Kapitel 4
Nachdem Alexis, Martha und Rick noch mal mit Kate auf ihren Geburtstag angestoßen hatten, zogen sich alle Parteien in ihre Schlafzimmer zurück.
Sobald sich die Schlafzimmertür hinter Kate und Rick geschlossen hatte, fielen sie sich in die Arme, küssten sich leidenschaftlich und entkleideten sich dabei gegenseitig.
Kate wollte sich bei ihrem Mann für die schöne Feier und das tolle Geschenk bedanken, deshalb holte sie den selbstgefertigten Vibrator aus ihrer Schublade und gab ihn Rick. „Du darfst bestimmen, was wir zuerst damit machen."
Rick überlegte, während er den Vibrator prüfend betrachtete und ihn mit seinem Penis verglich. „Hm, die Größe stimmt. Die Farbe ist anders, meiner ist definitiv roter", bemerkte Castle mit einem etwas verlegenen Grinsen. „Außerdem fühlt sich das Duplikat irgendwie glatter und kühler als der Echte an." Er hielt Kate den Dildo wieder hin. „Ich möchte sehen, wie du dich selbst damit befriedigst", sagte er auffordernd mit rauer Stimme.
Kate schaute ihn zunächst erstaunt an, damit hatte sie nicht gerechnet, aber dann lächelte sie, nahm ihm den Vibrator ab und krabbelte aufs Bett. Sie drapierte die Kissen so, dass sie eine bequeme Position fand, halb sitzend, halb liegend, gestützt vom Kopfteil des Bettes.
Rick stand vor dem Bett und beobachtete seine Frau fasziniert, wie sie sich auf den Rücken legte und ihre aufgestellten Beine spreizte. Seine Hand legte sich locker um seinen bereits harten Penis und bewegte sich langsam vor und zurück.
Kate wurde unter Castles gierigem Blick immer feuchter, ohne sich selbst berühren zu müssen. Sie schob den Dildo zwischen ihre Schamlippen und drehte ihn hin und her, sodass er ringsum in ihre Sekrete gehüllt war. Dann ließ sie die Spitze des nachgemachten Gliedes langsam in ihre feuchte Spalte gleiten. Ihr Becken hob sich leicht vom Bett und schob so den Dildo weiter voran. Rick und Kate stöhnten simultan. Langsam, aber stetig, versank das Sexspielzeug in ihrem Körper.
„Hmm, das fühlt sich gut an", hauchte Kate lustvoll, während sie das Gerät noch tiefer in sich drückte.
Rick sah, wie seine Frau die Augen schloss, sich ganz auf sich konzentrierend. Ihr Mund war leicht geöffnet, sie atmete stoßweise, bereits nach dieser kurzen Stimulation, und ihre Wangen waren gerötet. Es war das Erregendste, was er je gesehen hatte.
Genauso langsam, wie sie ihn eingeführt hatte, zog Kate den Dildo wieder aus sich heraus. Mit einem schmatzenden Geräusch verließ er ihren Körper. Sie schaltete den Vibrator ein, auf mittlere Stufe, und drückte ihn auf ihre Klitoris. Schnell fand Kate einen Rhythmus. Immer im Wechsel stieß sie den Vibrator ein paarmal tief und hart in ihre Scheide, um ihn dann wieder langsam über ihre Klitoris gleiten zu lassen.
Rick konnte sehen, wie sich seine Angetraute stöhnend unter ihren eigenen Liebkosungen wandte, wie sich ihr Unterkörper vom Bett hob und sich dem Dildo entgegendrückte. Sie stand kurz vorm Orgasmus. Rick kannte die Anzeichen, das Zittern ihrer Oberschenkel, die Hand, die sich krampfhaft am Bettlaken festhielt sowie die flache Atmung. Er war überrascht, wie schnell sie mit dem Dildo zum Ziel kam.
Plötzlich wollte Castle derjenige sein, der seine Frau befriedigte. So heiß und erregend es auch war, sie so zu sehen, er wollte der Einzige sein, der sie in diesen Zustand versetzen konnte. Abrupt ließ er sein steinhartes Glied los, er würde ihr zeigen, wer hier den einzig wahren Phallus hatte.
Aber es war zu spät. Ein heftiger Orgasmus brachte Kates ganzen Körper zum Beben. Sie stöhnte laut Castles Namen, während der Höhepunkt in Wellen durch ihre Gliedmaßen und ihren Unterkörper zuckte.
Als die Erregung langsam abebbte, zog Kate den Dildo aus ihrer Scheide und Rick konnte sehen, wie ein Schwall von Flüssigkeit aus ihr herauslief und auf das Bett tropfte. Das war zu viel für ihn. Er wollte ihre Feuchtigkeit und ihre Hitze um seinen Penis spüren. Jetzt.
Schwungvoll hüpfte Rick auf das Bett, zwischen die Beine seiner Frau. Er umfasste ihre Knie, zog sie etwas zu sich und drang ohne Vorwarnung in sie ein.
Kate schrie erschrocken auf. „Castle, was soll das?", fragte sie überrascht.
„Du gehörst mir. Mir allein", grunzte Rick, während er anfing sich in ihr zu bewegen. „Ich bin der Einzige, der dich zum Höhepunkt bringt."
Jetzt erkannte Kate, was mit ihrem Mann los war. „Rick, bist du etwa eifersüchtig auf einen Dildo, den du mir selbst geschenkt hast?", fragte sie verwirrt.
„Ja!", gab Rick ohne Umschweife zu und penetrierte sie weiter.
„Stopp, Rick!", befahl Kate. Sie richtete sich auf und drückte ihn von sich. „So geht das nicht."
Castle stoppte sofort. Er rollte sich nach einem Moment der Erkenntnis von ihr herunter und schlug die Hände vors Gesicht. „Es tut mir leid", entschuldigte er sich. „Ich weiß nicht, was da in mich gefahren ist."
„Das möchte ich auch gern wissen", sagte sie und ihre Stimme klang mehr enttäuscht, als vorwurfsvoll. „Du hast selbst angeregt, dass ich mich mit dem Ding befriedigen soll."
„Ja", bestätigte Castle kleinlaut. „Und es war auch unheimlich erregend, dir dabei zuzusehen. Aber dann bist du dadurch so schnell und einfach zum Höhepunkt gekommen, ohne dass ich irgendwie beteiligt war. Das gefiel mir ganz und gar nicht."
„Rick, du weißt, dass die Stimulation mit einem Vibrator eine ganz andere ist, als beim Geschlechtsverkehr, oder?", fragte Kate rhetorisch. „Es ist viel intensiver. Aber ich liebe den Sex mit dir. Du befriedigst mich so sehr, wie noch kein Mann auch nur annähernd zuvor. Du weißt immer, was ich brauche und dafür liebe ich dich." Kate nahm Ricks Gesicht in beide Hände und küsste ihn liebevoll.
„Ach, du liebst mich also nur, weil ich so gut im Bett bin", meinte Rick, seine Verlegenheit über seinen Ausbruch mit einem Grinsen überspielend.
„Das habe ich nicht gesagt", antwortete Kate ernst.
„Ich weiß", bemerkte Rick entschuldigend. „Ich habe mit dir auch den besten Sex meines Lebens." Er zog seine Frau in seine Arme und küsste sie leidenschaftlich. Seine Zunge drang forsch in ihren Mund ein und strich über ihren Gaumen, was Kate ein Stöhnen entlockte.
„Ja, wir sind wirklich gut darin", bestätigte Kate atemlos, als sie den Kuss wegen Luftmangels abbrechen mussten. „Und deshalb musst du auch nicht eifersüchtig auf so ein blödes Sexspielzeug sein."
„Okay. Ich hab es kapiert. Verzeihst du mir?" Rick schaute seine Frau hoffnungsvoll an.
„Natürlich, du Idiot", sagte Kate schmunzelnd.
„Ich liebe dich", erklärte Rick ernst und drückte Kate fest an sich.
„Ich liebe dich auch. Alles an dir", erwiderte Kate. „Aber noch mehr würde ich dich lieben, wenn du mich jetzt mit deinem unverwechselbaren, einzigartig geilen Penis zum Höhepunkt bringst." Kate legte ihre Hand um Ricks halb erigierten Penis und massierte ihn. Er reagierte sofort und wuchs wieder zu voller Größe an.
„Bitte, Castle, nimm mich", flehte Kate heiser und legte sich mit geöffneten Beinen vor ihn.
Rick betrachtete sie lüstern. „Dreh dich um", befahl er dann und Kate erschauderte in freudiger Erwartung. Sie liebte es, wenn er sie von hinten nahm. Sie konnten sich dabei zwar nicht in die Augen sehen, aber er traf in dieser Stellung Punkte in ihrem Innern, die sie zum Explodieren brachten und außerdem hatte er freien Zugriff auf ihre Klitoris, ihre Brüste und ihr Hinterteil.
Schnell brachte Kate sich in Position. Aufgestützt auf ihre Knie und Ellbogen, reckte sie Castle ihren Po entgegen. Und er ließ sie nicht lange warten. Rick kniete sich hinter seine Frau, nahm sein steinhartes Glied in die Hand und führte es zu ihrem triefenden Eingang. Mit einem heftigen Stoß drang er bis zum Anschlag in sie ein. Kate stöhnte auf und drückte sich ihm entgegen.
Rick fasste mit seiner rechten Hand um Kate herum und streichelte über ihre Klitoris. Er hatte sich gemerkt, wie sie sich mit dem Vibrator befriedigt hatte und wollte diese Strategie jetzt auch ausprobieren. Also stimulierte er im Wechsel erst ihre Klitoris und stieß dann immer ein paar Mal hart und tief in ihre Vagina. Seine freie Hand massierte derweil Kates linke Brust. Da soll noch mal jemand sagen, Männer wären nicht fähig zum Multitasking.
Es dauerte jedenfalls nicht lange, bis Rick merkte, wie sich Kates innere Muskulatur verkrampfte und sich immer fester um sein Glied presste. Auch wenn er es niemals laut aussprechen würde, er verspürte doch einen gewissen Stolz, dass er seine Frau genauso schnell, wenn nicht sogar schneller zum Orgasmus bringen konnte, als jeder Vibrator.
Mit einem letzten Stoß brachte er sie beide zum Höhepunkte und Kate molk jeden Tropfen seines Spermas aus ihm heraus. Erschöpft und befriedigt ließen sie sich nebeneinander auf die Matratze fallen.
„Gott, Castle, wo holst du eigentlich diese Menge an Sperma her?", fragte Kate nach einiger Zeit, als ihr bewusst wurde, dass sie auf einer unangenehm nassen Stelle lag.
„Hm, ich glaube nicht, dass das alles von mir ist", meinte Rick grinsend. Er rückte ein wenig zur Seite und zog Kate mit sich. „Komm her."
Kate kam mit feuerroten Wangen, aber zufrieden lächelnd mit dem Kopf auf seiner Brust zu liegen. Das war eine Position, in der sie gut einschlafen konnte, was sie auch Augenblicke später machte.
Ende
