Auch was Harry noch kaufen will haben sich viele gefragt. Eine von euch hat es erraten, Glückwunsch, der Rest muss noch etwas länger warten.
4. Halloween
Es war früher Morgen, Harry saß auf seinem Bett und schrieb seinen Aufsatz für Zauberkunst, als er ein genervtes Seufzen vom Nebenbett vernahm.
Als er hinsah, entdeckte er Riddle, der ihn beobachtete.
„Schläfst du eigentlich nie, Darian? Es ist vier Uhr am Halloweenmorgen und du machst deinen Aufsatz", stöhnte Voldemort genervt.
„So schlimm? Ich brauche halt nicht viel Schlaf. Aber warum bist du schon wach?"
Voldemort stand auf, kramte etwas unter seinem Bett hervor und schlenderte zu Harry.
„Hier bitte. Ich wollte dich eigentlich überraschen, aber deinem Schlafmangel ist es zu verdanken, dass daraus nichts wird."
Gähnend ließ Voldemort sich neben Harry aufs Bett fallen und warf dem Zeitreisenden ein Päckchen in den Schoß.
„Wofür ist das denn?", fragte Harry total verwirrt und packte seinen Aufsatz weg.
„Dein Geburtstagsgeschenk, Idiot", lachte Tom gähnend.
„Mein Geburtstagsgeschenk?", fragte Harry verwirrt, bevor ihm einfiel, dass er ja ein neues Geburtsdatum bekommen hatte.
„Ach so, danke", grinste er verlegen.
„Du hast es wirklich vergessen? Und ich dachte, man kann seinen Geburtstag nicht mehr vergessen, wenn er schon auf Halloween fällt", prustete Voldemort lauthals los.
„Was los?", hörten sie eine verschlafene Stimme vom Nebenbett fragen.
„Nichts, schlaf weiter, Sey", brachte der glucksende Voldemort noch raus, bevor er in noch lauteres Lachen angesichts von Seys verdutzten Gesicht verfiel. Auch Harry konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und so begann der Halloweenmorgen im Schlafsaal der Slytherin-Siebtklässler mit lautem Gelächter, das alle aus den Betten warf.
„Hattet ihr nicht was von Party erzählt?", fragte Harry, als sie vom Festessen aus der großen Halle kamen.
„Klar, oben im Gemeinschaftsraum von Hogwarts. Die Anderen sind sicher schon mit den Vorbereitungen fertig", antwortete Riddle und ging an der Spitze der kleinen Gruppe in den vierten Stock.
Es war totenstill, doch als sie das Bild öffneten, dröhnte ihnen laute Musik entgegen.
„Schallschutz, damit die Lehrer nichts bemerken", schrie Voldemort aufgrund Harrys interessierten Gesichtsaudrucks, als sie rein gingen.
Überall waren tanzende Schüler verstreut und als sie rein kamen, wurden ihnen gleich gefüllte Bowlegläser in die Hand gedrückt. Die Musik war schnell, der Bass laut und riss das Herz in seinen Bann.
Harry bekam kaum mit, was geschah, die Bowle war mit wohl mit Alkohol, oder irgendeinem anderen Zaubertrank, der ähnliche, wenn nicht noch stärkere Wirkung auf ihn hatte, versetzt.
Desto später es wurde, umso mehr Schüler schienen es zu werden.
Die Musik dröhnte laut in dem heißen Raum, sein Umhang lag schon lange vergessen auf einem Stuhl. Irgendwann bekam er mit, dass er mit jemandem tanzte, rhythmisch bewegten sie sich zur Musik, ließen ihre Hände über den Körper des anderen gleiten, nur am Rande nahm Darian wahr, dass die Person, mit der er eng umschlungen tanzte, männlich war.
Begierig presste er seine Lippen auf die des anderen, spürte eine Zunge in seinen Mund eindringen, es machte ihm nichts aus. Sanft spürte er die Erregung in seiner Hose pochen, als er den Jungen, mit dem schönen schwarzen Haar und der blassen Haut näher zu sich zog.
Immer lauter wurde die Musik, immer gieriger spürte er den Körper, der sich an ihm rieb, immer schmerzhafter wurde seine Erregung. Es machte ihm nichts aus, nicht jetzt, nicht hier.
„Lass uns verschwinden, Voldemort", hörte er sich rau in das Ohr seinen Partners stöhnen, ein abgehacktes Nicken, mehr brauchte er nicht, schon zerrte er ihn durch die Menge, raus aus dem überfüllten Raum.
In den Gängen war es kalt. Er drückte den warmen Körper seines zukünftigen Feindes an die kahle Steinwand, presste seine Lippen auf die Haut, hörte das erregte Stöhnen.
„Nicht hier", flüsterte Tom, als Darian seine ersten Hemdknöpfe öffnete.
„Ja", bestätigte dieser wollüstig, bevor er wieder in einen verlangenden Kuss gezogen wurde.
„Komm mit."
Schnell zog Darian das Objekt seiner Begierde durch die ausgestorbenen Korridore, ein Stockwerk höher blieb er stehen und öffnete eine Tür, die vorher nicht da gewesen war.
Er stieß Tom hinein und schloss die Tür hinter sich. Als er sich umwandte, hatte Voldemort seinen Zauberstab in der Hand. Einen Moment war Harry wieder klar bei Verstand.
'Er will mich jetzt umbringen', dachte er, doch Voldemort versiegelte die Tür hinter Harry mit einem Zauber und ließ den Stab achtlos auf den Boden fallen.
Bedächtig zog Harry seinen eigenen Zauberstab.
'Jetzt kannst du deinen Auftrag erfüllen', dachte er betäubt. 'Keiner würde dich verdächtigen, wenn du mit dem Vielsafttrank zurück zur Party gehen würdest.'
Plötzlich spürte er gierige Lippen an den seinen, Hände, die an seiner Kleidung zerrten und sein Zauberstab fiel unbeachtet neben dem Voldemorts auf den Boden.
'Später', dachte Darian, als er Toms Kuss genauso leidenschaftlich erwiderte.
Langsam gingen sie rückwärts, während Darian das Hemd des anderen aufknöpfte und jedes freie Stück Haut sanft mit seinen Lippen berührte. Irgendwann stieß Tom mit seinen Kniekehlen ans Bett und wollte sich nach hinten legen, doch er wurde festgehalten. Sie sahen sich an und als Darian vor ihm auf die Knie glitt, brach ihr Augenkontakt nicht ab.
Flüchtig fuhr seine Hand über die große Beule in der Hose, bevor er den Reißverschluss öffnete und den Stoff nach unten gleiten ließ. Lasziv leckte er sich über die Lippen, als er auch die Unterhose nach unten zog und nahm mit Genugtuung wahr, wie Voldemorts Atem nun unkontrollierter, heftiger wurde.
Spielerisch tippte er mit der Zunge an das erigierte Glied, welches nun vor ihm aufragte.
Seine Hände fuhren über Voldemorts Körper und hinterließen dort eine prickelnde Spur, während er mit der Zunge einmal die rote Eichel umkreiste. Genießerisch schloss er die Augen und ließ das erhitzte Fleisch in seinen Mund gleiten. Immer fester begann er zu saugen und entließ dabei den Penis langsam aus seinem Mund. In seinen Ohren klang Voldemorts Stöhnen, seine eigene Hose war schon fast schmerzhaft eng.
Er wollte das Glied gerade wieder aus seinem Mund entlassen, doch eine Hand, die sich in seinen Haarschopf krallte, hinderte ihn daran. Sie dirigierte ihn, zwang ihn weiter zu machen. Immer stürmischer begann er zu saugen und massierte dabei die festen Pobacken. Das Glied begann immer unkontrollierter zu zucken und der Orgasmus bahnte sich an. Leicht drückte Darian Voldemort ein Stück nach hinten, sodass dieser unbefriedigt in die weichen Kissen fiel.
Schwer atmend betrachtete Harry den jungen Mann, der nun ausgestreckt auf der grünen Seidendecke lag.
Sein schwarzes Haar stand wirr durcheinander, seine dunklen Augen waren vor Lust getrübt und seine Haut war so hell, dass man an manchen Stellen die Adern durchschimmern sah.
Langsam streifte auch Darian sich die störende Kleidung ab, bevor er zu dem anderen aufs Bett glitt.
„Du bist wunderschön", zischte er leise in Parsel.
„Und du hast getrunken", bekam er als lustdurchtränkte Antwort.
„Ja", lachte Darian und senkte seine Lippen wieder auf die erhitzte Haut.
Vorsichtig knabberte er an den erhärteten Brustwarzen und küsste sich genüsslich den Körper hinab.
Kurz ließ er seine Zunge über die Eichel schnellen, um sich danach den Hoden zuzuwenden und mit der Zunge kleine Kreise auf ihnen zu ziehen. Der Körper unter ihm bäumte sich auf und Darian nutzte die Gelegenheit die Beine des anderen noch ein Stück zu spreizen.
Schnell feuchtete er seine Finger an, bevor er mit ihnen sanft gegen den Muskelring drückte, dabei wandte sich sein Mund wieder anderen Dingen zu und begann, an den Hoden zu saugen.
Als Tom sich wand, ließ Darian vorsichtig einen Finger in ihn gleiten. Seine Zunge suchte sich währenddessen ihren Weg über die gesamte Länge, bis er schließlich seine Lippen um die Spitze schloss.
Lustvoll begann er an dem Glied zu saugen und drückte dabei mit seinem Finger gegen Voldemorts Innenmuskulatur.
Bald schon drängte er einen zweiten Finger durch den Muskelring und begann, sie rhythmisch zu bewegen.
Wohlwollend nahm Darian wahr, wie Voldemort unkontrolliert zu zucken begann.
„Ich…", setzte dieser an, doch Darian stieß plötzlich mit drei Fingern auf einmal in den Körper und Voldemort ergoss sich stöhnend in seinen Mund.
Darian schluckte den weißen Saft und leckte sich einmal lasziv über die Lippen.
Er legte sich der Länge nach auf den anderen, sodass Voldemort spüren konnte, wie erregt er war. Gierig versenkte Darian seine Zunge in der Mundhöhle des Anderen, nahm ihn in einem leidenschaftlichen Kuss gefangen, nur widerstrebend lösten sie sich voneinander.
„Darf ich deinen Körper richtig berühren?", fragte Darian heiser und küsste zärtlich Toms Hals.
„Hast du das nicht schon?", krächzte dieser.
„Nein, noch nicht wirklich", schmunzelte Darian und nahm seine Lippen in Beschlag.
„Ich kann noch viel mehr mit dir machen."
„Dann tu es doch", flüsterte Voldemort und verstrickte ihn wieder in einen leidenschaftlichen Kuss.
Sanft ließ Darian seine Hände über den Körper des anderen huschen, bevor er wieder drei Finger in ihn versenkte.
„Lord Voldemort will also zulassen unter einem anderen zu liegen?", neckte er ihn.
„Glaub mir, du wirst der erste und einzige sein, der das mit mir machen darf", stöhnte Voldemort, weil Darian gerade seinen Lustpunkt berührt hatte.
„Dann fühle ich mich geehrt", keuchte er, denn er konnte seine eigene Lust kaum noch im Zaum halten, wenn Voldemort solche Geräusche ausstieß.
Nachdem er seine Finger noch ein letztes Mal gespreizt hatte, zog er sie aus dem warmen Leib und drückte mit der Spitze seines steifen Gliedes an den Muskelring.
Vorsichtig glitt er in den bebenden Körper und musste sich stark zusammenreißen, nicht sofort die Kontrolle über sich zu verlieren.
„Du bist geil eng", stöhnte er lustvoll und versuchte, sich nicht zu sehr zu bewegen, damit Voldemort sich an ihn gewöhnen konnte.
Doch dieser schien kein Interesse daran zu haben und drängte sich ihm immer weiter entgegen. Schmerzhaft langsam begann Darian einen Rhythmus aufzubauen.
Obwohl sich Voldemorts Gesicht bei den ersten Stößen noch leicht vor Schmerz verzerrte, verlangte er schon bald nach mehr.
„Nimm mich fester… härter", flehte er abgehackt.
„Dann wird dir morgen alles weh tun", keuchte Darian.
„Scheiß egal… mach… Bitte."
Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Kurz glitt er aus ihm heraus und legte Toms Beine auf seine Schultern.
Mit einem einzigen Ruck drang er ein und Voldemort schrie auf. Langsam zog er sich zur Gänze zurück, nur um wieder ruckartig den Muskelring zu durchstoßen.
Immer rücksichtsloser drang er ein und bei jedem Stoß hörte er den anderen unter sich lustvoll aufschreien. Am Anfang wartete er immer einen Moment, bevor er von neuem eindrang, doch auch seine Selbstkontrolle begann langsam zu bröckeln und so wurde er immer schneller und ungezügelter.
Kurz vor seinem Höhepunkt legte er eine Hand um Toms pralles Glied und begann ihn mit seinen Stößen zu stimulieren.
Ein letzter Ruck und die Welle der Lust überrollte sie beide, die Luft blieb ihnen weg, dann sank Darian erschöpft zur Seite.
Auf die Seite gelehnt, lag er in dem großen Himmelbett und leckte sich genüsslich das Sperma von der Hand.
Voldemort beobachtete ihn dabei.
„Du bist widerlich", zischte er und beobachtete wie Darian die letzten Spermareste von seinen Fingern leckte.
„Bin ich das wirklich?", fragte dieser mit einem süffisanten Lächeln und fuhr sich noch ein letztes Mal genüsslich über die Lippen. Währendessen wurde er wie hypnotisiert von Tom angestarrt.
„Wenigstens stehst du drauf", grinste Darian, als seine Hand zu Voldemorts schon wieder halb erigierten Glied glitt.
„Ja", hauchte dieser und drückte sich an den anderen Jungen.
Harry musste eingenickt sein, denn als er wieder erwachte, schlief Tom. Vorsichtig zog er mit einem Finger die Gesichtskonturen nach.
„Was mache ich nur mit dir?", flüsterte Harry leise.
'Ich habe nicht das Recht etwas zu verändern. Ich hatte es nie. Was soll ich nur machen?', dachte er verzweifelt und schmiegte sich näher an den warmen Körper.
Darian stellte sich schlafend als Voldemort aufwachte. Er hörte ein erschrockenes Keuchen, und nach einiger Zeit spürte er wie ein Finger über seine Lippen fuhr.
In diesem Moment schlug er die Augen auf.
„Morgen", sagte Tom ertappt und wich ein Stück von ihm zurück.
„Morgen", erwiderte Darian belegt.
Ein unangenehmes Schweigen hüllte sich um die beiden, während sie sich aufsetzten und sich übertrieben gründlich im Raum der Wünsche umsahen.
„Also ich…", fing Tom an,
„Wir waren nur betrunken, der Zaubertrank war gut, sogar ohne Nachwirkungen", sagte Darian ohne ihn anzusehen.
„Ja, das waren wir eindeutig. Nur betrunken, nichts weiter. Es hat nichts zu bedeuten", erwiderte Voldemort.
„Nein, das hat es nicht. Nur betrunken", bestätigte er.
Einen Moment sahen sie sich in die Augen, dann rückte Tom wieder näher.
„Ich glaube, ich bin noch immer etwas betrunken", hauchte er nur Millimeter von Darians Lippen entfernt, bevor er ihn unsicher küsste.
„Ja", erwiderte dieser, bevor er Voldemort näher an sich zog.
Sich heftig küssend, sanken sie in die Kissen und bewegten ihre nackten Leiber gegeneinander.
„Wir waren furchtbar betrunken", hauchte Darian lustverschleiert.
„Bis zu dem Moment, in dem du den Raum versiegelt hast", fügte er hinzu.
„Da könntest du Recht haben", lächelte Voldemort verrucht und küsste ihn wieder leidenschaftlich.
Heftig atmend aber befriedigt lagen sie dicht nebeneinander, als Voldemort das Wort an ihn richtete.
„Darian?", fragte er leise.
„Hm?"
„Das hier muss unter uns bleiben", sagte Voldemort und fuhr leicht über Darians Wange.
„Ja, ich weiß."
„Ich habe wirklich nicht viel Lust ins Gefängnis zu gehen."
(A/A Wir schreiben dort gerade das Jahr 1943, sexuelle Handlungen unter Gleichgeschlechtlichen wurden zu dieser Zeit noch mit Freiheitsentzug bestraft.)
„Als ob es dir darum gehen würde. Es geht dir doch eher darum, deinen Ruf nicht zu verlieren."
Tom wollte widersprechen, doch Darian unterbrach ihn.
„Es geht dir darum, was die anderen denken würden, wenn sie wüssten, dass du dich von einem Mann in den Arsch ficken lässt und dabei hemmungslos Mehr und fester! stöhnst. Was Übriges ziemlich geil klingt", sagte er und beobachtete, wie sich ein Rotschimmer auf Voldemorts Wangen legte.
„Ja, du hast Recht. Ihre Meinung über mich, aber auch über dich, würde ins Bodenlose sinken."
„Und du lebst nun mal von der Meinung der anderen", stellte Darian mit glitzernden Augen fest und zog sich über Voldemort.
„Wenn wir beide ins Gefängnis kommen, dann wohl eher wegen anderer Verbrechen und nicht wegen Homosexualität. Was steht noch mal auf die Anwendung der unverzeihlichen Flüche? Ein lebenslanger Aufenthalt in Askaban? Und auch ich hätte mehr als einen fünfzigjährigen Aufenthalt vor mir, wenn gewisse Dinge rauskommen würden."
„Und du würdest mir nie sagen, welche Dinge, oder?", lächelte Tom und schlag seine Arme um Darians Hüften.
„Vielleicht erzähle ich es dir früher als du denkst, aber nicht jetzt", hauchte dieser.
„Aber jetzt sollten wir erst mal die Partygesellschaft von gestern aufsuchen und sie einem kleinen Oblivate-Zauber unterwerfen. Ich schätze, du bist sehr gut darin, wenn du sogar deinen Onkel davon überzeugen konntest, dass er es war, der deinen Vater und deine Großeltern umgebracht hat."
„Ja, ich bin sehr gut in Gedächtniszaubern. Uns erwischt keiner."
Enthusiastisch schwang Voldemort seine Beine über den Bettrand und stand auf, nur um Sekundenbruchteile später wieder mit einem schmerzvollen Keuchen aufs Bett zurück zu sinken.
„Scheiße, was hast du mit mir gemacht", keuchte er gequält und ließ sich wieder zurück fallen, direkt in Darians Arme.
„Ich hab dich gewarnt, oder? Aber du wolltest nicht auf mich hören", meinte er süffisant.
„Kannst du nichts dagegen tun?", seufzte Tom und streckte die Hände nach oben aus um Darians Gesicht zu berühren.
„Natürlich kann ich. Wünscht du es denn?"
„Unbedingt. Sonst fragen mich alle, was ich mir angetan hab und ich bin sehr schlecht im Ausreden erfinden."
„Du bist schlecht im Ausreden erfinden? Ja und ich kann nicht zaubern", lachte Darian und mit einer Handbewegung flog sein Zauberstab vom Boden zu ihm.
„Ich helfe dir gerne. Aber erst werden wir die Bedingungen klären", grinste Darian und wanderte mit einer Hand über den schönen Körper vor ihm. Voldemort stöhnte unter diesen Berührungen lustvoll auf.
„Wir werden uns sicher einig, nicht wahr?" (A/A Der Satz könnte von Beiden kommen… Also sucht euch aus, wem ihr ihn in den Mund legen wollt.)
Es war fast Abend, als die beiden Zauberer zurück in die Kerker gingen.
Dort erwartete sie Sey, der mit Ismaria im Gemeinschaftsraum saß, die ihm verträumt durch die Haare strich.
„Na, wann läuten die Hochzeitsglocken?", fragte Voldemort lachend, doch die beiden liefen nur rot an.
Keiner sprach sie mehr darauf an, wo sie gewesen waren, nachdem Voldemort Raphael für das ganze Wochenende blind, stumm und taub gehext hatte, nur weil er gefragt hatte.
Nach Halloween dauerte es fast eine Woche, bis Tom das erste Mal nachts zu Darian ins Bett kam. Und sollte irgendwer trotz Abwehrzauber bemerken, was hinter den zugezogenen Bettvorhängen geschah, so schwieg er darüber.
Nach außen hin benahmen sich die beiden Jungen wie immer, bevor sie sich des Nachts immer neu entdeckten. Es gab für sie keine Grenzen. Hemmungslos gaben sie sich einander hin und Darian musste zugeben, dass Voldemort schnell lernte.
Manchmal, wenn sie sich auch mal in den Raum der Wünsche stahlen, hörte Harry noch ein kleines Wispern, welches verlangte seinen Auftrag zu erfüllen, doch er überhörte es gekonnt. Denn schon bald war auch diese kleine Stimme verschwunden.
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„Mir ist langweilig", meckerte Heiden, während Darian und Jeremia im Hogwarts Gemeinschaftsraum Schach spielten.
„Dir ist immer langweilig, wenn du nichts zerstören kannst", erwiderte Jeremia abwesend, während er über den nächsten Zug nachgrübelte.
„Das stimmt nicht", verteidigte er sich.
„Wir haben aber wirklich schon lange niemandem mehr eine reingewürgt", sagte Rosier, einer der Drittklässler aus Slytherin.
„Aber das ist doch viel zu gefährlich. Wenn wir erwischt werden, fliegen wir von der Schule", wagte der kleine Dolohow einzuwenden.
„Uns erwischt nie jemand. Glaub mir", lächelte Heiden überlegen.
„An was hattest du denn gedacht?", mischte sich nun auch Voldemort in die kleine Unterhaltung ein.
„Dieser Hagrid glaubt jetzt sicher, alles machen zu können, da Dumbledore sich so für ihn eingesetzt hat, hier bleiben zu können. Wildhüter, dass ich nicht lache. Aber er braucht sicher eine kleine Abreibung, um auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen", grinste Heiden.
„Das könnte sicher nicht schaden. Sag allen, die mitmachen wollen, dass wir uns morgen Nacht um elf Uhr hier treffen." Voldemorts Gesichtszüge verzerrten sich zu einem gehässigen Lächeln.
Nachts schlich eine Gruppe von sechs Jungen über die nächtlichen Ländereien von Hogwarts. Starke Unsichtbarkeitszauber schützten sie davor entdeckt zu werden.
„Also wirklich, dass du so einen Mist mitmachst. Ist es nicht unter deiner Würde, dich an einem vierzehnjährigen Halbriesen zu vergreifen, der noch nicht mal zaubern kann?", fragte Darian, der mit Voldemort an der Spitze der Gruppe ging, missmutig.
„Natürlich ist es das. Ich sorge nur dafür, dass keiner sie erwischt, wenn sie ihren Spaß haben", erwiderte Voldemort und deutete auf die vier Jungen hinter sich.
„Warum muss ich überhaupt mitkommen, ist doch langweilig", maulte Darian weiter vor sich hin.
„Du hättest nur schon schlafen müssen, als wir aufbrachen. Ich hätte dich sicher nicht geweckt."
„Na danke."
Unsichtbar kam die Gruppe an der kleinen Steinhütte an, in der Hagrid mit seinem Ausbilder Ogg lebte. Voldemort öffnete die Tür und die anderen schlichen hinein. Nur Voldemort und Harry blieben draußen stehen und versahen die Hütte mit einem Schweigezauber.
„Was hat diese Aktion für einen Sinn? Sie zertrümmern alles, erschrecken den Halbriesen, der sie sowieso nicht sehen kann und verschwinden wieder", seufzte Darian und lehnte sich an die Wand.
„Ich weiß es auch nicht. Was würdest du denn vorschlagen, wie man ihm eins auswischen könnte? Nur um die Kreativität unserer Freunde etwas anzuregen."
Darian schnaubte abfällig.
„Ich würde erstens keinen Grund sehen und zweitens, etwas weniger offensichtliches tun."
„Lass mich teilhaben an deinem Geist."
„Jetzt willst du schon an meinem Geist teilhaben", lachte Darian, „Reicht dir mein Körper nicht?"
„Wenn, dann will ich immer alles haben. Ich bin sehr gierig", hauchte Voldemort und zog Darian in einen Kuss.
„Du erinnerst dich schon, dass die anderen uns noch immer sehen können, wenn sie rauskommen oder?", keuchte Darian, als sie sich voneinander lösten.
„Als ob dir der Gedanke nicht gefallen würde. Aber du hast Recht. Auch wenn wir für den Rest der Welt unsichtbar sind, ausgerechnet sie können uns sehen", seufzte Voldemort resigniert und ließ sich an der Wand zu Boden sinken.
Leise öffnete sich die Tür und die Jungen mit Heiden an der Spitze schlichen wieder heraus.
„Also, was würdest du tun, wenn du Hagrid wirklich treffen wollen würdest?", fragte Voldemort an den Zauberer neben sich gewandt.
„Er liebt doch nichts mehr als seine Tiere oder?", erwiderte Darian mit einem flüchtigen Lächeln auf den Lippen.
Die anderen wandten sich zum Gehen, während Darian mit seinem Zauberstab einmal kurz an die Hüttentür tippte und ein paar, nur für Tom verständliche, Worte sprach.
„Ich hätte dir gar nicht zugetraut, dass du so grausam sein kannst", schüttelte Voldemort den Kopf.
„Das hätten viele nicht", erwiderte Darian und legte Voldemort den Arm um die Taille, während sie hinter den anderem zum Schloss zurückkehrten.
