Die Tür zu Lady Aine´s Zimmer öffnet sich und die junge Frau kommt mit beschwingtem Schritt herein. Merlin folgt ihr. Er jongliert eine Menge Stoffe und Kästchen. Dabei ist der Turm so hoch, dass er Mühe hat, zwischen all den wundervollen Sachen hindurchzusehen. Er läuft durch das Zimmer und lässt alles auf das große Bett fallen. Er ist vollkommen erledigt und sieht müde auf. Aber es hat sich gelohnt. Als er die junge Frau ansieht, lächelt sie seelig. Und schon geht es ihm selbst ein wenig besser: "Lady Aine´, der Schneider wird in etwa 30 Minuten hier sein. Soll ich Euch inzwischen etwas zu Essen servieren? Ihr seid doch sicher hungrig?" Lady Aine´ lässt sich auf ihr Bett fallen, um sich all die Einkäufe noch einmal anzusehen: "Merlin, das wäre wirklich lieb von dir. Danke." Sie lächelt ihn von ganzem Herzen an: "Ich danke dir. Ich hatte einen wunderbaren Tag. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß." Merlin verneigt sich und lächelnd verlässte er das Zimmer.

Am Abend im Bankettsaal sitzen König Arthur und seine Königin in der Mitte an einer langen Tafel. Neben Arthur hat Lord Bayard PLatz genommen und neben ihm sitzt sein Mündel. Alle Plätze an der Tafel sind besetzt mit Rittern und Adligen beider Königreiche. Merlin steht hinter seinem König. Dieser erhebt sich: "Lord Bayard, Lady Aine´, Ritter, Adlige und Freunde. Es ist mir ein Vergnügen Euch mitzuteilen, dass Lord Bayard und ich den Friedensvertrag erfolgreich zwischen unseren Königreich erneuern konnten. Es erfreut mich um so mehr, da wir nun zwei Tage Zeit haben, um uns besser kennenzulernen. Daher wird übermorgen ein Ball stattfinden. Lady Aine´, Lord Bayard, bitte seid unsere Gäste." Jetzt erhebt sich auch Lord Bayard: "Es ist mir ein Vergnügen bei Freuden zu verweilen." Er nimmt seinen Kelch: "Möge der Frieden und die Freundschaft zwischen unseren Reichen ewig wären!"