Zusammenfassung: Dinge ändern sich und 3 Jahre nach Hogwarts ist Harry Potter nicht mehr der Goldjunge, sondern ein hochgeschätzter Muggelautor. Und in einer Nacht trifft er jemanden aus seiner Vergangenheit …
Pairing: Harry/Draco
Kategorie (s): Angst, Romanze, Dunkelheit
Original Autor – Blue
Bei dieser Story handelt es sich um eine Übersetzung. Die original Autorin dieser Story ist blue, deren Erlaubnis zum übersetzen ich selbstverständlich eingeholt habe.
Ein ganz lieben Dank fürs Beta lesen geht an Alina, knuddel
Die so lieb waren ein Kommi zu hinterlassen - aredin; Rosenstolz; Etsi.Nay.Il; jasdarling; HP-Fan; Amy und garfieldsg 08- ich knuddel euch alle ganz lieb!
oooOOOoooOOOoooOOOoooOOOooo
Part Four – Just this?
Like the naked leads
the blind.
I know I'm selfish, I'm unkind.
Sucker love I
always find,
Someone to bruise and leave behind. All
alone in space and time.
There's nothing here but what here's
mine.
Something borrowed, something blue.
Every me and every
you.
Every me and every you,
Every Me... "Every
Me, Every You",
Placebo
Wenn es wahr war, dass Harry in den letzten drei Wochen nach ihrem Treffen nicht an Draco gedacht hatte, so ist es noch wahrer, dass, seit er unwillkürlich den Namen bei dem Essen mit Ron und Hermine ausgesprochen hatte,ihn die Gedanken an den blonden Mann nicht mehr losließen.
Genauer gesagt, war es genau während des Essens, dass eine verdrehte Idee in Harrys Kopf Gestalt angenommen hatte und nach einer Weile wurde diese so aufdringlich, dass sie dem Gryffindor drei schlaflose Nächte bereitete, drei lange Nächte in denen er jede Möglichkeit durchging, bevor er schließlich am Abend des vierten Tages in seinen Sport BMW stieg und die bekannte Straße entlangfuhr, wo sich die elegante Tür ohne äußere Zeichen darauf befand.
„Guten Abend, Mr. Potter", dieselbe hübsche, junge Frau begrüßte ihn, als er eintrat.
„Guten Abend, Dana", antwortete er und gab ihr seinen Mantel. „Könnten Sie bitte Mr. Kaul Bescheid geben, dass ich mit ihm sprechen will?", fragte er. „Privat", fügte er nach einer Weile hinzu.
Das Mädchen nickte und verschwand. Als sie zurückkam, führte Harry durch eine andere Tür und durch einen Korridor, bis sie schließlich Mr. Kauls Büro erreichten. Dana klopfte leicht an die Tür und als die Stimme ihres Bosses antwortete, ging sie weg.
Harry drückte die Tür auf und betrat das Zimmer, während der Mann aufstand, hinter seinem Schreibtisch hervortrat, auf ihn zuging und ihm die Hand reichte. Harry schüttelte sie fest.
„Guten Abend, Mr. Potter. Ich freue mich Sie wieder zu sehen. Dana sagte mir, dass sie etwas mit mir zu besprechen haben. Was kann ich für Sie tun?", fragte er und setzte sich wieder in seinen Sessel hinter dem Schreibtisch.
Harry setzte sich auf den Stuhl vor ihm und lächelte seltsam, kniff seine Augen zusammen.
Er begann seinem Vorschlag vorzutragen, welcher ihm jetzt schon seit Tagen im Geist herumschwirrte und während er sprach kreiste ein einzelner Gedanke stetig in seinem Kopf herum: Ich bin Harry Potter und ich kriege was ich will.
Immer.
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„Draco?" eine Stimme rief leise nach ihm.
„Yep", antwortete er und verteilte die Bestellungen, die er gerade am Tresen entgegengenommen hatte. Dann drehte er sich um. „Red schon, Dana", sagte er und brachte ein kleines Lächeln auf seinen blassen Lippen zustande.
Dana riss ihren Blick von dem Mann los, den sie gelernt hatte zu bewundern, seit sie hier zu arbeiten begonnen hatte. Eigentlich wusste sie nicht, was jedes Mal geschah, wenn Draco mit einigen der Gäste verschwand, aber sie hatte eine wage Vorstellung davon, wenn sie bei seiner Rückkehr den müden Ausdruck in seinem engelsgleichem Gesicht sah.
Sie erinnerte sich genau, dass Draco letztes Mal mit Harry Potter wegging. Sie erinnerte sich auch, wie durcheinander er danach war, selbst wenn er wie gewöhnlich sein Bestes gab um seine Gemütsverfassung zu verstecken. Dracos Selbstkontrolle war auch einer der Gründe, wofür Dana den blonden Mann bewunderte. Sie wusste, dass sie niemals dazu in der Lage sein würde, so distanziert und kalt zu bleiben, wenn sie solcher Aufmerksamkeit unterzogen wurde, die Draco oft erhielt.
Sie war glücklich darüber, nicht den Job, den Draco hatte, machen zu müssen und es gab keinen Weg, dass Mr. Kaul sie zu etwas zwingen konnte, was sie nicht wollte. Der wahre Grund, warum ihr Boss wollte, dass sie hier arbeitete war ihre Loyalität und ihre Aufmerksamkeit alles was im Club passierte zu beobachten. Qualitäten, die Mr. Kaul oft schon nützlich gewesen waren. Und jetzt hatte ihr die selbe Aufmerksamkeit und die Unfähigkeit ihre Augen von diesem aufrichtigen und perfekten Körpers abzuwenden, erlaubt, auch nur die geringsten Veränderungen in Dracos Ausdruck zu entdecken. Sie schreckte zurück, als er sie anlächelte, weil seine Lippen zu sagen schienen, dass Lächeln momentan das letzte war, was er im Moment tun wollte.
„Mr. Kaul möchte dich sprechen Draco", murmelte sie und registrierte den müden Blick in den Augen des blonden Mannes, als er nickte und sich zu seines Bosses Büro begab.
„Und … Draco", rief sie und hielt ihn zurück.
„Ja?", fragte er leise.
„Dieser Harry Potter ist dort bei ihm", sagte sie schnell und schreckt nochmals zurück, als sich Verzweiflung auf seinem Gesicht breit machte.
„Er … Er ist da?", fragte er, während die Information langsam in sein Bewusstsein durchdrangen.
Sie nickte. „Ich dachte, dass solltest du wissen."
Er antwortete oder rührte sich nicht, stand einfach nur da, seinen grauen Blick verloren im Raum.
Dana schüttelte ihren Kopf, plötzlich unfähig dem fremden Impuls zu widerstehen, umarmte sie ihn, fühlte zum ersten Mal den schlanken Körper in ihren Armen, atmete seinen süßlich bitteren Geruch ein.
Draco blinzelte als er aufwachte, bemerkte den kleinen warmen Körper, der sich schützend um ihn gewickelt hatte. Eine befremdliche Traurigkeit erfüllte seine Brust, aber er bewegte sich nicht, genoss insgeheim die Vorstellung von Besorgnis, etwas, was er nicht täglich erhielt.
„Viel Glück, Draco", murmelte sie schließlich gegen seine Brust, bevor sie sich von ihm trennte.
Er legte seine weißen Hände auf ihre Schulter und schaute sie mit seinen silbernen Augen an, jetzt ein bissen traurig lächelnd, aber auf sonderbarer Weise das erste ehrliche Lächeln, das er seit langer Zeit zeigte.
„Danke, Dana", flüsterte er, langsam beugte er sich zu ihr herunter und küsste sie leicht auf die Wange.
Das Mädchen zitterte durch die Berührung, fühlte sich, als ob die Welt stillstand. Aber als er sich von ihr trennte, begann sich alles wieder wie gewöhnlich zu bewegen.
Dana blinzelte, blickte Draco nach und in diesem Moment wusste sie plötzlich, dass es das letzte Mal war, wo sie ihn sehen würde.
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„Komm rein, Draco", sagte Mr. Kaul wärmstens.
Draco drückte gegen die Tür und betrat das Büro, schaffte es kalt und distanziert zu wirken, auch wenn die Aussicht nicht wirklich angenehm war.
„Mr. Potter hat dir etwas zu sagen", erklärte sein Boss die Situation. Dann sprach Mr. Kaul zu Harry. „Ich werde im Nebenzimmer sein, wenn Sie mich brauchen sollten." Dann ging er.
Die Tür schloss sich mit einem leichten Klick hinter dem Mann, aber Draco bewegte sich nicht.
Harry schaute ihn an und Draco starrte zurück, hoffte insgeheim das durch die plötzliche Stille, die den Raum erfüllte, der andere seinen Herzschlag nicht hören konnte.
Beruhige dich Draco, sagte er zu sich selbst. Er ist nur hier um dich zu fien, dachte er kalt. Und möglicherweise um dich zu verletzen… fügte Draco schließlich hinzu und lachte innerlich über seinen plötzlichen ironischen Ausbruch.
„Malfoy, setz dich", sagte Harry leise.
„Nein Danke. Ich bevorzuge es zu stehen."
„Setz dich", sagte Harry nochmals, seine Stimme hatte plötzlich einen gefährlichen Ton angenommen.
Draco blinzelte über den Befehl, setzte sich aber irgendwann gegenüber von Harry hin. Der blonde Mann war zu beschäftigt damit seine kalte Fassade, die er sich während der letzten drei Wochen langsam und qualvoll aufgebaut hatte, aufrecht zu erhalten, um weiter zu diskutieren.
Harry seufzte, lehnte sich zu Draco, seine Ellenbogen auf den Knien und rieb sich die Augen hinter der Brille. Draco starrte ihn gefühllos an.
„Also Malfoy, ich bin hier um mit dir zu reden, aber ich werde es dir nur einmal sagen", begann Harry und beobachtete den leeren Blick den Draco ihm zuwarf.
„Hast du verstanden?", fragte er unsicher.
Nach einer Weile nickte Draco und Harry sprach weiter.
„Ich hatte gerade ein Gespräch mit Matt. Ein ziemlich anregendes", grinste er. „Und der Grund des Gespräches warst du", erklärte der schwarzhaarige Zauberer und wartete auf eine Reaktion von Draco.
Nichts, bemerkte Harry verwirrt nach einer Weile, aber dennoch sprach er weiter.
„Ich habe deine Schuld bezahlt", sagte er schließlich und hoffte, dass dies die grauen starrenden Augen ins Wanken brachte. Aber Draco runzelte kaum mit der Stirn.
„Soll ich dir danken?", fragte er geradeheraus.
Harry lächelte ein bisschen. Der berühmte Malfoyrische Sarkasmus. Es ist nicht viel, aber es ist ein Anfang, dachte er amüsiert.
Schließlich schüttelte er seinen Kopf und sprach weiter. „Nein, das meinte ich nicht. Weil du weißt, dass ich nichts für umsonst tue."
„Ich höre", sprach Draco schleppend und desinteressiert aus.
Harry seufzte tief und erklärte. „Eigentlich kaufte ich deine Schulden - also hast du sie noch, aber jetzt mir gegenüber."
„Wie genau erwartest du, dass ich sie abzahle? Planst du ein Prostituierten-Geschäft aufzubauen? Gute Wahl Potter, sehr modern. Ich selbst könnte keine bessere Idee haben", sagte er geradeheraus.
„Naja, wenn du für mich als Hure arbeiten würdest, wäre es … lustig. Nein, das ist nicht das, was ich für dich geplant habe", sagte Harry und grinste beruhigend.
„Ist es nicht?", wiederholte Draco, seine Augen verengten sich und er fühlte wie brennende Wut, die durch seine Adern schoss, sein kaltes Blut erwärmte, ihn dazu brachten Harry schlagen zu wollen, bis er dieses selbstgefällige Grinsen aus seinem Gesicht herausbekam. Aber er beherrschte sich, plötzlich wollte er Einzelheiten hören, plötzlich wissenschaftlich daran interessiert, wie der kleine perverse Verstand hinter diesen unschuldigen Gläsern funktionierte.
„Vor kurzem habe ich jemanden an meiner Seite gebraucht. Jemand der mir helfen und mich stärken kann, der zu meiner Verfügung steht, wenn ich ihn brauche und verschwindet, wenn ich ihn nicht gebrauchen kann", erklärte Harry.
„Hmm … hast du jemals über einen geeigneten Freund nachgedacht Potter? Ansonsten könnte ich eine GanztagsHure vorschlagen", erwiderte Draco kalt.
„Yeah, aber ich habe mit meinem letzten Freund genau am Tag unseres freundlichen Treffens Schluss gemacht", sagte er, ihm entging nicht, wie Draco bei der Erinnerung an diese Nacht zurückschreckte. „Und ich stehe nicht auf dieses ‚Hurending'…"
„Ach tust du nicht?", gab Draco sarkastisch zurück, in seinen grauen Augen flackerte die Wut.
Harry ignorierte ihn und sprach weiter. „Das wahre Problem ist, dass ich mir keine Gedanken über dieses ‚Liebes' Ding machen möchte, was leider ein unentbehrlicher Bestandteil eines ‚geeigneten Freundes' zu sein scheint. Kannst du verstehen warum, Malfoy?"
„Armer Potter. Wir wollen nicht zu sehr hineingezogen werden, oder? Wenn irgendwer zu nahe an dein Herz herankommt, schiebst du ihn weg, stimmt's?", sagte er und zog eine Augenbraue nach oben. „Was ist geschehen, dass sich unser treuer Gryffindor in einen herzlosen Bastard verwandelt hat?", schnarrte Draco schließlich.
Aber Harry störte die böse Bemerkung nicht, stattdessen lächelte er und setzte seine Rede fort. „Du verstehst vollkommen, Malfoy. Aber das überrascht mich nicht. Du warst schon immer ein schlauer Slytherin", erwiderte Harry amüsiert.
Draco runzelte über diese Wörter mit der Stirn, sie waren zu nahe an einem Kompliment.
„Jetzt versuche dir vorzustellen, wie du an der Lösung meines Problems teilnehmen kannst", schlug Harry grinsend vor.
Und plötzlich dämmerte es Draco. „Nein", flüsterte er kaum hörbar, verengte seine Augen.
„Nein was?", fragte Harry und grinste noch breiter.
„Du willst, dass ich für eine Zeit deinen Liebhaber spiele", murmelte Draco und Harry nickte.
„Bingo!", sagte Harry glücklich. „Du gehörst für zwei Monate mir. Am Ende der Zeit, bist du deine Schulden los und wirst noch zusätzliche 35000 Pfund bekommen."
Draco blinzelte, sein Gehirn arbeitete schwer daran, die unerwartete Information zu verarbeiten. „70000 Pfund für zwei Monate meines Lebens?", fragte der blonde Mann rhetorisch.
Aber Harry antwortete trotzdem. „Wie du sehen kannst, verdienst du mehr als beim letzten Mal", wies ihn Harry darauf hin. „Andererseits, sagte ich dir, dass du einen höheren Selbstwert haben solltest …"
„Du sagtest mir auch, dass mich zu demütigen unbezahlbar sei", gab Draco bitter zurück.
„Warum Malfoy? Habe ich dich gedemütigt?", fragte Harry und täuschte unschuldige Überraschung vor.
Draco schaute ihn auf eine Art an, dass Harry diese Wörter bereute, aber das Gefühl verschwand so schnell wie es gekommen war und dann fragte der rabenschwarzhaarige Mann: „Und?"
„Und was? Es scheint allgemein bekannt zu sein, dass ich letztlich kein verdammtes Mitspracherecht habe, was auch immer in meine beschissenen Leben passiert", gab Draco müde zu
„Willst du die Bedingungen hören?", fragte Harry.
„Bedingungen?", fragte Draco und zweifelte.
Harry nickte und begann. „Du musst für diese Zeit einfach nur in mein Haus ziehen. Du wirst dein eigenes Zimmer haben, wo du deine Sachen unterstellen und deine Freizeit verbringen kannst. Ich werde dir genug Geld geben, für alles was du brauchst. Wenn ich weg in, kannst du tun und lassen was immer du willst. Aber wenn ich da bin, wirst du tun, was ich will. Du hast während banaler Treffen an meiner Seite zu bleiben und so zu tun, als ob du mein besorgter und liebevoller Freund bist. Du wirst mich ‚Harry' nennen und ich nenne dich ‚Draco'. Und über mein Wünsche wird nicht diskutiert", sagte Harry. Dann kniff er gefährlich seine grünen Augen zusammen und fügte hinzu. „Ist das klar?"
Seine Stimme war plötzlich scharf und kalt, aber Draco blinzelte unbeeindruckt.
„Sonst noch was?", fragte er und seufzte.
„Nein. Obwohl da doch noch etwas ist", sagte Harry und blickte fest in Dracos Augen. Während ein amüsiertes Lächeln über seine Lippen glitt, fügte er hinzu: „Du wirst das Bett mit mir teilen."
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Na, wie fandest ihr es? Wäre natürlich ganz lieb wenn ihr ein kleines Kommi hinterlassen könntet
bis zum nächsten Mal
Liebe Grüße duivel
